mediascale intern

Am vergangenen Donnerstag wurde es sportlich: Der ADAC lud zum 4. ADAC Charity Treppenlauf im ADAC Tower in der Hansastraße ein. Neben dem sportlichen Charakter stehen beim Treppenlauf aber vor allem die Wohltätigkeit und der Spendengedanke im Vordergrund. mediascale war natürlich mit zwei Teams am Start!

Zum vierten Mal in Folge veranstaltet der ADAC dieses Charity Event. Hierzu sind neben allen ADAC Mitarbeitern auch die betreuenden Agenturen sowie die umliegenden Firmen und Sport- bzw. Kulturvereine eingeladen. Natürlich können sich aber auch Personen anmelden, die keine direkte Verbindung zum ADAC haben – schließlich geht es um den guten Zweck und hier darf jeder dabei sein und unterstützen.

Wir von der mediascale betreuen den ADAC als renommierten Kunden bereits viele Jahre im Digitalbereich und pflegen eine enge und sehr gute Zusammenarbeit. Auch wir wollten uns die Chance natürlich nicht nehmen lassen, wieder Gutes zu erlaufen. Dementsprechend ging das Team Mediastairs (bestehend aus meiner Kollegin Kathi und mir) und das Team Media Freaks (bestehend aus unserem Geschäftsführer Julian Simons und Christian Lacroix, der den Bereich Kampagnenplanung und -management beim ADAC verantwortet) an den Start. Die Bestzeiten aus dem letzten Jahr sollten selbstverständlich und zielsicher übertroffen werden.

Gemäß dem Motto „Dabei sein und Gutes tun“ ging es 22 Stockwerke durch das ADAC Treppenhaus nach oben. Insgesamt müssen 472 Stufen als Einzelkämpfer oder im Team überwunden werden, um den fast 90 Meter hohen Tower zu „erklimmen“. Außer Konkurrenz und unter erschwerten Bedingungen startet jährlich ein Team der freiwilligen Feuerwehr als erstes, um das Treppenhaus im Vorfeld für alle Teilnehmer zu sichern. Mit mehr als 20 kg Zusatzgewicht und ausschließlicher Atmung über die Atemmaske erreichten die zwei Feuerwehrmänner das Ziel nach sehr guten vier Minuten.

Am Ende der zweistündigen Veranstaltung standen die Sieger der Einzelläufer und der Teams fest – die Media Freaks konnten den dritten Platz der Teamläufer verteidigen und ihre persönliche Bestzeit mit 2:14 Minuten sogar noch verbessern. Auch mein Team Mediastairs schnitt sehr gut ab und war mit glatten drei Minuten das beste Frauenteam – der Abend hatte sich also gelohnt!

Der gesamte Erlös der Startgebühr des Treppenlaufes kommt der ADAC Stiftung zu Gute, die sich bereits jahrelang erfolgreich in Bereichen wie Unfallprävention, Sicherheit im Motorsport, Mobilitätsforschung und Luftrettung engagiert. Wenn der ADAC nächstes Jahr wieder einlädt, wird es der 5. ADAC Charity Treppenlauf sein. Wir sind gespannt, ob das kleine Jubiläum neue Regeln oder Besonderheiten mit sich bringen wird. Dabei sein und Gutes tun werden wir aber auf jeden Fall wieder!

Wie oft wird die sich so schnell drehende Digital-Welt beschworen? Wie oft haben wir uns in den letzten Jahren wieder neu erfunden? Wie oft haben wir über genau diesen Zustand der dauernden Schwebe, mit einem Gefühl aus Wehmut – ob der guten alten Zeit und Sorge ob der sicherlich noch wirreren Zukunft mit Kollegen, die sich in dieser digitalen Welt ähnlich lang tummeln –  bei einem Glas Weißwein unterhalten?

 

Zeit also, zum Ursprung zurückzukehren. Zur guten alten Zeit, um genau dort zu eruieren, was denn nun für diese guten Gene verantwortlich war, welche der mediascale ermöglicht haben auch nach 15 Jahren den alljährlichen Berechtigungsschein zu ergattern, der den VIP-Zugang in diese „illustre Online Media-Welt“ bedeutet.

 

2002 also war..

 

