Tag Archiv für "DMEXCO"

Tobi: Hallo Jungs, auch wieder zurück aus der infernalischen Hitze der Rollkofferhölle von Jakarta-Deutz? Angenehm kühl und leise ist es hier im zivilisierten München. Wie habt ihr die Messe überstanden? Könnt Ihr Euch überhaupt noch an irgendetwas erinnern?

Matthias: Nicht wirklich, denn hier gilt wie immer: Wer sich noch erinnern kann, war nicht dabei. Man kreuze eine überfüllte Sauna mit einer überfüllten Disco und einer überfüllten Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump und heraus kommt: dmexco 2016. Wo war eigentlich der Saunameister mit dem Zirben-Aufguss?

Manu: Ich hatte zum Glück mein Einstecktuch dabei, so konnte ich mir bei kniffligen Fragen die Stirn wischen. Win-win: Auf Zeit gespielt und der Körperhygiene gefrönt. Hatte mich dann schon auf die Sevenone Strandparty gefreut, war aber leider nur die übliche Standparty. Nachts an der Hotelbar gabs dann noch schweißtreibende Wissens-Transfer-Gespräche – spannend für den, der Transfers mag.de

Tobi: Meine drei Wahrheiten von der Messe:

  1. Wer etwas auf sich hält, trägt einen blauen Anzug. Meiner war schwarz, damit geht man maximal noch als alternder Kreativer durch.
  2. Das neue signature dish im Brauhaus ist Kartoffelpuffer mit Tatar, eine kaum mehr zu steigernde kulinarische Perversion.

160921-dmexco-recap-bild-13. Die Studentenschaft hatte heuer Anwesenheitspflicht an der Uni, es war luftiger in den Sessionräumen. Deshalb konnte ich mir dieses Hyperloop-Dings auch tatsächlich anhören. Ich bin da jetzt Experte, also wenn ihr Fragen habt…

Manu:

  1. Ich war blau, zumindest gekleidet, wie die Dame von Stylefruits sicherlich bestätigen kann. Zumindest eines davon.
  2. Ich hab mich stilecht bei Subway versorgt. Outcome: schmeckt wie in München.
  3. Der eine Teil der Studentenschaft mit Sicherheit, der andere hat uns an den Ständen mit Erfrischungen versorgt. Fazit: 15 Stände, kein Red Bull.

Tobi: Eine Frage noch: Kennt Ihr irgendjemanden, der in Halle 9 war?

Matthias: Um ehrlich zu sein war ich in Halle 9, allerdings nur auf dem Weg in die Kongress Hall. Um dort anzukommen, musste man sich todesmutig an diversen fliegenden Drohnen und selbststeuernden Robotern vorbeischlängeln, um festzustellen, wer sich nicht eine halbe Stunde vor dem Vortrag dort eingefunden hat, hatte in der Regel keine Chance auf Sichtkontakt mit dem Referenten seiner Wahl. Habt ihr auch Erfahrungen mit Robotern und Drohnen gemacht?

Manu: Halle 9 kenn ich nur flüchtig, man grüßt sich halt im Vorübergehen. Beziehungsweise eigentlich wollte ich nur die Drohnen verscheuchen, Halle 9 hat das als Gruß verstanden und freudig zurückgewinkt. So sind sie halt die kleinen Hallen…

Tobi: Und zum Schluß: Hochgestimmt waren Menschen und Maschinen.

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Manu: #gruppenbildmitsmartphone #seeyounexttime 意味

Manu: Tatatataaaaa, es ist wieder soweit. Digitale Heerscharen pilgern nach Köln, um sich den neuesten Trends zu unterwerfen und in Andachtspose gen Silicon Valley zu beten.

Die brisanteste Frage vorab: Wie sieht eigentlich Eure Abendplanung aus? Bei all den automatisierten Einladungsprozessen muss man schon genau monitoren und verifizieren, wo man sich nachts den Header bidded. Cologne Club. VIP Opening. BVDW Start Up Forum. Hurra. OVK und OMR – OMG – die Welt liegt uns zu Füßen.

