Tag Archiv für "digital"

Wie war ihr Besuch auf der dmexco? Oder haben Sie sich dieses Jahr gedrückt? Unsere drei Kollegen Matthias, Tobias und Manu, die sich vergangene Woche schon so auf die dmexco gefreut hatten (Schon wieder die dmexco… Was uns wohl dieses Jahr erwartet?), sind etwas ausgedünnt wieder zurück aus Köln. Matthias hat die dmexco-Grippe erwischt und hütet das Bett. Doch nichts desto trotz lassen Manu und Tobi das Spektakel für Sie Revue passieren.

Manu:

Wäre ich nicht so müde, hätte ich das Gefühl, ich bin gar nicht auf der Messe gewesen. Ich hab 30 Minuten in Halle 7 verbracht, um den Durchgang in Halle 8 zu finden und am SOM Stand wäre ich beinahe mit einem Mitarbeiterausweis ausgestattet worden, weil ich Schwarz getragen habe. Hier meine Mitbringsel von der #dmexco2017 für die Daheimgebliebenen:

#nachderdmexcoistvorderwiesn

#nichtsistsoverlässlichwiederstillstand

#nelsonmüllerkochtnachwievorgut

#kafkaistnachwievorklein

#programmaticisthip

#mobilekommt

#nativeistschonda

 

Tobi, hast du auch was mitgebracht?

Tobi:

Statt #humbahumbatätteräbei35gradimschatten gab es diesmal eher #rollkofferratternimschnürlregen. Wobei der Kölner natürlich gar nicht weiß, was Schnürlregen ist. Und auf der Messe prallte auch ich gleich auf den Stand von SevenOne, der aussah wie eine Kulisse für den Todesstern, einschließlich der passend gekleideten Kollegen dort. Da wacht man gleich auf, bei so einem kleinen Schuss Dystopie im Morgenkaffee.

Manu:

Kaffee? Die hatten RedBull bei der SOM. Flügel hat es mir nicht verliehen, aber da hätte ich wohl auch Probleme mit der Flugsicherheit bekommen, schließlich war ein erhöhtes Flugaufkommen am Ad Alliance-Stand zu beobachten. Codewort #Drohnedroht

Tobi:

Apropos Fliegen. Hast Du dir beim Heimflug auch die Beine an der Sicherheitskontrolle von Köln-Bonn in den Bauch gestanden und dich über die vielen unbesetzten Sicherheitsschleusen gefreut? Das ist auch schon eine fast liebgewonnene Messetradition. Hier könnte ein Sponsor echte Freunde für sein Produkt gewinnen. Müsste nur zusätzliches Sicherheitspersonal in gebrandeten Westen bereitstellen.

Manu:

Sicherheitsbeamter am Flughafen ist ein ähnlich undankbarer Job wie deutscher Botschafter in der Türkei. Ich musste ja dann noch nachsitzen an der Sicherheitsschleuse – Sprengstoffabstrich. Waren aber nur Brösel von den Macarons, die ich am Spiegel-Stand verspeist habe. Das dachte zumindest der Sicherheitsbeamte…

 

In diesem Sinne freuen wir uns schon aufs nächste Jahr – haben Sie ihr Hotelzimmer schon reserviert?

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, auch dieses Jahr heißt es bei uns wieder „hipper, fraudiger, automatisierter“. Und auch heuer machen sich die Drei von der Mediaagentur wieder auf den Weg zur Digitalausstellung rechts vom Rhein. Hören wir mal rein:

 

Manu:

Tobi, Matthias – und jährlich grüßt das Mediatier. „…Hallo…!“ Habt Ihr Euch Verhaltensregeln auferlegt für die große Mediasause in Köln? Ihr solltet auf jeden Fall Kleingeld dabei haben, für die Klingelbeutel der Agenturen, die Euch am Eingang erwarten. Ha, was! Alles ganz entspannt. Da wird schon keiner über die WPPer gehen. Wer wird denn da schon seinen Zenit überschritten haben? Da kommt schon noch das ein oder andere Pilotprojekt – aber eins sag i glei: I plans.net.

Tobi:

Schauen wir erst mal, wer dieses Jahr überhaupt kommt. Nachdem die Tickets jetzt schon als 29€-Studentenflatrate promotet werden, könnte es sinnvoll sein ein Longboard mitzunehmen, um durch die riesigen leeren Hallen zu flitzen.

Manu:

Du meinst, man kommt dieses Jahr endlich wieder unfallfrei durch die Gänge? Ich habe mir ja sagen lassen, dass G+J sich was Besonderes hat einfallen lassen, um der vielen unangemeldeten Standbesucher Herr zu werden. Nach erfolgreichem Testlauf Anfang Juli in Hamburg, sorgt, Gerüchten zu Folge, der schwarze Block für die notwendige Standdisziplin. Hierzu schwarzer Block Center Topo: „Wir werden vor allem gegen die internationalen Messebesucher vorgehen!“. Dann mal frohes Schaffen!

Tobi:

Ja, es tut sich was. Heuer trägt man full stack, auch wenn man eigentlich nur ein Stäcklein zu Hause hat. Und zwischen den Silos droht der Wind den Unbehausten aufs Feld hinaus zu blasen, wenn er sich nicht schnell cross device anklammert. Glück hat der, der dann wenigstens noch DMP buchstabieren kann. Und habt ihr auch gehört, dass es in Halle 5 einen Stand geben soll, der komplett von Klickbots betrieben wird ?