  • Gerhard Schröder, Bundeskanzler – Der Mann hat es vorgemacht, wie man sich immer wieder neu erfindet, vom Agendakanzler zum Gaslobbyist, ohne sich zu verbiegen. Da ist schon alles drin, was eine gute Firma im Online Business braucht: Wendigkeit und doch Starrsinn und der Blick nach vorn (was interessiert der Quatsch von gestern – nicht Schröder, Adenauer, ich weiß…). Danke also schon mal für diese Grundeigenschaften, die helfen ungemein…
  • Die Einführung des Euro – Was wären wir ohne den Euro geworden? Allein der damit wegfallende Umrechnungsaufwand hat mediascale vor der ein oder anderen trügerischen Excel-Panne bewahrt. Nicht auszudenken, wenn der Praktikant oder Geschäftsführer einmal D-Mark und Lira in der Buchungsliste verwechselt hätte und wir damit drei Jahre die Spiegel-Homepage konstant gebucht hätten… und außerdem führte die quasi 1:1 Umrechnung von D-Mark in EURO dazu, dass wir uns alle erstmal eh nichts mehr kaufen konnten und somit froh waren, die Zeit in der Agentur verbringen zu können. Da gabs Kaffee for free und Internet auch – Herz, was willst du mehr? Nur so konnten wir am Anfang so schnell wachsen, wie geschehen.
  • Brasilien, Weltmeister – Ich weiß noch genau, wie Kahn es verka…t hat – eine Lehre für mich und das Unternehmen: Selbst mit höchster Motivation und unbändigem Willen muss man auch mal verlieren können, ohne gleich die Eckfahne zu malträtieren oder sich an der Torlatte zu strangulieren. Um besagten Kahn zu zitieren: „Weiter, immer weiter“, heißt die Devise gerade in unserem Metier: „Einfach nicht stehenbleiben, weitermachen, sich oder etwas neu erfinden und auch mal akzeptieren, dass ein Lehmann kommen kann…“
  • TEURO, das Wort des Jahres – Ein hervorragendes Geburtsgeschenk, denn wenn man mit dieser Haltung sozialisiert wurde, schaut man auf jeden Euro. Eine Eigenschaft, die einem guten Mediaplaner immer zur Ehre gereicht, das trägt einen durch die Jahre. Leider wurde der Dreisatz vor 2002 erfunden, denn die Kombination aus fundiertem Dreisatzwissen und einer gewissen Sparsamkeit ist quasi die höchste Absolution, die man im Media Business erlangen kann. Das qualifiziert für jeden Job in einer Agentur!
  • Ich-AG, das Unwort des Jahres – Besser hätte es nicht sein können. Wenn eine Agentur auf der Strecke funktionieren kann, dann nur über den bedingungslosen Willen zur Kollaboration auf allen Ebenen. Nicht einfach, denn ein wenig „Ich-AG“ steckt ja in allen von uns. Und doch, mediascale hat es geschafft über Jahre hinweg das „Wir“ immer höher zu hängen, als das „Ich“. Wenn das auch in Zukunft gelingt, dann geht es auch nochmal 15 Jahre gut.
  • Astrid Lindgren nicht mehr unter uns – Das kann man nun in zwei Richtungen deuten: a) Eine der größten Geschichtenerzählerinnen ist gestorben, da bleibt nichts mehr. Deswegen mussten wir früh beginnen uns ein anderes Feld zu suchen, mit dem wir erfolgreich sein können. Geschichten erzählen sollte es nicht sein. Wir haben uns daran gehalten… oder b) Es braucht dringend einen würdigen Nachfolger für solch eine herausragende Geschichtenerzählerin, in jedem Bereich. Und mediascale verstand sich schon immer darauf, aus einem eigentlich trockenen Stoff eine spannende Geschichte zu schreiben, mit der ein Kunde am Ende die (Online-) Welt ein bisschen besser versteht…

So oder so, wir haben verstanden ;-)

 

  • Die Biographie von Dieter Bohlen in aller Munde – Klar, hat keiner gelesen, gell….. jetzt könnte man sagen: „Aha, soll heißen, mediascale macht aus Sch.. Gold“, aber das komplette Gegenteil ist der Fall: mediascale hat von Anfang an verstanden, dass man seine Zielgruppe finden muss, die vielleicht nicht immer im Mainstream liegt. Wir haben früh auf Agenturprodukte gesetzt, weil wir schon damals gesehen haben, dass sie für unsere Kunden Vorteile bereit halten. Deshalb haben wir sie auch immer offensiv in den Markt getragen. Soll heißen, wir haben uns nur wenig darum geschert, was andere Agenturen von uns halten, sondern sind unseren Weg gegangen, bis heute. Und das vereint uns und den Kollegen Bohlen.
  • Der Irak Krieg ohne Deutschland – Übersetzt: Deutschland hat in gewisser Hinsicht Haltung gezeigt. Welch ein Geschenk, wenn diese Eigenschaft in die mediascale implementiert wurde – Haltung zeigen. Ich glaube wir können stolz sein, dass wir in den letzten 15 Jahren die Eigenschaft gezeigt haben, die uns immer wieder auszeichnet. Wir zeigen Haltung und werden das auch in Zukunft tun. Das macht es manchmal nicht einfacher, aber es trägt mehr als 15 Jahre, garantiert.

 

Und so könnte ich die Liste fortführen – die Flut, Sieg von Hannawald bei der Vierschanzentournee….

 

TLDNR:

Mediascale hat 15 Jahre Online Business erfolgreich durchgezogen und freut sich auf die nächsten 15 – ein riesen Dank an alle, die dabei waren und sind! Erst mit Euch wird’s legendär!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

In Teil 1 dieser Reihe haben wir bereits einige ehemalige Mitarbeiter zu Wort kommen lassen. Heute gibt es weitere Erinnerungen unserer Ex-Kollegen, so zum Beispiel von Hong-Lien Vo:

Lien, wo hat dich das Leben beruflich hingetrieben nach deiner Zeit bei der mediascale?

Bosch Siemens Hausgeräte in Singapur. Dort arbeite ich als Leitung Digital Transition für die Region Asia Pacific.

Wow – du bist ausgewandert! Was hat sich sonst noch in deinem Leben verändert (Hochzeit, Kinder)?

Ja, kommt mich in Singapur besuchen! Ansonsten Hochzeit in Portugal im September 2015.

Wie wichtig war deine Zeit bei der mediascale für deine berufliche Entwicklung?

Immens wichtig, um alle Facetten des Online Marketings zu beherrschen und die Performance nie aus dem Augen zu verlieren :-)

Und dann haben wir gleich noch eine ehemalige Kollegin an Bosch Siemens Hausgeräte verloren: Andrea Ehelechner.

Andrea, was genau machst du bei BSH?

Ich bin Media Specialist.

Und was wünschst du der mediascale zum 15-jährigen Jubiläum?

Alles Gute für die nächsten 15 Jahre – viel CPC Inventar, gute Viewability-Raten, Brand Safety, wenig Adfraud und alles was sich die nervigen Kunden halt immer so alles wünschen ;-)

Patrick Merkel hat uns, die mediascale, seinerzeit zwar verlassen, blieb jedoch noch einige Zeit im Haus der Kommunikation bei den Kollegen der Mediaplus.

Patrick, wo arbeitest du mittlerweile?

Ich arbeite bei Ströer und kümmere mich darum, das Projekt Programmatic Public Video voranzutreiben, damit der Tobi zukünftig auch DOOH in sein Portfolio mit aufnehmen kann :-)

Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben, wenn du an deine Zeit bei der mediascale zurückdenkst?

In Erinnerung blieben die visionären Gespräche mit Wolfgang (ich war dabei eher Zuhörer) bzgl. meines Diplomarbeitsthemas, Hüttenaufenthalt in Brixen (oder wo auch immer das war) und natürlich das Meet & Greet mit Neumann und Lück (ich glaube so hießen die damals, Stichwort: Leder :-)).

