Tag Archiv für "Jubiläum"

Die Geburtsstunde von Bscheid gsagt ist schon sechs Jahre her! Zusammen mit unserem 15-jährigen Jubiläum ist das ein guter Anlass, einmal hinter die Kulissen zu blicken. Wie wird die aufwändige Location vorbereitet und die Statisten gecastet? Wie bereitet sich Wolfgang auf die komplizierten Themen vor? Was passiert backstage? Agnes und Christian, neben unserem Kameramann Bene die wichtigsten Menschen am Set, plaudern bei diesem Dreh ohne Wolfgang aus dem Nähkästchen.

Natürlich alles ganz ernst gemeint – oder?

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

Wie oft wird die sich so schnell drehende Digital-Welt beschworen? Wie oft haben wir uns in den letzten Jahren wieder neu erfunden? Wie oft haben wir über genau diesen Zustand der dauernden Schwebe, mit einem Gefühl aus Wehmut – ob der guten alten Zeit und Sorge ob der sicherlich noch wirreren Zukunft mit Kollegen, die sich in dieser digitalen Welt ähnlich lang tummeln –  bei einem Glas Weißwein unterhalten?

 

Zeit also, zum Ursprung zurückzukehren. Zur guten alten Zeit, um genau dort zu eruieren, was denn nun für diese guten Gene verantwortlich war, welche der mediascale ermöglicht haben auch nach 15 Jahren den alljährlichen Berechtigungsschein zu ergattern, der den VIP-Zugang in diese „illustre Online Media-Welt“ bedeutet.

 

2002 also war..

 

  • Gerhard Schröder, Bundeskanzler – Der Mann hat es vorgemacht, wie man sich immer wieder neu erfindet, vom Agendakanzler zum Gaslobbyist, ohne sich zu verbiegen. Da ist schon alles drin, was eine gute Firma im Online Business braucht: Wendigkeit und doch Starrsinn und der Blick nach vorn (was interessiert der Quatsch von gestern – nicht Schröder, Adenauer, ich weiß…). Danke also schon mal für diese Grundeigenschaften, die helfen ungemein…
  • Die Einführung des Euro – Was wären wir ohne den Euro geworden? Allein der damit wegfallende Umrechnungsaufwand hat mediascale vor der ein oder anderen trügerischen Excel-Panne bewahrt. Nicht auszudenken, wenn der Praktikant oder Geschäftsführer einmal D-Mark und Lira in der Buchungsliste verwechselt hätte und wir damit drei Jahre die Spiegel-Homepage konstant gebucht hätten… und außerdem führte die quasi 1:1 Umrechnung von D-Mark in EURO dazu, dass wir uns alle erstmal eh nichts mehr kaufen konnten und somit froh waren, die Zeit in der Agentur verbringen zu können. Da gabs Kaffee for free und Internet auch – Herz, was willst du mehr? Nur so konnten wir am Anfang so schnell wachsen, wie geschehen.
  • Brasilien, Weltmeister – Ich weiß noch genau, wie Kahn es verka…t hat – eine Lehre für mich und das Unternehmen: Selbst mit höchster Motivation und unbändigem Willen muss man auch mal verlieren können, ohne gleich die Eckfahne zu malträtieren oder sich an der Torlatte zu strangulieren. Um besagten Kahn zu zitieren: „Weiter, immer weiter“, heißt die Devise gerade in unserem Metier: „Einfach nicht stehenbleiben, weitermachen, sich oder etwas neu erfinden und auch mal akzeptieren, dass ein Lehmann kommen kann…“
  • TEURO, das Wort des Jahres – Ein hervorragendes Geburtsgeschenk, denn wenn man mit dieser Haltung sozialisiert wurde, schaut man auf jeden Euro. Eine Eigenschaft, die einem guten Mediaplaner immer zur Ehre gereicht, das trägt einen durch die Jahre. Leider wurde der Dreisatz vor 2002 erfunden, denn die Kombination aus fundiertem Dreisatzwissen und einer gewissen Sparsamkeit ist quasi die höchste Absolution, die man im Media Business erlangen kann. Das qualifiziert für jeden Job in einer Agentur!
  • Ich-AG, das Unwort des Jahres – Besser hätte es nicht sein können. Wenn eine Agentur auf der Strecke funktionieren kann, dann nur über den bedingungslosen Willen zur Kollaboration auf allen Ebenen. Nicht einfach, denn ein wenig „Ich-AG“ steckt ja in allen von uns. Und doch, mediascale hat es geschafft über Jahre hinweg das „Wir“ immer höher zu hängen, als das „Ich“. Wenn das auch in Zukunft gelingt, dann geht es auch nochmal 15 Jahre gut.
  • Astrid Lindgren nicht mehr unter uns – Das kann man nun in zwei Richtungen deuten: a) Eine der größten Geschichtenerzählerinnen ist gestorben, da bleibt nichts mehr. Deswegen mussten wir früh beginnen uns ein anderes Feld zu suchen, mit dem wir erfolgreich sein können. Geschichten erzählen sollte es nicht sein. Wir haben uns daran gehalten… oder b) Es braucht dringend einen würdigen Nachfolger für solch eine herausragende Geschichtenerzählerin, in jedem Bereich. Und mediascale verstand sich schon immer darauf, aus einem eigentlich trockenen Stoff eine spannende Geschichte zu schreiben, mit der ein Kunde am Ende die (Online-) Welt ein bisschen besser versteht…

