Tag Archiv für "Influencer Marketing"

Der oder das Blog ist aus der Welt des World Wide Webs gar nicht mehr wegzudenken. Der Begriff stammt aus dem englischen und hieß ursprünglich auch nicht Blog, sondern Web-log – eine Kombination aus den Worten web und logbook. Die Kreuzung dieser beiden Wörter macht durchaus Sinn, da Blogbeiträge erstens im Web erscheinen und zweitens der neueste Artikel ganz oben steht und sich damals meist wie ein Tagebucheintrag las. Mit der Zeit wurden die Begriffe Web-logger und Web-log den Nutzern in einer sich immer schneller drehenden Welt aber zu lang. Wer braucht schon zwei Silben, wenn es auch mit einer getan ist? Der Web-log wurde zum Blog und der Web-logger zum Blogger.

Folgt man der Definition aus dem Gabler Wirtschaftslexikon, handelt es sich bei einem Blog um ein „elektronisches Tagebuch im Internet“. Ob der Begriff Tagebuch dem Gros der Blog-Beiträge heutzutage noch gerecht wird, darf bei einem Blick in die Blogosphäre jedoch bezweifelt werden. Zu den weltweit beliebtesten Blogs, die im März 2017 die meisten Unique User verzeichnen, zählen unter anderem ein Klatsch-Portal für Prominente und die Huffington Post. Um nur zwei Beispiele zu nennen, die keine Ähnlichkeit zu einem Tagebucheintrag vorweisen.

Abbildung 1: Blograngliste nach unique usern (global), Quelle: http://www.ebizmba.com/articles/blogs

 

An allen Charakteristika des ursprünglichen Blogs wurde aber nicht gerüttelt. Nach wie vor ist das zentrale Kriterium eines Blogs, dass er Sachverhalte chronologisch abhandelt. Damit stehen Blogs für inhaltlich dynamische Websites. Das bedeutet, dass ein Sachverhalt nicht beendet sein muss, sondern immer wieder aufgegriffen werden kann. Nehmen wir den mediascale Blog als Beispiel, der über Jahre hinweg die neuesten Entwicklungen von Facebook begleitet und kommentiert. Oder den Comunio-Blog, der ab und zu Kauf- oder Verkaufsempfehlungen abgibt, die ein paar Wochen später kritisch beleuchtet werden.

Ein weiteres zentrales Merkmal eines Blogs besteht darin, dass die Blogger ihn als Medium nutzen, um ihrer eigenen Meinung Ausdruck zu verleihen. Diese persönliche Sicht auf die Dinge ist oft ausschlaggebend, um das Interesse und Vertrauen der Blog-Leser zu gewinnen, die häufig stärker an und der Person hinter den Artikeln interessiert sind, als bei klassischen Medien.

Der Blogbeitrag als PR Instrument

Leser besuchen ausschließlich die Blogs, deren Themen sie interessieren und in deren Qualität und Urteil sie vertrauen. Dies bietet eine Plattform für werbetreibende Unternehmen, ihre Produkte in einem passenden, weniger werblichen Umfeld zu präsentieren. Erscheint der Artikel, in dem das Produkt eines Werbetreibenden beschrieben wird, in authentischem Layout der anderen Posts und äußert sich der Blogger positiv darüber, so hat dies eine ganz andere Wirkung auf die Leser als Produktwerbung in Form von Anzeigen. Wichtig ist jedoch nur, dass Blogger die Beiträge, die in Zusammenarbeit mit Unternehmen entstanden sind, sichtbar kennzeichnen, um den Vorwurf der Schleichwerbung vorzubeugen.

Weiterhin bekommt der Werbetreibende vielfältige Beiträge und kreative Ideen zu seinem Produkt. Der Vorteil für den Kunden: Die Leistung muss nicht inhouse erbracht oder extern bei Agenturen eingekauft werden, sondern liegt in den Händen der Blogger. So kann ein Kunde aus der Lebensmittelbranche beispielsweise davon profitieren, wenn aus seinen Produkten ein leckeres Rezept hervorgeht. Häufig werden diese Beiträge von Lesern des Blogs geteilt und tragen so zu einer Verstärkung der Werbewirkung bei. Die Kehrseite der Outsource-Medaille besteht allerdings darin, dass das Unternehmen die Zügel nicht mehr allein in der Hand hält, sondern auf die Urteilskraft und Qualitätskontrolle der Blogger angewiesen ist.

Schließlich kann der Einsatz von Blogs, die Produkte des Unternehmens bewerben oder dieses gar namentlich in ihrem Fließtext erwähnen, dazu führen, dass das Unternehmen bei den Google-Suchanfragen höher gelistet wird. Der Vermarkter Blogfoster gibt auf seiner Website jedoch zu bedenken, dass Blogbeiträge nicht nur dem Ziel dienen, positive Resultate in Suchmaschinen zu erzielen. In erster Linie müssten die Blogbeiträge gut leserlich bleiben.

