Tag Archiv für "2015"

War 2015 ein gutes Jahr, ein besonderes Jahr, ein Jahr, das mit Aufregendem und Aufgeregtheiten gefüllt war, ein Jahr in dem wir Themen (erfolgreich) abschließen konnten?

Nachdem mir wie jedes Jahr klar gemacht wurde, dass ich für diesen letzten Blogeintrag im Jahr verantwortlich zeichne, malträtiere ich mein Hirn mit diesen Fragen und versuche mich im kategorisieren dieser Fragen und der dazugehörigen Antworten. Und ich komme zu dem Schluss, dass es irgendwie ein ganz normales digitales Standardjahr war, ein Jahr ohne große Revolutionen a la „jetzt startet Programmatic mal richtig durch – also noch mehr als eh schon“ oder „Mobile hat dieses Jahr den absoluten Durchbruch geschafft  – wir machen nur noch mobile…“.

Nein, es waren die gleichen Themen, die uns auch 2014 beschäftigt haben: Programmatic, Bewegtbild, Mobile, Content, Big Data, Datenschutz – die Liste ist lang und ähnelt der des letzten Jahres, doch die meisten Themen finden nun den Weg ins Operative, was sie meist weniger spannend und reißerisch erscheinen lassen. Doch sie verändern den Markt fundamental und nachhaltig, was dazu führt, dass all das, was uns dies Jahr beschäftigt hat auch nächstes Jahr wieder Agenda sein wird. Nehmen wir nur zwei Beispiele:

Programmatic ist ein immer wichtiger Teil unseres Geschäfts geworden, wobei wir in diesem Jahr viel dafür getan haben, Technologien operativ in unser Tagesgeschäft einzuordnen. Das wird uns auch 2016 beschäftigen, denn auf immer mehr Kanäle können wir programmatisch zugreifen, immer mehr digitale Reichweiten und Formate werden angeboten, die unterschiedlichen Preismodelle machen es allen Partnern einfacher, diese Form des Mediaeinkaufs und Handlings einzusetzen. Wir alle lernen immer besser, Daten zu verknüpfen und in intelligentere Kampagnenkonzepte umzusetzen.
Aber es ist wie bei so vielem, am Ende ist das Aufwendigste, die internen Prozesse in den Griff zu bekommen – wir sind dran, auch nächstes Jahr….

Datenschutz – auch so ein Thema: unsere Kunden haben wahrscheinlich wenig davon mitbekommen, doch unsere Branche hat hier in diesem Jahr so einige „FTE’s“ dafür veranschlagt, im Rahmen der Erstellung und Verabschiedung (die noch immer nicht vollzogen ist) der sogenannten EU-Datenschutzgrundverordnung ein modernes Datenschutzrecht mitzugestalten. Ziel war und ist es noch, ein sowohl für den User als auch die Unternehmen sinnvolles und zielführendes Datenschutzniveau zu verankern. Auch das nehmen wir voraussichtlich mit ins nächste Jahr, in dem wir damit beschäftigt sein werden, die dann verabschiedete Verordnung national operabel zu machen.

Die Liste lässt sich beliebig verlängern und so sitze ich nun vor dem Adventskalender und freue mich auf die kommende „stade Zeit“, auf ein wenig Abstand zu all Themen, die uns begleitet haben. Mit dem Wissen, dass eigentlich keines wirklich abgeschlossen ist und mir und uns allen in dieser Branche auch 2016 von Anfang an einen vollen Arbeitsblock bescheren wird.

So wünsche ich Ihnen und uns allen erholsame Tage, einen guten Rutsch und einen gesunden Start ins nächste Jahr – es bleibt spannend, wir freuen uns drauf!

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Für eine gute Pizza braucht man nicht viel: Frische Zutaten, einen traditionellen Holzofen, einen geschickten Pizzaiolo und zu guter Letzt noch einen Schuss Liebe. Idealerweise schmeckt man in ihr den Sommer, die Hitze, das Temperament des Südens, umrahmt von schönen Erinnerungen an den letzten Italienurlaub. Serviert mit einem guten Rotwein (Anm. der Redaktion: Primitivo di Puglia) wird daraus ein bezaubernder Abend.

Zu einem gelungenen Karaoke-Event gehört auch nicht viel: Hemmungslose Sänger, eine reibungslose Organisation und eine gerechte, aber auch selbstherrliche Jury.

Und… an einem Abend vor etwa einer Woche kam all das zusammen und ergoss sich in einem fulminanten Event –  der Pizzaoke-Party. Gesungen, geflötet, geträllert und gegrölt wurde in Vierer bzw. Fünfer-Teams.

Die Songauswahl wurde von der kompetenten Jury getroffen, die dann auch noch die Dreistigkeit besaß, den Abend mit „Hit me Baby one more time“ zu eröffnen.

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Gestartet wurde der stets faire Wettbewerb mit Songs aus der Kategorie „Deutsche Klassiker“. Zu Liedern wie „Abenteuerland“, „Atemlos durch die Nacht“ und „Griechischer Wein“ tanzten die mehr oder minder gut getroffenen Töne um die Wette. Im Anschluss an jedes Vorsingen gab es Lob und Kritik durch die unvermeidliche Jury, die dann Ihre Einschätzung innerhalb einer Skala von eins bis zehn, gewürzt mit dem ein oder anderen bohlenesken Spruch,  zum Ausdruck brachte. Um kurz vorweg zu greifen und das Ganze frei nach Heinz Horrmann zu artikulieren:  „Die Sternekategorie“ wurde nur selten erreicht.

