Tag Archiv für "Marketing"

Soziodemographie und Milieus eignen sich immer weniger als Beschreibungsmerkmal für das Verhalten von Konsumenten, das sprunghafter geworden ist. Mit Hilfe der psychographischen Beschreibungen von Kunden geht man zurück auf die grundlegenden Wurzeln des menschlichen Verhaltens. Daraus lässt sich erstmals zuverlässig (Kauf-)Verhalten vorhersagen.

Anhand eines Beispiels der Marke MINI erklärt Wolfgang Bscheid heute in einer neuen Folge Bscheid gsagt, was psychografisches Targeting in der Theorie bedeutet.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es auf dem YouTube-Kanal von mediascale.

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

Mal ganz ehrlich, wie viele Marketing-Maßnahmen verfolgen sie aktuell in ihrem Unternehmen?  Und wissen Sie denn wirklich, wie viel jede dieser Maßnahme auch tatsächlich zum Gesamterfolg beiträgt? Viele Unternehmen haben sich auf dem Weg zum maximalen Kommunikationserfolg zu digitalen Messies entwickelt, weil sie alles an Bord geholt haben, was versprach, der absolute Digitaltrend zu sein.

Unser Tipp: Entrümpeln! Bringen Sie ihre digitale Balance wieder ins Gleichgewicht und konzentrieren Sie sich auf die Maßnahmen, die tatsächlich einen Mehrwert für ihr Unternehmen liefern. Das spart wertvolle Ressourcen und schärft den Blick für das Wesentliche.

Also öfter mal loslassen und entspannen! Sie müssen nicht jeden Trend mitmachen… Mehr über die Diagnose Digital-Messie lesen Sie auch auf wuv.de.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Im ersten Teil unserer Serie „Big Data – Small Money?“ ging es bereits um die Frage, ob der Einsatz von Big Data wirklich immer rentabel ist. Denn erst die richtige Analyse der gesammelten Datenmenge macht Data an sich zu einem wertvollen Gut.

Im zweiten Teil widmet sich mediascale Geschäftsführer Wolfgang Bscheid den verschiedenen Faktoren, die für den erfolgreichen Einsatz von Big Data relevant sind. Dabei geht es aber nicht nur um die Frage, welche Erlöse Amazon & Co, mithilfe ihrer eigenen Daten erzielen können, sondern vor allem auch um die einzelnen Kriterien, die darüber entscheiden, ob Big Data für die eigene Rentabilität nun Sinn oder Unsinn ist.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

 

 

 

Im Jahr 2006 wurde Twitter ursprünglich von Jack Dorsey als interner Nachrichtendienst für seine kleine Firma programmiert und ins Leben gerufen. Heute ist der Dienst eine frei verfügbare, digitale Echtzeitanwendung für Mikroblogging und kann inzwischen weltweit 500 Millionen Nutzer vorweisen. Im Mittelpunkt stehen kurze, knackige Textbeiträge im Telegrammstil, die sogenannten “Tweets“, mit einer Länge von maximal 140 Zeichen.

 

User tweeten, followen, retweeten – privat und öffentlich. Hashtags machen dabei beliebige Begriffe zu Schlagwörtern und bündeln diese zu bestimmten Themen.

Auch Celebrities, Journalisten, Politiker und vor allem Unternehmen nutzen den interaktiven Meinungsaustausch und viralen Verbreitungseffekt und verzeichnen mittlerweile große Followerzahlen – Tendenz steigend!

 

Das größte soziale Netzwerk ist und bleibt zweifellos Facebook, aber auch Twitter erfreut sich in Deutschland einer wachsenden Popularität und Faszination.

Daher war es nur eine Frage der Zeit bis jedermann dort Werbung schalten kann: Seit zwei Monaten stehen die sogenannten Twitter Ads auch den kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland zur Verfügung.