Was hast du aus deiner Zeit bei mediascale mitgenommen?

Bei mediascale wurden die Grundlagen für meinen kompletten beruflichen Werdegang gelegt (München, Mediaplus, Online-Welt).

Und noch eine Kollegin ist nach langen Jahren bei der mediascale innerhalb der Serviceplan Gruppe geblieben, bevor sie vor kurzem neue Wege eingeschlagen hat: Maria-Luise Jakob.

Mary, du warst lange bei der mediascale. Was hast du mitgenommen?

Stimmt, ich habe neun Jahre meiner Karrierelaufbahn bei der mediascale verbracht. Die Agentur bietet ein Spektrum an Aufgabengebieten und die Möglichkeit, sich fachlich zu spezialisieren, Kunden zu beraten und in Führung zu gehen.  Von allen diesen Möglichkeiten habe ich stark profitiert.

Nach der mediascale warst du noch bei Serviceplan tätig, wo bist du aktuell tätig?

Ich arbeite im Bereich Training für „effektive, virtuelle Zusammenarbeit“ bei virtuu, einem Unternehmenszweig der mynds GmbH.

Gibt es ein besonderes Erlebnis aus deiner mediascale-Zeit, an das du gerne zurückdenkst?

Da gibt es zu viele…ich liebe es, wie die mediascale ihre Erfolge feiert :-)

Wir bedanken uns bei allen, die an unserer kleinen Umfrage teilgenommen haben ganz herzlich – das sind:

Maria-Luise Jakob
Patrick Merkel
Birger Bardowicks
Dominik Frings
Hong-Lien Vo
Johannes Allgayer
Thomas Münzer
Andrea Ehelechner

Alles Gute für Euch!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

15 Jahre mediascale. Das bedeutet nicht nur viele Kampagnen, Auswertungen, Kundentermine und Strategie-Charts. 15 Jahre mediascale bedeutet auch viele nette Kollegen, gemeinsame Events und leider auch viele Abschiede von liebgewonnenen Kollegen. Unser Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, einige der ehemaligen Kollegen zu fragen, was sie jetzt so treiben und wie es ihnen ergangen ist. Einen kleinen Einblick geben wir heute in diesem Artikel und ab jetzt jeden Donnerstag auf unserer Facebook Seite.

Wo beginnt man eine solche Umfrage? Ganz am Anfang! mediascale Gründer und Geschäftsführer Wolfgang Bscheid hat vor 15 Jahren nämlich nicht alleine die ersten Kampagnen gestartet, sondern mit Hilfe von Thomas Münzer.

Thomas, wo arbeitest du mittlerweile?

Con4 Media GmbH & Co. KG

Und was machst du dort?

Offiziell: verantwortlich für unser Social Marketing Team; inoffiziell: der große Internetphilosoph der Company, Denkrichtung: misantropischer Dekonstruktivismus.

Anmerkung von mediascale: Wer sich ein Bild davon machen möchte, der schaut im Blog von Herrn Münzer vorbei: https://www.con4-media.com/blog/

Gibt es ein besonderes Erlebnis aus deiner mediascale-Zeit, an das du gerne zurückdenkst?

Oh ja! Legendär! Als Birger Bardowicks auf der Suche nach einem Praktikum vor mir auf der Besetzungscouch saß. Als bekennender Hanseat, der Birger Kraft seiner Geburtsurkunde und tiefster innerer Überzeugung ist, lässt mich seine damalige Wahl der Kleidung noch heute laut auflachen. Da saß ein junger Mann in einem Silber schimmernden Anzug und einer – ich lüge nicht – goldschimmernden Krawatte (!) mit verlorenem Blick vor mir! Ich weiß noch heute, was mir damals durch den Kopf ging:

1.) Ist Dieter Thomas Kuhn in Town? Verdammt, gibt’s noch Tickets?

2.) Wo um Himmels Willen kann man solche Anzüge erstehen, beim Spezialversand der Schlagerparadefreunde?

3.) Mei, nehmen wir halt den lustigen Vogel. Wenn er sich als talentfreie Onlinezone herausstellt, bekommt er nach 3 Monaten ein „er war stets bemüht“-Zeugnis und nen feuchten Händedruck.

So ganz talentfrei scheint sein Potential wohl nicht gewesen zu sein. Man munkelt, dass Herr Bardowicks nach mehreren Stationen in der Fremde derzeit eine tragende Position im riesigen Serviceplan-Netzwerk, Außenstelle HH, bekleidet. Nun allerdings mit schüttererem Haar und hoffentlich gedeckteren Krawatten- und Anzugfarben.

Wir können bestätigen: Ja, Birgers Outfits haben sich definitiv zum Positiven hin entwickelt und wir freuen uns riesig, dass er wieder bei Serviceplan am Start ist!

Birger, was genau machst du zurück bei Serviceplan?

Ich bin Strategischer Einkäufer bei der Plan.Net Gruppe in Hamburg, also nach 10 Jahren zurück in der Serviceplan Familie.

Was zeichnet aus deiner Sicht die mediascale-Unternehmenskultur aus?

Ich habe die mediascale als sehr agiles, innovatives Unternehmen mit flachen Hierarchien kennengelernt. Der Zusammenhalt des Teams war maßgeblich für die 15-jährige Erfolgsgeschichte.

Wie wichtig war mediascale für deine berufliche Entwicklung?

Extrem wichtig. Ich durfte damals direkt von den Großen (Wolfgang, Julian und Dominik) lernen, als die mediascale noch klein war. Einen besseren Einstieg könnte ich mir gar nicht vorstellen.

Die laut Birger „Großen“, das sind Wolfgang Bscheid und Julian Simons, bis heute Geschäftsführer der mediascale und Dominik Frings, ehemaliger Geschäftsführer der mediascale, den wir als nächsten zu Wort kommen lassen.

Dominik, wo arbeitest du gerade und was machst du dort?

