mediascale Blog

15 Jahre mediascale. Das bedeutet nicht nur viele Kampagnen, Auswertungen, Kundentermine und Strategie-Charts. 15 Jahre mediascale bedeutet auch viele nette Kollegen, gemeinsame Events und leider auch viele Abschiede von liebgewonnenen Kollegen. Unser Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, einige der ehemaligen Kollegen zu fragen, was sie jetzt so treiben und wie es ihnen ergangen ist. Einen kleinen Einblick geben wir heute in diesem Artikel und ab jetzt jeden Donnerstag auf unserer Facebook Seite.

Wo beginnt man eine solche Umfrage? Ganz am Anfang! mediascale Gründer und Geschäftsführer Wolfgang Bscheid hat vor 15 Jahren nämlich nicht alleine die ersten Kampagnen gestartet, sondern mit Hilfe von Thomas Münzer.

Thomas, wo arbeitest du mittlerweile?

Con4 Media GmbH & Co. KG

Und was machst du dort?

Offiziell: verantwortlich für unser Social Marketing Team; inoffiziell: der große Internetphilosoph der Company, Denkrichtung: misantropischer Dekonstruktivismus.

Anmerkung von mediascale: Wer sich ein Bild davon machen möchte, der schaut im Blog von Herrn Münzer vorbei: https://www.con4-media.com/blog/

Gibt es ein besonderes Erlebnis aus deiner mediascale-Zeit, an das du gerne zurückdenkst?

Oh ja! Legendär! Als Birger Bardowicks auf der Suche nach einem Praktikum vor mir auf der Besetzungscouch saß. Als bekennender Hanseat, der Birger Kraft seiner Geburtsurkunde und tiefster innerer Überzeugung ist, lässt mich seine damalige Wahl der Kleidung noch heute laut auflachen. Da saß ein junger Mann in einem Silber schimmernden Anzug und einer – ich lüge nicht – goldschimmernden Krawatte (!) mit verlorenem Blick vor mir! Ich weiß noch heute, was mir damals durch den Kopf ging:

1.) Ist Dieter Thomas Kuhn in Town? Verdammt, gibt’s noch Tickets?

2.) Wo um Himmels Willen kann man solche Anzüge erstehen, beim Spezialversand der Schlagerparadefreunde?

3.) Mei, nehmen wir halt den lustigen Vogel. Wenn er sich als talentfreie Onlinezone herausstellt, bekommt er nach 3 Monaten ein „er war stets bemüht“-Zeugnis und nen feuchten Händedruck.

So ganz talentfrei scheint sein Potential wohl nicht gewesen zu sein. Man munkelt, dass Herr Bardowicks nach mehreren Stationen in der Fremde derzeit eine tragende Position im riesigen Serviceplan-Netzwerk, Außenstelle HH, bekleidet. Nun allerdings mit schüttererem Haar und hoffentlich gedeckteren Krawatten- und Anzugfarben.

Wir können bestätigen: Ja, Birgers Outfits haben sich definitiv zum Positiven hin entwickelt und wir freuen uns riesig, dass er wieder bei Serviceplan am Start ist!

Birger, was genau machst du zurück bei Serviceplan?

Ich bin Strategischer Einkäufer bei der Plan.Net Gruppe in Hamburg, also nach 10 Jahren zurück in der Serviceplan Familie.

Was zeichnet aus deiner Sicht die mediascale-Unternehmenskultur aus?

Ich habe die mediascale als sehr agiles, innovatives Unternehmen mit flachen Hierarchien kennengelernt. Der Zusammenhalt des Teams war maßgeblich für die 15-jährige Erfolgsgeschichte.

Wie wichtig war mediascale für deine berufliche Entwicklung?

Extrem wichtig. Ich durfte damals direkt von den Großen (Wolfgang, Julian und Dominik) lernen, als die mediascale noch klein war. Einen besseren Einstieg könnte ich mir gar nicht vorstellen.

Die laut Birger „Großen“, das sind Wolfgang Bscheid und Julian Simons, bis heute Geschäftsführer der mediascale und Dominik Frings, ehemaliger Geschäftsführer der mediascale, den wir als nächsten zu Wort kommen lassen.

