mediascale intern

Liebe Musik-Begeisterte, Karaoke-Stars und Hobby-Vollblut-Sänger,

die erste Staffel von „The Voice of mediascale“ war ein voller Erfolg und von grandiosen Talenten und einer gnadenlosen Jury geprägt. Am Freitag, den 03. Februar 2017, luden die Organisatoren und Jurymitglieder Julia und Emanuele in die Münchner Bar & Pizzeria „Sesto Senso“ ein, um dort eine musikalische Show der Spitzenklasse zu präsentieren. Wem das Konzept des Musikformats nicht bekannt ist, hier ein kurzer Rückblick:

Die Bewerbungsphase

Um sich bei „The Voice of mediascale“ bewerben zu können, muss man nur drei Kriterien erfüllen: Zum einen sollte man einen gültigen Arbeitsvertrag vorweisen können, zum anderen darf man nur in Gruppen mit maximal vier Sängern antreten. Ein kreativer Name der Gruppe ist Voraussetzung. Letzten Endes treten sechs Gruppen zum Vorsingen an, darunter die „Ellbogenmentalität“ und „Coco und die Zietlows“.

Die Blind Auditions

Für die erste Runde, „The Blind Auditions“ genannt, treten die Gruppen mit Song-Titeln per Zufallsprinzip gegeneinander an. Wie der Name der Kategorie schon sagt, zählt hier nicht das äußere Erscheinungsbild, sondern einzig und allein die Stimme, denn die Jury sitzt mit dem Rücken zu den Sängern. Um weiterzukommen, müssen sich die Stühle der Jury während der Performance umdrehen, ansonsten ist man ausgeschieden. Die Jury, bestehend aus zwei erfahrenen Ausnahmekünstlern, hat die undankbare Aufgabe, vier aus den sechs Teams in die nächste Runde zu schicken.

Die Battles

In den „Battles“ treten die vier Sänger innerhalb ihrer Teams bei vorgegebenen Duetten wie „Im Wagen vor mir“ oder „The Time of My Life“ gegeneinander an. Jeweils zwei der vier Mitglieder kommen weiter. In dieser Kategorie kann man nur mit einem gewaltigen Stimmvolumen oder einer atemberaubenden Performance bestehen. Obwohl der Jury die Entscheidungen nicht leichtfallen, muss die Hälfte der Kandidaten in den Zuschauerbereich wechseln. Somit sind noch acht Teilnehmer im Rennen.

Die Knockouts

Die „Knockouts“ sind gleichzusetzten mit einem Halbfinale. Aus jeder Zweiergruppe bleibt ein Kandidat übrig, der ins Finale einzieht: Julian mit dem Titel „Tainted Love“, Lisa mit „The Tide Is High“, Sarah mit „Angel“ und Anne mit „Er gehört zu mir“ trällern sich mit voller Hingabe in die letzte Runde! Für eine große Überraschung sorgt die Nachnominierung zweier Halbfinalsten: Vanessa und Dancer D., der zuvor mit einer überragenden Tanzeinlage geglänzt hatte, erhält nun wohlverdientermaßen den Joker des Jurymitglieds Emanuele. Ein hysterisches Gekreische macht sich in der Publikumsmenge breit, als bekanntgegeben wird: Mister Dancer is back!

Die Finals

Mit selbstgewählten Titeln singen sich alle sechs Finalisten unter tosendem Applaus in die Herzen der Zuschauer. Das Publikum, dem nun die Entscheidung obliegt, den Gewinner zu küren, ist sich einig, alle sechs Finalisten zu Siegern zu erklären. Das Niveau ist definitiv zu hoch, um hier noch Unterscheidungen feststellen zu können. Mit der Hymne „So sehen Sieger aus“ werden die besten Stimmen der Show bejubelt und gebührend gefeiert.

Eine feucht-fröhliche After-Show-Party schloss das Musikspektakel ab. Mit einem charismatischen „Sesto Senso“-Team, das Getränke und Pizza „all night long“ bereitstellte, einer top Jury und höchst musikalischen Teilnehmern ging eine großartige erste Staffel von „The Voice of mediascale“ zu Ende. Es war uns ein Fest.

