mediascale intern

Unsere liebe Kollegin Nadine Schollmeier genießt aktuell ihre Auszeit in den USA. Von dort hat sie uns einen Reisebericht geschrieben. Für alle, die sich für ihre Erkenntnisse zur Medienlandschaft in USA interessieren, hier eine kurze Übersicht:

  1. Digitalisierte Billboards: In den USA wird einem während des Fahrens so einiges abverlangt. Neben verwirrenden Straßenschildern gibt es riesige Billboards, die teilweise bereits digitalisiert sind und damit auch wechselnde Inhalte präsentieren. Doch nicht nur bunte Werbung kann ablenken: Zwischen den einzelnen Werbeeinblendungen sieht man auch gerne mal eine Fahndungsmeldung der Polizei.

2. Nachrichtenwert vs. Entertainment: Bei amerikanischen Radiosendern steht Unterhaltung absolut im Vordergrund, Nachrichten und Informationen sind eher zweitrangig. Selbst die Werbespots sind in der Regel eher unterhaltend als informativ. So ruft ein Hausbesitzer, dessen Haus bereits lichterloh brennt, lieber hundertfach den Pizzaservice als die Feuerwehr. Drückt den Lieferanten dann Wassereimer in die Hand um sein Haus zu retten – denn natürlich sind die Lieferjungs schneller als die Feuerwehr.

3. Couponing: Nadine ist leidenschaftliche Schnäppchenjägerin und liebt das sehr geläufige Couponing in den USA. Bewaffnet mit ausgedruckten und digitalen Coupons sowie zwei Cashback Apps geht sie in ihrer aktuellen Wahlheimat einkaufen. Couponing ist ein alter Hut, Cashback ist der neue Trend. Dank der Kombination von Angeboten, Coupons und den Apps ist es ihr bereits mehrfach gelungen, einzelne Lebensmittel komplett kostenlos zu bekommen, beziehungsweise sogar mit einem Plus aus dem Laden zu gehen.

Dir, liebe Nadine, wünschen wir noch eine schöne Zeit! Wir freuen uns schon riesig auf deine neuerworbenen Backkünste!!

* * *

Vor etwa einem Jahr ist die Idee zu meiner Auszeit entstanden. Kaum zu glauben, dass eben diese schon wieder halb vorbei sein soll.

Der Zufall will es, dass ich kein ausschließlich berufliches Interesse an Cookies besitze. Zugegeben, an den Wochenenden konzentriere ich mich auf die essbare Variante und erweitere mein Repertoire auch um Kuchen und Torten. Als ich bei meiner Recherche zum Zeitvertreib in der Auszeit über die Wilton School of Cake Decorating & Confectionery Art gestoßen bin, war es um mich geschehen.

Ende Februar habe ich mich dann auf den Weg nach Chicago gemacht. Entgegen aller Befürchtungen war die Einreise mit meinem ESTA Visum ein Klacks. Mit dem Mietauto ging es dann in einen der Vororte, um von dort regelmäßig zur Schule zu fahren. Für alles was ich dort so erlebe, gibt es einen eigenen Blog. Hier möchte ich vielmehr meine außerschulischen Erlebnisse und die Eigenheiten, die mir in meinem täglichen Leben begegnen, teilen. Am besten, ich beschreibe einen typischen Sonntag.

Nach einem ausgiebigen Frühstück um 8am morgens geht es nach Darien in die Wilton School, beispielsweise zu einem Tagesworkshop in Sachen „Modeling Chocolate“. Vorbei an dem verrücktesten Verkehrsschild, das ich hier bisher gesehen habe:

Es würde mich ja nicht wundern, wenn ein Straßenarbeiter angefahren wurde, weil ein Autofahrer gerade versucht hat, das Schild zu entziffern. Ich war mir kurzzeitig nicht sicher, ob hier ein Kopfgeld auf die Arbeiter ausgesetzt wurde, da ich beim ersten Leseversuch nur bis „HIT A WORKER $“ gekommen bin.

Überhaupt wird einem hier während des Fahrens so einiges abverlangt. Neben verwirrenden Straßenschildern gibt es riesige Billboards, die teilweise bereits digitalisiert sind und damit auch wechselnde Inhalte präsentieren. Zwischen den einzelnen Werbeeinblendungen sieht man dann auch gerne mal eine Fahndungsmeldung der Polizei. Zum Glück sind die Straßen größtenteils mit dem Lineal gezogen und wirklich schnell fahren ist ja auch nicht erlaubt. Allerdings kann ich nur jedem raten, die Augen strikt auf die Straße vor sich zu richten. Schlaglöcher, so groß, dass ein komplettes Rad darin verschwinden kann, sind durchaus keine Seltenheit. Am Rand liegen dann die Überreste der völlig zerfetzten LKW Reifen, die – wenn man sie überfährt – zu sehr gefährlichen Flugobjekten werden können. Meine bisherigen Highlights an Fundstücken auf der Interstate 55 sind ein kleiner Sessel, eine silberne Stoßstange vom hinteren Ende eines Autos, zwei Meilen später die vordere sowie eine Holzschublade. Ich möchte hinzufügen: alles an einem Tag während der Fahrt zur Schule und zurück. Leider bin ich dem silbernen Auto nie begegnet, aber ich bezweifle schwer, dass es seinen Fahrer bis ans Ziel gebracht hat.