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Im weiteren Verlauf des illustren Abends kämpften sich die Teams durch die Kategorien „Dance & Pop“ und „Rock & Schrott“ mit Liedern von Madonna, den Spice Girls und den Backstreet Boys, um dann nach Oasis an dem alten Rockfetzen „Highway to Hell“ von ACDC zu scheitern.  Zum Schrecken aller Teilnehmer musste die unwiderstehliche Jury völlig irritiert feststellen, dass es ein Stechen zwischen den von den Bandleadern Simons und Wicher angeführten Teams geben musste.  Aber auch dieses unvorhergesehene Problem konnte von der umsichtigen Jury galant gemeistert werden.

So wurde kurzerhand Barista „Balu“ zur Losfee und durfte den Finalsong wählen, welcher von beiden Teams nacheinander vorgetragen werden musste. Die Bewertung sollte nach Publikumsapplaus erfolgen.

Mit einem Song aus der Heimat , namentlich „Der Kommissar“ von Falco, landete Team Wicher einen wahren Glücksgriff und so war es wenig verwunderlich, dass dieses Team auch als Sieger von der Showbühne tanzte. Nachdem der spektakuläre Auftritt aber hauptsächlich dem Bandleader zu verdanken war, durfte dieser auch alle vier Siegerschnäpse für sich vereinnahmen.

 

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Im Anschluss an den Wettbewerb ging es dann ans freie Singen, bei dem sich besonders das Duett Mary mit Barbesitzer Alvaro und dem Song „Felicità“ hervortaten (Bewegtes Bildmaterial kann kostenpflichtig bestellt werden). Alles Weitere ist Geschichte mit seinen Irrungen und Wirrungen wie eben diese. Bis dann zu später Stunde unser Freund und Helfer den Bürgersteig hochklappte.

Es war uns ein Fest & wir freuen uns über eine Wiederholung im nächsten Jahr!

 

Einmal im Quartal veranstaltet eines der Teams der mediascale ein Frühstück für alle Mitarbeiter. Letzten Freitag war Team NE.R.O an der Reihe. Natürlich sollte es nicht einfach ein „normales“ Frühstück werden, sondern eines rund um das Thema Targeting.

Bereits um 08:00 Uhr in der Früh trafen sich alle Mitglieder des Teams, um Tische und Bänke in der Halle bei der „Treppe ins Nichts“ aufzustellen, zu dekorieren und das Buffet, das im Gang des ersten Stockes serviert wurde, vorzubereiten.

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Es wurde Obstsalat geschnippelt, verschiedene Wurst- und Käseplatten vorbereitet, Lachs und Krabbensalat bereitgestellt, Joghurt und Müsli hergerichtet, Semmeln, Brezen und Brot besorgt, Kaffee und Tee gekocht und leckere Smoothies aus Ananas, Bananen, Kiwi und Spinat selbst gemixt.

Um auf das Thema Targeting näher einzugehen, ordnete das Team diese Leckereien verschiedenen Zielgruppen, wie Fitnessinteressierte, Haushaltsnettoeinkommen 5.000 EUR +, Lifestyle, dem Regiotargeting Bayern und Liebhaber von Herzhaften oder Süßen zu.

Das Highlight schlechthin waren die selbstgebackenen Cookies unserer lieben Nadine, die jeweils mit dem Namen eines Kollegen beschriftet waren und als Platzweiser und Deko für die Tische dienten – und auch noch hervorragend schmeckten!

Cookie_Lover Cookie_Monster Cookie_Nadine

Eine große Aufregung gab es an diesem Morgen allerdings noch:
Bevor das Frühstück losging, fing eine Serviette an einem Teelicht Feuer und musste schnellstmöglich gelöscht werden!

 

Nachdem dieser Zwischenfall mit einem kleinen Schrecken aber ohne großen Schaden überstanden und alle „Brandspuren“ beseitigt waren, trafen sich alle Mediascaler um 09.30 Uhr zu einem gemütlichen und geselligen „NE.R.O-Frühstück“ zusammen.

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mediascale bildet sich ständig weiter, auch in der Sommerpause… Dieses Mal ging es dafür sogar nach New York City!

Im Rahmen meines dualen Studienprogramms von Serviceplan/mediascale und der Steinbeis SMI hieß es Ende Juli für mich, München gegen den Big Apple einzutauschen, um an einer Summer School teilzunehmen. Die Weißwurstmetropole zu verlassen, fällt uns zugegebenermaßen manchmal schwer, aber es war ja nur für eine Woche und dann noch nach NEW YORK CITY!!! Wer würde dazu schon nein sagen? Also ging es an die Leonard N. Stern School, die Business School der New York University, direkt ins Herz von Manhattan.

Was erwartet einen in der Stadt, die niemals schläft oder besser gesagt, der Stadt, die niemals zur Ruhe kommt? Besonders wenn man dort nicht zum Urlaub machen ist, sondern zum Studieren? Es sei gleich vorweg genommen – JA, ich habe dort Seminare besucht und viel Spannendes dabei gelernt! Aber auch Sightseeing und ausgiebige Shoppingtouren standen auf dem Plan. Das gehört in dieser Stadt ja schließlich auch dazu.