Plan.Net Media 1 und was ich hier mache, frage ich mich auch manchmal!

Du hast lange Jahre bei der mediascale gearbeitet und die Unternehmenskultur der mediascale mitgeprägt – was zeichnet aus deiner Sicht die mediascale-Unternehmenskultur aus?

Ich denke die Mischung aus Spaß bei der Arbeit, Kollegialität, Professionalität und Ernsthaftigkeit, Neugier, neue Dinge auszuprobieren, und Flipflops im Meeting.

Was wünschst du der mediascale zum 15-jährigen Jubiläum?

Alles Gute, mindestens weitere 15 Jahre und immer eine Handbreit Bier im Fass.

Danke, Dominik und nun lassen wir noch Johannes Allgayer in Erinnerungen schwelgen, der sich zu gerne an sein Vorstellungsgespräch mit Dominik erinnert.

Jonny, gibt es ein besonderes Erlebnis aus deiner mediascale Zeit, an das du gerne zurückdenkst?

Da gibt es sehr, sehr viele, aber besonders herausheben würde ich da wohl gerne mein Vorstellungsgespräch mit Dominik Frings und Agnes Ley und die Frage nach meiner Tätigkeit als Damen-Fußballtrainer. Weitere tolle Erlebnisse waren die 10-Jahresfeier, die ich mit organisieren durfte und natürlich die ein oder andere Geburtstags- und Abschiedsfeier – legendär!!!

Was machst du mittlerweile?

Naja, die Online-Branche hat mich verloren und ich werde was für die Zukunft dieses Landes machen. Derzeit arbeite ich an meiner Zukunft und lerne fürs Staatsexamen (Lehramt)… Passt auf eure Kinder auf!

Nächste Woche lassen wir noch mehr ehemalige Mitarbeiter zu Wort kommen – stay tuned!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

„Tomorrow never knows“ sangen die Beatles bereits 1966, dennoch scheint unsere menschliche Neugier nach kommenden Trends und zukünftigen Entwicklungen gerade in unseren schnelllebigen Zeiten unstillbar zu sein. So ein Firmenjubiläum ist daher der richtige Anlass, um den Blick in die Glaskugel zu wagen. Bereits 2012 hatten wir zu unserem 10-jährigen Jubiläum ein paar Marketing-Experten nach ihren Prognosen für das Jahr 2022 gefragt. Das haben wir jetzt – mit alten und neuen Fragen – wiederholt und stellen ab sofort jeden Dienstag die spannendsten Aussagen auf Facebook und Twitter vor.

In fünf Jahren kann sich ganz schön viel verändern. Das mussten wir feststellen, als wir die Experteneinschätzungen von 2017 mit denen von 2012 verglichen – denn die Antworten auf die gleiche Frage fielen teilweise ganz anders aus als noch vor fünf Jahren, teilweise aber auch sehr ähnlich. Hier die Highlights der Umfrage im Vergleich mit 2012:

  • 2012 waren sich die meisten Teilnehmer sicher, dass der Begriff „Online-Marketing“ im Jahr 2022 überholt sein wird. Auch heute sind sich alle Befragten einig, dass man in fünf Jahren nur noch von „digitaler Werbung“ sprechen wird.
  • Sowohl 2012 als auch 2017 sind sich alle Beteiligten sicher, dass es auch in Zukunft noch Mediaagenturen geben wird. Heute vermuten die meisten allerdings, dass sich das Geschäft vornehmlich auf die Beratung spezialisieren wird, da der Einkauf vollständig automatisiert ablaufen wird.
  • Interessanter Fakt: Im Jahr 2012 hat der Großteil der Befragten angegeben, dass sich die Marktmacht von Google und Facebook bis 2022 deutlich verringern wird. Bei der erneuten Umfrage sind sich alle Teilnehmer sicher: An den beiden Riesen kommt man nicht vorbei und sie werden ihre Position sogar noch deutlich stärken.
  • Wird es eine Online-Entwicklung geben, die unsere Welt besser macht? War das Internet 2012 in den Augen der Befragten zukünftig Quelle für Transparenz, Meinungsfreiheit und Demokratie, gaben in diesem Jahr die meisten Teilnehmer an, dass der weltweite Zugang zu Informationen und Bildung für alle Menschen der größte Vorteil sei. Auch im Gesundheitssektor wird es laut unserer Experten positive Entwicklungen geben.
  • Eine große Veränderung von 2012 bis 2017 ist in den Meinungen zum Thema „always on“ zu erkennen. Vor fünf Jahren waren die meisten Experten noch davon überzeugt, dass sich mit dem „Online-Aussteiger“ ein starker Gegentrend zur Digitalisierung entwickeln wird und die Mehrzahl war sogar bereit, mitzumachen. Heute gaben die meisten an, nicht mehr aufs Internet verzichten zu wollen – sei es aus Neugier oder aus praktischen Gründen. Viel eher würden die Menschen in Zukunft lernen müssen, mit der ständigen Erreichbarkeit und Vernetzung umzugehen und sich persönliche Auszeiten zu nehmen.
  • Gruselig finden die meisten Befragten das Thema politische Willensbildung im Internet – sowohl 2012 als auch heute. Hier gibt es laut der Teilnehmer noch einiges zu tun, damit die Demokratie im Internet ankommt. Die Manipulation der Massen stellt vor fünf Jahren und heute eine große Gefahr da.