Wie jedes Jahr um die Zeit der Bundesliga Sommerpause, gönnt sich die gesamte Serviceplan eine eigene Saisonabschlussfeier. Um ein erfolgreiches Geschäftsjahr abzuschließen und das neue (hoffentlich) noch erfolgreichere einzuläuten, wird jeder Standort weltweit aus allen Himmelsrichtungen an den wunderschönen Wolfgangssee gekarrt. Bei 34 Standorten weltweit, sicher kein leichtes Unterfangen.

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Doch wie unser Kreativ Guru Alex Schill in seiner Rede betonte, das Wichtigste ist die „togetherness“ und dafür müssen eben alle Standorte gemeinsam an der Veranstaltung teilnehmen.

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Nach einer entspannten 2-stündigen Anreise gab es zuerst eine allgemeine Stärkung. Darauf folgten einige launige und sehr interessante Vorträge (Mein persönlicher Favorit: „Geil Pitchen!“). In den anschließenden Sessions stellten einige internationale Standorte sich und ihre Arbeit vor. Nach erneuter Kaffeepause und weiteren Vorträgen, läutete Florian Haller dann das Abendprogramm ein.

Let’s celebrate!

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Und gefeiert wurde!

Da sich bei ein paar Tausend Mitarbeitern auch ein paar musikalisch Begabte finden, gibt es seit einigen Jahren die Serviceplan Band WeNoise, die den Feier-Abend nach einem hervorragenden Abendessen und einem Feuerwerk startete.

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Anschließend durften wir bis in die frühen Morgenstunden mit Kollegen aus China, Indien, Russland, Spanien, Italien, Österreich, Frankreich etc. tanzen, trinken feiern und die laue Sommernacht am Wolfgangssee genießen.

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Auch dieses Jahr galt es ein legendäres Wir-Gefühl-Event zu organisieren. Das Besondere daran: Erstmals fand es nicht innerhalb der Büroräume statt, sondern extern – an einem geheimen Ort. Die Herausforderung dabei war eine Location zu finden, die genug Platz für 40 Personen mit sportlicher Aktivität bot und zudem kostengünstig genug war um allen Teilnehmern einen unvergesslichen Abend zu bereiten.

Besonders anstrengend für das Organisationskomitte war es, den täglichen Fragestellungen der Kollegen aus dem Weg zu gehen, um nicht zu verraten, was denn so alles geplant war. Von „Hey Manu, ich zahl dir einen Kasten Bier!“, bis „Psst, Saskia komm mal her. Ich mache dir die Wäsche wenn du mir verrätst, was ihr vor habt!“, war eigentlich alles dabei.

So kam der alles entscheidende Tag und man konnte das Glitzern in den Augen bereits auf zwei Kilometer Entfernung sehen – vergleichen konnte man die Kollegen und Kolleginnen mit Kindern, die bereits das ganze Jahr auf das Christkind warten… Herrlich!

Schließlich angekommen, war die Vorfreude natürlich übergroß. Kaum zu bändigen, warfen sich sämtliche Kollegen und Kolleginnen auf die Sportschuhe, um für das anschließende Bowling Turnier gerüstet zu sein. Zuvor wartete aber ein 3-gängiges Festmahl, wunderbar gekocht und vom Team vor Ort zubereitet.

Der sooo lang ersehnte Abend konnte also endlich starten.

Nach einer kurzen Warm-Up Phase konnten sich die bereits eingeteilten 3er Teams nun an die Bahn begeben und die ersten Kugeln werfen. Jeder wollte gewinnen, die Emotionen kochten hoch. Vor allem die Chefität wollte sich einen weiteren Sieg eines Wir-Gefühl-Events nicht nehmen lassen. Unlaute Mittel in Form von lautstarken Kommentaren wurden aber mit Verwarnungen des Turnierleiters auf der Stelle untersagt. Soviel Fairness musste sein!

