Bscheid gsagt

In den USA gibt es bereits sogenannte Datenaggregatoren, die für ihre Pools Daten aufkaufen, um diese im Rahmen der Online-Mediaplanung (Targeting, Real Time Bidding etc.) weiterzuverkaufen. Dabei geht es sowohl um grundsätzliche Strukturinformationen (wie Alter, Geschlecht oder Interessen) als auch um sogenannte temporäre Kaufabsichten, also Anschaffungspläne für ein bestimmtes Gut zu einem konkreten Zeitpunkt. In Europa gibt es für den Handel mit solchen Daten noch keine verlässliche gesetzliche Grundlage.

Davon losgelöst: Wer verkauft eigentlich welche Daten im Internet? Und warum sind Strukturinformationen wie Alter und Geschlecht bei eCommerce-Unternehmen weniger gefragt als Informationen zu temporären Kaufabsichten? mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid erklärt, wer welche Daten grundsätzlich überhaupt handeln könnte und was diese für Werbungtreibende wert sind.

Vielleicht interessiert Sie auch unsere Folge zur Zweiklassengesellschaft der Datennutzung in Europa.

Weitere bisherige Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Wer ist künftig für das Fernsehprogramm der deutsche Zuschauer zuständig? Die  TV-Sender oder die verschiedenen Apps des jeweiligen Zuschauers? mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid sieht durch die aktuellen Pläne von Apple-TV und Google-TV große Veränderungen auf den deutschen Fernsehwerbemarkt zukommen. „Sie tragen zum schnelleren Ableben des 30Sekünders bei.“ Schon jetzt sei das primäre TV-Werbeformat der Marken in Deutschland durch Festplattenrecorder und Video on demand gefährdet.

„Wenn zukünftig jeder Zuschauer mit einem Klick alles wegklicken kann, was ihm nicht gefällt oder was ihn nicht unterhält“, dann bleibe für Marken nur noch eine Lösung: „Den Zuschauer so gut zu unterhalten, dass er dabei bleibt.“

Auch das Magazin der Süddeutschen Zeitung hat sich in einem sehr lesenswerten Beitrag gerade Gedanken zur Zukunft des Fernsehens gemacht.

Die Folgen 1 und 2 unserer kleinen Serie Internet und Fernsehen widmeten sich den Themen „Internet im Fernsehen“ und „Interaktives Fernsehen

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„Social Advertising ist auf Facebook viel effizienter als Social Media.“ Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von mediascale, sieht das größte soziale Netzwerk der Welt in seinem Videoblog durchaus kritisch. Viele Marken böten auf Facebook ein „trostloses Bild verwaister Ruinen“, mit Interaktionsquoten „unter 0,0-irgendwas Prozent“ und ernüchternden Erfahrungen mit Social Commerce. Auf der anderen Seite sei Facebook ein Paradebeispiel dafür, wie punktgenau man Kampagnen mit intelligentem Targeting steuern kann. Social Advertising funktioniert. Und das dürfte für den bevorstehenden Börsengang das wichtigste Argument sein.

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Vor einigen Jahren gab es in Deutschland mit Betty-TV einen spannenden Versuch, Interaktion ins Fernsehen zu bringen. Warum konnte sich die interaktive Fernbedienung mit eigenem Display nicht durchsetzen? Und warum gibt es bis heute keine brauchbaren Alternativen? Was hindert die TV-Sender daran, neue Angebote auf den Markt zu bringen? mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid diskutiert diese Fragen in einer neuen Folge von „Bscheid gsagt“ und hofft, dass die Sender bald über ihren Schatten springen und Interaktion sinnvoll ins Hauptprogramm integrieren. Vorteile darin sieht Wolfgang Bscheid gleich mehrere.

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Über das TV-Gerät ins Internet. Klingt gut, aber was steckt dahinter? Immerhin wurde laut Bitkom letztes Jahr in Deutschland mehr Umsatz mit internetfähigen, so genannten Hybrid-TV-Geräten erzielt als mit klassischen Fernsehern. mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid erklärt in einer neuen Folge von „Bscheid gsagt“, was ein Fernseher mit Internetanschluss wirklich kann, welche Rolle dabei mobile Geräte wie Laptop, Tablet oder Smartphone spielen und warum „Internet im Fernsehen“ vermutlich doch eher „Internet neben dem Fernsehen“ bleiben wird.

