Tag Archiv für "dmexco 2016"

Tobi: Hallo Jungs, auch wieder zurück aus der infernalischen Hitze der Rollkofferhölle von Jakarta-Deutz? Angenehm kühl und leise ist es hier im zivilisierten München. Wie habt ihr die Messe überstanden? Könnt Ihr Euch überhaupt noch an irgendetwas erinnern?

Matthias: Nicht wirklich, denn hier gilt wie immer: Wer sich noch erinnern kann, war nicht dabei. Man kreuze eine überfüllte Sauna mit einer überfüllten Disco und einer überfüllten Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump und heraus kommt: dmexco 2016. Wo war eigentlich der Saunameister mit dem Zirben-Aufguss?

Manu: Ich hatte zum Glück mein Einstecktuch dabei, so konnte ich mir bei kniffligen Fragen die Stirn wischen. Win-win: Auf Zeit gespielt und der Körperhygiene gefrönt. Hatte mich dann schon auf die Sevenone Strandparty gefreut, war aber leider nur die übliche Standparty. Nachts an der Hotelbar gabs dann noch schweißtreibende Wissens-Transfer-Gespräche – spannend für den, der Transfers mag.de

Tobi: Meine drei Wahrheiten von der Messe:

  1. Wer etwas auf sich hält, trägt einen blauen Anzug. Meiner war schwarz, damit geht man maximal noch als alternder Kreativer durch.
  2. Das neue signature dish im Brauhaus ist Kartoffelpuffer mit Tatar, eine kaum mehr zu steigernde kulinarische Perversion.

160921-dmexco-recap-bild-13. Die Studentenschaft hatte heuer Anwesenheitspflicht an der Uni, es war luftiger in den Sessionräumen. Deshalb konnte ich mir dieses Hyperloop-Dings auch tatsächlich anhören. Ich bin da jetzt Experte, also wenn ihr Fragen habt…

Manu:

  1. Ich war blau, zumindest gekleidet, wie die Dame von Stylefruits sicherlich bestätigen kann. Zumindest eines davon.
  2. Ich hab mich stilecht bei Subway versorgt. Outcome: schmeckt wie in München.
  3. Der eine Teil der Studentenschaft mit Sicherheit, der andere hat uns an den Ständen mit Erfrischungen versorgt. Fazit: 15 Stände, kein Red Bull.

Tobi: Eine Frage noch: Kennt Ihr irgendjemanden, der in Halle 9 war?

Matthias: Um ehrlich zu sein war ich in Halle 9, allerdings nur auf dem Weg in die Kongress Hall. Um dort anzukommen, musste man sich todesmutig an diversen fliegenden Drohnen und selbststeuernden Robotern vorbeischlängeln, um festzustellen, wer sich nicht eine halbe Stunde vor dem Vortrag dort eingefunden hat, hatte in der Regel keine Chance auf Sichtkontakt mit dem Referenten seiner Wahl. Habt ihr auch Erfahrungen mit Robotern und Drohnen gemacht?

Manu: Halle 9 kenn ich nur flüchtig, man grüßt sich halt im Vorübergehen. Beziehungsweise eigentlich wollte ich nur die Drohnen verscheuchen, Halle 9 hat das als Gruß verstanden und freudig zurückgewinkt. So sind sie halt die kleinen Hallen…

Tobi: Und zum Schluß: Hochgestimmt waren Menschen und Maschinen.

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Manu: #gruppenbildmitsmartphone #seeyounexttime 意味

Manu: Tatatataaaaa, es ist wieder soweit. Digitale Heerscharen pilgern nach Köln, um sich den neuesten Trends zu unterwerfen und in Andachtspose gen Silicon Valley zu beten.

Die brisanteste Frage vorab: Wie sieht eigentlich Eure Abendplanung aus? Bei all den automatisierten Einladungsprozessen muss man schon genau monitoren und verifizieren, wo man sich nachts den Header bidded. Cologne Club. VIP Opening. BVDW Start Up Forum. Hurra. OVK und OMR – OMG – die Welt liegt uns zu Füßen.

Matthias: Gute Frage, eines weiß ich bereits sicher: Nach acht Stunden intensiver Diskussion über die Welteroberung der Maschinen und ob nun Big Data, Small Data oder Smart Data die Zukunft der Advertising Industry bestimmt, wird mir ganz gewiss danach sein, mich mit oder ohne Daten für eine kurze Auszeit wegzusperren. In Köln macht man dies am besten in einem Brauhaus. Beim Köbes bestelle ich mir bereits beim Reinkommen ein Kölsch und einen halven Hahn zur Vorspeise. Gratis und ungefragt wird dieser schonungslos ehrlich kundtun, was der Kölner an sich von süddeutschen Marketing-Business-Kaspern hält. Zum Beispiel „Do bes zu schad för de Jeisterbahn.“ Ein großartiges Kontrastprogramm und wunderbarer Start in den Abend wie ich finde. @Tobi, bleibst Du bei deiner üblichen Tatarbestellung?

