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Die Digital Mediaplaner, Veronika Baier und Helena Klein, durften zwei Wochen im Rahmen ihres Traineeships bei der Kölner Agentur Mediaplus Geo Intelligence reinschnuppern. Hier hatten sie die Möglichkeit, über ihr normales Tätigkeitsfeld hinaus die klassischen Medien und einen jungen Standort kennenzulernen. Nach ihrer Rückkehr haben wir die beiden zu ihren Erfahrungen befragt.

Vroni, wie kam es zu dem Austausch bei der Mediaplus in Köln?

Vroni: Im Rahmen des Traineeships bei der mediascale ist es üblich, einen Austausch mit einer anderen Agentur der Serviceplan Gruppe durchzuführen. In der Regel bietet sich ein Austausch mit der Mediaplus, unserer Agentur für klassische Mediaplanung in München, das Pendant zur digitalen Mediaplanung, an. In unserem Fall durften wir allerdings eine kleine Reise zur Mediaplus in Köln antreten, da wir gemeinsame Kunden betreuen und im Rahmen einer integrierten Mediaplanung die Arbeitsweise der jeweils anderen Agentur kennenlernen wollten.

Helena, welche Mediengattung hat dich am meisten beeindruckt?

Helena: Es gibt zwei Mediengattungen, die ich sehr eindrucksvoll fand. Zum einen die TV-Planung: Der größte Unterschied zur Online-Planung ist, dass es hier nur eine sehr begrenzte Anzahl an Sendernn gibt, die planungsrelevant sind. In der Online-Welt gibt es unzählige Websites, die für Kunden gebucht werden können und darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Zielgruppen genauer anzusprechen. Im TV-Geschäft hat man mit den unterschiedlichen Sendern zwar eine grobe Zielgruppeneinteilung, allerdings kann die Kontakthäufigkeit mit den Zuschauern nicht gesteuert werden. Deswegen finde ich den Beruf des Digital Mediaplaner aufregend: Einerseits erfordert er analytisches Denken, andererseits  ist das Medium messbarer als die meisten klassischen Medien. Zum anderen finde ich die Out of Home-Planung sehr interessant. Während unseres Austausches wurde ein neues Regio-Planungstool vorgestellt, mit dem man – auf sehr kleiner Ebene – unterschiedliche Medienplanungen visuell darstellen kann. Das war sehr informativ, weil beispielsweise für Händlerstandorte die Planung für regionale Print- oder Radio-Kampagnen ins Detail geplant werden kann.

Und dich, Vroni?

Vroni: Am meisten haben mich die Mediengattungen „Out of Home“ und „Ambient Media“ fasziniert. Beeindruckt hat mich hier vor allem die Vielfältigkeit und die unerschöpflichen Möglichkeiten: vom gebrandeten Flugzeug bis hin zur als Graffiti gesprayten Werbung auf einer Gebäudewand in der Innenstadt. Den größten Unterschied im daily business sehe ich in der Kampagnen-Auswertung, da es in der digitalen Mediaplanung deutlich bessere Möglichkeiten zur Auswertung einer Kampagne gibt, als in der klassischen Mediaplanung.

Woran müsst ihr denken, wenn ihr an die Zeit in Köln zurückblickt?

Vroni: Wenn ich auf die Zeit in Köln zurückblicke, muss ich immer daran denken, wie offen und freundlich wir bei der Mediaplus Köln aufgenommen wurden und wie spannend die Vorträge über die verschiedenen Mediengattungen waren. Ich denke aber auch an die Kölner Kioskkultur, an menschengefüllte Straßen – auch im Winter – und an die langen Öffnungszeiten der Läden zurück.

Helena: Genau, an die herzlichen und supernetten Kollegen, die wir kennenlernen durften. Wir wurden sehr gut integriert und haben uns ab dem ersten Tag wohl gefühlt.

Vroni, was war dein Highlight in Köln?

Vroni: Die Besichtigung des Kölner Doms. Die gigantische Größe des 157 Meter hohen Bauwerks habe ich erst begriffen, als ich direkt davor stand und zu den beiden Turmspitzen hochschaute. Auch der mühsame Aufstieg der 533 Stufen in die luftige Höhe hat mir die unglaublichen Dimensionen nochmal verdeutlicht. Für den wunderschönen Ausblick auf die Stadt, den Rhein und die Hohenzollernbrücke lohnt sich die Anstrengung aber alle mal. Zudem war das Glück an diesem Tag auf unserer Seite und hat uns einen wolkenlosen Himmel und strahlenden Sonnenschein beschert.

Helena, gibt es kulturelle Unterschiede?