So oder so, wir haben verstanden ;-)

 

  • Die Biographie von Dieter Bohlen in aller Munde – Klar, hat keiner gelesen, gell….. jetzt könnte man sagen: „Aha, soll heißen, mediascale macht aus Sch.. Gold“, aber das komplette Gegenteil ist der Fall: mediascale hat von Anfang an verstanden, dass man seine Zielgruppe finden muss, die vielleicht nicht immer im Mainstream liegt. Wir haben früh auf Agenturprodukte gesetzt, weil wir schon damals gesehen haben, dass sie für unsere Kunden Vorteile bereit halten. Deshalb haben wir sie auch immer offensiv in den Markt getragen. Soll heißen, wir haben uns nur wenig darum geschert, was andere Agenturen von uns halten, sondern sind unseren Weg gegangen, bis heute. Und das vereint uns und den Kollegen Bohlen.
  • Der Irak Krieg ohne Deutschland – Übersetzt: Deutschland hat in gewisser Hinsicht Haltung gezeigt. Welch ein Geschenk, wenn diese Eigenschaft in die mediascale implementiert wurde – Haltung zeigen. Ich glaube wir können stolz sein, dass wir in den letzten 15 Jahren die Eigenschaft gezeigt haben, die uns immer wieder auszeichnet. Wir zeigen Haltung und werden das auch in Zukunft tun. Das macht es manchmal nicht einfacher, aber es trägt mehr als 15 Jahre, garantiert.

 

Und so könnte ich die Liste fortführen – die Flut, Sieg von Hannawald bei der Vierschanzentournee….

 

TLDNR:

Mediascale hat 15 Jahre Online Business erfolgreich durchgezogen und freut sich auf die nächsten 15 – ein riesen Dank an alle, die dabei waren und sind! Erst mit Euch wird’s legendär!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

Gibt es eine bessere Zeit zum Feiern als den Sommer? Nein, das haben wir uns auch gedacht. Und so gesellen wir uns in die illustre Runde von Gartenfesten, Sommerfesten, Grill- und Beach- Partys.

Wir feiern 15 Jahre digitale Werbung. Wir feiern 15 Jahre Innovation. 15 Jahre Dynamik, 15 Jahre harte Arbeit, genauso wie 15 Jahre Spaß mit den Kollegen und Projekten. 15 Jahre Zusammenarbeit mit Vermarktern auf der einen und Kunden auf der anderen Seite. 15 Jahre Zusammenarbeit mit Agenturpartnern und Technikanbietern. Wir feiern alle, die uns geholfen haben, erfolgreich zu werden, zu bleiben und zu sein. Wir feiern uns. Wir feiern #msc15jahre!