Matthias: Gute Frage, eines weiß ich bereits sicher: Nach acht Stunden intensiver Diskussion über die Welteroberung der Maschinen und ob nun Big Data, Small Data oder Smart Data die Zukunft der Advertising Industry bestimmt, wird mir ganz gewiss danach sein, mich mit oder ohne Daten für eine kurze Auszeit wegzusperren. In Köln macht man dies am besten in einem Brauhaus. Beim Köbes bestelle ich mir bereits beim Reinkommen ein Kölsch und einen halven Hahn zur Vorspeise. Gratis und ungefragt wird dieser schonungslos ehrlich kundtun, was der Kölner an sich von süddeutschen Marketing-Business-Kaspern hält. Zum Beispiel „Do bes zu schad för de Jeisterbahn.“ Ein großartiges Kontrastprogramm und wunderbarer Start in den Abend wie ich finde. @Tobi, bleibst Du bei deiner üblichen Tatarbestellung?

Tobi: Rotes Fleisch war gestern, dass solltest Du am besten wissen, Mätti. Ich werde das noch einmal in aller Ruhe scopen, aber Essen hat so einen altmodisch analogen Touch. Nach einem Tag voller disruptiver Gespräche in schlechtem Englisch genügen mir vielleicht ein Kännchen Verveine-Tee und ein Pfirsichgrappa zum Glücklichsein. Ob der Köbes das liefern kann?

Manu: Thema Garderobe: Setzt Ihr auf Altbewährtes und bedient euch probaten Ad-ons oder ordert ihr doch noch realtime im Outernet mit Zustellung direkt in die Debate Hall? Ich für meinen Teil streife mir meinen Bigdata Pullover über, kombiniere ihn mit einem SSPannenden (zu kleinen) Sakko und mach einen auf PREX.

Tobi: Ich überlege, ganz in Weiß zu kommen. Rosamunde Pilcher goes Programmatic. Dazu vielleicht ein paar wippende Antennen auf dem Kopf, um für Verunsicherung bei den Start-Ups zu sorgen.

Matthias: Nachdem mittlerweile der Großteil der Besucher Anzug trägt, wäre doch Casual wieder eine smarte Alternative. Vielleicht Jeans, Sneakers, Sakko und darunter ein Motto-Shirt? Beipsilesweise „I’m only here for the free WiFi“ oder „I did it for the likes“, „When I was your Age the internet went SKAAWEEREEDOODEEE“ oder ganz pragmatisch „Das Internet ist für uns alle Neuland (Angela Merkel)”

Manu: Was mache ich hier eigentlich und wo bin ich? Bevor ich jetzt aber ins Digital-Philosophische abgleite, öffne ich lieber die dmexco Applikation und versuche meinen Standort auszuloten, ohne über das Burger-Menu zu stolpern. Vielleicht gibt es dieses Jahr eine kleine Überraschung für den Zeitvertreib während langatmiger Termine. „The dmexco Game“: Die Welt da draußen ist schnelllebig, gebräunt und gut frisiert. Behaupte Dich am Springerstand gegen das elitäre Auditorium. Aber Vorsicht: Digital Natives lauern in dunkeln Ecken und wollen Dir an dein Smartphone.

So. Da bin ich wieder. Was haltet Ihr von der App? Seid ihr schon Heavy User?

Matthias: Mein Smartphone wurde wohl bereits gekapert. Anders kann ich mir nicht erklären, warum das Handy trotz intensiver Analyse und Veränderungen der Einstellungen den Akku nicht länger als drei Stunden am Leben hält. So bleibt mir nur eines übrig: hoffen dass das iPhone 7 bald auf den Markt kommt und auf die dmexco gehe ich mit einem Ausdruck des Floorplans auf DINA2. Von wegen Mobile first – Print lebt!

Tobi: Ich habe in der App zumindest schon mal die Experience Hall gefunden und mir das Programm durchgelesen. Auf der Messe wirst Du da nicht reinkommen, weil die versammelte Studentenschaft Nordrhein-Westfalens wieder alle Gänge verstopft. Aber mir genügt auch ein Dreizeiler, um zum Thema Hyperloop Augmented Windows entspannt small zu talken. Und die Headshots der Speaker sind immer anregend.

Manu: Tobi, Matthias, seid ihr schon los? Wo steht der Bus?????