Helena: Die Leute in Köln sind sehr offen und man wird oft auf der Straße angequatscht – das führt zu interessanten Gesprächen. Ansonsten waren wir Ende Januar beziehungsweise Anfang Februar in Köln und haben den Karneval, „die fünfte Jahreszeit“ wie es hier so schön heißt, knapp verpasst. Was aber nicht heißen soll, dass wir keine Kostüme gesehen haben! Denn die Karnevalszeit beginnt hier bereits am 11.11. und viele treffen sich zu den Karnevalssitzungen weitaus früher. Es macht auf jeden Fall Lust auf mehr und ist ein Ansporn, Köln direkt zur Karnevalszeit zu besuchen. Was die Arbeit anbelangt, ist der größte Unterschied das Großraumbüro. In München hat jedes Team sein eigenes Büro. Die offene Arbeitsweise eines Großraumbüros hat mir sehr gefallen, denn man kommt auch mit Kollegen ins Gespräch, mit denen man sonst nicht persönlich zusammenarbeitet.

Vroni, wie hast du das erlebt?

Vroni: Ein paar kulturelle Unterschiede sind mir schon aufgefallen. Es ist ja bekannt, dass Karneval in Köln deutlich stärker gefeiert wird als bei uns in München. Dies konnten wir richtig spüren, vor allem, weil uns in den Straßen und U-Bahnen nicht selten eine Horde verkleideter Karnevalisten über den Weg liefen. Auch die Kölner Kollegen zogen nach der Arbeit ihre Kostüme an und gingen auf die ein oder andere Karnevalsfeier. Außerdem wurde nach Feierabend gemeinsam an den Kostümen gebastelt. Ein weiterer Unterschied ist die bereits erwähnte Kölner Kioskkultur. An wirklich jeder Ecke in Köln ist ein Kiosk zu finden. Diese haben oft bis zwei Uhr nachts und teilweise auch am Sonntag geöffnet. Wie praktisch!

Vielen Dank euch beiden für das Interview und welcome back in München!

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen gehören zu den Trendthemen 2018. Vielleicht sollten wir uns deshalb langsam Gedanken darüber machen, was das eigentlich für unsere Zukunft bedeutet. Wird der Algorithmus irgendwann über unsere Welt herrschen und mächtiger als jede bestehende Religion sein? Was passiert, wenn wir Maschinen erfinden, die alles besser können als wir? Wird die Menschheit dann überflüssig? Wolfgang Bscheid hat sich näher mit dem Thema befasst und rezensiert heute in seinem neuen Bscheid gsagt-Video das Buch „Homo Deus“ von Yuval Noah Harari.

Facebook will wieder sozial werden. Dieser Wunsch, so formuliert von Mark Zuckerberg in einem am 12. Jan veröffentlichten Facebook Post, soll  sich zunächst vor allen Dingen im Newsfeed des Nutzers bemerkbar machen. Das hier Handlungsbedarf besteht, deckt sich mit der (subjektiven) Wahrnehmung dieses Autors. So war der Newsfeed eines Nutzers vor Jahren noch das Tor in alle wichtigen (und oft auch weniger wichtigen) Ereignisse der Freunde und Kontakte. Doch seitdem hat sich Facebook stark kommerzialisiert und ist mittlerweile „Big Business“. Viele Unternehmen und Marken, vor allen Dingen aber Verlage und Medienunternehmen kommen um Facebook nicht mehr herum. Für Erstere bietet die Plattform, eine im Verhältnis zu klassischen Werbekanälen, sehr granulare Möglichkeit spezifische Zielgruppen werblich zu erreichen, sowohl über bezahlte als auch organische Posts. Letztere wiederum beziehen bis zu 90 Prozent ihres Webseiten-Traffics über organische (oder bezahlte) Posts, die auf Facebook geschalten werden. All das hat dazu geführt, dass der durchschnittliche Newsfeed heute zu einem überwiegenden Teil aus redaktionellem Content und Bewegtbild besteht. Problem hierbei ist, dass diese in der Regel recht passiv konsumiert werden. Genau dieser Entwicklung will Facebook mit seinen geplanten Änderungen am Newsfeed-Algorithmus entgegenwirken. Zukünftig sollen wieder verstärkt Posts von Freunden und Familie im Vordergrund stehen, also vor allen Dingen jene, die zu verstärkten Interaktionen (Kommentare, Likes und Reaktionen) mit dem Beitrag führen. Bei der Entscheidung, welcher Post einem Nutzer angezeigt werden soll, wird nun also ein vermehrter Fokus auf das zu erwartende Engagement mit dem Post gelegt.