Tobi: Rotes Fleisch war gestern, dass solltest Du am besten wissen, Mätti. Ich werde das noch einmal in aller Ruhe scopen, aber Essen hat so einen altmodisch analogen Touch. Nach einem Tag voller disruptiver Gespräche in schlechtem Englisch genügen mir vielleicht ein Kännchen Verveine-Tee und ein Pfirsichgrappa zum Glücklichsein. Ob der Köbes das liefern kann?

Manu: Thema Garderobe: Setzt Ihr auf Altbewährtes und bedient euch probaten Ad-ons oder ordert ihr doch noch realtime im Outernet mit Zustellung direkt in die Debate Hall? Ich für meinen Teil streife mir meinen Bigdata Pullover über, kombiniere ihn mit einem SSPannenden (zu kleinen) Sakko und mach einen auf PREX.

Tobi: Ich überlege, ganz in Weiß zu kommen. Rosamunde Pilcher goes Programmatic. Dazu vielleicht ein paar wippende Antennen auf dem Kopf, um für Verunsicherung bei den Start-Ups zu sorgen.

Matthias: Nachdem mittlerweile der Großteil der Besucher Anzug trägt, wäre doch Casual wieder eine smarte Alternative. Vielleicht Jeans, Sneakers, Sakko und darunter ein Motto-Shirt? Beipsilesweise „I’m only here for the free WiFi“ oder „I did it for the likes“, „When I was your Age the internet went SKAAWEEREEDOODEEE“ oder ganz pragmatisch „Das Internet ist für uns alle Neuland (Angela Merkel)”

Manu: Was mache ich hier eigentlich und wo bin ich? Bevor ich jetzt aber ins Digital-Philosophische abgleite, öffne ich lieber die dmexco Applikation und versuche meinen Standort auszuloten, ohne über das Burger-Menu zu stolpern. Vielleicht gibt es dieses Jahr eine kleine Überraschung für den Zeitvertreib während langatmiger Termine. „The dmexco Game“: Die Welt da draußen ist schnelllebig, gebräunt und gut frisiert. Behaupte Dich am Springerstand gegen das elitäre Auditorium. Aber Vorsicht: Digital Natives lauern in dunkeln Ecken und wollen Dir an dein Smartphone.

So. Da bin ich wieder. Was haltet Ihr von der App? Seid ihr schon Heavy User?

Matthias: Mein Smartphone wurde wohl bereits gekapert. Anders kann ich mir nicht erklären, warum das Handy trotz intensiver Analyse und Veränderungen der Einstellungen den Akku nicht länger als drei Stunden am Leben hält. So bleibt mir nur eines übrig: hoffen dass das iPhone 7 bald auf den Markt kommt und auf die dmexco gehe ich mit einem Ausdruck des Floorplans auf DINA2. Von wegen Mobile first – Print lebt!

Tobi: Ich habe in der App zumindest schon mal die Experience Hall gefunden und mir das Programm durchgelesen. Auf der Messe wirst Du da nicht reinkommen, weil die versammelte Studentenschaft Nordrhein-Westfalens wieder alle Gänge verstopft. Aber mir genügt auch ein Dreizeiler, um zum Thema Hyperloop Augmented Windows entspannt small zu talken. Und die Headshots der Speaker sind immer anregend.

Manu: Tobi, Matthias, seid ihr schon los? Wo steht der Bus?????

 

Zur dmexco 2016 stellt mediascale sein „Native Campaign Cockpit (NCC)“ vor, eine  vermarkter- und publisherübergreifende Lösung für Native Advertising. Das neue Tool, das Native Advertising ähnlich einfach buch- und planbar macht wie Displaywerbung, wurde in enger Zusammenarbeit mit IP Deutschland und G+J e|MS sowie mit der ING-DiBa als Werbetreibendem entwickelt.

 

München, den 16. August 2016 — Auf der dmexco 2016 stellt mediascale eine vermarkter- und publisherübergreifende Native-Advertising-Lösung für den deutschen Markt vor, die viele Schwachpunkte der bisherigen Marktsituation beseitigt. Das „Native Campaign Cockpit (NCC)“ wurde in den vergangenen Monaten in enger Zusammenarbeit mit IP Deutschland, dem Vermarkter der Mediengruppe RTL Deutschland, und G+J e|MS, der Full-Service-Vermarktungseinheit von Gruner + Jahr, sowie mit der ING-DiBa als Werbetreibendem entwickelt. Mit im Boot ist außerdem die Content Marketing-Agentur FUERSTVONMARTIN, die zentral Inhalte für Werbetreibende erstellt. Ein erstes Native Advertising-Pilotprojekt wird mit IP Deutschland, G+J  e|MS und dem Kunden ING-DiBa als Partner bereits kurz vor der dmexco umgesetzt.