 

Dominik (mit geschwächter Stimme): Hallo Manu, hallo Tobi! Steht ihr hier auch in der Schlange vor der großen Dusche und wartet auf die Marken? Ist ja wieder typisch, die 90er Stars der Branche fahren mit dem Tesla Shuttle, Herr Sorrell lässt sich laut neuesten Marktgerüchten beamen und dem Fußvolk wird der Messeschweiß ungewollt aus dem Anzug gebadet beim Theaterstück: Warten auf UBER!

Manu (noch leicht schwindlig): Hallo Freunde! Ich hab mich nach dem Gin Tasting am Onvista Stand direkt im html5 Converter als friendly iframe auf die nächste Partylocation delivered. Von liquidem Überschuss, keine Spur. Ganz zeitgemäß. Tobi? Warst Du auch im Converter?

Tobi (froh und frisch): Anfänger! Könner schlafen auf dem Stand unter dem Tisch, ernähren sich von den Blasen und Ergüssen im DMEXCO-TV, rubbeln sich morgens kurz mit dem Phrasenschwein ab und gehen dynamisch durch den Tag. Zwischendurch mal ein paar Nüsschen und einen Akkuschrauber abgreifen. Echt gestresst sind nur meine Augen, die heute Morgen erstmals wieder ins grelle Tageslicht blicken mussten.

Dominik: Mein junger Freund! In der Zeit in der du digital Detox below the table gemacht hast, habe ich realtime Geofencing für Omnichannel Retailer auf die Prio1-Agenda unserer Kunden gesetzt, Pioniertests für Virtual Reality 3D-PreGame-Commercials geclosed und so ganz nebenbei das Thema Realtime-TV-Planning entwickelt, mit dessen Hilfe man in Echtzeit falsche Uhrzeiten über laufenden Leanback Content delivern kann. Bei so viel Pace bleibt einem natürlich manchmal der Akku auf der Strecke, Powerpacks hin oder her. Und die fehlende Gyrometrie des Herrn Fino darf – nein muss – man hier entschuldigen. Denn ohne seinen Programmatic Buying Support wären wir immer noch total 2014.

Tobi: Dein Wortschwall macht mich heute sprachlos, da übergebe ich lieber an den Chinesen, der gemütlich in meiner Brust wohnt: 该dmexco已经成为国际化,所以我期待着炸鸡爪和鸭蛋,这将是明年上市吃。

Manu: Ich sags ja. Hauptsache clear, visible und transparent, dann kann man dem Problematic Buying einen Schlag under the waistline versetzen. Der fehlenden Gyrometrie seh ich stress-free entgegen. Im One-to-One im Start-Up Village hab ich nach wie vor meine Stärken. Viral war das dieses Jahr auch wieder high-level. Risk Spreading bei der Class Reunion. Ich sag nur #Connecting

In diesem Sinne – The Weak Man Greets You!

DSDS-Finale, Champios-League-Afterwork oder digitales Glitzer-Connecting? Foto: Koelnmesse/dmexco
DSDS-Finale, Champions-League-Afterwork oder digitales Glitzer-Connecting? Foto: Koelnmesse/dmexco

Dominik Frings, Tobias Wegmann und Emanuele Fino von mediascale freuen sich auf die dmexco. Und wie! Und wie?

Dominik: Mensch Tobi, alte Surfbar, siehst aber frisch aus heute. Keine Preloading Party in rheinischem Ambiente? Ich war ja auf der AdBlocker Party, allerdings war da keiner, auch der Veranstalter nicht, nachdem alle Promotions entfernt worden sind. Musste dann mit iframe-Jupp und Cookie-Kalle alleine um die Häuser ziehen.

Tobi: Ja, die Adblocker, das mit Abstand aufregendste  DMEXCO-Thema, das es je gab. Dazu wird es ein eigenes  Fireside-Keynote-Happening geben. Ich freu mich schon auf die ganzen weißen Slides. Auf die darf Thomas Koch dann öffentlich Pril-Blumen kleben, während das Publikum sich an den Händen hält und w&v-Schlagzeilen rezitiert, die über Teleprompter eingespielt werden.

Wisst Ihr schon, was ich mir für heuer vorgenommen habe? Ich werde mitzählen, wie oft ich das Wort „disruptiv“ zu hören bekomme. Bekanntlich sagen alle, die vergangenes Jahr von „native“ gesprochen haben, jetzt bei jedem zweiten Mal „disruptiv“. Es gibt angeblich eine eigene App (wearable-only), die einen hier an die richtige Schlagwortreihenfolge erinnert. Wie sieht es denn mit Euren Vorsätzen für die DMEXCO aus?