Was bedeutet das nun für all die Unternehmen, Marken und anderen kommerziellen Nutzer der Plattform? Bei einer festen Anzahl von ausgesteuerten Newsfeed-Beiträgen führt dies erstmal zwangsläufig zu einer geringeren organischen Reichweite.  Dieser Trend zeigt sich schon seit mehreren Jahren, hat aber durch die weitere Umstellung noch an Stärke gewonnen. Mittlerweile erreichen laut einer Auswertung von social@Ogilvy organische Posts von Seiten mit über 500T Likes nur noch knapp zwei Prozent der jeweiligen Fans. Die Möglichkeit wiederum, Communities von Fans aufzubauen und mit diesen über gepostete Beiträge im regelmäßigen Austausch zu stehen, war für viele Unternehmen, Marken und Werbetreibende einer der anfänglichen Hauptargumente, die Plattform für sich zu nutzen. Viele dieser Unternehmen haben hohe Budgets und Zeit investiert, um diese Communities aufzubauen und zu pflegen.

Abhilfe für die schwindende organische Reichweite schaffen verschiedene Best Practices, die den Fokus auf die „Spielregeln“ des Newsfeed-Algorithmus legen. Posts mit externen Links sind meist nicht sehr interaktionsstark – deshalb werden diese Art von Beiträgen nachrangig behandelt. Es wird empfohlen, nach Möglichkeit auf externe Verlinkungen zu verzichten. Ein weiterer Punkt ist der erhebliche Anstieg an tagtäglichen Posts auf Facebook im Allgemeinen, welcher dazu geführt hat, dass vor allen Dingen sich die Posts durchsetzen, die besonders viele Likes und Shares generieren. Es gilt also der Grundsatz „Qualität statt Quantität“, um gesehen zu werden. Der Fokus sollte besonders auf aussagekräftigen und starken Postings liegen, um aus der Masse herauszustechen (aber kein Clickbait). Weitere Maßnahmen sind beispielsweise vermehrt auf interaktionsstarke Bewegtbild-Posts (besonders beliebt bei Nutzern sind die Live-Videos) zu setzen und/oder seine Zielgruppe schon im Voraus einzuschränken, um unter den Fans nur die anzusprechen, die am wahrscheinlichsten auf den jeweiligen Post reagieren.

Dennoch können auch diese Maßnahmen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das Verhältnis von Paid zu Earned Content deutlich in Richtung Paid verschoben hat. Wenn ein Werbetreibender eine garantierte, umfangreiche Reichweite mit seiner Kommunikation erreichen möchte, kommt er in der Regel nicht mehr um gesponsorte Posts herum. Die Konsequenz dessen, auf die Facebook-Kommunikationsstrategien der Werbetreibenden, variiert je nach Branche und Unternehmen. Die Reaktionen schwanken von einer abwartenden Haltung, hin zu einer zunehmenden Abkehr der organischen Earned-Nutzung, verbunden mit einer Revalierung der Ziele (bspw. reduzierter Fokus auf Anzahl der Follower). Für Publisher sind die Konsequenzen mit am gravierendsten, da diese bisher über organische Posts oft einen großen Teil ihres Traffics generiert haben.

Letztendlich stellt sich auch die Frage, ob die von Facebook vorangetriebenen Änderungen im Sinne der Mehrheit der Nutzer sind. Facebooks Evolution hin zu einer übergreifenden Plattform, die als erste Anlaufstelle zum Konsum jeglicher Art von Informationen dient (Nachrichten, Veranstaltung, private Updates, etc.) und weg von einem rein auf dem privaten Austausch zwischen Freunden und Familie ausgelegten Netzwerk, war auch im Sinne vieler User. Letzteres wickeln eine zunehmende Anzahl an Nutzern, mittlerweile rein über Facebooks Schwesternetzwerk Instagram, oder den privaten Messenger WhatsApp, ab.

Wie auch immer die neuerlichen Änderungen sich ausgehen, sicher ist, dass diese nicht die letzten gewesen sein werden. Auch in Zukunft wird die Suche und die Definition nach dem „für den User relevantesten Inhalt“ weitergehen. Relativ sicher ist auch, dass im Spannungsfeld des Trios Werbetreibender, Nutzer und Facebook, letzterer meist als Gewinner hervorgehen wird.