Einen tollen Radiosender habe ich auch schon gefunden. Auf 100.3 – WSHE läuft 2nd Date Update. Eine am ersten Date beteiligte Person richtet sich mit dem Wunsch nach einem investigativen Anruf bei der zweiten Datehälfte an den Radiosender. Nachdem Anrufer eins seine Version der Geschichte erzählt hat, wird die zweite Person angerufen und kann ihre Version zum Besten geben. Und dann kommt die Frage: Möchtest du auf ein zweites Date mit X gehen? Wir bezahlen! Wirklich äußerst unterhaltend, und man sieht das Ende in den wenigsten Fällen kommen. Wer rechnet schon damit, dass sie sich kurz nach dem Date beim Verlassen ihrer Wohnung mit der Vordertür die Zähne ausgeschlagen hat, und ihm jetzt so lange aus dem Weg gehen will, bis der Zahnarzt sich dem Problem angenommen hat? Generell würde ich sagen steht bei den hiesigen Radiosendern Unterhaltung absolut im Vordergrund. Selbst die Werbespots sind in der Regel eher unterhaltend als informativ. So ruft ein Hausbesitzer, dessen Haus bereits lichterloh brennt, lieber hundertfach den Pizzaservice an als die Feuerwehr. Drückt dem Lieferanten dann Wassereimer in die Hand, um sein Haus zu retten. Denn natürlich sind die Lieferjungs schneller als die Feuerwehr.

Nach einer zwanzigminütigen Fahrt komme ich dann auch schon in der Schule an. Ich musste bereits feststellen, dass alles unter einer Stunde Fahrzeit nicht wirklich ungewöhnlich ist. Zwischen 9am und 4pm wird gewerkelt, geknetet, geformt und dekoriert, bis dann so etwas entsteht:

Dann fällt mir ein, dass mein Kühlschrank komplett leer ist, also nichts wie ab zum Walmart an der nächsten Ecke. Parken ist glücklicherweise absolut kein Problem, denn was für mich ein großes Auto ist, geht hier eher als untere Mittelklasse durch. Aber zurück zum Shopping! Ich gebe es zu, ich bin ein Schnäppchenjäger und da kommt mir Couponing in den USA sehr gelegen. Bewaffnet mit meinen ausgedruckten als auch digitalen Coupons sowie zwei wunderbaren Cashback Apps mache ich mich ans Werk. Genau genommen ist Couponing nämlich schon ein alter Hut, Cashback ist der neue Trend. Dank der Kombination von Angeboten, Coupons und den Apps ist es mir bereits mehrfach gelungen einzelne Lebensmittel komplett kostenlos zu bekommen, beziehungsweise tatsächlich sogar mit einem Plus aus dem Laden zu gehen. Ich bin in der Zwischenzeit so geübt, dass ich den Cashback schon bestätigt bekomme, bevor die Einkäufe im Auto verstaut sind.

Bezahlt wird natürlich ausschließlich per Kreditkarte. Sollte man dann doch Bargeld benötigen, muss man hier sein Auto dazu nicht verlassen. Drive Through ATM ist das Zauberwort, und natürlich lässt man sein Auto in der Zeit auch schön weiterlaufen.

Zuhause angekommen habe ich keinerlei Probleme, mein Essen zu kühlen oder zuzubereiten, denn auch die Elektrogeräte sind entsprechend riesig. Allerdings musste ich mich beim Anblick mancher „Familienpackungen“ doch auch fragen, wie groß denn so eine amerikanische Durchschnittsfamilie ist. Mal kurz eine Gallone Eis zum Nachtisch ist durchaus eine Ansage.

Man gewöhnt sich sehr schnell an die Annehmlichkeiten und vor allem das Level an Service das einen hier permanent umgibt. Ich bereue meine Entscheidung keine Sekunde und genieße jeden Tag in vollen Zügen. Mein kleiner Wunsch an Petrus: Frühling! Diese Woche soll es sogar nochmal Schnee geben, nur um dann am Wochenende das Thermometer auf 20 Grad Celsius schießen zu lassen. Aber abgesehen vom Wetter freue ich mich auf die zweite Hälfte meiner Auszeit, noch mehr Kurse und einen musikalischen Roadtrip durch Memphis und Nashville und damit ganz vielen Chancen, Land und Leute noch besser kennenzulernen, als es mir bisher möglich war.

Ach, fast hätte ich es vergessen: Ein süßer Gruß in die Heimat mit dem ersten aus Isomalt mundgeblasenen Nupsi der Welt!