Natürlich kann man nicht davon ausgehen, dass prinzipiell jeder im Internet kursierende Blog für die Bewerbung eines Produktes in Frage kommt – sowohl für Influencer Marketing als auch für klassische Display-Anzeigen. Wie bei anderen Mediakampagnen auch, muss das Umfeld, in dem das Produkt ins Schaufenster gestellt wird, passen und die Qualität der Blogs sichergestellt werden. Auf einem vor Rechtschreibfehlern triefenden Blog präsent zu sein, stellt für Unternehmen keine gute PR dar.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich an Vermarkter zu wenden, die sich auf die Vermarktung von Blogs spezialisiert haben. Hieraus entstehen für die Werbetreibenden zwei wesentliche Vorteile: Erstens können kleinere Blogs zu Clustern gebündelt werden und zusammengenommen eine größere Reichweite abdecken und zweitens stellen die Vermarkter sicher, dass gewisse Qualitätsstandards eingehalten werden.

Wann sollte ein Unternehmen auf den Einsatz von Blogs setzen?

Wie bei jeder Mediplanung orientiert sich das eingesetzte Werbeformat an den Zielsetzungen der Kampagne. Für eine rein performanceorientierte Abverkaufskampagne ist ein Blogbeitrag wenig zielführend, da er im Verhältnis zu Bild-Text-Kombinationen oder klassischen Standardformaten (AdBundles) hinsichtlich CPO oder CPL das Nachsehen hat. Auch für Kampagnen, bei denen großflächig Aufmerksamkeit und eine hohe Reichweite erzielt werden soll, sollte ein Blogbeitrag nicht als erste Wahl in Betracht gezogen werden. Hier fährt der Werbetreibende mit Großformat- oder Bewegtbild-Formaten über die altbekannten Vermarkter besser, ist doch die Reichweite von Blogs sehr eingeschränkt. Interessant wird das Medium Blog, wenn eine kleine oder sehr spezielle Zielgruppe gezielt angesprochen werden soll oder eine tiefergehende Analyse des Produkts gewünscht ist.

Ein durchtrainierter Kerl im Fitnessstudio erklärt uns, wie sehr ihm sein Proteinpulver „XY“ beim Muskelaufbau geholfen hat. Die stets auf eine perfekte Erscheinung bedachte Videobloggerin will uns glauben machen, der Glanz ihrer Zähne stehe in direktem Zusammenhang mit dem neuen „amazing“ Teeth Whitener, den sie nutzt. Das sind nur zwei Beispiele, wie sogenannte Influencer ihren hunderttausenden Followern auf Instagram, YouTube, Facebook und Co. suggerieren, wie begeistert sie von verschiedenen Produkten sind.

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(Quelle: Instagram via Onlinemarketing.de)

 

Influencer Marketing ist gerade in aller Munde: Mit dem kometenhaften Aufstieg sozialer Medien hat sich ein riesiges Ökosystem an Social Influencern aufgetan, die oft mit großem Aufwand akribisch aus ihrem Leben berichten. Vor allen Dingen in den Bereichen der drei großen F´s – Food, Fashion und Fitness – gibt es mittlerweile eine Vielzahl an erfolgreich agierenden Bloggern mit einer großen Anhängerschaft. Im Gegensatz zu den meisten Film- und Musikstars der Vergangenheit schaffen es diese Influencer, eine deutlich interaktivere Beziehung zu ihren Fans aufzubauen.

Dieses innige Verhältnis zwischen Bloggern und ihren Followern wollen sich nun auch immer mehr Unternehmen zu Nutze machen, denen es zunehmend schwerfällt, insbesondere jüngere Zielgruppen über klassische Mediakanäle werblich zu erreichen. Sie hoffen, dass sich die auf Sympathie aufbauende Beziehung zwischen Influencern und ihren Followern auf ihre Produkte übertragen lässt. Essentiell sind hier das Vertrauen und das authentische Umfeld, in dem sich solch ein Produkt-Sponsoring abspielt.

Tatsächlich gibt es auch eine Menge guter Gründe für Unternehmen, ihren Marketing Mix um diesen Kanal zu erweitern. So generieren Mund-zu-Mund-Marketing-Maßnahmen zwischen Konsumenten, zu welchen auch Influencer Marketing zählt, das Zweifache an Umsatz im Vergleich zu bezahlten Werbemaßnahmen (McKinsey). Auch vertrauen 92 Prozent der Konsumenten diesen Mund-zu-Mund-Empfehlungen, während lediglich 36 Prozent klassischen Display Ads Vertrauen schenken. Laut einer Umfrage von Variety sind mittlerweile 8 der 10 beliebtesten Stars amerikanischer Jugendlicher YouTuber und nicht „klassische“ Stars wie Sängerin Taylor Swift. Infolge dieser Erkenntnisse planten laut eMarketer 84 Prozent der Unternehmen in 2015 in den nächsten zwölf Monaten eine Influencer Kampagne zu starten und 81 Prozent der Unternehmen, die eine solche bereits in der Vergangenheit durchgeführt hatten, bezeichneten diese als effektiv.