Diese Fragen haben wir 2017 zum ersten Mal gestellt:

  • Wird künstliche Intelligenz 2022 selbstverständlich für uns sein? In welchen Anwendungsgebieten? – Hier sind sich alle einig: Künstliche Intelligenz wird 2022 schon in vielen Bereichen Anwendung finden, besonders in Branchen und bei Arbeitsschritten, die durch Routinen geprägt sind; unter anderem wurden Forschung und Entwicklung, Militär, Börsen, Energie-Management, Automobilität und Medizin genannt.
  • Welche Devices werden wir 2022 täglich verwenden und immer dabei haben? – Es ist einfach nicht mehr wegzudenken. Auch in fünf Jahren laufen wir laut unserer Umfrageteilnehmer immer noch mit Smartphones oder ähnlichen Devices in der Tasche durch die Gegend. Nur ein Teilnehmer ist der Ansicht, dass unsere komplette Umgebung so technisiert sein wird, dass wir nicht selbst zwingend ein eigenes Gerät mehr mit uns herumtragen müssen.
  • Welchen Trend aus 2017 werden wir in fünf Jahren belächeln? – Fidget Spinner, Donald Trump, Massenwerbung, ein eigenes Auto besitzen wollen, Chia-Samen, Ad Blocker – die Liste der zukünftig albernen Trends ist lang. Einzig mehrfach genannt wurden hier die momentan so gehypten Influencer.
  • Was wird das Buzzword 2022 sein? – Auch hier gibt es keine einstimmige Meinung, genannt wurden unter anderem Mindfulness, Human Augmentation, homegrown, Artificial Media Intelligence und Connected Personal Assistant.
  • Wer wird 2022 die mächtigste Persönlichkeit auf der Welt sein? – Hier gibt es eine interessante Tendenz zu erkennen, denn China wird laut mehreren Befragten die Weltmacht USA in Zukunft ablösen. Der dann amtierende chinesische Präsident wurde zweimal genannt, Alibaba CEO Jack Ma und ein noch bekannt werdender chinesischer Tech-Guru haben scheinbar gute Chancen, an die Spitze zu gelangen. Aber auch Angela Merkel, Amazon-Gründer Jeff Bezos und der Papst sind mit im Rennen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei folgenden Personen für ihre Teilnahme an unserer Umfrage:

Dirk Freytag
Erwin Bakker
Jürgen Rösger
André Sonder
Arndt Groth
Moritz Roth
Ralph Moellers
Stephanie Wissmann
Frank Schneider
Stefan Zilch
Klaus Ahrens
Marc Lehmann
Klaus Lammersiek
Sven Markschläger

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

Gibt es eine bessere Zeit zum Feiern als den Sommer? Nein, das haben wir uns auch gedacht. Und so gesellen wir uns in die illustre Runde von Gartenfesten, Sommerfesten, Grill- und Beach- Partys.

Wir feiern 15 Jahre digitale Werbung. Wir feiern 15 Jahre Innovation. 15 Jahre Dynamik, 15 Jahre harte Arbeit, genauso wie 15 Jahre Spaß mit den Kollegen und Projekten. 15 Jahre Zusammenarbeit mit Vermarktern auf der einen und Kunden auf der anderen Seite. 15 Jahre Zusammenarbeit mit Agenturpartnern und Technikanbietern. Wir feiern alle, die uns geholfen haben, erfolgreich zu werden, zu bleiben und zu sein. Wir feiern uns. Wir feiern #msc15jahre!

Zu diesem Anlass wenden wir unseren Blick…

… in die Zukunft: Freuen Sie sich auf Antworten von Experten der Digitalbranche zum Thema „Online Werbung im Jahr 2022“.

… in die Vergangenheit: Wir blicken zurück in das Gründungsjahr von mediascale in unserem Blog genauso wie auf unserem Twitter Account mit dem Fact-Friday. Hier lesen Sie ab dieser Woche jeden Freitag etwas Unglaubliches, Lustiges oder Kurioses aus dem Jahr 2002.

… in die Gegenwart: Wir lassen ehemalige mediascale Mitarbeiter zu Wort kommen: wo arbeiten sie jetzt, was machen sie dort und an welches Erlebnis bei der mediascale denken sie gerne zurück.

Schauen Sie also in den nächsten Wochen und Monaten gerne bei uns vorbei, egal ob im Blog, bei Facebook oder Twitter. Wir freuen uns auf ihren Besuch! Und eine wirklich ganz besondere Freude machen Sie uns mit einem kurzen Gratulations-Videogruß per Facebook.

Liebe Blogleser,

wir feiern in diesem Jahr 15-jähriges mediascale-Bestehen. In den kommenden Monaten wird es dazu immer wieder Beiträge, Videos und Gastzitate rund um das Jubiläum geben. Zum Einstieg habe ich im Archiv gegraben und einen Beitrag von unserem Geschäftsführer Wolfgang Bscheid gefunden, den ich heute mit Ihnen und Euch teilen möchte. Es geht um die Frage: Warum heißt unsere Agentur eigentlich mediascale?

Dazu Wolfgang Bscheid:

„Ich kann euch sagen, es war wirklich haarscharf. Denn hätte es nicht gewisse markenrechtliche Bedenken gegenüber Frog Design gegeben, dann würden wir heute nicht mediascale, sondern Frog Media heißen.

Und das kam so: Ihr kennt ja sicher alle den quälenden Prozess der Namensfindung. Geschäftsidee, Leistungskatalog, Businessplan – alles im Kasten. Es fehlt nur noch der passende Name. Idealerweise sollte dieser nicht nur gut, besser und super klingen, sondern auch das Unternehmen perfekt beschreiben, kurz und einprägsam und natürlich (weltweit) noch nicht als URL vergeben sein.

Wir hackten alle Vorschläge zuerst bei www.denic.de, dann bei www.internic.com rein, um zu prüfen, ob nicht schon jemand schneller war als wir. An dieser Stelle mussten wir uns gleich mal vom ein oder anderen wohlklingenden neuen Firmennamen verabschieden.

Irgendwann konnten wir die ganzen xxx-media oder media-xxx nicht mehr sehen und hören. Das Problem: So einen Namen ändert man nicht mal so mir nichts, dir nichts, wenn er einem nicht mehr taugt. Also jetzt bloß keine Fehler machen.

Genau an diesem Punkt bin ich über einen supergeilen Frosch-Briefbeschwerer gestolpert. Und schon war er da, der Gedanke von Frog Media. Was man da alles Nettes draus machen könnte… Und wenn’s für die Jungs von Frog Design zum Weltruhm geführt hatte, konnte der Ansatz so schlecht nicht sein.