Nachdem die letzten Wir-Gefühl-Events bereits ein voller Erfolg waren, wollten wir auch dieses Jahr den hohen Erwartungen gerecht werden. Eine Kombination aus hohem Spaßfaktor und Sonne brachte uns auf eine moderne Art der Schnitzeljagt.

Da es mittlerweile für so gut wie alles eine App gibt, bot uns „Actionbound“ die perfekte Grundlage für eine moderne Schnitzeljagd à la Geocaching. Die Aufgaben bestanden darin, Orte zu finden, Rätsel zu lösen, Logos, Slogans und Personen zu erraten, ein Flip-Cup-Tournier zu bestreiten, Bilder mit Masken zu machen, Songs zu erkennen und seinen Lieblingssong zum Besten zu geben, Porträts zu zeichnen und Gruppenspiele zu meistern.

Dann war der Tag auch schon gekommen und pünktlich um 17 Uhr hatten sich alle versammelt. Glücklicherweise meinte es das Wetter gut mit uns und so konnten wir bei herrlichem Sonnenschein und 20 Grad einem sonnigen Actionbound entgegenfiebern. Nachdem sich alle sechs Gruppen gefunden, die erste Erklärung gegeben und der alkoholhaltige Proviant verteilt war, konnte es dann endlich losgehen. Die ersten drei Teams machten sich auf den Weg und wir positionierten uns auf unseren Stationen, um die Teilnehmer zum Gruppenspiel zu erwarten. Auch die anderen drei Teams durften nach 15 Minuten zuckerhaltigen Wartens starten. Dann wurde losgerätselt. Dabei stellte sich heraus, dass die Teams mit unterschiedlichen Taktiken an die Sache herangingen: Die einen übersprangen Schritte oder verzichteten auf das analytische Lösen von Rätseln und hofften auf den Zufall. Andere gingen bei einem Fehler sogar zurück, um die verpassten Punkte nachträglich zu ergattern. Auch einige Verstecke von Umschlägen stellten sich als äußert schwierig heraus. Der Inhaber des Lucky Sushi musste ziemlich verwirrt gewesen sein, nachdem zwei Teams vorbeikamen und nach einem Umschlag fragten, der aber versehentlich im Geschäft daneben landete.

Da sich alle Teams bei der Fotoshooting-Aufgabe größte Mühe gaben, wollen wir das natürlich nicht vorenthalten!

Dennoch hatten es alle am Ende geschafft, das Ziel Löwenbräu zu erreichen. Und so konnten wir nach dem Auswerten der Ergebnisse plus extra Punkten für Kreativität und Schnelligkeit auch zwei Sieger krönen: Team 1.1 um Delia, Julia J., Julian, Maria und Moritz sowie Team 2.2 um Regina, Sarah, Tobi und Vera. Die beiden Siegerteams konnten sich an einer Auswahl an Süßigkeiten erfreuen. Anschließend hatten wir uns den Schweinebraten und die Käsespätzle redlich verdient.

Beim finalen Selfie strahlten nicht nur die beiden Gewinnerteams um die Wette:

Abschließend können wir sagen, dass uns der Abend trotz langwieriger Vorbereitung sehr viel Spaß gemacht hat und wir hoffen, dass es für alle Teilnehmer genauso war. Wir sind begeistert von dem Engagement und der Motivation, mit der die Gruppen an die Sache herangegangen sind.

Falls nun jemand auf Umschläge in der Münchner Maxvorstadt stoßen sollte, die nicht abgeholt wurden, darf er uns gerne die Lösung der jeweiligen Rätsel mitteilen. Leider können keine nachträglichen Preise vergeben werden.

Euer Wir-Gefühl-Orga-Team Caro, Nicole und Yuji

Liebe Musik-Begeisterte, Karaoke-Stars und Hobby-Vollblut-Sänger,

die erste Staffel von „The Voice of mediascale“ war ein voller Erfolg und von grandiosen Talenten und einer gnadenlosen Jury geprägt. Am Freitag, den 03. Februar 2017, luden die Organisatoren und Jurymitglieder Julia und Emanuele in die Münchner Bar & Pizzeria „Sesto Senso“ ein, um dort eine musikalische Show der Spitzenklasse zu präsentieren. Wem das Konzept des Musikformats nicht bekannt ist, hier ein kurzer Rückblick:

Die Bewerbungsphase

Um sich bei „The Voice of mediascale“ bewerben zu können, muss man nur drei Kriterien erfüllen: Zum einen sollte man einen gültigen Arbeitsvertrag vorweisen können, zum anderen darf man nur in Gruppen mit maximal vier Sängern antreten. Ein kreativer Name der Gruppe ist Voraussetzung. Letzten Endes treten sechs Gruppen zum Vorsingen an, darunter die „Ellbogenmentalität“ und „Coco und die Zietlows“.