Zu diesem Anlass wenden wir unseren Blick…

… in die Zukunft: Freuen Sie sich auf Antworten von Experten der Digitalbranche zum Thema „Online Werbung im Jahr 2022“.

… in die Vergangenheit: Wir blicken zurück in das Gründungsjahr von mediascale in unserem Blog genauso wie auf unserem Twitter Account mit dem Fact-Friday. Hier lesen Sie ab dieser Woche jeden Freitag etwas Unglaubliches, Lustiges oder Kurioses aus dem Jahr 2002.

… in die Gegenwart: Wir lassen ehemalige mediascale Mitarbeiter zu Wort kommen: wo arbeiten sie jetzt, was machen sie dort und an welches Erlebnis bei der mediascale denken sie gerne zurück.

Schauen Sie also in den nächsten Wochen und Monaten gerne bei uns vorbei, egal ob im Blog, bei Facebook oder Twitter. Wir freuen uns auf ihren Besuch! Und eine wirklich ganz besondere Freude machen Sie uns mit einem kurzen Gratulations-Videogruß per Facebook.

Liebe Blogleser,

wir feiern in diesem Jahr 15-jähriges mediascale-Bestehen. In den kommenden Monaten wird es dazu immer wieder Beiträge, Videos und Gastzitate rund um das Jubiläum geben. Zum Einstieg habe ich im Archiv gegraben und einen Beitrag von unserem Geschäftsführer Wolfgang Bscheid gefunden, den ich heute mit Ihnen und Euch teilen möchte. Es geht um die Frage: Warum heißt unsere Agentur eigentlich mediascale?

Dazu Wolfgang Bscheid:

„Ich kann euch sagen, es war wirklich haarscharf. Denn hätte es nicht gewisse markenrechtliche Bedenken gegenüber Frog Design gegeben, dann würden wir heute nicht mediascale, sondern Frog Media heißen.

Und das kam so: Ihr kennt ja sicher alle den quälenden Prozess der Namensfindung. Geschäftsidee, Leistungskatalog, Businessplan – alles im Kasten. Es fehlt nur noch der passende Name. Idealerweise sollte dieser nicht nur gut, besser und super klingen, sondern auch das Unternehmen perfekt beschreiben, kurz und einprägsam und natürlich (weltweit) noch nicht als URL vergeben sein.

Wir hackten alle Vorschläge zuerst bei www.denic.de, dann bei www.internic.com rein, um zu prüfen, ob nicht schon jemand schneller war als wir. An dieser Stelle mussten wir uns gleich mal vom ein oder anderen wohlklingenden neuen Firmennamen verabschieden.

Irgendwann konnten wir die ganzen xxx-media oder media-xxx nicht mehr sehen und hören. Das Problem: So einen Namen ändert man nicht mal so mir nichts, dir nichts, wenn er einem nicht mehr taugt. Also jetzt bloß keine Fehler machen.

Genau an diesem Punkt bin ich über einen supergeilen Frosch-Briefbeschwerer gestolpert. Und schon war er da, der Gedanke von Frog Media. Was man da alles Nettes draus machen könnte… Und wenn’s für die Jungs von Frog Design zum Weltruhm geführt hatte, konnte der Ansatz so schlecht nicht sein.

Aber alles „hätten wir doch, dann wären wir jetzt“ nützt nun nichts mehr. Zum Schluss hat dann doch die Vernunft gesiegt. Und auch ein bisschen die Angst, man könnte uns auf die Finger klopfen. Wir entschieden uns für mediascale. Aber ganz ehrlich: Hin und wieder denke ich mir im Stillen „Frog Media, das wär’s gewesen.“ ;-)

 

Viel Freude haben Besitzer von Facebook-Aktien mit dem Papier bisher nicht gehabt. Seit dem Start im Mai hatte sich der Kurs bis September fast halbiert. Dann kündigte Facebook den Start seiner Handelsplattform Facebook Exchange an. Danach zeigt nicht nur der Daumen sondern auch die Kursentwicklung erstmals wieder nach oben. Aber ist dieser Trend von Dauer? Oder ist Facebook gar massiv unterbewertet?