Nach rund 2,5 schweißtreibenden Stunden war es dann soweit und die Sieger konnten prämiert werden:

  1. Team Tobias W. mit Ellena & Tobi K.
  2. Team Julian S. mit Sandra & Caro F.
  3. Team Nadine mit Marina & Stephan

...Allen nochmal einen herzlichen Glückwünsch und die die nicht gewinnen konnten – immer fleißig weiter trainieren :-)

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… Bei mir hat das Weihnachtsfieber allerdings schon Mitte November begonnen. Etwa 10 kg Plätzchenteig sind bereits verarbeitet und warten in schönen Blechdosen auf hungrige Kollegen. Rolf Zuckowski liefert den passenden Songtext zur Stimmung:

 

Unbenannt

Nachdem man sich naturgemäß so ganz ohne Rezept aber durchaus schwer tut, möchte ich hier heute zwei meiner Lieblingsrezepte teilen.

Falsche Butterbrote:

80g Butter
100g Puderzucker
1 Ei
125g gemahlene Mandeln
125g geriebene Blockschokolade
125g Mehl

Aus diesen Zutaten den Teig kneten. Das Schöne an der Stelle, einfach alles in eine Schüssel und loskneten, es braucht keine Zwischenschritte.

Den Teig in Frischhaltefolie verpacken. Hier wird bereits die Größe und Form des „Brotes“ vorgegeben. Also am besten den Teig löffelweise länglich in der Mitte der Frischhaltefolie platzieren, Folie schließen und ein paar Mal auf der Arbeitsplatte rollen. Leicht andrücken, damit ein Oval entsteht.

Der fertige Teig sollte mindestens über Nacht kalt gestellt werden. Damit er sich einfacher verarbeiten lässt, habe ich die Rolle direkt eingefroren. So lassen sich dann mit einem scharfen Messer einzelne „Brotscheiben“ abschneiden, ohne dass sich der Teigling wieder verformt.

Also am Folgetag ca. 3mm dicke Scheiben schneiden und auf einem Backblech mit Backpapier verteilen. Die Scheiben gehen etwas auf, von daher mit etwas Abstand auf dem Backblech platzieren.

Nach ca. 10min bei 175 Grad Celsius im Ofen (Umluft) sind die Rohlinge fertig. Gut abkühlen lassen.

Ich bin kein großer Fan von der Verarbeitung roher Eier, daher habe ich die Originalbutter abgewandelt. Wer dem Original treu bleiben will: 2 Eigelbe mit etwas Vanillezucker, oder Vanillemark und 75g Puderzucker verrühren. Ich benutze lieber nur Puderzucker mit Wasser und einem Spritzer Limetten- oder Zitronensaft und färbe die weiße Masse mit etwas Lebensmittelfarbe ein.

Die „Butter“ auf den gebackenen und abgekühlten „Broten“ verteilen und zu Dekozwecken noch den falschen Schnittlauch in Form von fein gehackten ungesalzenen Pistazien darüber streuen.

 

Falsche Butterbrote

 

Mürbeteig-Plätzchen

Das zweite Rezept ist ein Mürbeteiggrundrezept, das sowohl für einen Käsekuchen oder eben auch für Weihnachtsgebäck die perfekte Basis bildet.

220 g Butter (kalt)
220 g Zucker (weiß)
435 g Mehl
10 g Backpulver

Alle Zutaten gut verkneten und zumindest eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Aus dem fertigen Teig, lassen sich jetzt alle möglichen weiteren Plätzchen fertigen. Einfach den Teig ausrollen und mit Förmchen ausstechen.

Für verschiedene Variationen kann man Teile des Grundteigs zum Beispiel rot oder grün einfärben, oder mit Kakao und Rum aromatisieren. Der Dekorationswut sind dabei keine Grenzen gesetzt.

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Mürbeteig-Plätzchen

 

So entsteht schnell ein bunter Plätzchenteller der nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt.

Die mediascale wünscht eine frohe Adventszeit!

Nachdem gestern Abend die offizielle Farewell Gala meines geschätzten Kollegen über die Bühne gegangen ist, er selbst sich hier schon verabschiedet und Serviceplan die neue Regentschaft unter grüner Flagge gebührend gefeiert hat, bleibt mir nur noch auch im Namen der mediascale „Tschö Dom“ zu sagen.