Die Blind Auditions

Für die erste Runde, „The Blind Auditions“ genannt, treten die Gruppen mit Song-Titeln per Zufallsprinzip gegeneinander an. Wie der Name der Kategorie schon sagt, zählt hier nicht das äußere Erscheinungsbild, sondern einzig und allein die Stimme, denn die Jury sitzt mit dem Rücken zu den Sängern. Um weiterzukommen, müssen sich die Stühle der Jury während der Performance umdrehen, ansonsten ist man ausgeschieden. Die Jury, bestehend aus zwei erfahrenen Ausnahmekünstlern, hat die undankbare Aufgabe, vier aus den sechs Teams in die nächste Runde zu schicken.

Die Battles

In den „Battles“ treten die vier Sänger innerhalb ihrer Teams bei vorgegebenen Duetten wie „Im Wagen vor mir“ oder „The Time of My Life“ gegeneinander an. Jeweils zwei der vier Mitglieder kommen weiter. In dieser Kategorie kann man nur mit einem gewaltigen Stimmvolumen oder einer atemberaubenden Performance bestehen. Obwohl der Jury die Entscheidungen nicht leichtfallen, muss die Hälfte der Kandidaten in den Zuschauerbereich wechseln. Somit sind noch acht Teilnehmer im Rennen.

Die Knockouts

Die „Knockouts“ sind gleichzusetzten mit einem Halbfinale. Aus jeder Zweiergruppe bleibt ein Kandidat übrig, der ins Finale einzieht: Julian mit dem Titel „Tainted Love“, Lisa mit „The Tide Is High“, Sarah mit „Angel“ und Anne mit „Er gehört zu mir“ trällern sich mit voller Hingabe in die letzte Runde! Für eine große Überraschung sorgt die Nachnominierung zweier Halbfinalsten: Vanessa und Dancer D., der zuvor mit einer überragenden Tanzeinlage geglänzt hatte, erhält nun wohlverdientermaßen den Joker des Jurymitglieds Emanuele. Ein hysterisches Gekreische macht sich in der Publikumsmenge breit, als bekanntgegeben wird: Mister Dancer is back!

Die Finals

Mit selbstgewählten Titeln singen sich alle sechs Finalisten unter tosendem Applaus in die Herzen der Zuschauer. Das Publikum, dem nun die Entscheidung obliegt, den Gewinner zu küren, ist sich einig, alle sechs Finalisten zu Siegern zu erklären. Das Niveau ist definitiv zu hoch, um hier noch Unterscheidungen feststellen zu können. Mit der Hymne „So sehen Sieger aus“ werden die besten Stimmen der Show bejubelt und gebührend gefeiert.

Eine feucht-fröhliche After-Show-Party schloss das Musikspektakel ab. Mit einem charismatischen „Sesto Senso“-Team, das Getränke und Pizza „all night long“ bereitstellte, einer top Jury und höchst musikalischen Teilnehmern ging eine großartige erste Staffel von „The Voice of mediascale“ zu Ende. Es war uns ein Fest.

Wie jedes Jahr um die Zeit der Bundesliga Sommerpause, gönnt sich die gesamte Serviceplan eine eigene Saisonabschlussfeier. Um ein erfolgreiches Geschäftsjahr abzuschließen und das neue (hoffentlich) noch erfolgreichere einzuläuten, wird jeder Standort weltweit aus allen Himmelsrichtungen an den wunderschönen Wolfgangssee gekarrt. Bei 34 Standorten weltweit, sicher kein leichtes Unterfangen.

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Doch wie unser Kreativ Guru Alex Schill in seiner Rede betonte, das Wichtigste ist die „togetherness“ und dafür müssen eben alle Standorte gemeinsam an der Veranstaltung teilnehmen.

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Nach einer entspannten 2-stündigen Anreise gab es zuerst eine allgemeine Stärkung. Darauf folgten einige launige und sehr interessante Vorträge (Mein persönlicher Favorit: „Geil Pitchen!“). In den anschließenden Sessions stellten einige internationale Standorte sich und ihre Arbeit vor. Nach erneuter Kaffeepause und weiteren Vorträgen, läutete Florian Haller dann das Abendprogramm ein.

Let’s celebrate!

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Und gefeiert wurde!

Da sich bei ein paar Tausend Mitarbeitern auch ein paar musikalisch Begabte finden, gibt es seit einigen Jahren die Serviceplan Band WeNoise, die den Feier-Abend nach einem hervorragenden Abendessen und einem Feuerwerk startete.

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Anschließend durften wir bis in die frühen Morgenstunden mit Kollegen aus China, Indien, Russland, Spanien, Italien, Österreich, Frankreich etc. tanzen, trinken feiern und die laue Sommernacht am Wolfgangssee genießen.

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Auch dieses Jahr galt es ein legendäres Wir-Gefühl-Event zu organisieren. Das Besondere daran: Erstmals fand es nicht innerhalb der Büroräume statt, sondern extern – an einem geheimen Ort. Die Herausforderung dabei war eine Location zu finden, die genug Platz für 40 Personen mit sportlicher Aktivität bot und zudem kostengünstig genug war um allen Teilnehmern einen unvergesslichen Abend zu bereiten.