Zusammen mit anderen Master- und MBA-Studenten besuchte ich eine Woche lang Seminare bei bekannten Professoren wie Luke Williams, Rob Solomon oder Arun Sundararajan. Zusätzliche Besuche bei New Yorker Unternehmen sollten einen Einblick über die Mediabranche im Big Apple geben.

Aber der Reihe nach – bevor am Montag die Seminare starteten, stand am Sonntagabend erst einmal ein gemütliches Get Together auf einer der unzähligen Rooftop-Bars an. Die Aussicht spricht dabei für sich:

Eine wunderbare Skyline - NYC

Der Montag gehörte ganz Luke Williams und dem Thema Creative Destruction, Innovation and Marketing. Wie schafft man es, außerhalb der gewohnten Bahnen zu denken und Klischees aufzubrechen? Haben Sie sich beispielsweise schon einmal überlegt, wie ein Restaurantbesuch aussehen würde, wenn Sie die Speisekarte erst beim Verlassen des Lokals erhalten? Undenkbar? Seltsam? Zumindest hat diese Überlegung geholfen, eine andere Blickrichtung auf einen typischen Ablauf zu werfen. „Think the Unthinkable to Spark Transformation in Your Business“ – lautete der Leitspruch des ersten Tages.

Am Dienstag ging es im Seminar von Arun Sundararajan um Sharing Economy: Was gibt es heute für Möglichkeiten im Vergleich zu vor 20 Jahren? Bei dem anschließenden Besuch des lokalen TV-Senders NY1 diskutierte Jeremy Bitz, Vice President Local Programming and New Media, nach einer Studio-Tour mit uns über die Herausforderungen eines Nachrichtensenders in der heutigen schnelllebigen Informationsgesellschaft. Für uns Studenten stand danach die Frage im Mittelpunkt, ob unser Tagesgeschäft davon auch bereits so betroffen ist wie bei NY1? Wie sieht es bei Ihnen aus?

Mittwoch und Donnerstag ging es mit Rob Salomon vor allem um Global Strategy und Risk Pricing. Oft gehört und noch öfter unterschätz. Diese beiden Tage blieben wirklich im Gedächtnis. Zum einen durch die Art wie Rob das Thema, das ihm so am Herzen liegt, uns vermittelt konnte. Nicht zuletzt aber wegen der Flutwarnung, die uns am Donnerstagnachmittag erreichte:

Zum Glück blieb uns eine tatsächliche Überflutung erspart. Den Abend des Gewitters verbrachten wir in Museen oder bei ausgiebigen Shoppingtouren.

Was habe ich aus dieser Woche New York mitgenommen? Interessante Eindrücke über den amerikanischen Markt, einen viel leichteren Geldbeutel, der dafür meinen Kleiderschrank gefüllt hat, und einen bösen Jetlag.

Aber am wichtigsten war die Erkenntnis, dass man immer versuchen sollte, seine eigene Blickrichtung auf ein Projekt oder eine Problemstellung zu hinterfragen und sich auch nicht scheuen sollte, einmal ungewöhnliche Wege auszuprobieren.

New York ist einfach immer eine Reise wert!

Dominik (mit geschwächter Stimme): Hallo Manu, hallo Tobi! Steht ihr hier auch in der Schlange vor der großen Dusche und wartet auf die Marken? Ist ja wieder typisch, die 90er Stars der Branche fahren mit dem Tesla Shuttle, Herr Sorrell lässt sich laut neuesten Marktgerüchten beamen und dem Fußvolk wird der Messeschweiß ungewollt aus dem Anzug gebadet beim Theaterstück: Warten auf UBER!

Manu (noch leicht schwindlig): Hallo Freunde! Ich hab mich nach dem Gin Tasting am Onvista Stand direkt im html5 Converter als friendly iframe auf die nächste Partylocation delivered. Von liquidem Überschuss, keine Spur. Ganz zeitgemäß. Tobi? Warst Du auch im Converter?

Tobi (froh und frisch): Anfänger! Könner schlafen auf dem Stand unter dem Tisch, ernähren sich von den Blasen und Ergüssen im DMEXCO-TV, rubbeln sich morgens kurz mit dem Phrasenschwein ab und gehen dynamisch durch den Tag. Zwischendurch mal ein paar Nüsschen und einen Akkuschrauber abgreifen. Echt gestresst sind nur meine Augen, die heute Morgen erstmals wieder ins grelle Tageslicht blicken mussten.

Dominik: Mein junger Freund! In der Zeit in der du digital Detox below the table gemacht hast, habe ich realtime Geofencing für Omnichannel Retailer auf die Prio1-Agenda unserer Kunden gesetzt, Pioniertests für Virtual Reality 3D-PreGame-Commercials geclosed und so ganz nebenbei das Thema Realtime-TV-Planning entwickelt, mit dessen Hilfe man in Echtzeit falsche Uhrzeiten über laufenden Leanback Content delivern kann. Bei so viel Pace bleibt einem natürlich manchmal der Akku auf der Strecke, Powerpacks hin oder her. Und die fehlende Gyrometrie des Herrn Fino darf – nein muss – man hier entschuldigen. Denn ohne seinen Programmatic Buying Support wären wir immer noch total 2014.