Das von mediascale mit den Partnern gemeinsam entwickelte Native Campaign Cockpit ermöglicht es Werbetreibenden, ab Herbst reichweitenstarke Native-Advertising-Kampagnen zu realisieren. „Einfacher, schneller und kostengünstiger als das bisher der Fall ist. Wir machen Native Advertising einerseits ähnlich plan- und optimierbar wie normale Display-Kampagnen. Andererseits war es allen Partnern wichtig, die Wertigkeit und Glaubwürdigkeit sowohl des redaktionellen Umfeldes als auch des Native Advertising zu erhalten“, sagt mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid. Entscheidend dabei ist: NCC deckt nicht nur das Native Teasering ab, also kurze Bild-Text-Formate, die Artikel anreißen und auf externe Plattformen verlinken, sondern vor allem das Native Campaigning. Bei dieser Form des Native Advertising ist sowohl der Teaser als auch der zentrale Inhalt (Content Hub) des Werbetreibenden auf der Seite der Medienmarke platziert.

Das neue Tool beinhaltet die browserbasierte Verwaltung aller Kampagneninhalte (Bilder, Texte und Überschriften in verschiedenen Längen und Variationen), die zentrale Aussteuerung und ein aggregiertes Reporting aller Leistungswerte sowie die Möglichkeit, laufende Kampagnen über A/B-Tests zu optimieren. Auch die für Native Advertising wichtigen Freigabeprozesse können sowohl vom Publisher (Redaktion und Vermarktung) als auch vom Advertiser (Agentur oder Werbungtreibender) online bzw. auch mobile erledigt werden.

Mit NCC können sowohl die Teaserflächen ausgespielt werden, die den zentralen Native Advertising-Beitrag promoten, als auch die Artikel selbst. So können die Beiträge modular zusammengesetzt werden, um beispielsweise sowohl für Boulevardumfelder als auch für das unterschiedliche Niveau von Online-Qualitätsmedien angepasst zu sein. Dabei ist das System in der Lage, sowohl konventionelle als auch programmatische Buchungen abzuwickeln. Das Tool von mediascale, das vom langjährigen Partner NFQ programmiert und technisch umgesetzt wurde, kann auch die Formatierungsvorschriften unterschiedlicher Webseiten erkennen sowie Grafik und Layout den jeweiligen Vorgaben gemäß anpassen.

„All diese in einem Co-Engineering-Prozess mit unseren Partnern umgesetzten Verbesserungen machen es möglich, mit einer Native Advertising-Kampagne künftig ähnlich hohe Reichweiten wie mit einer herkömmlichen Display-Kampagne zu erzielen und dabei die gleiche Flexibilität zu erreichen“, kommentiert mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid.

Frank Vogel, Sprecher der Geschäftsleitung G+J e|MS, und Paul Mudter, Geschäftsleiter IP Deutschland: „Die von uns gemeinsam mit mediascale und ING-DiBa realisierte Native Advertising-Lösung sichert Redaktionen und Vermarktern zum einen die Hoheit bei der Freigabe der Inhalte. Zum anderen erleichtert sie Werbetreibenden das Planen und Verwalten der Kampagnen.“

Florian Müller-Schick, Leiter Brand & Media Strategy bei der ING-DiBa: „Unsere Erfahrungen mit Content Marketing haben gezeigt, dass die bisherigen Native Advertising-Angebote der Publisher zu wenig effizient sind und für reichweitenstarke Kampagnen großer Abstimmungsaufwand nötig ist. Mit der jetzt entwickelten Technologie werden diese Schwachstellen beseitigt. Native Advertising kann sich für Werbetreibende so zu einem wichtigen Baustein des digitalen Marketing entwickeln.“

Klaus Täubrich, Geschäftsführer FUERSTVONMARTIN: „Bisher haben unterschiedliche Publisher oder Vermarkter für ein und denselben Werbungtreibenden Inhalte ganz unterschiedlichster Qualität produziert. Das war wenig zielführend und erforderte immensen Abstimmungsaufwand. Ein zentrales Erstellen und Verwalten von Inhalten, die sich an das jeweilige redaktionelle Umfeld anpassen, ist da wesentlich effizienter.“

In Kürze werden über NCC Native Advertising-Kampagnen auch vermarkterübergreifend möglich sein. Die Gespräche mit weiteren Vermarktern laufen bereits, um möglichst viele Native Advertising-Angebote in das System einzubinden.