Und nachdem wir viel über den Rheinländer und dessen Verständnis des Lebens von Dir lernen durften, möchte ich Dir zum Abschied ein paar bayerische Lebensstips mit auf den Weg geben, die Du, da Du uns ja quasi hier erhalten bleibst, auch in Zukunft weiter verinnerlichen solltest. Es macht das Leben einfacher und erfüllter und am End is wichtig, dass as DiriDari auch in Zukunft rollt, denn Liab vageht, Hektar bsteht!

Nun bist Du also bei der Plan.Net, denn ma ko mid oan Hintern ned af zwoa Houzoatn sitzn. Und ich glaube, wenn Du Dich bei den Kollegen mal eingelebt hast, dann san kurze Hoa schnej kampet, also alles halb so schlimm, v.a. wenn man ein wenig ans Schicksal glaubt, denn der Ziagl dea da ghead, der foit da eh aufn Belle.

Umso wichtiger ist es also, in Deiner neuen Position da weiterzumachen, wo Du bei uns aufgehört hast und Gas zu geben, denn nur wer nia umgwoafa hod, is aa no nia ned gfoarn und da ist es auch nicht so schlimm, wenn mal was nicht so funktioniert, denn dumm deaf ma scho sei, bloß zhäifa muaß ma se wissen. Falls Du dann einmal doch nicht weiter weisst, wir sind ja nur ein paar Gänge entfernt, kann ich Dir nur mit auf den Weg geben: neie Besn keahn guad, owa de oidn kennan de Winke bessa – also, keine Scheu, wir helfen auch in Zukunft gerne weiter.

Und auch wenns mal gar nicht funktioniert, was ja selten genug vorkommt, kann ich Dir nur sagen: Kopf auffi, wen da Hois a dreckert is!

Das gilt natürlich auch für das Leben neben dem Job – wenn es das denn überhaupt bei uns gibt und hier v.a. bei Deinem von Dir exzessiv ausgeübten (Lauf-) Sport. Dem bist Du ja erst in höherem Alter verfallen, obwohl Du eh ned z’dick bist, aba füa dei Gwicht vielleicht einfach z’kloa. Drum pass bei Deinen Läufen auf, der Mensch is wia a oide Hosn, auf de Gnie wead a zerscht hie!

Aber wahrscheinlich brauchst Du diesen Ausgleich zu dem doch oft aufreibenden Tagesgeschäft in einer Mediaagentur. Und da wird sich auch bei den Kollegen nicht viel ändern, deswegen kann ich Dir zum einen nur raten, dass man zweng ana Wanzn no koa Haus eireisst, v.a. aber gab mir Wolfgang in seiner buddhistischen Weisheit früh mit auf den Weg, dass de guadn Gedankn und die hingadn Roos ollawei hintnach kemma. Weise weise!

Was mich quasi zu meinem Leitspruch für Dich führt, den ich Dir mit auf den Weg geben möchte: bleib wie Du bist, denn a Sau bleibt a Sau, aa wennst iara a seidars Hemad aziagst!!

Lieber Dominik, DANKE für alles, schön, dass Du nah bei uns bleibst, denn am Ende sind wir alle ein bisschen Frings geworden in diesen gemeinsamen 12 Jahren:

 

 

Bis um 12h – neue Cafete, Salat….

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Julian

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Für eine gute Pizza braucht man nicht viel: Frische Zutaten, einen traditionellen Holzofen, einen geschickten Pizzaiolo und zu guter Letzt noch einen Schuss Liebe. Idealerweise schmeckt man in ihr den Sommer, die Hitze, das Temperament des Südens, umrahmt von schönen Erinnerungen an den letzten Italienurlaub. Serviert mit einem guten Rotwein (Anm. der Redaktion: Primitivo di Puglia) wird daraus ein bezaubernder Abend.

Zu einem gelungenen Karaoke-Event gehört auch nicht viel: Hemmungslose Sänger, eine reibungslose Organisation und eine gerechte, aber auch selbstherrliche Jury.