Tobi: Dein Wortschwall macht mich heute sprachlos, da übergebe ich lieber an den Chinesen, der gemütlich in meiner Brust wohnt: 该dmexco已经成为国际化,所以我期待着炸鸡爪和鸭蛋,这将是明年上市吃。

Manu: Ich sags ja. Hauptsache clear, visible und transparent, dann kann man dem Problematic Buying einen Schlag under the waistline versetzen. Der fehlenden Gyrometrie seh ich stress-free entgegen. Im One-to-One im Start-Up Village hab ich nach wie vor meine Stärken. Viral war das dieses Jahr auch wieder high-level. Risk Spreading bei der Class Reunion. Ich sag nur #Connecting

In diesem Sinne – The Weak Man Greets You!

DSDS-Finale, Champios-League-Afterwork oder digitales Glitzer-Connecting? Foto: Koelnmesse/dmexco
DSDS-Finale, Champions-League-Afterwork oder digitales Glitzer-Connecting? Foto: Koelnmesse/dmexco

Dominik Frings, Tobias Wegmann und Emanuele Fino von mediascale freuen sich auf die dmexco. Und wie! Und wie?

Dominik: Mensch Tobi, alte Surfbar, siehst aber frisch aus heute. Keine Preloading Party in rheinischem Ambiente? Ich war ja auf der AdBlocker Party, allerdings war da keiner, auch der Veranstalter nicht, nachdem alle Promotions entfernt worden sind. Musste dann mit iframe-Jupp und Cookie-Kalle alleine um die Häuser ziehen.

Tobi: Ja, die Adblocker, das mit Abstand aufregendste  DMEXCO-Thema, das es je gab. Dazu wird es ein eigenes  Fireside-Keynote-Happening geben. Ich freu mich schon auf die ganzen weißen Slides. Auf die darf Thomas Koch dann öffentlich Pril-Blumen kleben, während das Publikum sich an den Händen hält und w&v-Schlagzeilen rezitiert, die über Teleprompter eingespielt werden.

Wisst Ihr schon, was ich mir für heuer vorgenommen habe? Ich werde mitzählen, wie oft ich das Wort „disruptiv“ zu hören bekomme. Bekanntlich sagen alle, die vergangenes Jahr von „native“ gesprochen haben, jetzt bei jedem zweiten Mal „disruptiv“. Es gibt angeblich eine eigene App (wearable-only), die einen hier an die richtige Schlagwortreihenfolge erinnert. Wie sieht es denn mit Euren Vorsätzen für die DMEXCO aus?

Manu: Also, ich wollte ja zum Start mal in Halle sechs über den ein oder anderen unentdeckten Trend stolpern, um einfach mal zu sehen „What´s next“? Wer mehr als fünf Aussteller kennt, ist schon ganz schön „disruptiv“ unterwegs. Wer dann noch sagen kann, was die machen, ist der „BaboDisrupter!“ Aber viel wichtiger: Was zieht ihr eigentlich an? Habt ihr Euch schon die Outfits zurecht gelegt?

Dominik: Ich setze alles auf Technik! Ich habe ne App in meiner Jacke integriert, die mich an Regen erinnert, eine im Schal, die mich ans Bier trinken erinnert und ein gehacktes Superpasswort, mit dem ich alle 17 internetfähigen Devices zwischen Halle 6 bis 9 stabil zum Laufen bekomme. Bei der Bullshit-Bingo App bleibe ich klassisch! Die ist auf meinem Telefon. Nur tragen mag ich den lästigen Scheiß nicht mehr, deswegen schwebt mein FlyPhone in einem Quadrokopter einen Meter über meinem Schädel!

Tobi: Richtig und gut! Beacon, Drohne oder vegane Salzlette, wer wird hier auf die lange Sicht das Rennen machen? Das frage ich mich auch täglich, während ich hyperlocal nach den letzten frischen Socken im Schrank fahnde, die keine bunten Punkte haben. Denn jetzt ist Business-Time und je fighter der Star, desto stürzer der Flug!

Manu: Ich werde wohl auch mit ganz gewagtem ColourAdblocking auf mich aufmerksam machen und ein royalblaues SharkAd auf meine Konfektionsgröße downsizen, während ich untenrum wie gewohnt auf einen knalligen CPC-Teppich setze. #outfitoftheday #like4like #followme

Diese ganze App-Kiste à la Frings is mir too hot. #Datenklau #BigData #BigBrother

 

Zu essen gibt es auf der dmexco natürlich auch. Selbst auf der Bühne krümelt es. Foto: Koelnmesse/dmexco
Zu essen gibt es auf der dmexco natürlich auch. Selbst auf der Bühne krümelt es. Foto: Koelnmesse/dmexco

SPIEGEL-ONLINE-Homepage wird zur dmexco erstmals programmatisch verkauft

München, 10. September 2015 – Premiere auf www.spiegel.de: Am 17. September, dem zweiten Tag der dmexco, werden erstmals die Werbeflächen auf der Homepage von SPIEGEL ONLINE über Programmatic Advertising verkauft. Möglich wird die Aktion durch die Zusammenarbeit zwischen SPIEGEL QC, dem Premiumvermarkter der SPIEGEL-Gruppe, und mediascale, der führenden Agentur für profilbasierte Online-Kommunikation aus der Serviceplan-Gruppe.