Dominik, wo arbeitest du gerade und was machst du dort?

Plan.Net Media 1 und was ich hier mache, frage ich mich auch manchmal!

Du hast lange Jahre bei der mediascale gearbeitet und die Unternehmenskultur der mediascale mitgeprägt – was zeichnet aus deiner Sicht die mediascale-Unternehmenskultur aus?

Ich denke die Mischung aus Spaß bei der Arbeit, Kollegialität, Professionalität und Ernsthaftigkeit, Neugier, neue Dinge auszuprobieren, und Flipflops im Meeting.

Was wünschst du der mediascale zum 15-jährigen Jubiläum?

Alles Gute, mindestens weitere 15 Jahre und immer eine Handbreit Bier im Fass.

Danke, Dominik und nun lassen wir noch Johannes Allgayer in Erinnerungen schwelgen, der sich zu gerne an sein Vorstellungsgespräch mit Dominik erinnert.

Jonny, gibt es ein besonderes Erlebnis aus deiner mediascale Zeit, an das du gerne zurückdenkst?

Da gibt es sehr, sehr viele, aber besonders herausheben würde ich da wohl gerne mein Vorstellungsgespräch mit Dominik Frings, Agnes Ley und Norma Poggensee und die Frage nach meiner Tätigkeit als Damen-Fußballtrainer. Weitere tolle Erlebnisse waren die 10-Jahresfeier, die ich mit organisieren durfte und natürlich die ein oder andere Geburtstags- und Abschiedsfeier – legendär!!!

Was machst du mittlerweile?

Naja, die Online-Branche hat mich verloren und ich werde was für die Zukunft dieses Landes machen. Derzeit arbeite ich an meiner Zukunft und lerne fürs Staatsexamen (Lehramt)… Passt auf eure Kinder auf!

Nächste Woche lassen wir noch mehr ehemalige Mitarbeiter zu Wort kommen – stay tuned!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

„Tomorrow never knows“ sangen die Beatles bereits 1966, dennoch scheint unsere menschliche Neugier nach kommenden Trends und zukünftigen Entwicklungen gerade in unseren schnelllebigen Zeiten unstillbar zu sein. So ein Firmenjubiläum ist daher der richtige Anlass, um den Blick in die Glaskugel zu wagen. Bereits 2012 hatten wir zu unserem 10-jährigen Jubiläum ein paar Marketing-Experten nach ihren Prognosen für das Jahr 2022 gefragt. Das haben wir jetzt – mit alten und neuen Fragen – wiederholt und stellen ab sofort jeden Dienstag die spannendsten Aussagen auf Facebook und Twitter vor.

In fünf Jahren kann sich ganz schön viel verändern. Das mussten wir feststellen, als wir die Experteneinschätzungen von 2017 mit denen von 2012 verglichen – denn die Antworten auf die gleiche Frage fielen teilweise ganz anders aus als noch vor fünf Jahren, teilweise aber auch sehr ähnlich. Hier die Highlights der Umfrage im Vergleich mit 2012:

  • 2012 waren sich die meisten Teilnehmer sicher, dass der Begriff „Online-Marketing“ im Jahr 2022 überholt sein wird. Auch heute sind sich alle Befragten einig, dass man in fünf Jahren nur noch von „digitaler Werbung“ sprechen wird.
  • Sowohl 2012 als auch 2017 sind sich alle Beteiligten sicher, dass es auch in Zukunft noch Mediaagenturen geben wird. Heute vermuten die meisten allerdings, dass sich das Geschäft vornehmlich auf die Beratung spezialisieren wird, da der Einkauf vollständig automatisiert ablaufen wird.
  • Interessanter Fakt: Im Jahr 2012 hat der Großteil der Befragten angegeben, dass sich die Marktmacht von Google und Facebook bis 2022 deutlich verringern wird. Bei der erneuten Umfrage sind sich alle Teilnehmer sicher: An den beiden Riesen kommt man nicht vorbei und sie werden ihre Position sogar noch deutlich stärken.
  • Wird es eine Online-Entwicklung geben, die unsere Welt besser macht? War das Internet 2012 in den Augen der Befragten zukünftig Quelle für Transparenz, Meinungsfreiheit und Demokratie, gaben in diesem Jahr die meisten Teilnehmer an, dass der weltweite Zugang zu Informationen und Bildung für alle Menschen der größte Vorteil sei. Auch im Gesundheitssektor wird es laut unserer Experten positive Entwicklungen geben.
  • Eine große Veränderung von 2012 bis 2017 ist in den Meinungen zum Thema „always on“ zu erkennen. Vor fünf Jahren waren die meisten Experten noch davon überzeugt, dass sich mit dem „Online-Aussteiger“ ein starker Gegentrend zur Digitalisierung entwickeln wird und die Mehrzahl war sogar bereit, mitzumachen. Heute gaben die meisten an, nicht mehr aufs Internet verzichten zu wollen – sei es aus Neugier oder aus praktischen Gründen. Viel eher würden die Menschen in Zukunft lernen müssen, mit der ständigen Erreichbarkeit und Vernetzung umzugehen und sich persönliche Auszeiten zu nehmen.
  • Gruselig finden die meisten Befragten das Thema politische Willensbildung im Internet – sowohl 2012 als auch heute. Hier gibt es laut der Teilnehmer noch einiges zu tun, damit die Demokratie im Internet ankommt. Die Manipulation der Massen stellt vor fünf Jahren und heute eine große Gefahr da.

Diese Fragen haben wir 2017 zum ersten Mal gestellt:

  • Wird künstliche Intelligenz 2022 selbstverständlich für uns sein? In welchen Anwendungsgebieten? – Hier sind sich alle einig: Künstliche Intelligenz wird 2022 schon in vielen Bereichen Anwendung finden, besonders in Branchen und bei Arbeitsschritten, die durch Routinen geprägt sind; unter anderem wurden Forschung und Entwicklung, Militär, Börsen, Energie-Management, Automobilität und Medizin genannt.
  • Welche Devices werden wir 2022 täglich verwenden und immer dabei haben? – Es ist einfach nicht mehr wegzudenken. Auch in fünf Jahren laufen wir laut unserer Umfrageteilnehmer immer noch mit Smartphones oder ähnlichen Devices in der Tasche durch die Gegend. Nur ein Teilnehmer ist der Ansicht, dass unsere komplette Umgebung so technisiert sein wird, dass wir nicht selbst zwingend ein eigenes Gerät mehr mit uns herumtragen müssen.
  • Welchen Trend aus 2017 werden wir in fünf Jahren belächeln? – Fidget Spinner, Donald Trump, Massenwerbung, ein eigenes Auto besitzen wollen, Chia-Samen, Ad Blocker – die Liste der zukünftig albernen Trends ist lang. Einzig mehrfach genannt wurden hier die momentan so gehypten Influencer.
  • Was wird das Buzzword 2022 sein? – Auch hier gibt es keine einstimmige Meinung, genannt wurden unter anderem Mindfulness, Human Augmentation, homegrown, Artificial Media Intelligence und Connected Personal Assistant.
  • Wer wird 2022 die mächtigste Persönlichkeit auf der Welt sein? – Hier gibt es eine interessante Tendenz zu erkennen, denn China wird laut mehreren Befragten die Weltmacht USA in Zukunft ablösen. Der dann amtierende chinesische Präsident wurde zweimal genannt, Alibaba CEO Jack Ma und ein noch bekannt werdender chinesischer Tech-Guru haben scheinbar gute Chancen, an die Spitze zu gelangen. Aber auch Angela Merkel, Amazon-Gründer Jeff Bezos und der Papst sind mit im Rennen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei folgenden Personen für ihre Teilnahme an unserer Umfrage:

Dirk Freytag
Erwin Bakker
Jürgen Rösger
André Sonder
Arndt Groth
Moritz Roth
Ralph Moellers
Stephanie Wissmann
Frank Schneider
Stefan Zilch
Klaus Ahrens
Marc Lehmann
Klaus Lammersiek
Sven Markschläger

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

Gibt es eine bessere Zeit zum Feiern als den Sommer? Nein, das haben wir uns auch gedacht. Und so gesellen wir uns in die illustre Runde von Gartenfesten, Sommerfesten, Grill- und Beach- Partys.