Und… an einem Abend vor etwa einer Woche kam all das zusammen und ergoss sich in einem fulminanten Event –  der Pizzaoke-Party. Gesungen, geflötet, geträllert und gegrölt wurde in Vierer bzw. Fünfer-Teams.

Die Songauswahl wurde von der kompetenten Jury getroffen, die dann auch noch die Dreistigkeit besaß, den Abend mit „Hit me Baby one more time“ zu eröffnen.

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Gestartet wurde der stets faire Wettbewerb mit Songs aus der Kategorie „Deutsche Klassiker“. Zu Liedern wie „Abenteuerland“, „Atemlos durch die Nacht“ und „Griechischer Wein“ tanzten die mehr oder minder gut getroffenen Töne um die Wette. Im Anschluss an jedes Vorsingen gab es Lob und Kritik durch die unvermeidliche Jury, die dann Ihre Einschätzung innerhalb einer Skala von eins bis zehn, gewürzt mit dem ein oder anderen bohlenesken Spruch,  zum Ausdruck brachte. Um kurz vorweg zu greifen und das Ganze frei nach Heinz Horrmann zu artikulieren:  „Die Sternekategorie“ wurde nur selten erreicht.

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Im weiteren Verlauf des illustren Abends kämpften sich die Teams durch die Kategorien „Dance & Pop“ und „Rock & Schrott“ mit Liedern von Madonna, den Spice Girls und den Backstreet Boys, um dann nach Oasis an dem alten Rockfetzen „Highway to Hell“ von ACDC zu scheitern.  Zum Schrecken aller Teilnehmer musste die unwiderstehliche Jury völlig irritiert feststellen, dass es ein Stechen zwischen den von den Bandleadern Simons und Wicher angeführten Teams geben musste.  Aber auch dieses unvorhergesehene Problem konnte von der umsichtigen Jury galant gemeistert werden.

So wurde kurzerhand Barista „Balu“ zur Losfee und durfte den Finalsong wählen, welcher von beiden Teams nacheinander vorgetragen werden musste. Die Bewertung sollte nach Publikumsapplaus erfolgen.

Mit einem Song aus der Heimat , namentlich „Der Kommissar“ von Falco, landete Team Wicher einen wahren Glücksgriff und so war es wenig verwunderlich, dass dieses Team auch als Sieger von der Showbühne tanzte. Nachdem der spektakuläre Auftritt aber hauptsächlich dem Bandleader zu verdanken war, durfte dieser auch alle vier Siegerschnäpse für sich vereinnahmen.

 

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Im Anschluss an den Wettbewerb ging es dann ans freie Singen, bei dem sich besonders das Duett Mary mit Barbesitzer Alvaro und dem Song „Felicità“ hervortaten (Bewegtes Bildmaterial kann kostenpflichtig bestellt werden). Alles Weitere ist Geschichte mit seinen Irrungen und Wirrungen wie eben diese. Bis dann zu später Stunde unser Freund und Helfer den Bürgersteig hochklappte.

Es war uns ein Fest & wir freuen uns über eine Wiederholung im nächsten Jahr!

 

Einmal im Quartal veranstaltet eines der Teams der mediascale ein Frühstück für alle Mitarbeiter. Letzten Freitag war Team NE.R.O an der Reihe. Natürlich sollte es nicht einfach ein „normales“ Frühstück werden, sondern eines rund um das Thema Targeting.

Bereits um 08:00 Uhr in der Früh trafen sich alle Mitglieder des Teams, um Tische und Bänke in der Halle bei der „Treppe ins Nichts“ aufzustellen, zu dekorieren und das Buffet, das im Gang des ersten Stockes serviert wurde, vorzubereiten.

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Es wurde Obstsalat geschnippelt, verschiedene Wurst- und Käseplatten vorbereitet, Lachs und Krabbensalat bereitgestellt, Joghurt und Müsli hergerichtet, Semmeln, Brezen und Brot besorgt, Kaffee und Tee gekocht und leckere Smoothies aus Ananas, Bananen, Kiwi und Spinat selbst gemixt.