Fortan können diese gezielt Kunden ansprechen und fleißig Follower und Websiteklicks generieren. Grund genug die Welt der Tweets und Hashtags einmal zu beleuchten und einen kleinen Einblick in Werbe- und Targetingmöglichkeiten zu geben.

 

#RichtigeBotschaft #RichtigeZielgruppe #RichtigerZeitpunkt

 

  1. Werbemöglichkeiten

 

Für die Wahl des richtigen Werbeformats ist zunächst die Definition des Kampagnen-Werbeziels entscheidend. Hierbei spielen die folgenden Werbeziele eine vornehmliche Rolle:

Twitter 1
Quelle: mediascale

 

Ähnlich wie bei Facebook gilt es durch Websiteklicks den Traffic auf der eigenen Website zu steigern, die Interaktion mit den Beiträgen/Tweets anzuregen oder Follower zu generieren, wobei Letzteres bei Twitter das wohl bedeutendste Ziel darstellt.

 

Unter Berücksichtigung des Werbeziels werden bei Twitter grundsätzlich drei Anzeigenformate unterschieden:

Quelle: mediascale
Quelle: mediascale

Promoted Accounts:

Diese Ads werden in den Suchergebnissen und auf der persönlichen Twitter-Startseite unter der Rubrik “Wem folgen?“ ausgespielt und bewerben den eigenen Account mit einer kleinen Textanzeige, um mehr Follower zu gewinnen und die Zielgruppe bzw. Community zu erweitern.

 Promoted Tweets:

Die Promoted Tweets sind in der Timeline der Twitter-Nutzer sichtbar und können sowohl aktuellen Followern als auch potenziellen Followern angezeigt werden. Hierbei gilt es die Interaktionen (Retweets, Favorisieren, Antworten) zu steigern und die Reichweite zu erhöhen.

 Promoted Trends:

Diese erscheinen auf der Nutzerstartseite unter der Rubrik “Trends“ und generieren dort ein Trendthema, das die User auf einen Account oder Tweet aufmerksam macht.

 

  1. Targetingoptionen

 

Für eine möglichst genaue Zielgruppenerreichung gibt es auch bei Twitter verschiedene Targetingmöglichkeiten.

Grundsätzlich besteht die Option auf Standorte, das Geschlecht, die Sprache und/oder das Mobilgerät zu targeten. Des Weiteren können die Nutzer anhand von Interessen, Benutzernamen oder Schlagwörtern gezielt angesprochen werden.

Interessant ist auch die Option, die Anzeigen direkt an Follower einzelner Twitter-Accounts oder Lookalikes, also beispielsweise an Follower der Konkurrenten, ausrichten zu können.

Zu guter Letzt gibt Twitter mit den maßgeschneiderten Zielgruppen ein Äquivalent zu den Facebook Custom Audiences, für die man datenschutzrechtlich generierte E-Mail-Adressen hochladen kann.

Twitter 3
Quelle: mediascale

 

Im Großen und Ganzen bieten Twitter Ads in Deutschland Chancen und Möglichkeiten zur gezielten Kundenansprache, zur Vergrößerung der Reichweite und zur Steigerung der Interaktion. Auch wenn Deutschland im internationalen Vergleich noch nicht so viele Nutzer aufweist, so ist Twitter am Ende eben doch ein Ort an dem es viele Meinungsführer und Influencer gibt.

kopf

Frings: Tach Taskin, tach Tobi ihr alten Uber-Online Marketeers! Habt Ihr in Zeiten des Internet der Dinge denn auch schon Euren tragbaren Kaffeekocher, Mini-Kühlschrank und das Dritt-Handheld für die dmexco registriert bzw. Euch einen Platz in der WLAN-Corner mit einem Handtuch reserviert?

Erdem: Servus ihr beiden Multi-Screen-Customer-Journey-Opfer. Hab mir gerade ein neues Fahrerloses Raumschiff über die Google Glass App, Mars2030 zugelegt. Kann ich dann per nervösem Augenzucken lenken und wollte eigentlich damit nach Kölle, aber irgendwie gab‘s offensichtlich Lieferschwierigkeiten. Wie kommt Ihr denn auf die dmexco?