Ist also Influencer Marketing die neue eierlegende Wollmilchsau? Es bleiben zumindest Zweifel, dass jede Influencer-Aktion automatisch zu einem Erfolg führt. So gibt es zahlreiche Herausforderungen, denen ein Unternehmen gegenübersteht, eine erfolgreiche Influencer Kampagne aufzusetzen. Ganz vorne liegt hier, laut einer Studie (eMarketer) die Herausforderung, den richtigen Influencer für sich zu finden. So ist es essentiell, einen authentischen Zusammenhang zwischen dem Influencer und dem Produkt herzustellen. Laut eines erfolgreichen Ex-YouTubers des sich in 2015 aufgelösten Trios Y-Titty, ist Influencer Marketing allzu oft einfach nur schnödes Product Placement, welches mitunter die Glaubwürdigkeit des Influencers nicht nutzt, im Zweifel sogar untergräbt. Hier sollen vor allen Dingen gute Geschichten Marken helfen, nicht in der Flut an Content unterzugehen.

Weitere Herausforderungen sind laut der Studie das richtige Herantreten an potentielle Influencer. So können Kontakte entweder direkt, oder über eine Vielzahl an spezialisierten Agenturen geknüpft werden. Auch wird der nur schwer zu messende Kampagnenerfolg als problematisch angesehen sowie das Verfolgen der Aktivitäten des Influencers auf seinen verschiedenen Plattformen.

Doch sind es nicht nur operative und kreative Herausforderungen, die Unternehmen bewältigen müssen. Die Branche kämpft zunehmend mit dem Vorwurf der Schleichwerbung. So ist es laut gesetzlicher Regelung in Deutschland verboten, den werblichen Charakter von geschäftlichen Handlungen zu verschleiern. Auch in den USA, dem Ursprungsland von Influencer Marketing, aktualisierte die Behörde für Wettbewerbs- und Verbraucherschutz (FTC) ihre Richtlinien und legt mittlerweile großen Wert auf die Kenntlichmachung bezahlten Contents. Wenn bei einem Post nicht ohne Weiteres ersichtlich ist, dass es sich dabei um bezahlte Werbung handelt, empfiehlt die Behörde, diesen als werblich zu kennzeichnen, beispielweise durch das Hinzufügen eines #ad oder #spon im Post. Noch wird weder in den USA noch in Deutschland diese Kennzeichnungspflicht umfassend kontrolliert, schon allein aus Mangel an Ressourcen, doch ein allmähliches Umdenken ist festzustellen.

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Beispiel für die Kennzeichnung eines werblichen Posts mit dem #sponsored (Quelle: Instagram)

 

Zuletzt droht langfristig möglicherweise auch ein weiteres Problem: Die zunehmende Kommerzialisierung von Plattformen wie Instagram durch Unternehmen und Influencer könnte gerade einer der ursprünglichen Anziehungspunkte solcher Plattformen (User generierte, authentische Inhalte vs. gestellte Werbung und Content mit Stars) erodieren. Hieraus könnte sich bei einem Teil der Nutzer ein gewisser Zynismus gegenüber den gesponserten Inhalten entwickeln. Wenn Nutzer nicht mehr ausreichend originäre, authentische Inhalte verfolgen können, wenden sie sich eventuell ab.

Influencer Marketing wird auch in Zukunft wachsen, die Branche muss aber achtsam bleiben, die ursprünglichen Vorteile von vertrauensbasiertem Influencer Marketing zu bewahren und etwaige regulatorischen Maßnahmen einzuhalten.

Hier wie bereits angekündigt der zweite Teil des Interviews mit YouTuber Dima zum Thema Influencer Marketing. Im letzten Teil haben wir mit dem YouTube Star die privaten Aspekte betrachtet. Nun widmen wir uns seinen Erfahrungen mit Unternehmenskooperationen.

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Wie gehst du mit Anfragen von Unternehmen um und wie kann man sich den Ablauf vorstellen?

Ich sehe mir die Anfragen an, überlege mir ob dieses Produkt zu mir als Person und zu meinem Image passt und ob ich das im Idealfall nicht selber nutze und gut finde oder falls es mir nicht bekannt ist, ob ich das cool/innovativ finde. Wenn das zutrifft, leite ich die Anfrage an meinen Partnermanager weiter und bitte ihn darum, mit dem Kunden zu klären wie er sich die Einbindung des Produktes vorstellt und ob ich nicht selbst einen Vorschlag machen kann (was meistens besser ist, weil man als Creator besser weiß welchen Content die Zuschauer sehen wollen). Wenn die Integration zum Inhalt des Videos und zu meinem Stil passt, dann bin ich oft bereit auf eine Kooperation und freue mich darüber.