Aber alles „hätten wir doch, dann wären wir jetzt“ nützt nun nichts mehr. Zum Schluss hat dann doch die Vernunft gesiegt. Und auch ein bisschen die Angst, man könnte uns auf die Finger klopfen. Wir entschieden uns für mediascale. Aber ganz ehrlich: Hin und wieder denke ich mir im Stillen „Frog Media, das wär’s gewesen.“ ;-)

 

Unsere liebe Kollegin Nadine Schollmeier genießt aktuell ihre Auszeit in den USA. Von dort hat sie uns einen Reisebericht geschrieben. Für alle, die sich für ihre Erkenntnisse zur Medienlandschaft in USA interessieren, hier eine kurze Übersicht:

  1. Digitalisierte Billboards: In den USA wird einem während des Fahrens so einiges abverlangt. Neben verwirrenden Straßenschildern gibt es riesige Billboards, die teilweise bereits digitalisiert sind und damit auch wechselnde Inhalte präsentieren. Doch nicht nur bunte Werbung kann ablenken: Zwischen den einzelnen Werbeeinblendungen sieht man auch gerne mal eine Fahndungsmeldung der Polizei.

2. Nachrichtenwert vs. Entertainment: Bei amerikanischen Radiosendern steht Unterhaltung absolut im Vordergrund, Nachrichten und Informationen sind eher zweitrangig. Selbst die Werbespots sind in der Regel eher unterhaltend als informativ. So ruft ein Hausbesitzer, dessen Haus bereits lichterloh brennt, lieber hundertfach den Pizzaservice als die Feuerwehr. Drückt den Lieferanten dann Wassereimer in die Hand um sein Haus zu retten – denn natürlich sind die Lieferjungs schneller als die Feuerwehr.

3. Couponing: Nadine ist leidenschaftliche Schnäppchenjägerin und liebt das sehr geläufige Couponing in den USA. Bewaffnet mit ausgedruckten und digitalen Coupons sowie zwei Cashback Apps geht sie in ihrer aktuellen Wahlheimat einkaufen. Couponing ist ein alter Hut, Cashback ist der neue Trend. Dank der Kombination von Angeboten, Coupons und den Apps ist es ihr bereits mehrfach gelungen, einzelne Lebensmittel komplett kostenlos zu bekommen, beziehungsweise sogar mit einem Plus aus dem Laden zu gehen.

Dir, liebe Nadine, wünschen wir noch eine schöne Zeit! Wir freuen uns schon riesig auf deine neuerworbenen Backkünste!!

* * *

Vor etwa einem Jahr ist die Idee zu meiner Auszeit entstanden. Kaum zu glauben, dass eben diese schon wieder halb vorbei sein soll.

Der Zufall will es, dass ich kein ausschließlich berufliches Interesse an Cookies besitze. Zugegeben, an den Wochenenden konzentriere ich mich auf die essbare Variante und erweitere mein Repertoire auch um Kuchen und Torten. Als ich bei meiner Recherche zum Zeitvertreib in der Auszeit über die Wilton School of Cake Decorating & Confectionery Art gestoßen bin, war es um mich geschehen.

Ende Februar habe ich mich dann auf den Weg nach Chicago gemacht. Entgegen aller Befürchtungen war die Einreise mit meinem ESTA Visum ein Klacks. Mit dem Mietauto ging es dann in einen der Vororte, um von dort regelmäßig zur Schule zu fahren. Für alles was ich dort so erlebe, gibt es einen eigenen Blog. Hier möchte ich vielmehr meine außerschulischen Erlebnisse und die Eigenheiten, die mir in meinem täglichen Leben begegnen, teilen. Am besten, ich beschreibe einen typischen Sonntag.

Nach einem ausgiebigen Frühstück um 8am morgens geht es nach Darien in die Wilton School, beispielsweise zu einem Tagesworkshop in Sachen „Modeling Chocolate“. Vorbei an dem verrücktesten Verkehrsschild, das ich hier bisher gesehen habe:

Es würde mich ja nicht wundern, wenn ein Straßenarbeiter angefahren wurde, weil ein Autofahrer gerade versucht hat, das Schild zu entziffern. Ich war mir kurzzeitig nicht sicher, ob hier ein Kopfgeld auf die Arbeiter ausgesetzt wurde, da ich beim ersten Leseversuch nur bis „HIT A WORKER $“ gekommen bin.

Überhaupt wird einem hier während des Fahrens so einiges abverlangt. Neben verwirrenden Straßenschildern gibt es riesige Billboards, die teilweise bereits digitalisiert sind und damit auch wechselnde Inhalte präsentieren. Zwischen den einzelnen Werbeeinblendungen sieht man dann auch gerne mal eine Fahndungsmeldung der Polizei. Zum Glück sind die Straßen größtenteils mit dem Lineal gezogen und wirklich schnell fahren ist ja auch nicht erlaubt. Allerdings kann ich nur jedem raten, die Augen strikt auf die Straße vor sich zu richten. Schlaglöcher, so groß, dass ein komplettes Rad darin verschwinden kann, sind durchaus keine Seltenheit. Am Rand liegen dann die Überreste der völlig zerfetzten LKW Reifen, die – wenn man sie überfährt – zu sehr gefährlichen Flugobjekten werden können. Meine bisherigen Highlights an Fundstücken auf der Interstate 55 sind ein kleiner Sessel, eine silberne Stoßstange vom hinteren Ende eines Autos, zwei Meilen später die vordere sowie eine Holzschublade. Ich möchte hinzufügen: alles an einem Tag während der Fahrt zur Schule und zurück. Leider bin ich dem silbernen Auto nie begegnet, aber ich bezweifle schwer, dass es seinen Fahrer bis ans Ziel gebracht hat.