Bisher wurden die Werbeflächen auf der Homepage von SPIEGEL ONLINE ausschließlich tageweise als Fixplatzierung an einen Werbetreibenden verkauft. Diese Ausschließlichkeit gibt es nun nicht mehr. Am 17.9. können erstmals für einen Tag mehrere Kunden auf der Homepage von www.spiegel.de werben. Die eingeblendeten Motive passen sich in Echtzeit an die Bedürfnisse der Website-Besucher an. Je nach Geschlecht, Alter und Interessen werden ihnen unterschiedliche Kampagnen eingespielt. Die geräteübergreifende Aussteuerung der Kampagne übernimmt dabei die zur Plan.Net-Gruppe gehörende Spezialagentur mediascale. Zu den Werbekunden, die am 17.9. auf der SPIEGEL-ONLINE-Homepage werben, zählen u.a. audible, die ING-DiBa und Condor. Als Werbemittel kommen Wallpaper und Dynamic Sidebar sowie das Mobile Content Ad 2:1 zum Einsatz.

„In der Vergangenheit stellten Publisher häufig nur bestimmte Inventar-Pakete oder Positionen für Programmatic Advertising zur Verfügung. Großformatige Werbung, hochwertige Unique User und Qualitätsumfelder blieben damit häufig direkt verkauften Kampagnen vorbehalten“, erläutert Norbert Facklam, Leiter Vermarktung SPIEGEL QC. „Die dmexco ist das passende Umfeld, um diesen Qualitätsunterschied aufzulösen.“ Julian Simons, Geschäftsführer von mediascale, ergänzt: „Die Herausforderung im Programmatic Advertising besteht derzeit noch darin, qualitativ hochwertige Umfelder für diese Form der Vermarktung zu finden. Die Zusammenarbeit mit SPIEGEL QC ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich auch Programmatic Advertising und Premium-Platzierungen perfekt kombinieren lassen, um individuelle und innovative Lösungen für unsere Kunden zu finden, die die Streuverluste minimieren und die Kampagneneffizienz optimieren.“

 

Zu SPIEGEL QC: SPIEGEL QC, die integrierte Vermarktungsorganisation der SPIEGEL-Gruppe, ist mit seinem Qualitäts-Portfolio aus hochwertigen Online- und Print-Angeboten ein Premiumvermarkter im Werbemarkt. Rund 90 Mitarbeiter in der Hamburger Zentrale und den fünf Verkaufsbüros in Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart arbeiten in Teams, die sich aus Online- und Print-Experten zusammensetzen und so jederzeit aus einer Hand qualifizierte Unterstützung und Beratung liefern.
Zur mediascale GmbH & Co. KG: mediascale (www.mediascale.de) ist Marktführer für profilgestützte, datenbasierte Kommunikationslösungen (on- wie offline) – mit einer langjährigen Erfahrung aus über 1500 Kampagnen. Die Münchner Agentur, die 2002 gegründet wurde, betreut für ihre Kunden Billings in Höhe von über 130 Mio. Euro. Als Teil von Serviceplan (Plan.Net) verantwortet mediascale den programmatischen Einkauf der Gruppe und betreibt mit NE.R.O. seit 2007 eines der führenden Targetingsysteme im deutschen Markt. Die Agentur beschäftigt 42 Mitarbeiter und arbeitet für über 35 Kunden wie z.B. ADAC, DA direkt, Condor, Gothaer Versicherungen, ING-DiBa, Peek&Cloppenburg, Sony Music, SportScheck oder Thomas Cook. mediascale ist die am häufigsten ausgezeichnete Agentur beim renommierten New Media Award in der Kategorie effiziente Kommunikation und wird geführt von Wolfgang Bscheid (51), Julian Simons (41) und Dominik Frings (35).

Wenn es September wird und die dmexco naht, dann gibt es ein paar jährlich  wiederkehrende Phänomene. Spötter nennen die dmexco deshalb auch die Murmeltiertage des Digitalen Marketings. Eines dieser Phänome ist der alljährlich publizierte Mahnbescheid (in Form einer Pressemitteilung), den die Organisation Werbungtreibender im Markenverband (OWM) in leicht abgewandelter Form an die Fachmedien verschickt. Auch dieses Jahr hat die OWM wieder vier Forderungen aufgestellt, „um die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich meistern zu können“, so die OWM-Vorsitzende Tina Beuchler. Im Kern geht es dabei um ein weitere Standardisierung im Digitalen Marketing, größere Transparenz sowie um Maßnahmen zur Qualitätssicherung und gegen AdBlocker.

Durch dieses PR-technisch erfolgreiche Vorgehen entsteht oft der Eindruck, dass es ausschließlich die OWM ist, die den Markt (Agenturen und Vermarkter) vor sich her treibt. Dabei sieht die gelebte Realität deutlich anders aus. Gerade die in der FOMA organisierten Online-Mediaagenturen (zu denen auch mediascale zählt) haben – allerdings ohne größeren Trommelwirbel – im absolut konstruktiven Dialog mit Kunden und Vermarktern sehr viel Basisarbeit geleistet, gerade was Marktstandards betrifft. Und das nicht nur öffentlichkeitswirksam zur dmexco, sondern gerade zwischen den jährlichen Messeterminen.