Was ist eigentlich das Besondere an einem Traineeship bei der mediascale und was treiben unsere Mitarbeiter bei Stromausfall? Dies und mehr erfahren Sie ab sofort aus erster Hand von unseren aktuellen Trainees bzw. Mitarbeitern, die ihr Traineeship gerade bei uns abgeschlossen haben. Den Anfang macht Veronika Baier:

  1. Vroni, was hat dich dazu bewogen, Digital Mediaplaner zu werden?

Ich wusste schon lange, dass ich nach meinem Studium in einer Online-Werbeagentur arbeiten möchte. Dass ich Mediaplaner werde, hat sich dann allerdings mehr oder weniger kurzfristig ergeben. Als ich die Stellenausschreibung von mediascale auf Xing gelesen habe, dachte ich mir: Das ist es, genau das möchte ich machen. Das beschriebene Aufgabenfeld und die benötigten Eigenschaften passten genau zu mir. Die Tätigkeiten gehen von der Zusammenarbeit mit großen Vermarktern über die Beratung von Kunden zum Thema Online- bzw. Digitalmedia bis hin zur Kampagnenbetreuung.

  1. Hast du dir deinen Arbeitsalltag so vorgestellt, wie er jetzt ist?

Ich habe mir meinen Arbeitsalltag nicht so vielseitig vorgestellt. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend. Die Arbeit im Team macht mir ebenfalls sehr viel Spaß.

  1. Was macht das Traineeship bei mediascale aus?

Zu den Vorzügen des Traineeships bei mediascale gehört unter anderem der Austausch innerhalb der Serviceplan-Gruppe. Dabei kann man zwischen zahlreichen Tätigkeitsfeldern wählen. Da eine Vielzahl von unterschiedlichen Agenturen zur Serviceplan-Gruppe gehören, hat man hier eine entsprechend große Auswahl. Zudem werden Kurse an der Steinbeis Hochschule angeboten, von denen mindestens drei Kurse während des Traineeships besucht werden dürfen. Die Kurse können aus einem Pool von Kursangeboten je nach Tätigkeitsfeld und Interesse gewählt werden.

  1. Was hast du vor deiner mediascale Zeit gemacht?

Vor meiner Zeit bei mediascale habe ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Rottal-Inn absolviert. Dadurch konnte ich schon erste Erfahrungen im Bereich Kundenberatung sammeln. Anschließend entschloss ich mich für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der TH Deggendorf mit Schwerpunkt Marketing. Während des Studiums hatte ich Gelegenheit einige Praktika zu absolvieren. Hierbei konnte ich bereits einige Einblicke in die Arbeit mit sozialen Netzwerken und Content Management-Systemen gewinnen.

  1. Was ist dein bisher schrägstes Erlebnis bei mediascale?

Mein schrägstes Erlebnis bei der mediascale war bisher der Kickoff 2017 in einer faszinierenden Kulisse am Wolfgangsee in Österreich. Hier kommen sämtliche Mitarbeiter der Serviceplan-Gruppe aus allen Standorten zusammen und feiern den Start ins neue Geschäftsjahr. Gleichzeitig lassen wir das alte Geschäftsjahr Revue passieren. Es gibt interessante Fachvorträge z.B. zum Thema Big Data, Kollegen stellen großartige Kampagnen vor und es gibt jede Menge leckeres Essen. Am schrägsten war für mich dabei, als abends die Location zu einer großen Party-Veranstaltung umgestaltet wurde. Plötzlich befand sich die gesamte Serviceplan-Gruppe auf der Tanzfläche und tanzte zur Musik der Serviceplan-Band.

  1. Welcher Bereich in deiner Arbeit macht dir besonders viel Spaß?

Besonders viel Spaß macht mir die Arbeit mit Selfpublishing Tools. Vom Einpflegen der Kampagnen über die Optimierung bis hin zur Auswertung.

  1. Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Als Mediaplaner solltest du analytisch denken können. Du solltest z.B. einige wichtige Kennzahlen kennen und auch deuten können. Außerdem ist es wichtig gute Kommunikationsfähigkeiten und Verhandlungsgeschick zu haben.

  1. Wenn Server, Strom und Telefone ausfallen, was würdest du mit deinen Kollegen anstellen?

Dann würden meine Kollegen und ich uns in einer unserer zwei Cafeterias einen Kaffee oder einen leckeren Ingwer-Drink holen. Im Sommer würden wir es uns auf den Liegestühlen im sonnigen Innenhof der Agentur gemütlich machen.

  1. Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Für meine Zukunft wünsche ich mir Spezialist im Bereich Online- bzw. Digital-Marketing zu sein. Auch bei technischen Fragen möchte ich ein großes Hintergrundwissen vorweisen können, um unsere Kunden ohne Probleme in allen Fragen rund um Online- und Digital-Marketing einwandfrei beraten zu können.