Einen tollen Radiosender habe ich auch schon gefunden. Auf 100.3 – WSHE läuft 2nd Date Update. Eine am ersten Date beteiligte Person richtet sich mit dem Wunsch nach einem investigativen Anruf bei der zweiten Datehälfte an den Radiosender. Nachdem Anrufer eins seine Version der Geschichte erzählt hat, wird die zweite Person angerufen und kann ihre Version zum Besten geben. Und dann kommt die Frage: Möchtest du auf ein zweites Date mit X gehen? Wir bezahlen! Wirklich äußerst unterhaltend, und man sieht das Ende in den wenigsten Fällen kommen. Wer rechnet schon damit, dass sie sich kurz nach dem Date beim Verlassen ihrer Wohnung mit der Vordertür die Zähne ausgeschlagen hat, und ihm jetzt so lange aus dem Weg gehen will, bis der Zahnarzt sich dem Problem angenommen hat? Generell würde ich sagen steht bei den hiesigen Radiosendern Unterhaltung absolut im Vordergrund. Selbst die Werbespots sind in der Regel eher unterhaltend als informativ. So ruft ein Hausbesitzer, dessen Haus bereits lichterloh brennt, lieber hundertfach den Pizzaservice an als die Feuerwehr. Drückt dem Lieferanten dann Wassereimer in die Hand, um sein Haus zu retten. Denn natürlich sind die Lieferjungs schneller als die Feuerwehr.

Nach einer zwanzigminütigen Fahrt komme ich dann auch schon in der Schule an. Ich musste bereits feststellen, dass alles unter einer Stunde Fahrzeit nicht wirklich ungewöhnlich ist. Zwischen 9am und 4pm wird gewerkelt, geknetet, geformt und dekoriert, bis dann so etwas entsteht:

Dann fällt mir ein, dass mein Kühlschrank komplett leer ist, also nichts wie ab zum Walmart an der nächsten Ecke. Parken ist glücklicherweise absolut kein Problem, denn was für mich ein großes Auto ist, geht hier eher als untere Mittelklasse durch. Aber zurück zum Shopping! Ich gebe es zu, ich bin ein Schnäppchenjäger und da kommt mir Couponing in den USA sehr gelegen. Bewaffnet mit meinen ausgedruckten als auch digitalen Coupons sowie zwei wunderbaren Cashback Apps mache ich mich ans Werk. Genau genommen ist Couponing nämlich schon ein alter Hut, Cashback ist der neue Trend. Dank der Kombination von Angeboten, Coupons und den Apps ist es mir bereits mehrfach gelungen einzelne Lebensmittel komplett kostenlos zu bekommen, beziehungsweise tatsächlich sogar mit einem Plus aus dem Laden zu gehen. Ich bin in der Zwischenzeit so geübt, dass ich den Cashback schon bestätigt bekomme, bevor die Einkäufe im Auto verstaut sind.

Bezahlt wird natürlich ausschließlich per Kreditkarte. Sollte man dann doch Bargeld benötigen, muss man hier sein Auto dazu nicht verlassen. Drive Through ATM ist das Zauberwort, und natürlich lässt man sein Auto in der Zeit auch schön weiterlaufen.

Zuhause angekommen habe ich keinerlei Probleme, mein Essen zu kühlen oder zuzubereiten, denn auch die Elektrogeräte sind entsprechend riesig. Allerdings musste ich mich beim Anblick mancher „Familienpackungen“ doch auch fragen, wie groß denn so eine amerikanische Durchschnittsfamilie ist. Mal kurz eine Gallone Eis zum Nachtisch ist durchaus eine Ansage.

Man gewöhnt sich sehr schnell an die Annehmlichkeiten und vor allem das Level an Service das einen hier permanent umgibt. Ich bereue meine Entscheidung keine Sekunde und genieße jeden Tag in vollen Zügen. Mein kleiner Wunsch an Petrus: Frühling! Diese Woche soll es sogar nochmal Schnee geben, nur um dann am Wochenende das Thermometer auf 20 Grad Celsius schießen zu lassen. Aber abgesehen vom Wetter freue ich mich auf die zweite Hälfte meiner Auszeit, noch mehr Kurse und einen musikalischen Roadtrip durch Memphis und Nashville und damit ganz vielen Chancen, Land und Leute noch besser kennenzulernen, als es mir bisher möglich war.

Ach, fast hätte ich es vergessen: Ein süßer Gruß in die Heimat mit dem ersten aus Isomalt mundgeblasenen Nupsi der Welt!

Nachdem die letzten Wir-Gefühl-Events bereits ein voller Erfolg waren, wollten wir auch dieses Jahr den hohen Erwartungen gerecht werden. Eine Kombination aus hohem Spaßfaktor und Sonne brachte uns auf eine moderne Art der Schnitzeljagt.

Da es mittlerweile für so gut wie alles eine App gibt, bot uns „Actionbound“ die perfekte Grundlage für eine moderne Schnitzeljagd à la Geocaching. Die Aufgaben bestanden darin, Orte zu finden, Rätsel zu lösen, Logos, Slogans und Personen zu erraten, ein Flip-Cup-Tournier zu bestreiten, Bilder mit Masken zu machen, Songs zu erkennen und seinen Lieblingssong zum Besten zu geben, Porträts zu zeichnen und Gruppenspiele zu meistern.

Dann war der Tag auch schon gekommen und pünktlich um 17 Uhr hatten sich alle versammelt. Glücklicherweise meinte es das Wetter gut mit uns und so konnten wir bei herrlichem Sonnenschein und 20 Grad einem sonnigen Actionbound entgegenfiebern. Nachdem sich alle sechs Gruppen gefunden, die erste Erklärung gegeben und der alkoholhaltige Proviant verteilt war, konnte es dann endlich losgehen. Die ersten drei Teams machten sich auf den Weg und wir positionierten uns auf unseren Stationen, um die Teilnehmer zum Gruppenspiel zu erwarten. Auch die anderen drei Teams durften nach 15 Minuten zuckerhaltigen Wartens starten. Dann wurde losgerätselt. Dabei stellte sich heraus, dass die Teams mit unterschiedlichen Taktiken an die Sache herangingen: Die einen übersprangen Schritte oder verzichteten auf das analytische Lösen von Rätseln und hofften auf den Zufall. Andere gingen bei einem Fehler sogar zurück, um die verpassten Punkte nachträglich zu ergattern. Auch einige Verstecke von Umschlägen stellten sich als äußert schwierig heraus. Der Inhaber des Lucky Sushi musste ziemlich verwirrt gewesen sein, nachdem zwei Teams vorbeikamen und nach einem Umschlag fragten, der aber versehentlich im Geschäft daneben landete.