Es wäre daher wünschenswert, wenn die OWM für nächstes Jahr ihre PR-Strategie ändern könnte. Und dann neben durchaus berechtfertigten Forderungen auch aufzeigen würde, welche Erfolge in den abgelaufenen zwölf Monaten durch wen erarbeitet wurden. Denn einen strukturell und technisch immer komplexer werdenden Markt wie Online-Media kann heute keine einzelne Fraktion mehr steuern und entwickeln. Das geht nur in einem konstruktiven Miteinander von Werbungtreibenden, Publishern bzw. Vermarktern und Agenturen. Und wie immer funktioniert eine solches Zusammenspiel am besten, wenn es von einem Verständnis der Partnerschaftlichkeit getragen wird. Gott sein Dank leben wir diese Partnerschaft in der täglichen Praxis.

Da die Forderungen der OWM für mediascale bereits normaler Bestandteil unseres Alltags sind, hat Wolfgang Bscheid für wuv.de einmal ausführlich auf den Forderungskatalog geantwortet.  Und da die Antworten bei w&v leicht gekürzt sind, hier die Position der OWM und die Statements von mediascale in Gänze:

OWM Forderung 1 – Marktstandards
„Werbungtreibende brauchen integrierte Planungsmodelle sowie Leistungs- und Wirkungsnachweise über alle Kanäle, Devices, Anbieter und Werbeformen hinweg. Vieles ist bereits auf dem Weg, aber nichts ist fertig. Wir appellieren eindringlich an die Marktpartner und insbesondere die Vermarkter, in ihren Bemühungen, in den Gremien von AGF, AGMA und AGOF die nötigen Standards zu entwickeln, nicht nachzulassen und erwarten auch von den Marktforschungsinstituten einen Beitrag, um zügig zu den geforderten Modellen zu kommen.“

Diese Forderung können wir nur unterstützen. Speziell der Verband der Online Mediaagenturen (FOMA) versucht seit langem in den Gremien von AGF, AGMA und AGOF deutlich zu machen, dass hier akuter Handlungsbedarf besteht. Denn die aktuellen Angebote entsprechen nicht mehr den Anforderungen von Werbungtreibenden und Agenturen. Daher begrüßen wir, dass auch der OWM die Probleme identifiziert hat. Je mehr Druck aufgebaut wird, desto größer ist die Chance auf Veränderung. Aus unserer Sicht sind dabei die grundlegenden Forderungen weitgehend ausformuliert. Was fehlt, sind die entsprechenden Umsetzungsinitiativen, die dafür sorgen, dass neue überarbeitete Angebote zeitnah in den Markt kommen.

OWM-Forderung 2 – Qualität
„In mehreren Bereichen zeigen sich massive Qualitätsprobleme im Markt. Neben den zum Teil dramatisch sinkenden Sichtbarkeitsraten gibt es immer wieder Meldungen über Ad Fraud, der Non-Human Traffic wächst und für das Thema Brand Safety ist immer noch keine Lösung gefunden. Das vom Onlinevermarkterkreis (OVK) jüngst formulierte Leistungsversprechen bietet eine gute Basis, die Probleme in den Griff zu bekommen. Jetzt müssen diese Qualitätssicherungsmaßnahmen von den Vermarktern zügig und nachhaltig umgesetzt werden.“

Ja, auch wir als Agentur stellen fest, dass Phänomene wie Ad Fraud und Non-Human Traffic in letzter Zeit wieder vermehrt auftreten. Aber im Gegensatz zum OWM sehen wir nicht, dass das bei der richtigen Betreuung zu massiven Qualitätsproblemen in den Kampagnen führt. Denn mittlerweile gibt es auch sehr effiziente Möglichkeiten/technische Lösungen der Qualitätskontrolle. An dieser Stelle muss aber auch darauf hingewiesen werden, dass viele Kunden gerade im Bereich Performance Display ganz bewusst auf jegliche Art der Qualitätssicherung zu Gunsten eines vermeintlich guten Abverkaufs-Ergebnisses (CPO) verzichten. Vor allem im Bereich Programmatic Advertising arbeiten viele Kunden ohne jegliche Reichweiteneinschränkung. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Anbieter hier alle Möglichkeiten ausschöpfen, extrem günstigen Traffic bereit zu stellen. Ein Kunde der Wert auf Qualität legt und auch bereit ist, dafür einen höheren TKP in Kauf zu nehmen, kann die oben genannten Phänomene wie Ad Fraud und Non-Human Traffic schon heute weitgehend ausschließen.