Wie funktioniert die Einbindung der Kooperationen in die Videos?

Der Influencer teilt seiner Community in der Regel am Anfang des gesponserten Videos mit, dass es eine Kooperation mit der Marke XY ist und das jeweilige Produkt wird meistens in die Handlung des Videos eingebunden, welche aber unbedingt zum Konzept des Kanals passen muss, damit das Video authentisch bleibt und weder die Marke noch der Künstler darunter leiden.

Wie wichtig ist hierbei Ehrlichkeit gegenüber der Community?

Man sollte auf jeden Fall den Zuschauer wissen lassen, dass es eine Kooperation mit einer Marke ist und ihm auch zeigen, dass diese Kooperation was bringt, dass sie einen Mehrwert bietet und dass man den Zuschauer unterhalten möchte.

Für welche Produkte ist so etwas möglich?

Für alle möglichen Produkte, die zu der Zielgruppe des Kanals passen beziehungsweise in die Kanalumgebung authentisch eingebunden werden kann.

Wie waren die Reaktionen deiner Viewer auf Kooperationen?

Die Reaktionen sind unterschiedlich. Solange der Content unterhaltsam ist und zum restlichen Inhalt des Kanals passt, wofür die meisten YouTuber selbst ein gutes Gefühl haben, gibt es selten negatives Feedback. Oft fällt dem Zuschauer gar nicht auf, dass es eine Kooperation ist, weil die Integration intelligent und nicht aufdringlich gemacht ist.

Warum funktionieren solche Kooperationen aus deiner Sicht und was macht sie so erfolgreich?

Da YouTube-Künstler Vorbilder und nicht selten Meinungsmacher sind, macht es für Marken aus meiner Sicht viel Sinn, mit solchen Influencern zusammenzuarbeiten und gerade deswegen sind sie auch so erfolgreich, da der Zuschauer auf die Empfehlung seines Idols vertraut und wenn der YouTuber, den er gerne verfolgt, mit einer Marke zusammenarbeitet profitiert die Marke von der Sympathie des Influencers.

Dima, vielen Dank für deine ausführlichen Antworten!

Abschließend lässt sich sagen, dass auch aus Sicht der YouTuber Kooperationen Sinn machen können. Ihre Wirkung ist bereits an vielen Stellen, auch in unserem Blog, belegt worden. Nun bleibt abzuwarten, was das für die klassische Konzeption des Marketings bedeutet. Ebenso spannend ist für uns, wohin sich YouTube entwickelt und welche Möglichkeiten uns als User und Werbetreibende hierdurch entstehen.

 

Kreischende Teenies, mit Postern gepflasterte Wände, genervte Eltern – Idole und Stars gab es schon immer. An die Stelle der Backstreet Boys und Spice Girls sind heute allerdings YouTube Stars gerückt. Das Marketing hat diesen Trend schon seit einiger Zeit erkannt und unter dem Label Influencer Marketing ist die Kooperation mit erfolgreichen YouTubern mittlerweile ein wichtiger Bestandteil vieler Kampagnen.

Aus der Sicht des Marketings haben wir an dieser Stelle bereits öfter über das Influencer Marketing geschrieben, nun ist es an der Zeit, das Ganze auch einmal aus Sicht der Influencer zu beleuchten. Hierzu haben wir Dima Kosolowski, mit „Dima“ und „Die Aussenseiter“ Betreiber zweier erfolgreicher YouTube-Kanäle, ein paar Fragen gestellt.

Dima ist bereits seit über zehn Jahren auf YouTube aktiv. Sein eigener Kanal „Dima“ wird von 1,3 Millionen Usern abonniert, seine Videos bieten von Vlogs, Challenges, Comedy bis zu „Dima will’s wissen“ eine große Bandbreite an Themen und Formaten.

160907 YouTube Dima

Die Aussenseiter“ heißt sein zweiter Kanal, den er gemeinsam mit seinem Cousin Sascha betreibt. Sie posten – oft gemeinsam mit ein paar befreundeten YouTubern – witzige Videos über Alltägliches aus ihrem Leben. Insgesamt folgen ihnen dort rund 2,5 Millionen User.

160907 YouTube Die Aussenseiter

Nun zum spannenden Teil, den Fragen an Dima:

Die Frage, die sich die meisten stellen und die wahrscheinlich am häufigsten kommt: Wie kamst du zu YouTube?