Da sich alle Teams bei der Fotoshooting-Aufgabe größte Mühe gaben, wollen wir das natürlich nicht vorenthalten!

Dennoch hatten es alle am Ende geschafft, das Ziel Löwenbräu zu erreichen. Und so konnten wir nach dem Auswerten der Ergebnisse plus extra Punkten für Kreativität und Schnelligkeit auch zwei Sieger krönen: Team 1.1 um Delia, Julia J., Julian, Maria und Moritz sowie Team 2.2 um Regina, Sarah, Tobi und Vera. Die beiden Siegerteams konnten sich an einer Auswahl an Süßigkeiten erfreuen. Anschließend hatten wir uns den Schweinebraten und die Käsespätzle redlich verdient.

Beim finalen Selfie strahlten nicht nur die beiden Gewinnerteams um die Wette:

Abschließend können wir sagen, dass uns der Abend trotz langwieriger Vorbereitung sehr viel Spaß gemacht hat und wir hoffen, dass es für alle Teilnehmer genauso war. Wir sind begeistert von dem Engagement und der Motivation, mit der die Gruppen an die Sache herangegangen sind.

Falls nun jemand auf Umschläge in der Münchner Maxvorstadt stoßen sollte, die nicht abgeholt wurden, darf er uns gerne die Lösung der jeweiligen Rätsel mitteilen. Leider können keine nachträglichen Preise vergeben werden.

Euer Wir-Gefühl-Orga-Team Caro, Nicole und Yuji

Liebe Musik-Begeisterte, Karaoke-Stars und Hobby-Vollblut-Sänger,

die erste Staffel von „The Voice of mediascale“ war ein voller Erfolg und von grandiosen Talenten und einer gnadenlosen Jury geprägt. Am Freitag, den 03. Februar 2017, luden die Organisatoren und Jurymitglieder Julia und Emanuele in die Münchner Bar & Pizzeria „Sesto Senso“ ein, um dort eine musikalische Show der Spitzenklasse zu präsentieren. Wem das Konzept des Musikformats nicht bekannt ist, hier ein kurzer Rückblick:

Die Bewerbungsphase

Um sich bei „The Voice of mediascale“ bewerben zu können, muss man nur drei Kriterien erfüllen: Zum einen sollte man einen gültigen Arbeitsvertrag vorweisen können, zum anderen darf man nur in Gruppen mit maximal vier Sängern antreten. Ein kreativer Name der Gruppe ist Voraussetzung. Letzten Endes treten sechs Gruppen zum Vorsingen an, darunter die „Ellbogenmentalität“ und „Coco und die Zietlows“.

Die Blind Auditions

Für die erste Runde, „The Blind Auditions“ genannt, treten die Gruppen mit Song-Titeln per Zufallsprinzip gegeneinander an. Wie der Name der Kategorie schon sagt, zählt hier nicht das äußere Erscheinungsbild, sondern einzig und allein die Stimme, denn die Jury sitzt mit dem Rücken zu den Sängern. Um weiterzukommen, müssen sich die Stühle der Jury während der Performance umdrehen, ansonsten ist man ausgeschieden. Die Jury, bestehend aus zwei erfahrenen Ausnahmekünstlern, hat die undankbare Aufgabe, vier aus den sechs Teams in die nächste Runde zu schicken.

Die Battles

In den „Battles“ treten die vier Sänger innerhalb ihrer Teams bei vorgegebenen Duetten wie „Im Wagen vor mir“ oder „The Time of My Life“ gegeneinander an. Jeweils zwei der vier Mitglieder kommen weiter. In dieser Kategorie kann man nur mit einem gewaltigen Stimmvolumen oder einer atemberaubenden Performance bestehen. Obwohl der Jury die Entscheidungen nicht leichtfallen, muss die Hälfte der Kandidaten in den Zuschauerbereich wechseln. Somit sind noch acht Teilnehmer im Rennen.

Die Knockouts

Die „Knockouts“ sind gleichzusetzten mit einem Halbfinale. Aus jeder Zweiergruppe bleibt ein Kandidat übrig, der ins Finale einzieht: Julian mit dem Titel „Tainted Love“, Lisa mit „The Tide Is High“, Sarah mit „Angel“ und Anne mit „Er gehört zu mir“ trällern sich mit voller Hingabe in die letzte Runde! Für eine große Überraschung sorgt die Nachnominierung zweier Halbfinalsten: Vanessa und Dancer D., der zuvor mit einer überragenden Tanzeinlage geglänzt hatte, erhält nun wohlverdientermaßen den Joker des Jurymitglieds Emanuele. Ein hysterisches Gekreische macht sich in der Publikumsmenge breit, als bekanntgegeben wird: Mister Dancer is back!

Die Finals

Mit selbstgewählten Titeln singen sich alle sechs Finalisten unter tosendem Applaus in die Herzen der Zuschauer. Das Publikum, dem nun die Entscheidung obliegt, den Gewinner zu küren, ist sich einig, alle sechs Finalisten zu Siegern zu erklären. Das Niveau ist definitiv zu hoch, um hier noch Unterscheidungen feststellen zu können. Mit der Hymne „So sehen Sieger aus“ werden die besten Stimmen der Show bejubelt und gebührend gefeiert.

Eine feucht-fröhliche After-Show-Party schloss das Musikspektakel ab. Mit einem charismatischen „Sesto Senso“-Team, das Getränke und Pizza „all night long“ bereitstellte, einer top Jury und höchst musikalischen Teilnehmern ging eine großartige erste Staffel von „The Voice of mediascale“ zu Ende. Es war uns ein Fest.

1 2 4