Im ersten Teil der mediascale-Expertenumfrage hatten wir unsere Marktpartner nach der Zukunft der Onlinewerbung gefragt. Im zweiten Teil haben wir sie um eine Einschätzung für die beiden großen Player, Google und Facebook, gebeten:

Zugegeben, die Frage hat ein bißchen was von Glaskugellesen, bedenkt man, dass zehn Jahre in der digitalen Welt einem halben Jahrhundert früherer Zeitrechnung entsprechen. Facebook ist gerade mal acht Jahre alt. Wer hätte 2002 darauf getippt, dass heute ein weltumspannendes Netzwerk mit fast einer Milliarde Nutzern existiert? Und Google, das unseren Alltag massiv prägt, ging genau in diesem Monat vor 14 Jahren erstmals online.

Umso mehr überrascht hat uns die weitgehend einhellige Tendenz der Antworten:

Das Gros der Experten war sich einig, dass Google seine dominante Position bis 2022 zumindest hält – oder sogar noch ausbaut. Die exakt gegenläufige Entwicklung wird Facebook prognositziert. Nur Harald Kratel (Madaus, Licht + Vernier) und Peter Christmann (Snack-TV) glauben an eine bessere bzw. gleichbleibend gute Zukunft für Facebook. Eric Hofmann, Alexander Erlmeier, Catharina Wilhelm, Doris Eichmeier, Ruth Schöllhammer, Thomas Hohenacker, Thomas Port und Ulrich Schmidt sind der Meinung, das Netzwerk wird an Marktposition und Einfluss verlieren. In spätestens zehn Jahren wissen wir, ob wir für diese Prognose den Daumen heben oder senken.

Wie die Experten unsere eigene Zukunft, nämlich die der Mediaagenturen bewerten, erzählen wir Ihnen in der kommenden Woche.

 

Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen es: Vor zehn Jahren wurde mediascale gegründet. Hätte man uns damals gesagt, was wir heute so anstellen, wir hätten es in vielen Fällen wahrscheinlich nicht geglaubt. Aus genau diesem Grund haben wir uns anlässlich unseres Jubiläums erdreistet, mit uns verbundene Menschen, ihres Zeichens Experten für die digitale Wirtschaft und Vermarktung, mal nach ihren Prognosen für das Jahr 2022 zu fragen. Die Ergebnisse gibt es ab heute sukzessive in den kommenden Wochen.

Zum Start beginnen wir mit einer Frage der Woche, die keineswegs nur semantischen Charakter hat:

Unsere Experten sind sich nicht ganz einig, wobei eine leichte Tendenz erkennbar ist. So schwankt die Prognose für den Werbemarktanteil gerade mal zwischen Null und 100 Prozent. Aber lesen Sie selbst:

Guido Wiegand

Guido Wiegand (Managing Director, Studiosus Reisen): „Hoffentlich, sonst müssten wir den arbeitslosen Herrn Bscheid auch noch durchfüttern. Der größere Anteil der Werbung wird auf Online entfallen.“

Eric Hofmann (Marketingleiter Fashionation): „Den Begriff Onlinewerbung liest man 2022 in den Geschichtsbüchern. Ich denke, es wird eher Digitalwerbung oder so heißen. Der Anteil des Digitalen am Werbemarkt steigt auf 40 Prozent.“

Alexander Erlmeier

Alexander Erlmeier (Country Manager DACH, ICQ): „Klassische Onlinewerbung wird eine Gattung der On-Screen Werbung sein. Sämtliche On-Sreen Werbeformen zeichnen sich durch die Auslieferung über AdServer und unmittelbar messbaren Response aus. Nachdem zum einen der Big Screen im Wohnzimmer (Smart TV) und damit die klassische TV Werbung digital und hart messbar wird und zum anderen der klassische PC-Screen von mobilen Screens weitgehend in das Arbeitsumfeld verdrängt wird, wird die klassische Onlinewerbung in westlichen Industriestaaten in den kommenden fünf Jahren um nur 15 Prozent pro Jahr steigen und danach stagnieren.“