In einer neuen Reihe unseres Blogs dürfen Sie einen Blick hinter die Schreibtische unserer Mitarbeiter werfen. Wir interviewen Kollegen, die erst kürzlich bei uns begonnen haben und fragen sie zu ihren ersten Wochen und Monaten bei der mediascale. Wir lassen Kollegen zu Wort kommen, die befördert wurden oder einen neuen Aufgabenbereich übernommen haben und lassen uns von neuen Herausforderungen und ersten Erfolgen berichten. Den Anfang macht Stephan Rixner, der seit mittlerweile einem Jahr Teamleiter bei uns ist:

Stephan, was hast du schon alles bei mediascale gemacht, bevor du Teamleiter geworden bist?

Ich habe im Grunde die komplette „Ausbildung“ bei der mediascale durchlaufen. Ich habe hier Ende 2011 als Werkstudent angefangen, um neben dem Studium etwas Geld zu verdienen. Als ich dann gemerkt habe, dass der Job für mich mehr ist als ein stundenbasiertes Zubrot, habe ich mich entschieden im Sommer 2013 ein Stellenangebot als Trainee bei der mediascale anzunehmen. Das war damals wirklich eine schwere Entscheidung, weil mir auch noch ein Auslandssemester in Oslo offen stand. Nachdem ich aber in den Folgejahren die komplette Laufbahn vom Trainee über den Planer, bis hin zum Teamleiter durchlaufen habe und immer sehr glücklich war, kann ich heute sagen, dass es eine gute Entscheidung war.

Welche Aufgaben sind als Teamleiter neu auf dich zugekommen?

Vollkommen neu war, dass ich für meine Kollegen im Team verantwortlich war. Und zwar nicht nur auf fachlicher Ebene, sondern vor allem unter dem Gesichtspunkt der Personalführung. Dass ich die fachliche Führung von dienstjüngeren Kollegen übernommen habe, war nichts grundlegend Neues, da man bei der mediascale schon ab Senior-Level das Einlernen und inhaltliche Coachen von Mitarbeitern als Entwicklungsziel bekommt. Dass es aber auch zu meinem Aufgabengebiet gehört, für die kleinen und großen Probleme der Mitarbeiter – auch im persönlichen Bereich – da zu sein, war definitiv neu für mich. Darüber hinaus war es neu, für das Recruiting von neuen Mitarbeitern zuständig zu sein, die Personal- und Jahresgespräche zu führen und sich Gedanken über die Prozesse im Team zu machen. Das alles waren ungeahnte Herausforderungen, deren Bewältigung zunächst anstrengend war. Letztlich haben sie mich aber unglaublich bereichert und bereiten mir viel Freude.

Welche Hilfestellung hast du bekommen, um diese neuen Aufgabenbereiche zu meistern?

Bevor ich Teamleiter wurde, konnte ich in einem Personalführungs-Coaching über ein halbes Jahr hinweg Trockenübungen machen. Und auch nach diesem Coaching bekommen die Teamleiter bei der mediascale in regelmäßigen Terminen die Möglichkeit, sich mit Coaches zu ihrer Arbeit im Team auszutauschen.

Auf was freust du dich morgens am meisten?

Ganz ehrlich? Aufs Mittagessen. Wir versuchen in jeder Mittagspause was Neues zu finden, das ist auch eine Art Teambuilding, wenn man so will. Wir haben gemeinsam eine Liste entwickelt, in der alle geeigneten Restaurants erfasst sind und uns zum Ziel genommen, alle durchzutesten. Im Moment besteht die Liste aus 76 Restaurants und 62 davon haben wir bereits besucht und basisdemokratisch bewertet. Unser Beruf lässt uns auch hier nicht ganz los: Aktuell arbeiten wir an einem Algorithmus, der die Daten auswertet und uns eine tägliche Empfehlung gibt. Das ist noch Zukunftsmusik, aber wir kommen auch so gut klar: Heute gab es sehr leckere Pizza.

Auf welche Veränderung oder welchen Erfolg bei mediascale bist du besonders stolz?

Ich bin froh, dass ich heute ein funktionierendes Team habe und bei der Auswahl der Mitarbeiter ein glückliches Händchen hatte.

Was ist dein Geheimrezept, um deine Mitarbeiter zu motivieren?

Ich denke es tut immer gut mit Freude bei der Arbeit zu sein, viel miteinander zu reden und einen offenen Austausch zu haben. Beides ist, gerade wenn es mal stressig ist, nicht immer leicht, aber ich versuche mit gutem Beispiel voranzugehen.

Welche deiner Eigenschaften hilft dir besonders, deinen Job richtig gut zu machen?

Ich denke ich bin ganz gut darin, den Überblick zu behalten, auch wenn viele Teilprozesse und Gewerke in einem Projekt involviert sind. Das ist aber, glaube ich, schon alles.

Wer ist dein (berufliches) Vorbild?