Besonders anstrengend für das Organisationskomitte war es, den täglichen Fragestellungen der Kollegen aus dem Weg zu gehen, um nicht zu verraten, was denn so alles geplant war. Von „Hey Manu, ich zahl dir einen Kasten Bier!“, bis „Psst, Saskia komm mal her. Ich mache dir die Wäsche wenn du mir verrätst, was ihr vor habt!“, war eigentlich alles dabei.

So kam der alles entscheidende Tag und man konnte das Glitzern in den Augen bereits auf zwei Kilometer Entfernung sehen – vergleichen konnte man die Kollegen und Kolleginnen mit Kindern, die bereits das ganze Jahr auf das Christkind warten… Herrlich!

Schließlich angekommen, war die Vorfreude natürlich übergroß. Kaum zu bändigen, warfen sich sämtliche Kollegen und Kolleginnen auf die Sportschuhe, um für das anschließende Bowling Turnier gerüstet zu sein. Zuvor wartete aber ein 3-gängiges Festmahl, wunderbar gekocht und vom Team vor Ort zubereitet.

Der sooo lang ersehnte Abend konnte also endlich starten.

Nach einer kurzen Warm-Up Phase konnten sich die bereits eingeteilten 3er Teams nun an die Bahn begeben und die ersten Kugeln werfen. Jeder wollte gewinnen, die Emotionen kochten hoch. Vor allem die Chefität wollte sich einen weiteren Sieg eines Wir-Gefühl-Events nicht nehmen lassen. Unlaute Mittel in Form von lautstarken Kommentaren wurden aber mit Verwarnungen des Turnierleiters auf der Stelle untersagt. Soviel Fairness musste sein!

Nach rund 2,5 schweißtreibenden Stunden war es dann soweit und die Sieger konnten prämiert werden:

  1. Team Tobias W. mit Ellena & Tobi K.
  2. Team Julian S. mit Sandra & Caro F.
  3. Team Nadine mit Marina & Stephan

...Allen nochmal einen herzlichen Glückwünsch und die die nicht gewinnen konnten – immer fleißig weiter trainieren :-)

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… Bei mir hat das Weihnachtsfieber allerdings schon Mitte November begonnen. Etwa 10 kg Plätzchenteig sind bereits verarbeitet und warten in schönen Blechdosen auf hungrige Kollegen. Rolf Zuckowski liefert den passenden Songtext zur Stimmung:

 

Unbenannt

Nachdem man sich naturgemäß so ganz ohne Rezept aber durchaus schwer tut, möchte ich hier heute zwei meiner Lieblingsrezepte teilen.

Falsche Butterbrote:

80g Butter
100g Puderzucker
1 Ei
125g gemahlene Mandeln
125g geriebene Blockschokolade
125g Mehl

Aus diesen Zutaten den Teig kneten. Das Schöne an der Stelle, einfach alles in eine Schüssel und loskneten, es braucht keine Zwischenschritte.

Den Teig in Frischhaltefolie verpacken. Hier wird bereits die Größe und Form des „Brotes“ vorgegeben. Also am besten den Teig löffelweise länglich in der Mitte der Frischhaltefolie platzieren, Folie schließen und ein paar Mal auf der Arbeitsplatte rollen. Leicht andrücken, damit ein Oval entsteht.

Der fertige Teig sollte mindestens über Nacht kalt gestellt werden. Damit er sich einfacher verarbeiten lässt, habe ich die Rolle direkt eingefroren. So lassen sich dann mit einem scharfen Messer einzelne „Brotscheiben“ abschneiden, ohne dass sich der Teigling wieder verformt.

Also am Folgetag ca. 3mm dicke Scheiben schneiden und auf einem Backblech mit Backpapier verteilen. Die Scheiben gehen etwas auf, von daher mit etwas Abstand auf dem Backblech platzieren.

Nach ca. 10min bei 175 Grad Celsius im Ofen (Umluft) sind die Rohlinge fertig. Gut abkühlen lassen.

Ich bin kein großer Fan von der Verarbeitung roher Eier, daher habe ich die Originalbutter abgewandelt. Wer dem Original treu bleiben will: 2 Eigelbe mit etwas Vanillezucker, oder Vanillemark und 75g Puderzucker verrühren. Ich benutze lieber nur Puderzucker mit Wasser und einem Spritzer Limetten- oder Zitronensaft und färbe die weiße Masse mit etwas Lebensmittelfarbe ein.

Die „Butter“ auf den gebackenen und abgekühlten „Broten“ verteilen und zu Dekozwecken noch den falschen Schnittlauch in Form von fein gehackten ungesalzenen Pistazien darüber streuen.