Wir feiern 15 Jahre digitale Werbung. Wir feiern 15 Jahre Innovation. 15 Jahre Dynamik, 15 Jahre harte Arbeit, genauso wie 15 Jahre Spaß mit den Kollegen und Projekten. 15 Jahre Zusammenarbeit mit Vermarktern auf der einen und Kunden auf der anderen Seite. 15 Jahre Zusammenarbeit mit Agenturpartnern und Technikanbietern. Wir feiern alle, die uns geholfen haben, erfolgreich zu werden, zu bleiben und zu sein. Wir feiern uns. Wir feiern #msc15jahre!

Zu diesem Anlass wenden wir unseren Blick…

… in die Zukunft: Freuen Sie sich auf Antworten von Experten der Digitalbranche zum Thema „Online Werbung im Jahr 2022“.

… in die Vergangenheit: Wir blicken zurück in das Gründungsjahr von mediascale in unserem Blog genauso wie auf unserem Twitter Account mit dem Fact-Friday. Hier lesen Sie ab dieser Woche jeden Freitag etwas Unglaubliches, Lustiges oder Kurioses aus dem Jahr 2002.

… in die Gegenwart: Wir lassen ehemalige mediascale Mitarbeiter zu Wort kommen: wo arbeiten sie jetzt, was machen sie dort und an welches Erlebnis bei der mediascale denken sie gerne zurück.

Schauen Sie also in den nächsten Wochen und Monaten gerne bei uns vorbei, egal ob im Blog, bei Facebook oder Twitter. Wir freuen uns auf ihren Besuch! Und eine wirklich ganz besondere Freude machen Sie uns mit einem kurzen Gratulations-Videogruß per Facebook.

Liebe Blogleser,

wir feiern in diesem Jahr 15-jähriges mediascale-Bestehen. In den kommenden Monaten wird es dazu immer wieder Beiträge, Videos und Gastzitate rund um das Jubiläum geben. Zum Einstieg habe ich im Archiv gegraben und einen Beitrag von unserem Geschäftsführer Wolfgang Bscheid gefunden, den ich heute mit Ihnen und Euch teilen möchte. Es geht um die Frage: Warum heißt unsere Agentur eigentlich mediascale?

Dazu Wolfgang Bscheid:

„Ich kann euch sagen, es war wirklich haarscharf. Denn hätte es nicht gewisse markenrechtliche Bedenken gegenüber Frog Design gegeben, dann würden wir heute nicht mediascale, sondern Frog Media heißen.

Und das kam so: Ihr kennt ja sicher alle den quälenden Prozess der Namensfindung. Geschäftsidee, Leistungskatalog, Businessplan – alles im Kasten. Es fehlt nur noch der passende Name. Idealerweise sollte dieser nicht nur gut, besser und super klingen, sondern auch das Unternehmen perfekt beschreiben, kurz und einprägsam und natürlich (weltweit) noch nicht als URL vergeben sein.

Wir hackten alle Vorschläge zuerst bei www.denic.de, dann bei www.internic.com rein, um zu prüfen, ob nicht schon jemand schneller war als wir. An dieser Stelle mussten wir uns gleich mal vom ein oder anderen wohlklingenden neuen Firmennamen verabschieden.

Irgendwann konnten wir die ganzen xxx-media oder media-xxx nicht mehr sehen und hören. Das Problem: So einen Namen ändert man nicht mal so mir nichts, dir nichts, wenn er einem nicht mehr taugt. Also jetzt bloß keine Fehler machen.

Genau an diesem Punkt bin ich über einen supergeilen Frosch-Briefbeschwerer gestolpert. Und schon war er da, der Gedanke von Frog Media. Was man da alles Nettes draus machen könnte… Und wenn’s für die Jungs von Frog Design zum Weltruhm geführt hatte, konnte der Ansatz so schlecht nicht sein.