OWM-Forderung 3 – Transparenz
„Die Entwicklungen im Bereich Programmatic Advertising eröffnen Werbungtreibenden neue Möglichkeiten zur Optimierung ihrer Marketingkommunikation. Die hier neu entstehenden Wertschöpfungsketten sind jedoch häufig wenig transparent und lassen zum Teil Zweifel daran aufkommen, ob die neu gewonnen Effizienzvorteile immer zugunsten des Kunden ausgeschöpft werden. Alle Marktpartner sind deshalb aufgefordert, ihre Karten auf den Tisch zu legen und für transparente Modelle zu sorgen. Dazu gehört unter anderem, geeignete Reportings für Real Time Advertising sowie Programmatic Buying aufzusetzen. Gleichzeitig sind die Werbungtreibenden in der Pflicht, besondere Aufmerksamkeit walten zu lassen, denn die Hoheit über Kunden- und Kampagnendaten liegt beim Kunden. Es kann und darf nicht sein, dass diese Daten von einzelnen Dienstleistern für andere als die im Kundenauftrag definierten Zwecke verwendet oder sogar weiterveräußert werden.“

Auch in diesem Punkt ist es weniger das Thema Programmatic Advertising an sich, das Probleme bereitet, sondern vielmehr der jeweilige Umgang damit. Nichts womit wir im Bereich Programmatic Advertising zu kämpfen haben, ist wirklich neu. Viele dieser Phänomene sind auch bei Drittvermarktung und im Affiliate Marketing Teil des Spiels. Gibtr es Probleme, dann vielleicht auch deshalb, weil einige Werbungtreibende dem Heilsversprechen von Programmatic Advertising blind folgen, ohne einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Vielleicht ist das ein bisschen typisch für unsere Zeit. Die Angebote werden immer komplexer und technisch anspruchsvoller. Da ist es nicht immer leicht, exakt zu verstehen, was sich hinter Begriffen wie RTA, RTB, DSP, SSP, etc. verbirgt. Aber genau hier setzt die Funktion einer guten und seriösen Mediaagentur an. Dem Kunden einerseits neue Möglichkeiten zu eröffnen, ihm aber gleichzeitig aufzuzeigen, welche Risiken sich dabei ergeben können. Wer so vorgeht, wird speziell durch Programmatic Advertising mit Sicherheit neue Möglichkeiten zur Optimierung der Marketingkommunikation erschließen können.

Der zweite Punkt, die OWM Forderung nach mehr Transparenz, also der Umgang mit Daten, zeigt die deutlich zunehmende Sensibilität der Kunden für dieses Thema. War es noch vor nicht allzu langer Zeit vielen Kunden egal, wer (z.B. über ihre Re-Targeting Kampagnen) Zugriff auf ihre Daten hatte, so hat sich die Situation mittlerweile deutlich verändert. Und trotzdem geht bei einem Großteil der Werbungtreibenden immer noch Performance vor Datensicherheit. Zugegeben, es ist sehr aufwendig, bei einem Zusammenspiel unterschiedlicher Dienstleister und Systeme technisch eine 100prozentige Sicherheit der eigenen Daten zu gewährleisten. Aber auch hier gilt: Der Kunde, der Datensicherheit entsprechend hoch priorisiert und bereit ist dafür gewisse Einschränkungen, bzw. zusätzliche Kosten in Kauf zu nehmen, dem kann man auch heute schon einen weitgehend sicheren Rahmen bieten.

OWM Forderung 4 – Werbebeschränkungen
„Die zunehmende Verbreitung von Adblockern schränkt Werbungtreibende in ihren Werbemöglichkeiten ein und schadet allen: Medien und ihren Vermarktern, Werbungtreibenden und Konsumenten. Deshalb muss das Thema gemeinsam angegangen werden. Medien müssen ihren Nutzern klar machen, dass ihre Angebote werbefinanziert sind und die Nutzer wiederum müssen diese Tatsache akzeptieren, wenn sie die Angebote weiter kostenfrei nutzen wollen. Vermarkter müssen ihr Inventar so einsetzen, dass die Seiten nicht mit Werbung überfrachtet sind. Und Werbungtreibende müssen ihren Beitrag leisten zu akzeptierter Digitalwerbung, die informativ, relevant und kreativ ist. Weitere wichtige Bausteine für mehr Qualität sind zum Beispiel Native Adertising, optimiertes Targeting sowie Frequency Capping.“

Ja, auch diese Forderung können wir als Agentur nur unterschreiben. Zumal User, die einen Adblocker nutzen, für Sitebetreiber und Vermarkter keinerlei Nutzen bieten. Aus unserer Sicht gibt es derzeit eigentlich nur eine Ursache, warum Medien nicht den vom OWM geforderten Schritt gehen. Sie haben schlicht Angst davor, über eine entsprechende Initiative noch mehr User auf das Thema aufmerksam zu machen und damit gleichzeitig die Adblocker-Nutzung zu erhöhen. Am Ende wird es aber keine andere Möglichkeit geben, als den User vor die Entscheidung zu stellen, entweder Inhalte inklusive der entsprechenden Werbung, die zu deren Finanzierung dient, zu akzeptieren oder sich andere Plattformen zu suchen. Ich hoffe, die Vermarkter stellen sich sehr bald dieser Situation.

 

 

Ende Juni sind drei wackere Mediascaler gen Hamburg gezogen. Und wenn es uns manchmal schwer fällt, München zu verlassen, so freuen wir uns doch jedes Mal auf das Reiseziel Hamburg (auch wenn der Flieger schon zu sehr früher Morgenstunde vom Franz Josef Strauß Flughafen abhebt.)