Um auf das Thema Targeting näher einzugehen, ordnete das Team diese Leckereien verschiedenen Zielgruppen, wie Fitnessinteressierte, Haushaltsnettoeinkommen 5.000 EUR +, Lifestyle, dem Regiotargeting Bayern und Liebhaber von Herzhaften oder Süßen zu.

Das Highlight schlechthin waren die selbstgebackenen Cookies unserer lieben Nadine, die jeweils mit dem Namen eines Kollegen beschriftet waren und als Platzweiser und Deko für die Tische dienten – und auch noch hervorragend schmeckten!

Cookie_Lover Cookie_Monster Cookie_Nadine

Eine große Aufregung gab es an diesem Morgen allerdings noch:
Bevor das Frühstück losging, fing eine Serviette an einem Teelicht Feuer und musste schnellstmöglich gelöscht werden!

 

Nachdem dieser Zwischenfall mit einem kleinen Schrecken aber ohne großen Schaden überstanden und alle „Brandspuren“ beseitigt waren, trafen sich alle Mediascaler um 09.30 Uhr zu einem gemütlichen und geselligen „NE.R.O-Frühstück“ zusammen.

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mediascale bildet sich ständig weiter, auch in der Sommerpause… Dieses Mal ging es dafür sogar nach New York City!

Im Rahmen meines dualen Studienprogramms von Serviceplan/mediascale und der Steinbeis SMI hieß es Ende Juli für mich, München gegen den Big Apple einzutauschen, um an einer Summer School teilzunehmen. Die Weißwurstmetropole zu verlassen, fällt uns zugegebenermaßen manchmal schwer, aber es war ja nur für eine Woche und dann noch nach NEW YORK CITY!!! Wer würde dazu schon nein sagen? Also ging es an die Leonard N. Stern School, die Business School der New York University, direkt ins Herz von Manhattan.

Was erwartet einen in der Stadt, die niemals schläft oder besser gesagt, der Stadt, die niemals zur Ruhe kommt? Besonders wenn man dort nicht zum Urlaub machen ist, sondern zum Studieren? Es sei gleich vorweg genommen – JA, ich habe dort Seminare besucht und viel Spannendes dabei gelernt! Aber auch Sightseeing und ausgiebige Shoppingtouren standen auf dem Plan. Das gehört in dieser Stadt ja schließlich auch dazu.

Zusammen mit anderen Master- und MBA-Studenten besuchte ich eine Woche lang Seminare bei bekannten Professoren wie Luke Williams, Rob Solomon oder Arun Sundararajan. Zusätzliche Besuche bei New Yorker Unternehmen sollten einen Einblick über die Mediabranche im Big Apple geben.

Aber der Reihe nach – bevor am Montag die Seminare starteten, stand am Sonntagabend erst einmal ein gemütliches Get Together auf einer der unzähligen Rooftop-Bars an. Die Aussicht spricht dabei für sich:

Eine wunderbare Skyline - NYC

Der Montag gehörte ganz Luke Williams und dem Thema Creative Destruction, Innovation and Marketing. Wie schafft man es, außerhalb der gewohnten Bahnen zu denken und Klischees aufzubrechen? Haben Sie sich beispielsweise schon einmal überlegt, wie ein Restaurantbesuch aussehen würde, wenn Sie die Speisekarte erst beim Verlassen des Lokals erhalten? Undenkbar? Seltsam? Zumindest hat diese Überlegung geholfen, eine andere Blickrichtung auf einen typischen Ablauf zu werfen. „Think the Unthinkable to Spark Transformation in Your Business“ – lautete der Leitspruch des ersten Tages.

Am Dienstag ging es im Seminar von Arun Sundararajan um Sharing Economy: Was gibt es heute für Möglichkeiten im Vergleich zu vor 20 Jahren? Bei dem anschließenden Besuch des lokalen TV-Senders NY1 diskutierte Jeremy Bitz, Vice President Local Programming and New Media, nach einer Studio-Tour mit uns über die Herausforderungen eines Nachrichtensenders in der heutigen schnelllebigen Informationsgesellschaft. Für uns Studenten stand danach die Frage im Mittelpunkt, ob unser Tagesgeschäft davon auch bereits so betroffen ist wie bei NY1? Wie sieht es bei Ihnen aus?