Manu: Also, ich wollte ja zum Start mal in Halle sechs über den ein oder anderen unentdeckten Trend stolpern, um einfach mal zu sehen „What´s next“? Wer mehr als fünf Aussteller kennt, ist schon ganz schön „disruptiv“ unterwegs. Wer dann noch sagen kann, was die machen, ist der „BaboDisrupter!“ Aber viel wichtiger: Was zieht ihr eigentlich an? Habt ihr Euch schon die Outfits zurecht gelegt?

Dominik: Ich setze alles auf Technik! Ich habe ne App in meiner Jacke integriert, die mich an Regen erinnert, eine im Schal, die mich ans Bier trinken erinnert und ein gehacktes Superpasswort, mit dem ich alle 17 internetfähigen Devices zwischen Halle 6 bis 9 stabil zum Laufen bekomme. Bei der Bullshit-Bingo App bleibe ich klassisch! Die ist auf meinem Telefon. Nur tragen mag ich den lästigen Scheiß nicht mehr, deswegen schwebt mein FlyPhone in einem Quadrokopter einen Meter über meinem Schädel!

Tobi: Richtig und gut! Beacon, Drohne oder vegane Salzlette, wer wird hier auf die lange Sicht das Rennen machen? Das frage ich mich auch täglich, während ich hyperlocal nach den letzten frischen Socken im Schrank fahnde, die keine bunten Punkte haben. Denn jetzt ist Business-Time und je fighter der Star, desto stürzer der Flug!

Manu: Ich werde wohl auch mit ganz gewagtem ColourAdblocking auf mich aufmerksam machen und ein royalblaues SharkAd auf meine Konfektionsgröße downsizen, während ich untenrum wie gewohnt auf einen knalligen CPC-Teppich setze. #outfitoftheday #like4like #followme

Diese ganze App-Kiste à la Frings is mir too hot. #Datenklau #BigData #BigBrother

 

Zu essen gibt es auf der dmexco natürlich auch. Selbst auf der Bühne krümelt es. Foto: Koelnmesse/dmexco
Zu essen gibt es auf der dmexco natürlich auch. Selbst auf der Bühne krümelt es. Foto: Koelnmesse/dmexco

SPIEGEL-ONLINE-Homepage wird zur dmexco erstmals programmatisch verkauft

München, 10. September 2015 – Premiere auf www.spiegel.de: Am 17. September, dem zweiten Tag der dmexco, werden erstmals die Werbeflächen auf der Homepage von SPIEGEL ONLINE über Programmatic Advertising verkauft. Möglich wird die Aktion durch die Zusammenarbeit zwischen SPIEGEL QC, dem Premiumvermarkter der SPIEGEL-Gruppe, und mediascale, der führenden Agentur für profilbasierte Online-Kommunikation aus der Serviceplan-Gruppe.

Bisher wurden die Werbeflächen auf der Homepage von SPIEGEL ONLINE ausschließlich tageweise als Fixplatzierung an einen Werbetreibenden verkauft. Diese Ausschließlichkeit gibt es nun nicht mehr. Am 17.9. können erstmals für einen Tag mehrere Kunden auf der Homepage von www.spiegel.de werben. Die eingeblendeten Motive passen sich in Echtzeit an die Bedürfnisse der Website-Besucher an. Je nach Geschlecht, Alter und Interessen werden ihnen unterschiedliche Kampagnen eingespielt. Die geräteübergreifende Aussteuerung der Kampagne übernimmt dabei die zur Plan.Net-Gruppe gehörende Spezialagentur mediascale. Zu den Werbekunden, die am 17.9. auf der SPIEGEL-ONLINE-Homepage werben, zählen u.a. audible, die ING-DiBa und Condor. Als Werbemittel kommen Wallpaper und Dynamic Sidebar sowie das Mobile Content Ad 2:1 zum Einsatz.