Aber alles „hätten wir doch, dann wären wir jetzt“ nützt nun nichts mehr. Zum Schluss hat dann doch die Vernunft gesiegt. Und auch ein bisschen die Angst, man könnte uns auf die Finger klopfen. Wir entschieden uns für mediascale. Aber ganz ehrlich: Hin und wieder denke ich mir im Stillen „Frog Media, das wär’s gewesen.“ ;-)

 

Die Online-Media Welt ist voll von verlockenden Angeboten: Hoch-affine Premiumumfelder zu möglichst niedrigen TKPs – und das am besten noch mit Auslieferungsgarantie und allem Drum und Dran. Da wird der innere Schnäppchenjäger wach und leckt sich die Lippen nach dem vermeintlichen Superdeal. Doch ist der Preis, den ich für meine Werbeleistung bezahle wirklich so gut – oder gibt es nicht doch den einen oder anderen Haken?

Die Krux an TKP-Platzierungen ist, dass eine Bannereinblendung abrechnungsrelevant ist. Egal, ob der Banner für den User je sichtbar war oder nicht. Eine Impression wird in der Regel als sichtbar definiert, wenn der Banner für mindestens eine Sekunde zu mindestens 50% der Fläche im Viewport des Users war.

Für die Berechnung einer Impression zählt allein das Anfordern eines Zählpixels oder eines Redirects. Ob das Werbemittel dann jemals im Viewport sichtbar war oder nicht, ist für die Abrechnung irrelevant. So kann mein vermeintliches Schnäppchen effektiv schnell teurer sein als der herkömmliche Deal. Beispielsweise dann, wenn die InView-Rate, also der Anteil der sichtbaren Impressionen, vergleichsweise niedrig ist.

Ein kleines Rechenbeispiel: Ich habe eine Platzierung A für 12€ TKP mit einer InView-Rate von 75%. Zum Vergleich habe ich meinen Superdeal B für 5€ TKP, bei dem allerdings nur 25% der Impressionen sichtbar sind. Wenn ich die Preise nun umrechne auf Impressionen, die für den User auch wirklich sichtbar waren, sieht das Bild schon ganz anders aus. Dann hat meine Platzierung A einen effektiven TKP von 16€ und meine Platzierung B einen effektiven TKP von 20€. Damit ist die Platzierung B teurer als Platzierung A, trotz des vermeintlich besseren TKPs.

 

Doch nicht nur die Kosten werden von der Sichtbarkeit meiner Werbemittel beeinflusst, sondern auch die meisten Media-KPIs. Sei es nun die Klickrate oder die Werbeerinnerung. Ein nicht sichtbares, aber bezahltes Werbemittel wirkt sich immer schlecht auf meine Kampagnen-Performance aus. Um dem entgegenzuwirken und unsere Kampagnen entsprechend zu optimieren, setzen wir für unsere Kunden Tools zur Messung der Viewability von Werbemitteln ein. In diesem Beitrag möchte ich deshalb kurz das Angebote des US-amerikanischen Ad verification Anbieters MOAT vorstellen.

Das Viewability-Tracking von MOAT ist mit den meisten großen Adservern kompatibel und daher relativ einfach für viele Kampagnen einsetzbar. Für den Adserver Adition fehlt zurzeit leider noch eine reibungslose Schnittstelle, wodurch die Umsetzung hier etwas erschwert ist. Ein klarer Vorteil von MOAT ist, dass es ein lizensierter Partner von Spotify, YouTube, Facebook und Twitter ist. Damit wird uns auch bei diesen Plattformen eine problemlose Umsetzung unseres Trackings ermöglicht. MOAT bietet einerseits ein tiefgehendes Analysetool an, andererseits ein übersichtliches, vor allem für Kunden relevantes Dashboard, in welchem die wichtigsten KPIs gebündelt und optisch ansprechend aufbereitet werden.