 

Matthias:

Klickbots sind doch total 90er! Heute steht alles auf Chatbots. Wie wärs nächstes Jahr mal mit einem virtuellen Messeauftritt und Beantwortung aller Kundenanfragen per Chatbot statt Agency Lounge und persönlichem Networking? Habe vorhin mal Alexa gefragt, ob sie künftig meine Mails beantworten will. Die Antwort war leider nein. BTW, ich glaube die Gefahr auf der dmexco von einem Longboarder überrollt zu werden ist geringer, als von einer Drohne erschlagen oder von einem Roboter neutralisiert zu werden. Bin gespannt ob diese Tech Industry auch dieses Jahr wieder auf der dmexco vertreten ist. Mal zu den wirklich wichtigen Dingen: Wie sieht Euer Abendprogramm aus?

Manu:

Fünf, sechs Halbe auf der Sevenone Standparty und dann lass ich den Abend im Schwefelbecken der Claudius Therme ausklingen. Bessere Ideen?

Tobi:

Wir könnten Busfahren. Die Kölner Öffis sind Weltklasse und mit ihnen in die Stadt kommen zu wollen, kann ein abendfüllendes Abenteuer werden.

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Manu: Tatatataaaaa, es ist wieder soweit. Digitale Heerscharen pilgern nach Köln, um sich den neuesten Trends zu unterwerfen und in Andachtspose gen Silicon Valley zu beten.

Die brisanteste Frage vorab: Wie sieht eigentlich Eure Abendplanung aus? Bei all den automatisierten Einladungsprozessen muss man schon genau monitoren und verifizieren, wo man sich nachts den Header bidded. Cologne Club. VIP Opening. BVDW Start Up Forum. Hurra. OVK und OMR – OMG – die Welt liegt uns zu Füßen.

Matthias: Gute Frage, eines weiß ich bereits sicher: Nach acht Stunden intensiver Diskussion über die Welteroberung der Maschinen und ob nun Big Data, Small Data oder Smart Data die Zukunft der Advertising Industry bestimmt, wird mir ganz gewiss danach sein, mich mit oder ohne Daten für eine kurze Auszeit wegzusperren. In Köln macht man dies am besten in einem Brauhaus. Beim Köbes bestelle ich mir bereits beim Reinkommen ein Kölsch und einen halven Hahn zur Vorspeise. Gratis und ungefragt wird dieser schonungslos ehrlich kundtun, was der Kölner an sich von süddeutschen Marketing-Business-Kaspern hält. Zum Beispiel „Do bes zu schad för de Jeisterbahn.“ Ein großartiges Kontrastprogramm und wunderbarer Start in den Abend wie ich finde. @Tobi, bleibst Du bei deiner üblichen Tatarbestellung?

Tobi: Rotes Fleisch war gestern, dass solltest Du am besten wissen, Mätti. Ich werde das noch einmal in aller Ruhe scopen, aber Essen hat so einen altmodisch analogen Touch. Nach einem Tag voller disruptiver Gespräche in schlechtem Englisch genügen mir vielleicht ein Kännchen Verveine-Tee und ein Pfirsichgrappa zum Glücklichsein. Ob der Köbes das liefern kann?

Manu: Thema Garderobe: Setzt Ihr auf Altbewährtes und bedient euch probaten Ad-ons oder ordert ihr doch noch realtime im Outernet mit Zustellung direkt in die Debate Hall? Ich für meinen Teil streife mir meinen Bigdata Pullover über, kombiniere ihn mit einem SSPannenden (zu kleinen) Sakko und mach einen auf PREX.

Tobi: Ich überlege, ganz in Weiß zu kommen. Rosamunde Pilcher goes Programmatic. Dazu vielleicht ein paar wippende Antennen auf dem Kopf, um für Verunsicherung bei den Start-Ups zu sorgen.

Matthias: Nachdem mittlerweile der Großteil der Besucher Anzug trägt, wäre doch Casual wieder eine smarte Alternative. Vielleicht Jeans, Sneakers, Sakko und darunter ein Motto-Shirt? Beipsilesweise „I’m only here for the free WiFi“ oder „I did it for the likes“, „When I was your Age the internet went SKAAWEEREEDOODEEE“ oder ganz pragmatisch „Das Internet ist für uns alle Neuland (Angela Merkel)”

Manu: Was mache ich hier eigentlich und wo bin ich? Bevor ich jetzt aber ins Digital-Philosophische abgleite, öffne ich lieber die dmexco Applikation und versuche meinen Standort auszuloten, ohne über das Burger-Menu zu stolpern. Vielleicht gibt es dieses Jahr eine kleine Überraschung für den Zeitvertreib während langatmiger Termine. „The dmexco Game“: Die Welt da draußen ist schnelllebig, gebräunt und gut frisiert. Behaupte Dich am Springerstand gegen das elitäre Auditorium. Aber Vorsicht: Digital Natives lauern in dunkeln Ecken und wollen Dir an dein Smartphone.

So. Da bin ich wieder. Was haltet Ihr von der App? Seid ihr schon Heavy User?

Matthias: Mein Smartphone wurde wohl bereits gekapert. Anders kann ich mir nicht erklären, warum das Handy trotz intensiver Analyse und Veränderungen der Einstellungen den Akku nicht länger als drei Stunden am Leben hält. So bleibt mir nur eines übrig: hoffen dass das iPhone 7 bald auf den Markt kommt und auf die dmexco gehe ich mit einem Ausdruck des Floorplans auf DINA2. Von wegen Mobile first – Print lebt!

Tobi: Ich habe in der App zumindest schon mal die Experience Hall gefunden und mir das Programm durchgelesen. Auf der Messe wirst Du da nicht reinkommen, weil die versammelte Studentenschaft Nordrhein-Westfalens wieder alle Gänge verstopft. Aber mir genügt auch ein Dreizeiler, um zum Thema Hyperloop Augmented Windows entspannt small zu talken. Und die Headshots der Speaker sind immer anregend.

Manu: Tobi, Matthias, seid ihr schon los? Wo steht der Bus?????