Bscheid gsagt

„Er wollte die Dinge so tun, wie er sie tun wollte. Und das hat er bis zum Schluss getan.“ mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid hat die autorisierte Biographie von Walter Isaacson über Steve Jobs gelesen. Seine größte Angst („Hunderte Seiten Selbstbeweihräucherung“) hat sich nicht erfüllt. Stattdessen gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Und das Fazit: „Die Welt braucht mehr von diesen halsstarrigen Egomanen, die nicht alles rational durchplanen und manchmal ihrem Bauch vertrauen.“ Ob Jobs ruppiger Führungsstil jetzt auch bei mediascale einzieht und warum 99 Prozent der Manager nichts aus dem Buch lernen, erfahren sie in Folge 9 von „Bscheid gsagt“:

 

Alle bisherigen Folgen gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Seit 1. März gelten die neuen Datenschutzrichtlinien von Google. Die EU hält sie für illegal, und selbst für Datenexperten sind die Bestimmungen der Richtlinie äußerst vage und zum Teil unverständlich. 

mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid sieht die Gefahr, dass nicht nur durch Google in der EU eine Zweiklassengesellschaft bei der Datennutzung entsteht: Auf der einen Seite stehen Amazon, Apple, Facebook, Google & Co, die durch individuelle Vereinbarungen mit den Nutzern in ihren Ökosystemen weitestgehende Freiheiten genießen. Auf der anderen Seite der große Rest an Unternehmen, die durch immer restriktivere Vorgaben ein Sammelsurium an Einschränkungen auferlegt bekommen. Dies kann sehr schnell zu einer wettbewerbsverzerrenden Situation führen.

Mehr dazu in Folge 8 von “Bscheid gsagt”. Alle weiteren Folgen im YouTube-Kanal von mediascale.

Warum demonstrieren 40.000 Menschen auf Deutschlands Straßen gegen das Handelsabkommen ACTA? „Das Thema Urheberrecht wird in der aktuellen Diskussion von der falschen Seite beleuchtet“, findet Wolfgang Bscheid. „Die Fraktion derer, die ihren Lebensunterhalt mit geistigem Eigentum verdient, wächst. Gleichzeitig wird die öffentliche Perspektive dominiert vom Gros derer, die geistiges Eigentum nutzen. Das Internet hat sehr viel Kultur geschaffen, leider aber noch keine Kultur, wie man fair mit geistigem Eigentum umgeht. Eine Gesellschaft, die immer stärker ihre Wertschöpfung durch geistiges Eigentum erzielt, muss sich frühzeitig Gedanken darüber machen, wie dieses Eigentum auch geschützt wird. Das ist keine Frage von Stacheldraht und Absperrungen, sondern eine Grundeinstellung der Menschen, die sich im Internet bewegen.“

 

Mehr dazu in Folge 7 von „Bscheid gsagt“. Alle weiteren Folgen im YouTube-Kanal von mediascale.

Das Berufsbild des Mediaplaners verändert sich grundlegend, insbesondere für Mediaplaner im digitalen Bereich. Während sie früher nach klassischen Zielgruppen geplant haben (Alter, Geschlecht, Einstellungen, Nutzung der Medienumfelder), modellieren sich die Planer von morgen die Zielgruppen für den Kunden selbst (nach Produkt- und Markeninteressen, Kaufentscheidungsphasen oder Lebenseinstellungen). Wolfgang Bscheid erklärt in Folge 6 von „Bscheid gsagt“, was die neuen Herausforderungen des Mediaplaners sind und wie er sich den zukünftigen Mediaplaner, den „Profiler“, vorstellt.

Alle weiteren Folgen von „Bscheid gsagt“ finden Sie in unserem YouTube-Kanal.

Nächstes Jahr wird alles anders. Sie, liebe Internetgemeinde – bzw. auf Communitydeutsch – Ihr, liebe User, könnt uns bei „Bscheid gsagt“, dem Videoblog von Klartext, künftig Fragen rund um das Online-Marketing und die digitale Medienlandschaft stellen. Nur Mut, einfach einen Kommentar unter dieses Video setzen (oder eine Mail an presse@mediascale.de schicken), und wir werden versuchen, Ihre/Eure Fragen möglichst zeitnah zu beantworten.

 

 

So, und jetzt lassen Sie sich nicht stressen vom ganzen Weihnachtstrubel. Kaufen Sie doch einfach das neue Head-Up-Display für die Skibrille, das sich Wolfgang Bscheid wünscht, und genießen Sie ganz entspannt die Feiertage. Bis im nächsten Jahr und Danke fürs Vorbeischauen.

Alle bisherigen Folgen von “Bscheid gsagt” finden Sie in unserem YouTube-Kanal.

Wie und warum baut man aus Datenbank-Bausteinen dynamische Werbemittel? Warum kann man damit die Effizienz einer Kampagne um ein Vielfaches steigern? Und warum gibt es immer noch viele Kreative, die Berührungsängste damit haben, eine Online-Kampagne nach den Gesetzmäßigkeiten einer relationalen Datenbank aufzubauen? Im zweiten Teil unseres Videoblogs “Bscheid gsagt” gibt Wolfgang Bscheid Antworten auf diese Fragen.

Auch auf der dmexco hat sich Wolfgang Bscheid in der Speakers Corner ausführlicher dem Thema gewidmet. Für alle, die sich auch ein zwanzigminütiges Video anschauen wollen, hier die Dokumentation seines Vortrags. Leider sind die praktischen Beispiel, die vor Ort gezeigt wurden, nicht im Bild. Die reichen wir in Kürze nach.

In Folge 1 unseres Videoblogs ging es um die Datenqualität im Targeting.

Premiere:  Heute starten wir mit unserem Videoblog „Bscheid gsagt“. Der Name deutet es an: mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid spricht künftig alle zwei bis drei Wochen Klartext. Über alle Themen, die die Online- und Mediabranche bewegen. Manchmal provokant, immer meinungsstark und (hoffentlich) nie langweilig.

In der ersten Folge geht es heute – kurz vor der dmexco – um die Fragen: Bekommt der Werbekunde beim Targeting wirklich genau die Zielgruppen, die er gebucht hat? Und wie kann er überprüfen lassen, wie gut die Datenqualität seiner Targeting-Kampagnen ist?

 

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