Wegmann: Ich fahre diesmal mit dem Flussschiff vor. Da gibt es einen eigenen Lastkahn, der direkt zur dmexco fährt, um die Moleskinnotizbücher für Google und das Tannenzäpfle für die Standparties anzuliefern. Bin aber natürlich auf dem Wasser über Satellit durchgehend  in der Cloud, einschließlich stündlichem kleinen Blutbild und Depressionsprognose. Werde dann auf den Wogen darüber nachsinnen, ob ich meine Small Data in Zukunft lieber Herrn Zuckerberg oder Herrn Putin anvertrauen soll, damit einer von beiden sie groß zieht.

Worauf freut ihr Euch denn dieses Jahr am meisten in Köln?

Frings: Wie immer freue ich mich auf gute Gespräche. Okay, war ein Scherz! Ich freue mich am meisten über die Säue, die von original spanischen Torreros durch Halle 6 und das Congress Center getrieben werden, um danach im Diner als Schnitzel Natur oder Schlawiner Art für überteuerte Kröten auf dem Teller zu landen. Ich habe auch gehört, dass die Schnitzel in diesem Jahr per Bietverfahren an den Mann/ die Frau gebracht werden und dass man mit der dmexco-App ohne Registrierung teilnehmen kann. Dank implantierter Magensonde, wird dann mein Verdauungsprozess exakt berechnet und eine Klokabine automatisch reserviert.

Erdem: Also ich freue mich auf die WM – ach nee, die war ja schon… Na dann freue ich mich auf die 1A Organisation auf der dmexco, wie bspw. die kurzen Wartezeiten an Garderobe (2 mal) und Taxistand (4 mal). Ansonsten noch an die Momente, wenn dir Leute entgegenlaufen und dich grüßen, die man irgendwie schon kennt, aber kein Plan mehr hat woher und warum. Geil werden sicherlich auch die Gespräche mit Neuanbietern, die was-weiß-ich-was anbieten und Begriffe wie, Big Data, Budget Allocation und Attribution Modelling an ihre Wände schmeißen, aber nicht mal wissen, was das heißt, aber in Timbuktu Süd schon 20 Cases aufzeigen können.

Wegmann: Ich finde am schönsten, dass die Agency Lounge heuer exklusiv von der INTOUCH gesponsert wird, wie man hört. Programmatischer Einkauf endlich mal wörtlich genommen.

Frings: Ach Jungs, das klingt mir irgendwie alles so banal und yesterweb. Aber Ihr habt schon Recht. Als Kenner der Messe kann der Way-Forward-Gedanke schon mal unter die Räder kommen. Wie schaut es denn eigentlich mit dem Kongressprogramm aus? Nativity 2.0., Content-Eats-King-Marketing und digital Investments im Fegefeuer des Common-Currency-Ofens, da sind doch wahre Leckerbissen am Start.

Erdem: In meinem Alter interessiert mich auch so langsam mal das Klassische, also klassisch für Digital Natives. Seit Jahren dieses Rumgehopse mit Innovation hier, Innovation da. Was ist denn jetzt mit Armchair-Shopping, wann zahl ich endlich mit Smartphone, was ist jetzt mit Reputation Management und wo ist jetzt eigentlich die Affiliate Rallye? Gab’s da ein Frequency Cap? Bin ich aus dem Profil geschleudert worden? Hab ich schon abgeschlossen? Hat Snowden mich verraten?

Frings: Verraten haben dich nur dein digitaler Fingerabdruck und deine Klarnamen-Kommentare auf unterm-birnbaum-wird-gejodelt.de. Aber nun lass uns hier nicht lange herum machen, sondern ins Getümmel starten!

Wegmann: Also Burschen, dann frisch ans Werk. Der blutrote Mond steht über dem Dom, die Smartwatch beschlägt und Alka Seltzer goes online.

 

Happy dmexco 2014!