Ruth Schöllhammer

Ruth Schöllhammer (Schöllhammer Beratung): „Der Begriff ,Online‘ verschwindet. Wir rufen an, suchen etwas, kaufen ein, fragen nach – ohne uns darüber Gedanken zu machen, ob online/offline oder mit welchem Gerät. Deshalb zerfällt die Kategorie ,Online-Werbung‘ komplett.“

Thomas Hohenacker (Inhaber Malte Media): „Das Verhältnis von Fernsehwerbung zu Onlinewerbung wird in zehn Jahren genau umgekehrt sein. Nachdem wir immer und überall ,Online‘ sein werden, werden wir zu ,Onlinewerbung‘ nur noch ,Werbung‘ sagen. Allerdings wird es viel subtilere und intelligentere Werbeformen geben, und der alte 30-Sekünder wird praktisch ausgestorben sein.“

Carsten Schürg

Carsten Schürg (Bereichsleiter Marketing, Sport Scheck): „Alles wird online sein. Und der Anteil am Werbemarkt liegt bei 100 Prozent.“

Doris Eichmeier (Content-Strategin): „Eigentlich werden die unterschiedlichen Werbearten ja nach Medien kategorisiert: TV-Werbung ist das, was auf dem Fernsehschirm läuft. Radiowerbung dröhnt aus dem Radio. Zeitungsanzeigen gibt’s nur in der Zeitung. Folgt man dieser Logik, müsste Online-Werbung anders heißen – etwa Computerwerbung oder

Catharina Wilhelm

Handywerbung. Aber Online-Werbung heißt derzeit (noch) Online-Werbung – das ist ungefähr so, als würde man bei TV- und Radio-Spots von „Satelliten-Werbung“ sprechen, nur weil sie darüber funktionieren. Und macht meiner Meinung nach dementsprechenden Sinn: gar keinen. Der Online-Zugriff wird für alle digitalen Medien so selbstverständlich wie der Strom per Steckdose – ob TV, Radio, Handy, Touchscreens an Bahnhöfen etc. Deshalb wird der Begriff „Online“ bald so nötig sein wie, Zimmer mit fließend heißem Wasser‘ – man sollte nicht mehr davon reden.“

Thomas Port

Catharina Wilhelm: „Naja gut – gönnen wir Online noch fünf Prozent. Für die Oldies.“

Thomas Port (Geschäftsführer, SevenOne Media): „Es wird nur noch digitale Werbung heißen. Und der Anteil am Werbemarkt liegt bei 30 Prozent.“‘

 

 

Ulrich Schmidt

Ulrich Schmidt (Managing Dircetor, ad pepper media): „Den gibt es noch und wird es glücklicherweise auch weiter geben. Da unsere Branche an semantischer Verkomplizierung leidet, ist dies auch sehr erfreulich. In 2022 wird der Anteil bei über 40 Prozent liegen, wenn man Hybrid-TV dazu rechnet, eher bei 65 Prozent.“

 

 

Harald Kratel

Harald Kratel (Geschäftsführer, Madaus, Licht + Vernier Werbeagentur): „Ich denke nein. Wahrscheinlich eher ,direct-response‘.“

Klaus Täubrich (Geschäftsführer, TVzweinull): „Ja, aber das ist Digitalwerbung auf allen Arten von vernetzten digitalen Devices. Der Anteil am Werbemarkt liegt bei über 50 Prozent, da das klassische lineare Fernsehen deutlich auf dem Rückzug ist.“

 

Oliver Hülse

Oliver Hülse (Managing Director DACH, Rocket Fuel): „Die Gattungen TV und Online werden unter dem Begriff „Digital Content and Audience Distribution“ neu zusammengefasst werden. Sollten die Gattungen nicht zusammengelegt werden – eher wahrscheinlich – liegt der Onlineanteil bei 35 Prozent.“