Anfangs haben mein Cousin Sascha und ich die Videos nur für unsere Freunde gedreht, um denen zu zeigen, dass wir „coole“ Sketche drehen können. Das war noch bevor es YouTube gab, zwischen 2003 und 2004. Im Jahr 2006 haben wir von YouTube erfahren und haben auch dort unsere Videos veröffentlicht, allerdings erst gegen 2008 den Community-Gedanken dahinter verstanden. Ab da haben wir angefangen, eine Community aufzubauen, indem wir unsere Zuschauer in die Videos interaktiv eingebunden haben bzw. ihre Vorschläge und Ideen.

Wie ist es, so viel Privates mit Fremden zu teilen?

Es ist nicht immer einfach, da man vieles von sich preisgibt, worüber Menschen gerne reden und was sie gerne nutzen, um über dich zu urteilen oder auf deine Schwächen hinzuweisen. Außerdem sehen die Zuschauer trotzdem nur einen Teil des Lebens/Charakters einer Person und bilden sich eine Meinung, die nicht selten falsch ist, da ein Zuschauer nicht alle Details des Charakters eines YouTubers kennt. Was der Zuschauer auf der Videoplattform sieht, sind Momentaufnahmen und teilweise auch Fiktion, was viele aber als absolute Wahrheit interpretieren.

Wie wichtig ist aus deiner Sicht Authentizität auf YouTube?

Ich persönlich denke, dass die Wichtigkeit der Authentizität etwas überschätzt wird: Es gibt viele erfolgreiche Webkünstler, die authentisch sind, aber genauso viele geskriptete Formate, die nicht weniger erfolgreich sind. Viel wichtiger finde ich, dass man als Zuschauer spürt, dass der Entertainer selber Spaß bei dem hat, was er macht: ob das ein Follow Me Around aus seinem Leben ist oder eine geskriptete Show.

Wie gelingt der Spagat zwischen der Privatperson und der Person, die von YouTube lebt?

Ich betrachte es mittlerweile als meinen Beruf, da ich auch schon seit 10 Jahren auf YouTube aktiv bin und Beruf ist ja nicht weit von der Berufung entfernt. Also sehe ich das als eine Art Berufung, Menschen zu unterhalten, weil ich dabei Spaß habe und das anscheinend irgendwie kann, sonst würden sich nicht so viele Leute über so viele Jahre die Videos angucken. Ich versuche es, so professionell wie möglich zu gestalten und überlege mir immer, was ich von meinem Leben preisgeben will und was nicht. Denn alles was ich preisgebe, kann Konsequenzen für mein privates Leben haben.

Wo entwickelt sich YouTube hin?

YouTube wird aus meiner Sicht immer professioneller und das Videoangebot wächst und wird immer breiter, auch von den Themen her. Immer mehr ältere Menschen finden zu YouTube, schauen sich Kochvideos und Reise-VLOGs an. Die Videomacher haben mehr Möglichkeiten, aufwendige Projekte umzusetzen und es finden immer mehr Webkünstler im Offline-Bereich statt, was ich sehr schön finde.

Apropos „professioneller“ – wir als Agentur interessieren uns natürlich auch sehr für Dimas Erfahrungen und Reaktionen, was Kooperationen mit Unternehmen angeht. Diese Fragen werden im nächsten Blogartikel beantwortet… bis bald!

Influencer Marketing ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil des digitalen Marketings geworden. Wie groß die Kraft der Überzeugung von den YouTube-Stars und Co ist, haben wir bereits auf unserem Blog beschrieben. Die Zusammenarbeit mit Influencern bietet Unternehmen eine hohe Reichweite und eine effektive Plattform um den Bekanntheitsgrad ihrer Marke zu erhöhen und damit auch den Umsatz zu steigern. Mittlerweile gibt es auch einige Erfolgsbeispiele die zeigen, dass Influencer Marketing tatsächlich funktioniert.

Ein besonders gelungenes Beispiel für eine Zusammenarbeit von Unternehmen mit Influencern ist die Face-Forward-Kampagne von Clinique. Der Kosmetikhersteller hat sich dafür mit Tavi Givenson zusammengetan, einer bekannten amerikanischen Bloggerin, die bereits als Teenager ihren eigenen Blog startete. Tavi alias „TheStyleRookie“ schreibt über verschiedenste Themen, zu denen u.a. Mode und Lifestyle gehören. Mit 15 Jahren gründete sie ein eigenes Onlinemagazin von Teenagern zu Teenagern – das Rookie Mag. Sie macht das bis heute so erfolgreich, dass sie das „Time Magazine“ unter die 25 einflussreichsten Teenagern der Welt wählte. Ihren Einfluss, die hohe Reichweite bei der jungen Zielgruppe sowie die thematisch passenden Themen ihrer Blogs waren für Clinique ausschlaggebende Komponenten, sie als Influencer für ihre neue internationale Online- und Printkampagne auszuwählen. Da Tavi Gevinson bisher noch keine Kooperation mit einem Unternehmen eingegangen war, hatte sie nichts an ihrer Authentizität verloren, was Clinique in deren Glaubwürdigkeit zusätzlich zu Gute kam.