Irgendwer zwischen unseren beiden Geschäftsführern Wolfgang Bscheid und Julian Simons.

Das neue Jahr ist gerade mal zehn Tage jung und doch bereits voller Erwartungen. Die ersten Voraussagen werden traditionell in der Silvesternacht beim Bleiorakeln getroffen. Und was man da in die kleinen Bleiklumpen alles hineininterpretieren kann…

Etwas präziser als den sprichwörtlichen Blick in die Kristallkugel schauen unsere beiden mediascale-Geschäftsführer Julian Simons und Wolfgang Bscheid in die Zukunft des Marketings:

Wolfgang Bscheid

„Die ePrivacy-Verordnung kann dazu führen, dass sich unsere Branche komplett wandelt. Login-Allianzen werden voraussichtlich immer wichtiger, um überhaupt noch an Daten zu kommen. In einer Opt-in-basierten Welt werden nur noch große Player eine Chance haben, Werbekunden weiterhin digitale Kampagnen so auszuspielen, wie sie es gewohnt sind.“

Julian Simons

„Die Integration klassischer Kampagnenbausteine wie DooH, ATV, Radio und Kino in eine programmatische Struktur ist 2018 Thema. Sowohl die technische Einbindung von Vermarktern und Medien in eine zentrale Infrastruktur, als auch die interne Schulung von Planern und Kunden müssen vorangetrieben werden.

 

Welches sind Ihre Trendthemen für 2018? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar!

Wenn Sie noch mehr Meinungen zu den Trends des Jahres erfahren möchten, empfehlen wir den Trendartikel der Absatzwirtschaft – in dem auch die beiden Zitate unserer Geschäftsführer erstmals erschienen sind.

Einen angenehmen und guten Start ins neue Jahr wünscht Ihnen das Team der mediascale!

Zu jedem erfolgreichen Bscheid gsagt-Jahr gehört wie immer ein Zusammenschnitt der besten Szenen 2017. Exklusiv für Euch gibt es heute die Outtakes 2017, mit allen Fauxpas, die dazugehören. Freut Euch auf Versprecher, ungewollte Statisten, Technikprobleme und vieles mehr:

In diesem Sinne wünscht Euch das gesamte mediascale Team fröhliche Weihnachten, erholsame Feiertage und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns jetzt schon auf das Wiedersehen in 2018 – selbstverständlich mit neuen spannenden und hin und wieder auch lustigen Bscheid gsagt- Folgen.

Mein Vater ist ein furchtloser älterer Herr mit knapp 80 Lenzen. Furchtlos unter anderem deswegen, da er sich regelmäßig an unseren Firmen-Newslettern und Blogbeiträgen versucht. Er sei ein Fan von Bscheid gesagt, hat er mir das letzte Mal erzählt. Nicht so sehr wegen des Inhalts, den versteht er eh nicht so richtig, mehr wegen Wolfgang als Anchorman und seiner Art, Themen zu vermitteln. So sprechen mein alter Herr und ich also immer mal wieder über Themen, die wir bei mediascale als so relevant erachten, dass wir sie per Mail oder Blog-Artikel veröffentlichen und damit meinen, die Welt entscheidend weiterzuentwickeln.

Und das Schöne an diesen Gesprächen ist die Erdung, die man in solch einem Austausch unweigerlich erfährt. Dies soll keinesfalls als Kritik ihm gegenüber verstanden werden, sondern als Aufforderung an uns alle und Empfehlung für ein kleines Experiment für die Zeit zwischen den Jahren: Schnappen Sie sich einen beliebigen Verwandten und Bekannten, der entweder aufgrund seines Alters oder aufgrund seines Berufes möglichst weit weg von unserer Branche ist und konfrontieren diesen Delinquenten zwischen Weihnachtsgans und Silvesterknallern einmal offen mit ein paar Fragen, die beispielsweise so lauten könnten:

  • Versuche in zwei Sätzen zu erklären, was Du glaubst, dass ich den ganzen Tag so mache.
  • Was glaubst Du, macht ein XYZ (bspw. CDO, Digital Evangelist, Audience Broker, Data Scientist etc. – Ihnen wird sicher noch ein weiteres spannendes Berufsfeld aus nächster beruflicher Nähe einfallen) den ganzen Tag?
  • Womit glaubst Du, verdienen wir bei XYZ (hier bitte die eigene Firma nennen – wenn Sie Glück haben, kennt der Gegenüber die Firma, sonst wird es noch bitterer mit der Antwort) unser Geld?
  • Und wie viel glaubst Du, verdient die Firma damit?
  • Was meinst Du, wie lange gibt es das Berufsfeld schon, in dem ich arbeite (und mit meinen drei Jahren Erfahrung gefühlt schon ein Digital Supernative bin…)?
  • Wie lange wird es das, was ich heute mache, noch geben?
  • EINSCHUB: Jetzt eine Frage an dich selbst: Was machst du danach?
  • Und was glaubst du, bringt das alles für dich?