 

 

Torsten Ahlers

Rodja Tanwidjaja (Head of Energy Renewables Communication, Siemens): „Auf alle Fälle. Fraglich ist eher, ob es noch genügend Bäume für Printwerbung gibt. Ein erheblicher Anteil des Werbemarktes entfällt auf online: Wird es darüber hinaus noch andere Werbung geben?“

Torsten Ahlers (CEO, Next Audience): „Na klar. Die eigentlich Frage ist: Wird es noch Printanzeigen geben? Der Anteil von Online liegt bei 70 Prozent plus.“

Arndt Groth

Arndt Groth (CEO, PubliGroupe AG):Nein. Wir werden dann nur noch über Digital Advertising sprechen. Das schließt dann Online, Mobile, Digital TV, Digital OOH und andere Werbeformen mit ein. Diese gemeinsame Kategorie wird in zehn Jahren deutlich über 50 Prozent Marktanteil haben.“

Peter Christmann (Gründer und Geschäftsführer, SnackTV Media): „Online als Distributionsweg für jede Form von Inhalten (Text, Bild, Bewegtbild), sei es stationär oder mobil, könnte in zehn Jahren bis zur Hälfte der Werbung auf sich vereinen.“

 

Haben Sie auch eine Prognose? Oder wollen Sie bei der nächsten Frage der Woche dabei sein? Dann einfach Kommentar hinterlassen oder eine formlose Mail an presseanfragen@mediascale.de schicken.

Sie haben es vielleicht schon mitgekriegt: mediascale feiert diesen Sommer 10-jähriges Jubiläum. Dazu haben wir unsere jährliche Sommerparty aufgepimpt und vergangenen Freitag (3. August) prunkvoll an der Flosslände gefeiert. Leser unseres kleinen Blogs wissen, dass wir uns nur ungern selbst beweihräuchern. Das haben wir diesmal den Gästen unserer Geburtstagsparty überlassen. Was wünschen Sie uns zum Geburtstag? Was ist das Besondere an mediascale? Und ganz wichtig: Was würden Sie ohne mediascale machen? Das Ergebnis lässt uns schmunzeln ;-). Und macht uns doch auch ein kleines bisschen stolz.

Wir versprechen: Es wird nicht dazu kommen, dass unsere Kunden weinen müssen. Wir werden auch in den nächsten zehn Jahren fleißig Kampagnen buchen und die Performance steigern. Auf eine weitere sensationelle Zusammenarbeit mit Ihnen/Euch allen. Und Tobi, das mit der zweiten Kaffemaschine diskutieren wir noch…

Wer mal bei mediascale gearbeitet hat oder Freund oder Verwandter eines Mitarbeiter ist oder war, kennt sie – die Sommerfeste mit dem kryptischen Namen UTB (Under the Bridge). Seit Jahren sind diese Parties fester Bestandteil im mediascale-Kalender, immer im August, immer an der Isar, immer in der Nähe einer Brücke und immer mit mindestens einem Regenguss (deswegen die Brücke…).

Dieses Jahr war alles anders:

Wir haben es geschafft – 10 Jahre Online-Performance-Marketing waren Grund genug für ein UTB der anderen Art. Wir haben alle geladen, die uns in den letzten Jahren begleitet haben: die Mitarbeiter/Innen, unsere Kunden, die Publisher und Vermarkter und auch alle Partner, die mediascale gemeinsam zu dem gemacht haben, was wir heute sind.

Damit das Ganze etwas gesitteter zugeht, sind wir sogar schweren Herzens von der Tradition der Brücke abgewichen und ein Stück weiter nordwärts gezogen: in die Flosslände. Und es wurde ein Fest à la mediascale: entspannt, gemütlich, familiär und vor allem nicht aufgesetzt und „gewollt“. Jeder sollte sich wohlfühlen und mit uns auf 10 Jahre anstoßen können.