Mit der Entscheidung zur Zusammenarbeit mit Tavi Gevinson in der Face Forward Kampagne, hat Clinique eine starke Meinungsbildnerin für die relevante Zielgruppe gefunden und konnte mit ihrer Reichweite und ihrem Einfluss bei jungen Frauen die Bekanntheit der Marke steigern.

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Quelle wuv.de

Ein weiteres Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Meinungsbildnern ist TUI Deutschland. Bereits seit 2012 arbeitet das Unternehmen mit bekannten Bloggern zusammen. Bisher lud TUI Reise- und Lifestyle-Blogger auf gesponsorte Reisen ein, die dann auf ihren Kanälen über ihre Erfahrungen und Reiseindrücke berichteten. Für die Kampagne „TUIBeach in Sicht“ rückte der Reiseanbieter den Fokus noch einmal stärker auf die Influencer. Das Besondere dabei ist, dass diese ausschließlich von Bloggern gestützt wird. Vier bekannte Reiseblogger wurden zu verschiedenen Urlaubszielen eingeladen und die User mussten im Voraus raten, wie lange der Weg in Minuten vom Hotel zum Strand ist. Die User, welche richtig tippten, gewannen eine Reise zu diesem Urlaubsort. Die gesamte Aktion wurde dann auch auf Youtube ausgestrahlt.

TUI profitierte von dieser Aktion, da das Unternehmen die Reichweite der Blogger nutzte, um seine Marke und sein Image, gerade in der jüngeren Zielgruppe, bekannt zu machen.

 

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Quelle SEOKRATIE

Die Techniker Krankenkasse startete Ende 2014 ebenfalls eine erfolgreiche Werbekampagne mit sechs bekannten Youtube-Stars. Unter dem Titel „Mein Weg“ konnten TK-Versicherte ihre eigene Geschichte erzählen, wie sie trotz Schicksalsschlägen im Leben, ihre Träume nicht außer Acht ließen und diese schließlich verwirklichen konnten. Um die jüngere Zielgruppe als potentielle Kunden zu erreichen, hat sich das Unternehmen mit Influencern zusammengetan und die Kampagne mit dem Hashtag #wireinander in den sozialen Netzwerken verlängert.

tk
Quelle wireinander.tk.de

 

Andreas Bündert, Bereichsleiter Markt und Marketing, Techniker Krankenkasse sagt dazu: „Uns ist wichtig, das Thema Krankenkasse authentisch und berührend netzaffinen Kundengruppen zu vermitteln. Web-Communities mit ihren Interaktionen haben dabei eine besondere Bedeutung. Die Herausforderung liegt darin, die Botschaft mit der klassischen Kommunikation zu verzahnen und so glaubwürdig zu vermitteln. YouTube bietet dafür die optimale Plattform.“

Youtube-Stars wie LeFloid, GarNichz, Mr. Trashpack und Nilz Bokelberg erzählten auf ihren Kanälen ihre persönliche Geschichte mit emotionalen Einblicken in ihr Leben. Der bekannte Blogger LeFloid, welcher auf seinem Kanal aktuelle Ereignisse und Nachrichten, diskutiert, erzählte von einem Unfall, der seinen Traum als Chirurg aufgrund einer Armverletzung zerstörte. Stattdessen ist der 27-jährige heute Youtuber.

Le Floid, Techniker Krankenkasse, Influencer Marketing, You Tube
Quelle horizont.de

 

Die Kampagne war ein voller Erfolg. Denn bereits nach ein paar Stunden lagen die Views bei 89.000. Es gab über 58.000 Likes und über 2.000 Kommentare. Gleichzeitig katapultierte sich der Hashtag #wireinander auf Twitter und Facebook in die „Trending Tops“ auf Platz 6. Aktuell liegen die Aufrufe bei über 1,3 Mio, was eine enorme Anzahl darstellt.

Generell ist nicht zu leugnen, dass geeignete Influencer zur Steigerung der Bekanntheit der Marke, insbesondere in jungen Zielgruppen, beitragen können. Jedoch ist zu beachten, dass dies alleine nicht das „Allheilmittel“ ist und sinnvoll in die Marketingstrategie des jeweiligen Unternehmens integriert werden muss, um langfristigen Erfolg zu gewährleisten.

Marketing durch Meinungsbildner, so genannte Influencer, wird in der heutigen Zeit immer relevanter. Unternehmen setzen diese Strategie mittlerweile immer häufiger ein, um ihre Marke zu bewerben. Im Zeitalter der „Digital Natives“ bewegen sich die Verbraucher hauptsächlich im Netz und treffen online ihre Kaufentscheidungen. Dieser Wandel im Nutzerverhalten führt dazu, dass Unternehmen vor neuen Herausforderungen stehen und umdenken müssen. Die Informationsflut im Web macht Influencer so wichtig wie noch nie, da sie den Verbrauchern Sicherheit geben und man ihrer Meinung Glauben schenkt.