„In der Vergangenheit stellten Publisher häufig nur bestimmte Inventar-Pakete oder Positionen für Programmatic Advertising zur Verfügung. Großformatige Werbung, hochwertige Unique User und Qualitätsumfelder blieben damit häufig direkt verkauften Kampagnen vorbehalten“, erläutert Norbert Facklam, Leiter Vermarktung SPIEGEL QC. „Die dmexco ist das passende Umfeld, um diesen Qualitätsunterschied aufzulösen.“ Julian Simons, Geschäftsführer von mediascale, ergänzt: „Die Herausforderung im Programmatic Advertising besteht derzeit noch darin, qualitativ hochwertige Umfelder für diese Form der Vermarktung zu finden. Die Zusammenarbeit mit SPIEGEL QC ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich auch Programmatic Advertising und Premium-Platzierungen perfekt kombinieren lassen, um individuelle und innovative Lösungen für unsere Kunden zu finden, die die Streuverluste minimieren und die Kampagneneffizienz optimieren.“

 

Zu SPIEGEL QC: SPIEGEL QC, die integrierte Vermarktungsorganisation der SPIEGEL-Gruppe, ist mit seinem Qualitäts-Portfolio aus hochwertigen Online- und Print-Angeboten ein Premiumvermarkter im Werbemarkt. Rund 90 Mitarbeiter in der Hamburger Zentrale und den fünf Verkaufsbüros in Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart arbeiten in Teams, die sich aus Online- und Print-Experten zusammensetzen und so jederzeit aus einer Hand qualifizierte Unterstützung und Beratung liefern.
Zur mediascale GmbH & Co. KG: mediascale (www.mediascale.de) ist Marktführer für profilgestützte, datenbasierte Kommunikationslösungen (on- wie offline) – mit einer langjährigen Erfahrung aus über 1500 Kampagnen. Die Münchner Agentur, die 2002 gegründet wurde, betreut für ihre Kunden Billings in Höhe von über 130 Mio. Euro. Als Teil von Serviceplan (Plan.Net) verantwortet mediascale den programmatischen Einkauf der Gruppe und betreibt mit NE.R.O. seit 2007 eines der führenden Targetingsysteme im deutschen Markt. Die Agentur beschäftigt 42 Mitarbeiter und arbeitet für über 35 Kunden wie z.B. ADAC, DA direkt, Condor, Gothaer Versicherungen, ING-DiBa, Peek&Cloppenburg, Sony Music, SportScheck oder Thomas Cook. mediascale ist die am häufigsten ausgezeichnete Agentur beim renommierten New Media Award in der Kategorie effiziente Kommunikation und wird geführt von Wolfgang Bscheid (51), Julian Simons (41) und Dominik Frings (35).

In den vergangenen Wochen und Monaten konnte man sich kaum durch das Netz bewegen oder durch die Fachpresse blättern, ohne dass man über den Begriff „Native Advertising“ gestolpert wäre. Native Advertising war auch rund um die dmexco 2014 einer der am meisten diskutierten oder zumindest gehörten Schlagworte. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter?

Ganz einfach ausgedrückt fasst der Begriff Native Advertising alle Anzeigenformen, die in ihrer Aufmachung an redaktionelle Inhalte erinnern, zusammen. Durch die gestalterische Anlehnung an das redaktionelle Umfeld sollen die Native Ads gleich zwei Vorteile bieten. Zum einen sollen sich die Ads durch ihr dezentes, häufig eher textlastiges Erscheinungsbild den User vom eigentlichen Content des redaktionellen Umfeldes möglichst wenig abheben – und somit als weniger störend wahrgenommen werden. Auf der anderen Seite verspricht man sich durch die redaktionelle Aufmachung ein stärkeres Interesse bei den Usern zu wecken.

Foto Blogbeitraag

Die Form und der Umfang von Native Advertising kann stark variieren. So zählen bereits E-Mail Newsletter oder einfache Bild-Text-Kombinationen als Native Ads. Ebenfalls sind größere Native-Pakete umsetzbar, die sich aus diversen Bestandteilen zusammensetzen. Häufig bestehen diese aus Advertorials/Integrationen, die auf der Seite der Medienmarke in deren Look&Feel eingebunden sind und Inhalte der Werbekunden transportieren. Korrespondierend werden Bild-Text Kombinationen als Teaserflächen geschalten, um Traffic auf die Integrationsseite zu lenken. In welchem Grad die Zusammenarbeit und die Erarbeitung der Inhalte zwischen Werbekunde und Redaktion stattfindet, wird meist individuell – je nach Medium und Vermarkter – definiert.