Und so ist‘s gekommen, ein paar Impressionen eines wunderbaren Abends:

 

  • Das mediascale-Team: Julian Simons, Tobias Wegmann, Agnes Ley, Wolfgang Bscheid, Nadine Schollmeier, Matthias Chorherr, Emanuele Fino und Michael Beuth (vorne)

 

Zum Abschluss meine persönlichen Highlight-Danksagungen:

Danke mediascale – wir haben ordentlich getrunken, und mir wurde zugetragen, dass der Abend erst um 7.30h morgens beendet wurde – so kenn ich Euch!
Danke cocodibu – für Bild und Ton!
Danke Floßlände – für Augustiner satt und einen tollen Service!
Danke Wetter – es hat nur kurz geregnet und erst um 2 – so soll es sein!
Danke Eric – für den FC-Bayern Button, ich trage ihn in Ehren und mit vollem Stolz!
Danke Marc – ich bewundere Deine Contenance!
Danke Bernd – ich muss mehr trainieren, aber schee war’s!
Danke Gianni – du solltest Reiseveranstalter werden!
Danke Anne – für das pinke Tier!
Danke alle – für 10 Jahre Zusammenarbeit und ein wunderbares Fest!

Weitere Fotos (alle von Raimund Verspohl) finden Sie auf unserem Facebook-Profil.

Heute vor 5 Jahren war mein erster Tage bei der mediascale – als Trainee direkt nach dem Studium. Seither hat sich einiges geändert, aber vieles ist auch gleich geblieben:
An meinem ersten Arbeitstag kam ich in die Testosteronstube – da waren die beiden Geschäftsführer Wolfgang und Julian, sowie drei weitere Herren, die das Operative erledigten. Alle inmitten des „normalen“ Büro-Chaos: Snowboards, wirre Unterlagen auf den Schreibtischen und ein Wildschwein an der Wand. Die ersten Tage und Wochen waren geprägt von Gesprächen über Fußball und Paris Hilton und, wenn doch mal was Geschäftliches dabei war, wurde über die ominöse OMD gesprochen, die ich gerade verpasst hatte.

Mittlerweile arbeiten bei mediascale doppelt so viele Frauen wie Männer, die Büroräume sind größer und … naja, mancherorten immer noch ein Chaos, aber wir haben das Wildschwein entsorgt ;-) Was hat sich noch geändert? Die OMD ist jetzt die dmexco. Und unsere Kampagnen! War damals noch der leistungsorientierte Einkauf das einzig wichtige für unsere Kampagnen, so sind wir heute ein gutes Stück weiter. Der Performance-Einkauf ist geblieben, dazu sind ausgefeilte Optimierungsmaßnahmen gekommen, sowohl im Media- aber auch im Kreationsbereich. Ergänzt haben wir unsere Display Kampagnen mittlerweile um zwei zusätzliche Bereiche: Profiling und edialog. So können wir die User immer individueller ansprechen, sei es mit profilgestützter Banneraussteuerung oder durch direkte Emailkommunikation – und das bedeutet effizientere Kampagnen für unsere Kunden.
Für mich wiederum bedeutete diese Entwicklung in letzter Zeit eine sehr spannende Erweiterung des Aufgabenbereichs und viele neue Herausforderungen – so macht die Arbeit auch nach 5 Jahren noch Spaß!
Seit meinem Start unverändert ist Gott sei Dank unser Teamspirit. So haben wir auch einen gemeinsamen Weg gefunden: die Mädels gehen mit zum Fußball und tippen fleißig in den Kikk-Tipps (Korrektur des männlichen Korrektors: Kick-Tipps). Die Jungs lesen InTouch und füttern uns bei schlechter Laune mit Schoki.

Unvergessen bleiben auch die unsere gemeinsamen Unternehmungen der letzten Jahre: Weihnachtsskifahren in Schladming, Sommer Grillfest an der Isar, Teamevents vom Open air Kino bis zur Casino Night und als nächstes steht an: der jährliche Wies´n Ausflug – am Freitag ist es soweit ;-)

P.S. Liebe Chefs, danke für den tollen Blumenstrauß!