Deutlich wird dies in der nachfolgenden Tabelle. Diese sagt aus, dass 32 Prozent der Befragten „Empfehlungen von Bekannten“ absolutes Vertrauen entgegenbringen. Auf dem zweiten Platz, mit 10 Prozent, liegen die „Online-Konsumentenbewertungen“. „Redaktionelle Inhalte“ haben außerdem einen nicht unerheblichen Anteil von 51 Prozent, welche die Werbeformen als durchaus vertrauenswürdig einstufen.

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Vertrauen in unterschiedliche Werbeformen – Quelle Statista

Doch was müssen Unternehmen beim Einsatz von Influencern beachten? Gibt es sogenannte Erfolgsfaktoren, die beim Umgang mit Meinungsbildnern unerlässlich sind?

Generell stellt sich die Frage, ob der Einsatz von Influencern branchenabhängig ist oder generell für alle Marken in Betracht gezogen werden kann. Gerade im Bereich Lifestyle sowie Food ist Influencer Marketing sehr sinnvoll. Folgende Grafik aus der Studie „The Self“ zeigt, wie stark die Influencer in den einzelnen Branchen vertreten sind.

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Influencer in den einzelnen Branchen – Quelle avenit

Doch wie sollten Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Influencer vorgehen?
Zuerst einmal ist eine genaue Bestimmung der Zielgruppe notwendig, um für die beworbene Marke die passenden Meinungsbildner auszuwählen.
Die Anzahl an Influencern ist mittlerweile groß und die Mehrheit ist auf mehreren sozialen Netzwerken, wie Blogs, YouTube, Twitter, Facebook, Instagram etc. gleichzeitig aktiv. Für Unternehmen ist es wichtig zu erkennen, auf welchen Kanälen die relevante Zielgruppe anzutreffen ist und ob der Influencer diese auf seinem Kanal aufgrund der Relevanz der Themen spezifisch erreicht. Ebenso ist die Anzahl an Followern bzw. Abonnenten sowie dementsprechend die Reichweite auf dieser Plattform entscheidend. Denn nicht jeder Fan wird den Post oder Beitrag wahrnehmen oder sich für die Marke interessieren, auch wenn es thematisch passt.

Doch wie wird die Reichweite eines Influencers überhaupt „gemessen“? Nachfolgende Faktoren sind hierfür entscheidend:

  • Cross-Channel-Promotion
    Spielt der Influencer seine Beiträge auch auf seinen anderen Social Media Kanälen bzw. sind sie untereinander sinnvoll verzahnt?
  • Vernetzung
    Wie viele Follower, Fans, Abonnenten hat der Influencer? Wie steht diese Zahl im Verhältnis zu den von ihm gefolgten Kanälen? Wie sieht sein Netzwerk aus?
  • Aktivität
    Wie häufig werden Beiträge veröffentlicht?
  • Interaktion
    Wie aktiv sind seine Follower/Fans? Verbreiten sie seine Inhalte? Interagiert er mit ihnen?

 

Eine Hilfe für Firmen bei der Suche geeigneter Influencer bieten spezielle Online-Tools. Doch ganz so einfach wie es scheint, ist es hiermit nicht. Denn im Netz tummeln sich mittlerweile sehr viele solcher Blog-Suchmaschinen. Gerade für den Einstieg sind soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Google+ empfehlenswert. Twitter ist unter den sozialen Plattformen besonders geeignet, da sie wertvolle Auskunft über Reichweite, Inhalte, Wirkeffekte und Dialogfreude gibt. Wer jedoch einen Überblick über mehrere soziale Medien haben möchte, der braucht spezielle Tools, d.h. solche, die Transparenz schaffen und die oft unüberschaubaren Informationen bei der Suche vorab schon einmal aussortieren.

Ein solch netzwerkübergreifendes Tool ist Klout. Die derzeit bekannteste Plattform berechnet einen Score, über den die sozialen Aktivitäten von Personen miteinander verglichen werden. Klout misst den Online-Einfluss von Personen auf einer Skala von eins bis hundert anhand ihrer Profile in den sozialen Plattformen. Ebenfalls analysiert das Tool die Anzahl der Freunde, Aktivitäten und Weiterempfehlungen. Letzteres Kriterium beeinflusst den Score am Stärksten. Für Unternehmen bieten solche Analysewerkzeuge eine erste gute Orientierung zur Bewertung und Suche von Meinungsbildnern. Jedoch ist zu beachten, dass diese nicht das „Non-plus-Ultra“ sind, denn die „weichen Faktoren“, d.h. die Persönlichkeit des Influencers sowie die Relevanz und das Interesse am Produkt bzw. der Branche, können von solchen Tools nicht erfasst werden. Ansonsten profitieren weder Influencer noch Unternehmen von der Zusammenarbeit. Denn die Wahl der passenden Meinungsbildner hat großen Einfluss auf den Erfolg und die Zusammenarbeit solch einer Kooperation.