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Mein iPhone weiß, dass mein Kühlschrank leer ist und stellt mir dementsprechend eine Einkaufsliste zusammen. Und weil ich nur Bioprodukte kaufe und regelmäßig den Crosstrainer nutze, bietet mir meine Krankenkasse unaufgefordert günstigere Konditionen an. Connected Living nennt sich diese Vision und ist eine Industrie-Initiative führender deutscher Heimelektronikhersteller. Unterschiedliche Geräte im Haushalt sollen auf einer neutralen Plattform zu einem Netzwerk verschiedener Services zusammengeschlossen werden.

mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid erklärt in der heutigen Folge von „Bscheid gsagt“, was diese Entwicklung für die Kommunikationsbranche bedeutet und warum es sich lohnt, mal bei mediascale vorbeizuschauen.

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Am 27. und 28. März findet in München die größte deutsche eCommerce-Messe, die Internet World, statt. Thema dieses Jahr: Die Zukunft des eCommerce.

mediascale Geschäftsführer Wolfgang Bscheid nimmt die aktuelle eCommerce-Situation in einer neuen Folge „Bscheid gsagt“ unter die Lupe. Im Gegensatz zu den USA, wo es hauptsächlich um kanalspezifische Optimierungen geht, ist Deutschland seiner Meinung nach bereits einen Schritt weiter. Hierzulande heißt das Thema eher: Wie integriere ich Marke und Vertrieb? Statt einzelne Performancekanäle, insbesondere Search und Affiliate, „zu Tode“ zu optimieren, ist es wesentlich erfolgversprechender die Kraft der Marke auszubauen. Für Wolfgang Bscheid lautet der Schlüssel zum Erfolg deshalb ganz klar: Weg von der reinen Preisargumentation hin zu mehr Emotion und Herz.

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„Er wollte die Dinge so tun, wie er sie tun wollte. Und das hat er bis zum Schluss getan.“ mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid hat die autorisierte Biographie von Walter Isaacson über Steve Jobs gelesen. Seine größte Angst („Hunderte Seiten Selbstbeweihräucherung“) hat sich nicht erfüllt. Stattdessen gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Und das Fazit: „Die Welt braucht mehr von diesen halsstarrigen Egomanen, die nicht alles rational durchplanen und manchmal ihrem Bauch vertrauen.“ Ob Jobs ruppiger Führungsstil jetzt auch bei mediascale einzieht und warum 99 Prozent der Manager nichts aus dem Buch lernen, erfahren sie in Folge 9 von „Bscheid gsagt“:

 

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Seit 1. März gelten die neuen Datenschutzrichtlinien von Google. Die EU hält sie für illegal, und selbst für Datenexperten sind die Bestimmungen der Richtlinie äußerst vage und zum Teil unverständlich. 

mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid sieht die Gefahr, dass nicht nur durch Google in der EU eine Zweiklassengesellschaft bei der Datennutzung entsteht: Auf der einen Seite stehen Amazon, Apple, Facebook, Google & Co, die durch individuelle Vereinbarungen mit den Nutzern in ihren Ökosystemen weitestgehende Freiheiten genießen. Auf der anderen Seite der große Rest an Unternehmen, die durch immer restriktivere Vorgaben ein Sammelsurium an Einschränkungen auferlegt bekommen. Dies kann sehr schnell zu einer wettbewerbsverzerrenden Situation führen.

Mehr dazu in Folge 8 von “Bscheid gsagt”. Alle weiteren Folgen im YouTube-Kanal von mediascale.

Warum demonstrieren 40.000 Menschen auf Deutschlands Straßen gegen das Handelsabkommen ACTA? „Das Thema Urheberrecht wird in der aktuellen Diskussion von der falschen Seite beleuchtet“, findet Wolfgang Bscheid. „Die Fraktion derer, die ihren Lebensunterhalt mit geistigem Eigentum verdient, wächst. Gleichzeitig wird die öffentliche Perspektive dominiert vom Gros derer, die geistiges Eigentum nutzen. Das Internet hat sehr viel Kultur geschaffen, leider aber noch keine Kultur, wie man fair mit geistigem Eigentum umgeht. Eine Gesellschaft, die immer stärker ihre Wertschöpfung durch geistiges Eigentum erzielt, muss sich frühzeitig Gedanken darüber machen, wie dieses Eigentum auch geschützt wird. Das ist keine Frage von Stacheldraht und Absperrungen, sondern eine Grundeinstellung der Menschen, die sich im Internet bewegen.“

 

Mehr dazu in Folge 7 von „Bscheid gsagt“. Alle weiteren Folgen im YouTube-Kanal von mediascale.

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