Quelle: MOAT Live

 

MOAT gibt uns eine beeindruckende Vielzahl an Metriken und Tools an die Hand, um die Viewability von Display-Bannern zu bewerten und grafisch darzustellen. Von Sichtbarkeitsraten in diversen Staffelungen über Verweildauern bis hin zu Interaktionsheatmaps bietet MOAT Möglichkeiten aller Art, um die Sichtbarkeit unserer Banner zu analysieren. Als zusätzliches Feature weist MOAT auch eine Gesamtbewertung der Sichtbarkeit aus, den sogenannten „MOAT Score“. In den MOAT Score fließen verschiedene einzelne Faktoren wie die Sichtbarkeitsdauer und -rate, die Interaktionen der User mit dem Banner und einige mehr ein. Dieser Gesamtscore gibt einen sehr schönen Überblick über die Sichtbarkeit einzelner Platzierungen und macht auch unterschiedliche Formate gut vergleichbar. Die Vielzahl an Metriken ermöglicht eine sehr tiefe Detailanalyse, kann aber vor allem bei oberflächlicher Betrachtung auch verwirren. Wenn man Platzierungen schnell und auf einen Blick bewerten möchte ist der MOAT Score deshalb eine sehr gute Alternative.

 

Quelle: MOAT Analytics

 

MOAT ist natürlich nicht der einzige Anbieter, der Viewability-Messungen anbietet. So werden für einige Kunden im Haus auch Anbieter wie Batch oder Meetrics genutzt. Jeder Anbieter hat seine Vor- und Nachteile: So kämpfen die Kollegen, die Batch nutzen mit der Aufbereitung der Exportdaten und haben dafür keinerlei Probleme mit der Integration der Messpixel in ihrem Adserver. Bei den Meetrics-Kollegen ist das genaue Gegenteil der Fall: Die Aufbereitung der Datenexporte ist einwandfrei, aber die Integration im Adserver erschwert. Was die Anzahl der Auswertungsmetriken und der Partnerlizenzen mit großen Plattformen (Facebook, Youtube, etc.) angeht hat MOAT klare Vorteile.

Es lässt sich zusammenfassend sagen, dass alle Anbieter von Viewability-Messungen ihre Stärken und Schwächen haben. Trotzdem raten wir generell zu einer regelmäßigen Kontrolle der Viewability-Werte. Auf diese Weise können erhebliche Kostennachteile und Performanceeinbußen bei vielen Kampagnen vermieden werden.

Wir haben bereits vor zwei Jahren einen Blogbeitrag zum Mehrwert und zur Funktionalität des DBT-Systems veröffentlicht. Aber wie unsere prospektive Autorin Maria Möstl damals schon richtig feststellte: „Never change a running system ist hier definitiv die falsche Prämisse“. Daher wurde das Dynamische Banner Tool von der NFQ seither stetig weiterentwickelt und erstrahlt nun unter neuer Benennung in neuem Glanz. Le „DBT“ est mort, vive le „Dynamic Ads“.

Aber kommen wir zu den Fakten – was hat sich eigentlich geändert?

Auf den ersten Blick fällt auf, dass das GUI überarbeitet wurde. Dies erleichtert dem User die Arbeit mit dem Tool, da dieser nun einen besseren Überblick über die einzelnen Funktionen erhält. Der Strukturbaum ist klar in die Bereiche Ads, Data und Account aufgeteilt, sodass die manuelle Steuerung der Kreation und der Inhalte sehr leicht fällt.

Screenshot des GUIs aus dem Dynamic Ad

 

Der elementare Unterschied zum DBT ist trotzdem ein anderer: das Dynamic Ads System funktioniert weitestgehend nicht mehr als proprietäres System, sondern durch eine tiefgehende Systemintegration via SOA/SOAP Schnittstellen mit dem ADITION Adserver. Bei SOA/SOAP handelt es sich um Netzwerkprotokolle, mit deren Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht werden. So kann gewährleistet werden, dass jederzeit die aktuellsten Standards im Bereich Adserving genutzt werden. Konkret bedeutet dies, dass das direkte Verwenden aller Targeting-Funktionalitäten, als auch die Verwendung der NERO Daten, in der Kampagnensteuerung möglich ist. Die hochspezialisierte Serverfarm von ADITION führt zu geringen Ausfallquoten und die Adserverreporting-Funktionalitäten sind direkt verfügbar. Zudem gibt es eine Direktanbindung an Active Agent für DSP Kampagnen.