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen und ich bin sicher, Sie alle, werte Leserinnen und Leser, haben noch mehr Fragen in petto, die Sie sich vielleicht auch selbst schon mal so gestellt und – so ging es mir meist – schnell wieder verworfen haben, weil – Gott sei Dank – noch viel anderes auf dem Tisch auf Erledigung gewartet hat.

Ich jedenfalls empfinde diese „Sessions“ mit meinem Vater immer (sofern ich nicht gerade in ein Meeting hetze oder eines meiner Kinder im Hintergrund quengelt) als lehrreiche Bereicherung, denn sie relativieren unseren ach so wichtigen Mikrokosmos ein wenig und halten uns so den Spiegel vor unser doch manchmal eher banales Tun, das wir hinter so einigen Buzzwords verstecken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2018. Greifen Sie zu einem Glas guten Rotwein und freuen Sie sich auf angeregte Gespräche mit einer völlig neuen Perspektive auf das, was sie eigentlich schon so genau meinen zu kennen …

Unsere Nadine widmet sich bei der mediascale vielen Themen. Guten Gewissens dürfen wir Sie Targeting-Expertin, NE.R.O. Chefin und Excel-Göttin nennen. Abseits vom Schreibtisch ist sie auch noch begnadete Hobby Bäckerin. Und nun letztes Wochenende hat sie „Guzle“ für uns gebacken –  hier kommt ihr Backbericht, hhhhhmmmmm:

 

Wie jedes Jahr konnte ich es kaum bis zum ersten Advent abwarten. Die Tatsache, dass ab Ende September Lebkuchen und Spekulatius zu kaufen sind, macht die Wartezeit kein bisschen einfacher.

Für alle, die sich bisher noch zurückhalten konnten, oder mal ganz schnell einen Teller voll Plätzchen benötigen, habe ich mir dieses Jahr auf Basis von nur einem Teig ganz unterschiedliche Leckereien einfallen lassen.

 

Also los geht’s mit dem Basisrezept:

330g weiche Butter

460g Zucker

4 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

1 TL Salz

600g Mehl

10g Backpulver

 

Ich wusste ja, dass ich mehr als nur eine Sorte backen werde, daher war die Teigmenge genau richtig. Für kleinere Projekte können die Zutaten natürlich entsprechend halbiert werden.

Aus den Zutaten einen Mürbeteig zubereiten. Ein Tipp für besonders zarte Plätzchen: Den Teig nicht länger kneten als unbedingt notwendig. Ich knete Mürbeteig gerne mit der Hand. Aber natürlich geht es genauso gut mit einer Küchenmaschine und einem Knethaken. Dann würde ich allerdings nur „pulsweise“ rühren und definitiv dabei bleiben, um das Überkneten zu vermeiden. Der Teig fühlt sich zu Beginn noch sehr feucht an. Einfach trotzdem erst einmal mindestens eine Stunde kaltstellen. Bei der Weiterverarbeitung wird noch einiges an Mehl dazu kommen, von daher darf der Teig ruhig saugfähig sein.

Nachdem der Teig etwas ruhen konnte, eine Wunschmenge zum Ausrollen vorbereiten. Dazu die Arbeitsfläche mit Mehl einstreuen und kurz kneten. Dann den Teig bis zur gewünschten Dicke ausrollen. Ich versuche immer etwa drei bis vier Millimeter zu erreichen.

Wunschformen ausstechen, mit etwas Abstand auf das Backblech legen und für ca. acht Minuten bei 165 Grad Umluft goldbraun backen. Manche mögen ihre Plätzchen etwas dunkler, andere am liebsten fast noch roh. Länger als zehn Minuten im Ofen würde ich jedoch nicht empfehlen, sonst schmecken sie unter Umständen schon brenzlig. Außerdem gilt natürlich auch bei diesen Plätzchen: Bitte nach dem Backen noch etwas auskühlen lassen, sonst verformen sie sich.