Damit trotz des fließenden Übergangs von Redaktion und Werbung eine klare Abgrenzung stattfindet und Redaktionen und Werbetreibenden keine Irreführung vorgeworfen werden kann, müssen alle Native Ads in ausreichender Art und Weise als Werbung gekennzeichnet werden.

Es ist mal wieder soweit: Die dmexco steht vor der Tür. Die digitale Marketing-Welt findet sich in den nächsten Tagen in Köln zusammen, um neue Trends, Technologien und Entwicklungen zu besprechen. Dieses Jahr lautet das Thema: Turning Visions into Reality.

Letztes Jahr war das übergreifende Thema Big Data, was uns im letzten Jahr auch wirklich allgegenwärtig begleitet hat. In diesem Jahr wird es spannend zu reflektieren, ob alle 2012 Hype-Themen auch wirklich in der Praxis umgesetzt wurden.

Diese Woche findet die dmexco zum fünften Mal statt und ist so groß wie noch nie zuvor. Es gibt sogar eine neue Halle um die wachsende Anzahl der Aussteller entsprechend unterzubringen.

mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid erzählt uns heute, was er als Leiter einer Performance Agentur von einer großen Messe wie der dmexco erwartet und wie sich der Branchentreff in den letzten Jahren entwickelt hat.

 

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Der Herbst hat angefangen, es weht ein kühler Wind und ich habe meine Jacke zu Hause vergessen. Zufällig laufe ich gerade an einem großen digitalen Screen vorbei, der mir mit einer kuscheligen und dennoch leichten Herbstjacke den Kopf verdreht. Digital out of Home Advertisement spricht den Kunden genau da an, wo er am anfälligsten für einen Kauf ist: draussen, in der Nähe von Geschäften, in der Einkaufszeile. Kampagnen können intelligent und z.B. wetterabhängig in Echzeit gesteuert werden, potenzielle Kunden können situationsbedingt direkt angesprochen werden.

Zusammen mit Ströer und SportScheck haben wir eine regionale Außenwerbekampagne entwickelt, die auch gleichzeitig zur dmexco in München laufen wird.

mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid stellt in der heutigen Folge von “Bscheid gsagt” vor, wie diese Kampagne gesteuert wird und was genau sie beinhaltet.

Besuchen Sie uns auch gerne auf der dmexco 2013.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Sollten Sie noch auf der Suche nach ein paar Weihnachtsgeschenken sein, haben wir heute genau das Richtige für Sie: Drei innovative Gadgets, die Ihnen garantiert – jedes auf seine Weise – viel Aufmerksamkeit bringen werden. Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von mediascale, zeigt Ihnen heute wie der Hase läuft, wie man während der Weihnachtszeit doch ein bisschen auf die Kalorien achten kann, und wie man ganz einfach per Knopfdruck jederzeit mit der Welt verbunden ist.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Ist Ad-Trading ein Geschäftsmodell für die gesamte Branche? War das überhaupt die richtige Frage? Wahrscheinlich nicht, denn in der Debate Hall auf der dmexco wurden eigentlich viel spannendere Fragen gestellt: Ist Real Time Bidding wirklich ein Restplatzthema? Zwei Vermarkter, zwei Meinungen! Überlässt man RTB den Zwischenhändlern und intermediären Plattformen oder erwirbt man sich als Vermarkter oder Agentur die Kompetenzen und integriert RTB in sein Leistungsspektrum? Wer bestimmt eigentlich, was genau Premiuminventar ist und was es kosten darf? Und warum hinkt Deutschland beim Thema Real Time Bidding hinterher.

mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid diskutierte in Köln am ersten Messetag rund eine halbe Stunde mit Sascha Jansen (Annalect), Martin Lütgenau (Tomorrow Focus Media), Philip Missler (Interactive Media) und Ronald Paul (Quisma). Leider endete das Wortgefecht viel zu früh, nämlich als es richtig spannend wurde. Unser Fazit: Was Premium oder Qualität ist und was diese kosten darf, definiert künftig der Werbungtreibende, nicht der Vermarkter. Und: RTB ist nachhaltig, aber viel komplexer als es so manch neue Zwischenhandelsstufe suggeriert.

Weitere interessante Videos von der dmexco gibt es im YouTube-Kanal der Kongressmesse.

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