 

Falsche Butterbrote

 

Mürbeteig-Plätzchen

Das zweite Rezept ist ein Mürbeteiggrundrezept, das sowohl für einen Käsekuchen oder eben auch für Weihnachtsgebäck die perfekte Basis bildet.

220 g Butter (kalt)
220 g Zucker (weiß)
435 g Mehl
10 g Backpulver

Alle Zutaten gut verkneten und zumindest eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Aus dem fertigen Teig, lassen sich jetzt alle möglichen weiteren Plätzchen fertigen. Einfach den Teig ausrollen und mit Förmchen ausstechen.

Für verschiedene Variationen kann man Teile des Grundteigs zum Beispiel rot oder grün einfärben, oder mit Kakao und Rum aromatisieren. Der Dekorationswut sind dabei keine Grenzen gesetzt.

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Mürbeteig-Plätzchen

 

So entsteht schnell ein bunter Plätzchenteller der nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt.

Die mediascale wünscht eine frohe Adventszeit!

Nachdem gestern Abend die offizielle Farewell Gala meines geschätzten Kollegen über die Bühne gegangen ist, er selbst sich hier schon verabschiedet und Serviceplan die neue Regentschaft unter grüner Flagge gebührend gefeiert hat, bleibt mir nur noch auch im Namen der mediascale „Tschö Dom“ zu sagen.

Und nachdem wir viel über den Rheinländer und dessen Verständnis des Lebens von Dir lernen durften, möchte ich Dir zum Abschied ein paar bayerische Lebensstips mit auf den Weg geben, die Du, da Du uns ja quasi hier erhalten bleibst, auch in Zukunft weiter verinnerlichen solltest. Es macht das Leben einfacher und erfüllter und am End is wichtig, dass as DiriDari auch in Zukunft rollt, denn Liab vageht, Hektar bsteht!

Nun bist Du also bei der Plan.Net, denn ma ko mid oan Hintern ned af zwoa Houzoatn sitzn. Und ich glaube, wenn Du Dich bei den Kollegen mal eingelebt hast, dann san kurze Hoa schnej kampet, also alles halb so schlimm, v.a. wenn man ein wenig ans Schicksal glaubt, denn der Ziagl dea da ghead, der foit da eh aufn Belle.

Umso wichtiger ist es also, in Deiner neuen Position da weiterzumachen, wo Du bei uns aufgehört hast und Gas zu geben, denn nur wer nia umgwoafa hod, is aa no nia ned gfoarn und da ist es auch nicht so schlimm, wenn mal was nicht so funktioniert, denn dumm deaf ma scho sei, bloß zhäifa muaß ma se wissen. Falls Du dann einmal doch nicht weiter weisst, wir sind ja nur ein paar Gänge entfernt, kann ich Dir nur mit auf den Weg geben: neie Besn keahn guad, owa de oidn kennan de Winke bessa – also, keine Scheu, wir helfen auch in Zukunft gerne weiter.

Und auch wenns mal gar nicht funktioniert, was ja selten genug vorkommt, kann ich Dir nur sagen: Kopf auffi, wen da Hois a dreckert is!

Das gilt natürlich auch für das Leben neben dem Job – wenn es das denn überhaupt bei uns gibt und hier v.a. bei Deinem von Dir exzessiv ausgeübten (Lauf-) Sport. Dem bist Du ja erst in höherem Alter verfallen, obwohl Du eh ned z’dick bist, aba füa dei Gwicht vielleicht einfach z’kloa. Drum pass bei Deinen Läufen auf, der Mensch is wia a oide Hosn, auf de Gnie wead a zerscht hie!

Aber wahrscheinlich brauchst Du diesen Ausgleich zu dem doch oft aufreibenden Tagesgeschäft in einer Mediaagentur. Und da wird sich auch bei den Kollegen nicht viel ändern, deswegen kann ich Dir zum einen nur raten, dass man zweng ana Wanzn no koa Haus eireisst, v.a. aber gab mir Wolfgang in seiner buddhistischen Weisheit früh mit auf den Weg, dass de guadn Gedankn und die hingadn Roos ollawei hintnach kemma. Weise weise!

Was mich quasi zu meinem Leitspruch für Dich führt, den ich Dir mit auf den Weg geben möchte: bleib wie Du bist, denn a Sau bleibt a Sau, aa wennst iara a seidars Hemad aziagst!!

Lieber Dominik, DANKE für alles, schön, dass Du nah bei uns bleibst, denn am Ende sind wir alle ein bisschen Frings geworden in diesen gemeinsamen 12 Jahren:

 

 

Bis um 12h – neue Cafete, Salat….

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Julian

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Für eine gute Pizza braucht man nicht viel: Frische Zutaten, einen traditionellen Holzofen, einen geschickten Pizzaiolo und zu guter Letzt noch einen Schuss Liebe. Idealerweise schmeckt man in ihr den Sommer, die Hitze, das Temperament des Südens, umrahmt von schönen Erinnerungen an den letzten Italienurlaub. Serviert mit einem guten Rotwein (Anm. der Redaktion: Primitivo di Puglia) wird daraus ein bezaubernder Abend.