Des Weiteren muss von Unternehmen beachtet werden, dass die Kontaktaufnahme mit einflussreichen „Internetstars“ zeitintensiv ist. Auf Unternehmensseite sollte deshalb ein Ansprechpartner, der sich speziell nur um die Zusammenarbeit mit Influencern in allen Belangen kümmert, bereitgestellt werden. Der Meinungsbildner hat somit eine feste Bezugsperson und es kann eine wichtige Beziehung aufgebaut werden, die Vertrauen schafft und langfristig erfolgreich bestehen kann.

Für viele Unternehmen ist Influencer Marketing noch eher unbekannt. Aufgrund der Digitalisierung und Verschiebung ins WorldWideWeb steckt jedoch sehr viel Potential in dieser Art des Marketings. Mit passenden Meinungsführern und guten Ideen sowie Inhalten für eine Kampagne können User für das Unternehmen gewonnen und die Bekanntheit der Marke gesteigert werden. Gerade für Firmen, welche bereits in sozialen Netzwerken aktiv sind oder einen Blog haben, bietet sich die Zusammenarbeit mit Meinungsbildnern besonders gut an.

 

Influencer Marketing ist in Zeiten sozialer Medien ein wichtiger Bestandteil des digitalen Marketings geworden. Hierunter versteht man eine Form des Marketings, bei dem Schlüsselpersonen im Markt identifiziert werden, die Einfluss auf potenzielle Käufer haben, und zielgerichtete Marketingaktivitäten rund um diese Meinungsmacher eingesetzt werden.

Kurzgefasst bedeutet dies, dass Firmen relevante und für sie wichtige Personen im Markt mit einer hohen Onlinepräsenz ausfindig machen und diese dann gezielt als Werbeträger einsetzen. Wichtig dabei ist, dass diese Personen Einflussnehmer auf die gewünschte Zielgruppe sind.

Neben den traditionellen etablierten Medien sind Blogs nicht mehr wegzudenken. Professionelle Blogger sind extrem gut vernetzt, strahlen Glaub- und Vertrauenswürdigkeit aus und konnten in ihrer Zielgruppe über die Jahre eine sehr hohe Reichweite erzielen. Viele Follower lassen sich nicht mehr über konventionelle Marketingmaßnahmen erreichen, daher können Influencer einen sehr wichtigen Bestandteil in der Kommunikationsstrategie ausmachen.

Zusätzlich haben Plattformen wie Instagram und YouTube den Aufstieg von Influencern verstärkt. Durch das Wachstum von sozialen Netzwerken werden Fangemeinden in Bereichen wie Fashion, Beauty und Food immer größer. Ein Beispiel hierfür ist Michelle Phan. Angefangen mit simplen Make-Up Vorführungen und Tutorials auf YouTube, konnte sie mittlerweile schon nahezu 8 Millionen Follower generieren. Noch viel wichtiger ist aber die Marke, die sie um ihre Person aufbaute: Marken wie Lancôme und L’Oreal gehören zu den Unternehmen, die auf die geborene Amerikanerin mit vietnamesischen Wurzeln aufmerksam geworden sind. 2013 führte L’Oreal sogar eine neue Kosmetik Linie „em“ von Michelle Phan auf dem Markt ein.

Unten stehende Grafik gibt einen Überblick über ein Paar der Top Influencer in den USA und UK:

Prototypical Influencers:

Quelle: forbes.com
Quelle: forbes.com

Influencer Marketing dient Firmen nicht nur dazu, Reichweite zu generieren, sondern auch spezielle Zielgruppen zu erreichen. Gerade bei Nischenprodukten kann es sich lohnen, in diesen Nischen nach passenden Influencern zu suchen. Ein Beispiel hierfür ist die Techniker Krankenkasse, die unter dem Hashtag #wireinander gezielt YouTuber mit persönlichen Krankheitsgeschichten auswählte, die in Kurzfilmen darüber berichteten.

In einer Welt, in der Inhalte für die Masse produziert werden, wird es für Marken immer schwieriger aus der Menge hervorzustechen, um die erhoffte Aufmerksamkeit innerhalb ihrer Zielgruppe zu erlangen. Deshalb wird es immer wichtiger, Influencer für sich zu gewinnen. Denn wenn Marken ihre Marketingaktivitäten gezielt um Influencer orientieren, können Kunden langfristig für sich gewonnen und gehalten werden.

Über die Umsetzung von Influencer Marketing in Unternehmen und Dinge, die dabei beachtet werden sollten, wird in einem späteren Artikel berichtet.