Unsere geplanten zwei Tage Aufenthalt waren randvoll gepackt und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn neben diversen Präsentationen hatten wir auch 6 kg Saftbärchen dabei. Und wer so wie ich bislang der Meinung war, dass das Handgepäck nie gewogen wird, wurde an diesem Morgen eines Besseren belehrt. Glücklicherweise konnten durch eine spontane Umpackaktion doch noch alle Bärchen, inklusive uns, die Reise nach Hamburg antreten.

Am Flughafen Fuhlsbüttel angekommen, ging es gleich zum neuen Standort der Hamburger Kollegen, der erst im März 2015 eröffnet wurde. Direkt an der Speicherstadt gelegen, empfängt das Haus der Kommunikation seine Gäste in neuem Glanz mit einem luftig rustikalen Eingangsbereich und herrlichem Kaffeeduft, der auch die letzten Morgenmuffelstimmungen sofort vertreibt.

Ideale Voraussetzungen um gleich loszulegen! Dachten wir zumindest. Doch es war uns einfach unmöglich, die Präsentation an die Wand zu bekommen. Unsere Vermutung: Die Yoga-Truppe, die den Konfi regelmäßig zur Anspannung und Entspannung nutzt, hat die Kabel nicht wieder in die dafür vorgesehenen Dosen platziert. Problem erkannt, Problem gebannt. :)

Kaum losgelegt war die Mittagspause auch fast schon wieder zum Greifen nah. Noch kurz die neuen Räumlichkeiten besichtigt, und ab zur Ofenkartoffel mit Quark. Wir wussten ja schon welch kulinarischer Gaumenschmaus uns am Abend bevorsteht…

Nach vollendetem Tagwerk hieß es dann Genuss pur im Henssler & Henssler. Da Bilder manchmal mehr sagen als 1000 Worte, zeigen wir euch unser Menü:

Die Vorspeise:

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Der Hauptgang:

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DIE ULTIMATIVE SUSHI ROLLE:

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Und ganz viiiieeeeeel Nachtisch:

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„Rollender“ Weise ging es zurück ins Haus der Kommunikation, wo die After Work Party bereits in vollem Gange war. Doch irgendwann muss auch der schönste Tag einmal enden. Also nichts wie ab ins Bett und neue Energie tanken für Tag 2.

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Das Gefühl am nächsten Morgen war schon fast heimelig. Die Technik im Konfi weiterhin einwandfrei funktionsfähig und auch wir nach ein paar Kaffee voll einsatzbereit. So verging auch der zweite Tag wie im Flug.

Wir hoffen, unsere Kollegen hatten mindestens genau so viel Spaß am „interkulturellen“ Austausch. Wir für unseren Teil freuen uns jedenfalls schon sehr darauf, im Herbst erneut nach Hamburg zu reisen. Die Saftbärchen schicken wir vielleicht aber schon vorab auf den Weg. :)

Letzten Freitag hieß es für uns von mediacale und all unsere Kollegen der Plan.Net Media wieder: Tracht auf der Yacht. Zugegeben, es war schon eher ein richtiges Schiff mit dem wir auf dem Chiemsee umherschipperten, aber die Tracht haben wir uns nicht nehmen lassen.

Nachdem sich alle ins feinste Traditionsgewand geworfen hatten, ging es um 16 Uhr in München los. Doch vor dem Vergnügen kam erst die Busfahrt und wer schon mal Freitagabends versucht hat München zu verlassen, weiß auch, dass das eher schleppend läuft. Nach 2 Stunden hatten wir es doch geschafft. In Prien angekommen, wartete auch schon die Chiemsee Bahn, um uns die letzten Meter bis zum See zu transportieren. Die Aussicht konnten wir dabei ganz besonders genießen, denn das Tempo war, wie von einer historischen Dampfstraßenbahn zu erwarten war, doch eher gemächlich.

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Nun hieß es aber endlich: Rauf auf den Ludwig und Leinen los! Der alte Herr hat übrigens durchaus beeindruckende Maße: 53m lang, 11,60m breit bei einem stolzen Alter von 89 Jahren.

Bei traumhaftem Wetter schipperten wir über das bayrische Meer, genossen den Ausblick auf die Chiemgauer Berge und umrundeten die Frauen- und Herreninsel. Einmal, zweimal, …dreimal? Wer weiß das schon noch so genau. :)

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Nachdem sich alle am Buffet gestärkt hatten und die Sonne langsam unterging, fielen auch die letzten Hemmungen. Die Bar wurde gestürmt, der DJ packte die heißen Scheiben aus und es wurde getanzt. Nur für einen kleinen Zwangsstop musste die Feierei unterbrochen werden: Es gab nämlich kein Bier mehr an Bord! Aber auch dieses Problem konnte zur Erleichterung aller schnell gelöst werden.

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Die Kamera hat sich hier und da auch einfach mal den Gegebenheiten angepasst und je später der Abend, desto verschwommener die Bilder. Nachdem dann zum zweiten Mal der Biervorrat zu Neige ging, war es endgültig Zeit Abschied zu nehmen. Um 23.50Uhr legte der Fessler Ludwig mit seiner Partymeute an Board wieder in Prien an.

Bleibt uns nur noch zu sagen: Schee war’s und bis hoffentlich nächstes Jahr – wir würden nämlich gerne wiederkommen. Das nur mal so als kleiner Wink an unsere Chefs. :)

 

 

 

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