Mittwoch und Donnerstag ging es mit Rob Salomon vor allem um Global Strategy und Risk Pricing. Oft gehört und noch öfter unterschätz. Diese beiden Tage blieben wirklich im Gedächtnis. Zum einen durch die Art wie Rob das Thema, das ihm so am Herzen liegt, uns vermittelt konnte. Nicht zuletzt aber wegen der Flutwarnung, die uns am Donnerstagnachmittag erreichte:

Zum Glück blieb uns eine tatsächliche Überflutung erspart. Den Abend des Gewitters verbrachten wir in Museen oder bei ausgiebigen Shoppingtouren.

Was habe ich aus dieser Woche New York mitgenommen? Interessante Eindrücke über den amerikanischen Markt, einen viel leichteren Geldbeutel, der dafür meinen Kleiderschrank gefüllt hat, und einen bösen Jetlag.

Aber am wichtigsten war die Erkenntnis, dass man immer versuchen sollte, seine eigene Blickrichtung auf ein Projekt oder eine Problemstellung zu hinterfragen und sich auch nicht scheuen sollte, einmal ungewöhnliche Wege auszuprobieren.

New York ist einfach immer eine Reise wert!

Dominik (mit geschwächter Stimme): Hallo Manu, hallo Tobi! Steht ihr hier auch in der Schlange vor der großen Dusche und wartet auf die Marken? Ist ja wieder typisch, die 90er Stars der Branche fahren mit dem Tesla Shuttle, Herr Sorrell lässt sich laut neuesten Marktgerüchten beamen und dem Fußvolk wird der Messeschweiß ungewollt aus dem Anzug gebadet beim Theaterstück: Warten auf UBER!

Manu (noch leicht schwindlig): Hallo Freunde! Ich hab mich nach dem Gin Tasting am Onvista Stand direkt im html5 Converter als friendly iframe auf die nächste Partylocation delivered. Von liquidem Überschuss, keine Spur. Ganz zeitgemäß. Tobi? Warst Du auch im Converter?

Tobi (froh und frisch): Anfänger! Könner schlafen auf dem Stand unter dem Tisch, ernähren sich von den Blasen und Ergüssen im DMEXCO-TV, rubbeln sich morgens kurz mit dem Phrasenschwein ab und gehen dynamisch durch den Tag. Zwischendurch mal ein paar Nüsschen und einen Akkuschrauber abgreifen. Echt gestresst sind nur meine Augen, die heute Morgen erstmals wieder ins grelle Tageslicht blicken mussten.

Dominik: Mein junger Freund! In der Zeit in der du digital Detox below the table gemacht hast, habe ich realtime Geofencing für Omnichannel Retailer auf die Prio1-Agenda unserer Kunden gesetzt, Pioniertests für Virtual Reality 3D-PreGame-Commercials geclosed und so ganz nebenbei das Thema Realtime-TV-Planning entwickelt, mit dessen Hilfe man in Echtzeit falsche Uhrzeiten über laufenden Leanback Content delivern kann. Bei so viel Pace bleibt einem natürlich manchmal der Akku auf der Strecke, Powerpacks hin oder her. Und die fehlende Gyrometrie des Herrn Fino darf – nein muss – man hier entschuldigen. Denn ohne seinen Programmatic Buying Support wären wir immer noch total 2014.

Tobi: Dein Wortschwall macht mich heute sprachlos, da übergebe ich lieber an den Chinesen, der gemütlich in meiner Brust wohnt: 该dmexco已经成为国际化,所以我期待着炸鸡爪和鸭蛋,这将是明年上市吃。

Manu: Ich sags ja. Hauptsache clear, visible und transparent, dann kann man dem Problematic Buying einen Schlag under the waistline versetzen. Der fehlenden Gyrometrie seh ich stress-free entgegen. Im One-to-One im Start-Up Village hab ich nach wie vor meine Stärken. Viral war das dieses Jahr auch wieder high-level. Risk Spreading bei der Class Reunion. Ich sag nur #Connecting

In diesem Sinne – The Weak Man Greets You!

