Tag Archiv für "Internet of Things"

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Frings: Tach Taskin, tach Tobi ihr alten Uber-Online Marketeers! Habt Ihr in Zeiten des Internet der Dinge denn auch schon Euren tragbaren Kaffeekocher, Mini-Kühlschrank und das Dritt-Handheld für die dmexco registriert bzw. Euch einen Platz in der WLAN-Corner mit einem Handtuch reserviert?

Erdem: Servus ihr beiden Multi-Screen-Customer-Journey-Opfer. Hab mir gerade ein neues Fahrerloses Raumschiff über die Google Glass App, Mars2030 zugelegt. Kann ich dann per nervösem Augenzucken lenken und wollte eigentlich damit nach Kölle, aber irgendwie gab‘s offensichtlich Lieferschwierigkeiten. Wie kommt Ihr denn auf die dmexco?

Wegmann: Ich fahre diesmal mit dem Flussschiff vor. Da gibt es einen eigenen Lastkahn, der direkt zur dmexco fährt, um die Moleskinnotizbücher für Google und das Tannenzäpfle für die Standparties anzuliefern. Bin aber natürlich auf dem Wasser über Satellit durchgehend  in der Cloud, einschließlich stündlichem kleinen Blutbild und Depressionsprognose. Werde dann auf den Wogen darüber nachsinnen, ob ich meine Small Data in Zukunft lieber Herrn Zuckerberg oder Herrn Putin anvertrauen soll, damit einer von beiden sie groß zieht.

Worauf freut ihr Euch denn dieses Jahr am meisten in Köln?

Frings: Wie immer freue ich mich auf gute Gespräche. Okay, war ein Scherz! Ich freue mich am meisten über die Säue, die von original spanischen Torreros durch Halle 6 und das Congress Center getrieben werden, um danach im Diner als Schnitzel Natur oder Schlawiner Art für überteuerte Kröten auf dem Teller zu landen. Ich habe auch gehört, dass die Schnitzel in diesem Jahr per Bietverfahren an den Mann/ die Frau gebracht werden und dass man mit der dmexco-App ohne Registrierung teilnehmen kann. Dank implantierter Magensonde, wird dann mein Verdauungsprozess exakt berechnet und eine Klokabine automatisch reserviert.

Erdem: Also ich freue mich auf die WM – ach nee, die war ja schon… Na dann freue ich mich auf die 1A Organisation auf der dmexco, wie bspw. die kurzen Wartezeiten an Garderobe (2 mal) und Taxistand (4 mal). Ansonsten noch an die Momente, wenn dir Leute entgegenlaufen und dich grüßen, die man irgendwie schon kennt, aber kein Plan mehr hat woher und warum. Geil werden sicherlich auch die Gespräche mit Neuanbietern, die was-weiß-ich-was anbieten und Begriffe wie, Big Data, Budget Allocation und Attribution Modelling an ihre Wände schmeißen, aber nicht mal wissen, was das heißt, aber in Timbuktu Süd schon 20 Cases aufzeigen können.

Wegmann: Ich finde am schönsten, dass die Agency Lounge heuer exklusiv von der INTOUCH gesponsert wird, wie man hört. Programmatischer Einkauf endlich mal wörtlich genommen.

Frings: Ach Jungs, das klingt mir irgendwie alles so banal und yesterweb. Aber Ihr habt schon Recht. Als Kenner der Messe kann der Way-Forward-Gedanke schon mal unter die Räder kommen. Wie schaut es denn eigentlich mit dem Kongressprogramm aus? Nativity 2.0., Content-Eats-King-Marketing und digital Investments im Fegefeuer des Common-Currency-Ofens, da sind doch wahre Leckerbissen am Start.

Erdem: In meinem Alter interessiert mich auch so langsam mal das Klassische, also klassisch für Digital Natives. Seit Jahren dieses Rumgehopse mit Innovation hier, Innovation da. Was ist denn jetzt mit Armchair-Shopping, wann zahl ich endlich mit Smartphone, was ist jetzt mit Reputation Management und wo ist jetzt eigentlich die Affiliate Rallye? Gab’s da ein Frequency Cap? Bin ich aus dem Profil geschleudert worden? Hab ich schon abgeschlossen? Hat Snowden mich verraten?

Frings: Verraten haben dich nur dein digitaler Fingerabdruck und deine Klarnamen-Kommentare auf unterm-birnbaum-wird-gejodelt.de. Aber nun lass uns hier nicht lange herum machen, sondern ins Getümmel starten!

Wegmann: Also Burschen, dann frisch ans Werk. Der blutrote Mond steht über dem Dom, die Smartwatch beschlägt und Alka Seltzer goes online.

 

Happy dmexco 2014!