Zu einem gelungenen Karaoke-Event gehört auch nicht viel: Hemmungslose Sänger, eine reibungslose Organisation und eine gerechte, aber auch selbstherrliche Jury.

Und… an einem Abend vor etwa einer Woche kam all das zusammen und ergoss sich in einem fulminanten Event –  der Pizzaoke-Party. Gesungen, geflötet, geträllert und gegrölt wurde in Vierer bzw. Fünfer-Teams.

Die Songauswahl wurde von der kompetenten Jury getroffen, die dann auch noch die Dreistigkeit besaß, den Abend mit „Hit me Baby one more time“ zu eröffnen.

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Gestartet wurde der stets faire Wettbewerb mit Songs aus der Kategorie „Deutsche Klassiker“. Zu Liedern wie „Abenteuerland“, „Atemlos durch die Nacht“ und „Griechischer Wein“ tanzten die mehr oder minder gut getroffenen Töne um die Wette. Im Anschluss an jedes Vorsingen gab es Lob und Kritik durch die unvermeidliche Jury, die dann Ihre Einschätzung innerhalb einer Skala von eins bis zehn, gewürzt mit dem ein oder anderen bohlenesken Spruch,  zum Ausdruck brachte. Um kurz vorweg zu greifen und das Ganze frei nach Heinz Horrmann zu artikulieren:  „Die Sternekategorie“ wurde nur selten erreicht.

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Im weiteren Verlauf des illustren Abends kämpften sich die Teams durch die Kategorien „Dance & Pop“ und „Rock & Schrott“ mit Liedern von Madonna, den Spice Girls und den Backstreet Boys, um dann nach Oasis an dem alten Rockfetzen „Highway to Hell“ von ACDC zu scheitern.  Zum Schrecken aller Teilnehmer musste die unwiderstehliche Jury völlig irritiert feststellen, dass es ein Stechen zwischen den von den Bandleadern Simons und Wicher angeführten Teams geben musste.  Aber auch dieses unvorhergesehene Problem konnte von der umsichtigen Jury galant gemeistert werden.

So wurde kurzerhand Barista „Balu“ zur Losfee und durfte den Finalsong wählen, welcher von beiden Teams nacheinander vorgetragen werden musste. Die Bewertung sollte nach Publikumsapplaus erfolgen.

Mit einem Song aus der Heimat , namentlich „Der Kommissar“ von Falco, landete Team Wicher einen wahren Glücksgriff und so war es wenig verwunderlich, dass dieses Team auch als Sieger von der Showbühne tanzte. Nachdem der spektakuläre Auftritt aber hauptsächlich dem Bandleader zu verdanken war, durfte dieser auch alle vier Siegerschnäpse für sich vereinnahmen.

 

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Im Anschluss an den Wettbewerb ging es dann ans freie Singen, bei dem sich besonders das Duett Mary mit Barbesitzer Alvaro und dem Song „Felicità“ hervortaten (Bewegtes Bildmaterial kann kostenpflichtig bestellt werden). Alles Weitere ist Geschichte mit seinen Irrungen und Wirrungen wie eben diese. Bis dann zu später Stunde unser Freund und Helfer den Bürgersteig hochklappte.

Es war uns ein Fest & wir freuen uns über eine Wiederholung im nächsten Jahr!

 

Einmal im Quartal veranstaltet eines der Teams der mediascale ein Frühstück für alle Mitarbeiter. Letzten Freitag war Team NE.R.O an der Reihe. Natürlich sollte es nicht einfach ein „normales“ Frühstück werden, sondern eines rund um das Thema Targeting.

Bereits um 08:00 Uhr in der Früh trafen sich alle Mitglieder des Teams, um Tische und Bänke in der Halle bei der „Treppe ins Nichts“ aufzustellen, zu dekorieren und das Buffet, das im Gang des ersten Stockes serviert wurde, vorzubereiten.

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Es wurde Obstsalat geschnippelt, verschiedene Wurst- und Käseplatten vorbereitet, Lachs und Krabbensalat bereitgestellt, Joghurt und Müsli hergerichtet, Semmeln, Brezen und Brot besorgt, Kaffee und Tee gekocht und leckere Smoothies aus Ananas, Bananen, Kiwi und Spinat selbst gemixt.

Um auf das Thema Targeting näher einzugehen, ordnete das Team diese Leckereien verschiedenen Zielgruppen, wie Fitnessinteressierte, Haushaltsnettoeinkommen 5.000 EUR +, Lifestyle, dem Regiotargeting Bayern und Liebhaber von Herzhaften oder Süßen zu.

Das Highlight schlechthin waren die selbstgebackenen Cookies unserer lieben Nadine, die jeweils mit dem Namen eines Kollegen beschriftet waren und als Platzweiser und Deko für die Tische dienten – und auch noch hervorragend schmeckten!