DSDS-Finale, Champios-League-Afterwork oder digitales Glitzer-Connecting? Foto: Koelnmesse/dmexco
DSDS-Finale, Champions-League-Afterwork oder digitales Glitzer-Connecting? Foto: Koelnmesse/dmexco

Dominik Frings, Tobias Wegmann und Emanuele Fino von mediascale freuen sich auf die dmexco. Und wie! Und wie?

Dominik: Mensch Tobi, alte Surfbar, siehst aber frisch aus heute. Keine Preloading Party in rheinischem Ambiente? Ich war ja auf der AdBlocker Party, allerdings war da keiner, auch der Veranstalter nicht, nachdem alle Promotions entfernt worden sind. Musste dann mit iframe-Jupp und Cookie-Kalle alleine um die Häuser ziehen.

Tobi: Ja, die Adblocker, das mit Abstand aufregendste  DMEXCO-Thema, das es je gab. Dazu wird es ein eigenes  Fireside-Keynote-Happening geben. Ich freu mich schon auf die ganzen weißen Slides. Auf die darf Thomas Koch dann öffentlich Pril-Blumen kleben, während das Publikum sich an den Händen hält und w&v-Schlagzeilen rezitiert, die über Teleprompter eingespielt werden.

Wisst Ihr schon, was ich mir für heuer vorgenommen habe? Ich werde mitzählen, wie oft ich das Wort „disruptiv“ zu hören bekomme. Bekanntlich sagen alle, die vergangenes Jahr von „native“ gesprochen haben, jetzt bei jedem zweiten Mal „disruptiv“. Es gibt angeblich eine eigene App (wearable-only), die einen hier an die richtige Schlagwortreihenfolge erinnert. Wie sieht es denn mit Euren Vorsätzen für die DMEXCO aus?

Manu: Also, ich wollte ja zum Start mal in Halle sechs über den ein oder anderen unentdeckten Trend stolpern, um einfach mal zu sehen „What´s next“? Wer mehr als fünf Aussteller kennt, ist schon ganz schön „disruptiv“ unterwegs. Wer dann noch sagen kann, was die machen, ist der „BaboDisrupter!“ Aber viel wichtiger: Was zieht ihr eigentlich an? Habt ihr Euch schon die Outfits zurecht gelegt?

Dominik: Ich setze alles auf Technik! Ich habe ne App in meiner Jacke integriert, die mich an Regen erinnert, eine im Schal, die mich ans Bier trinken erinnert und ein gehacktes Superpasswort, mit dem ich alle 17 internetfähigen Devices zwischen Halle 6 bis 9 stabil zum Laufen bekomme. Bei der Bullshit-Bingo App bleibe ich klassisch! Die ist auf meinem Telefon. Nur tragen mag ich den lästigen Scheiß nicht mehr, deswegen schwebt mein FlyPhone in einem Quadrokopter einen Meter über meinem Schädel!

Tobi: Richtig und gut! Beacon, Drohne oder vegane Salzlette, wer wird hier auf die lange Sicht das Rennen machen? Das frage ich mich auch täglich, während ich hyperlocal nach den letzten frischen Socken im Schrank fahnde, die keine bunten Punkte haben. Denn jetzt ist Business-Time und je fighter der Star, desto stürzer der Flug!

Manu: Ich werde wohl auch mit ganz gewagtem ColourAdblocking auf mich aufmerksam machen und ein royalblaues SharkAd auf meine Konfektionsgröße downsizen, während ich untenrum wie gewohnt auf einen knalligen CPC-Teppich setze. #outfitoftheday #like4like #followme

Diese ganze App-Kiste à la Frings is mir too hot. #Datenklau #BigData #BigBrother

 

Zu essen gibt es auf der dmexco natürlich auch. Selbst auf der Bühne krümelt es. Foto: Koelnmesse/dmexco
Zu essen gibt es auf der dmexco natürlich auch. Selbst auf der Bühne krümelt es. Foto: Koelnmesse/dmexco
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