Ich habe mich dieses Jahr für folgende Varianten entschieden:

  • Klassische Spitzbuben: Drei unterschiedliche Größen ausstechen, dabei ist es egal ob rund, eckig, oder in Form von Sternchen. Viel wichtiger ist die Auswahl der Marmelade, die zwischen die einzelnen Etagen soll. Ich habe dieses Jahr auf zwei Selbstgemachte zurückgreifen können. Damit ich unterscheiden kann welches Türmchen wie gefüllt ist, habe ich aus der obersten Lage mit ganz kleinen Ausstechern ein weihnachtliches Guckloch ausgestochen. Noch mit etwas Puderzucker bestäuben und schon fertig. Wer möchte, kann die Marmelade zum Beispiel auch noch mit etwas Rum verfeinern.

  • Klassische Ausstecherle: In meiner Heimat sagen wir „Guzle“. Inzwischen ist es der Oberbegriff für all meine weihnachtlichen Gebäcke. Ich würde jedoch sagen, dass die ausgestochenen, mit verquirltem Ei bestrichenen und etwas Zuckerperlen bestreuten Plätzchen das Original „Guzle“ darstellen. Von daher dürfen sie auf keinen Fall in meiner Keksdose fehlen.
  • Pistazienkringel: Optisch erinnern mich diese Plätzchen an einen Adventskranz. Außerdem führen die Pistazien unwillkürlich zu einer Geschmacksvariation, ohne dass man noch zusätzlich etwas in den Teig mischen muss. Und sie sind auch super schnell gemacht. Einfach den äußeren Kringel zuerst ausstechen und auf das Backblech legen und dann erst die Mitte ausstechen. Schnell noch mit Ei einpinseln und die bereits gehackten Pistazien darüber streuen. Fertig.

  • Marzipan – Haselnusssterne: Hier ist es, um ehrlich zu sein, etwas mit mir durchgegangen. Die beiden Sterne habe ich mit einer Mischung aus weißer Schokoladen-Ganache, Marzipan und etwas Lebkuchengewürz gefüllt. Dann wurden jeweils zwei Spitzen in weiße Schokolade getaucht und in gehackten Haselnüssen gewälzt. Eine weitere Variation nach gleichem Prinzip, aber etwas weniger aufwändig: Einfach Nutella in die Mitte, dann mit dunkler Schokolade und Nüssen dekorieren.
  • Zitronen“springerle“: Ich gebe es direkt zu: Mit echten Springerle hat meine Variante nichts zu tun, aber das Muster hat mich einfach so daran erinnert. Mit einem Prägeholz einmal über den ausgewälzten Teig, dann nur noch den gewünschten Bereich ausstechen und fertig. Es lassen sich aber auch alle möglichen anderen Materialien verwenden, um ein Muster in den Teig zu prägen. Bei dieser Variante habe ich mich dazu entschieden noch etwas geriebene Zitronenschale in den Teig zu mischen. Durch das zusätzliche Kneten hat der Teig seine Struktur leicht verändert. So bleibt das Muster auch während des Backvorgang erhalten.

 

Ich werde mich jetzt erst einmal mit einer Tasse heißem Kakao und einer Kostprobe aus meiner Plätzchenbox auf die Couch zurückziehen und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

In diesem Sinne, eine frohe besinnliche und vor allem leckere Vorweihnachtszeit.

Wie wahrscheinlich unschwer zu erkennen ist, haben wir uns in diesem Jahr ausführlich mit psychografischem Targeting befasst. Durch diese Form des Targetings, die auf den Motiven menschlichen Handelns beruht, lässt sich Werbung wesentlich passgenauer auf den einzelnen Nutzer zuschneiden, als das bisher mit demografischen Nutzerdaten möglich war. Gemeinsam mit mehreren Agenturen aus der Serviceplan Gruppe haben wir bereits erste Kampagnen erfolgreich umgesetzt.

Hier noch einmal alle Highlights im Überblick:

  • Wie funktioniert das Ganze eigentlich? In drei „Bscheid gsagt“-Folgen hat Wolfgang Bscheid genau erklärt, welche Rollen die unterschiedlichen Akteure in einer Agentur dabei haben.

Folge 1: Psychgrafisches Targeting in der Theorie

Folge 2: Psychografisches Targeting im Agenturalltag

Folge 3: Psychografisches Targeting in der Kreation

  • Keine Zeit, um Videos zu gucken? Auf Digitalwiki gibt es eine ausführliche Begriffserklärung.
  • Wer sich für die wissenschaftliche Seite der Psychografie interessiert, dem sei das Interview mit Dr. Joost van Treeck von der Hochschule Fresenius ans Herz gelegt, der unsere Kampagne unterstützt hat.
  • Die W&V berichtete in der Print-Ausgabe vom 21.07.2017 ausführlich über unseren Case und die Funktionsweise dieser neuen Art des Targetings. Einen kurzen Einblick gibt es auch online.

Genauere Infos und Auskünfte rund um das psychografische Targeting geben wir jederzeit gerne!

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