Cookie_Lover Cookie_Monster Cookie_Nadine

Eine große Aufregung gab es an diesem Morgen allerdings noch:
Bevor das Frühstück losging, fing eine Serviette an einem Teelicht Feuer und musste schnellstmöglich gelöscht werden!

 

Nachdem dieser Zwischenfall mit einem kleinen Schrecken aber ohne großen Schaden überstanden und alle „Brandspuren“ beseitigt waren, trafen sich alle Mediascaler um 09.30 Uhr zu einem gemütlichen und geselligen „NE.R.O-Frühstück“ zusammen.

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mediascale bildet sich ständig weiter, auch in der Sommerpause… Dieses Mal ging es dafür sogar nach New York City!

Im Rahmen meines dualen Studienprogramms von Serviceplan/mediascale und der Steinbeis SMI hieß es Ende Juli für mich, München gegen den Big Apple einzutauschen, um an einer Summer School teilzunehmen. Die Weißwurstmetropole zu verlassen, fällt uns zugegebenermaßen manchmal schwer, aber es war ja nur für eine Woche und dann noch nach NEW YORK CITY!!! Wer würde dazu schon nein sagen? Also ging es an die Leonard N. Stern School, die Business School der New York University, direkt ins Herz von Manhattan.

Was erwartet einen in der Stadt, die niemals schläft oder besser gesagt, der Stadt, die niemals zur Ruhe kommt? Besonders wenn man dort nicht zum Urlaub machen ist, sondern zum Studieren? Es sei gleich vorweg genommen – JA, ich habe dort Seminare besucht und viel Spannendes dabei gelernt! Aber auch Sightseeing und ausgiebige Shoppingtouren standen auf dem Plan. Das gehört in dieser Stadt ja schließlich auch dazu.

Zusammen mit anderen Master- und MBA-Studenten besuchte ich eine Woche lang Seminare bei bekannten Professoren wie Luke Williams, Rob Solomon oder Arun Sundararajan. Zusätzliche Besuche bei New Yorker Unternehmen sollten einen Einblick über die Mediabranche im Big Apple geben.

Aber der Reihe nach – bevor am Montag die Seminare starteten, stand am Sonntagabend erst einmal ein gemütliches Get Together auf einer der unzähligen Rooftop-Bars an. Die Aussicht spricht dabei für sich:

Eine wunderbare Skyline - NYC

Der Montag gehörte ganz Luke Williams und dem Thema Creative Destruction, Innovation and Marketing. Wie schafft man es, außerhalb der gewohnten Bahnen zu denken und Klischees aufzubrechen? Haben Sie sich beispielsweise schon einmal überlegt, wie ein Restaurantbesuch aussehen würde, wenn Sie die Speisekarte erst beim Verlassen des Lokals erhalten? Undenkbar? Seltsam? Zumindest hat diese Überlegung geholfen, eine andere Blickrichtung auf einen typischen Ablauf zu werfen. „Think the Unthinkable to Spark Transformation in Your Business“ – lautete der Leitspruch des ersten Tages.

Am Dienstag ging es im Seminar von Arun Sundararajan um Sharing Economy: Was gibt es heute für Möglichkeiten im Vergleich zu vor 20 Jahren? Bei dem anschließenden Besuch des lokalen TV-Senders NY1 diskutierte Jeremy Bitz, Vice President Local Programming and New Media, nach einer Studio-Tour mit uns über die Herausforderungen eines Nachrichtensenders in der heutigen schnelllebigen Informationsgesellschaft. Für uns Studenten stand danach die Frage im Mittelpunkt, ob unser Tagesgeschäft davon auch bereits so betroffen ist wie bei NY1? Wie sieht es bei Ihnen aus?

Mittwoch und Donnerstag ging es mit Rob Salomon vor allem um Global Strategy und Risk Pricing. Oft gehört und noch öfter unterschätz. Diese beiden Tage blieben wirklich im Gedächtnis. Zum einen durch die Art wie Rob das Thema, das ihm so am Herzen liegt, uns vermittelt konnte. Nicht zuletzt aber wegen der Flutwarnung, die uns am Donnerstagnachmittag erreichte:

Zum Glück blieb uns eine tatsächliche Überflutung erspart. Den Abend des Gewitters verbrachten wir in Museen oder bei ausgiebigen Shoppingtouren.

Was habe ich aus dieser Woche New York mitgenommen? Interessante Eindrücke über den amerikanischen Markt, einen viel leichteren Geldbeutel, der dafür meinen Kleiderschrank gefüllt hat, und einen bösen Jetlag.

Aber am wichtigsten war die Erkenntnis, dass man immer versuchen sollte, seine eigene Blickrichtung auf ein Projekt oder eine Problemstellung zu hinterfragen und sich auch nicht scheuen sollte, einmal ungewöhnliche Wege auszuprobieren.

New York ist einfach immer eine Reise wert!

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