Grundsätzlich ist über das Dynamic Ads die Aussteuerung der Standardwerbeformate möglich, allerdings empfiehlt NFQ die Verwendung der folgenden Formate, um eventuelle Komplikationen von Anfang an ausschließen zu können:

 

Werbeempfehlung Display

 

 

Werbeempfehlung Mobile

 

Für all diejenigen, denen das Dynamic Banner Tool noch nicht so geläufig ist – und die die Verlinkung am Anfang des Artikels übergangen haben – hier alle Vorteile der Dynamic Ads auf einen Blick:

  1. Relevanz dank zielgerichteter Kommunikation und individueller Useransprache (Kreation & Inhalt)
  2. Automatisierung – Produktassets & Inhalte werden systemseitig anhand von API/Datenfeed- Anbindungen aktualisiert
  3. Varianz durch einfaches Testen und Optimieren
  4. Effizienzsteigerung aufgrund schneller Anpassungsmöglichkeit und Reduktion von Kreationsbudgets
  5. Multichannelansatz – Zentrale Datenverwaltung für eine Vielzahl von Ausgabekanälen (Offsite, Onsite, Video, DOoH, etc…)

 

Last but not least: es gibt kein Zurück mehr, alle DBT-Kampagnen wurden bereits auf Dynamic Ads umgezogen und sind zum Teil bereits online.
Wäre dieser Artikel ein Werbebanner, würde an dieser Stelle der CTA „Jetzt kaufen“ erscheinen. Wir sagen aber nur: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre NFQ.

Im letzten Jahr haben wir in unserem Blog bereits über Live-Streams informiert. Nun gibt es aber einige neue Mitspieler auf dem Markt und auch die Relevanz für Live-Streams ist deutlich gestiegen. Immer mehr Unternehmen und Influencer nutzen die verschiedenen Plattformen, um ihre Fans live am Geschehen teilhaben zu lassen. Ein guter Grund für ein kurzes Update

Die Mechanik eines Live-Streams ist weitestgehend bekannt. Einzelpersonen oder Unternehmen können via Live-Übertragungen Content mit ihrer Community teilen und ihnen so ein intensiveres Wir-Gefühl vermitteln. Zum Teil können die Zuschauer auch aktiv auf die Geschehnisse Einfluss nehmen, beispielsweise durch Kommentare oder Likes.

Wohin haben sich die Plattformen nun im letzten Jahr bewegt?

Facebook

Facebook lässt schon seit Mitte letzten Jahres alle User ihre Inhalte live übertragen. Zu Beginn war dies nur möglich, wenn man als offizielle Person des öffentlichen Lebens bei Facebook geführt wurde und genügend Fans vorzuweisen hatte.

Grade für Unternehmen gewinnt die Live-Streaming-Funktion von Facebook immer weiter an Bedeutung, wobei es weniger um den spontanen Moment geht, als um professionell produzierte Live-Shows. Diese Live-Streams werden geplant und Abonnenten können Benachrichtigungen für das kommende Facebook Live-Video abonnieren. Die Übertragungen finden also mehr stationär als mobil statt.

Instagram

Seit Beginn dieses Jahres ist es auch möglich, via Instagram Live-Streams zu produzieren. Instagram zeichnet sich durch einen eher spontanen Charakter aus. So nutzen insbesondere Influencer die Plattform, um mit ihren Followern live in Kontakt zu treten. Die Live-Funktion lässt den Fan nun noch näher an dem Leben ihres Vorbilds teilhaben. Über die Instagram-App erhalten die Follower eine Benachrichtigung, können sich zuschalten oder Live-Videos kommentieren und mit Herzchen liken.

Als direktes Konkurrenzprodukt zu Snapchat zeichnete sich der Stream anfangs noch dadurch aus, dass der Inhalt nach Beendigung sofort gelöscht wurde. Dies wurde im März optimiert und die Videos sind nun 24 Stunden im Bereich der Stories abrufbar.

YouTube

Auch YouTube will seine Möglichkeiten in Bezug auf Live-Streams weiter ausbauen. Konnten zuvor nur YouTuber die Funktionen nutzen, die mindestens 10.000 Abonnenten ihr Eigen nannten, wurde die Hürde nun auf 1.000 Abonnenten gesenkt. Noch in den nächsten Monaten soll auch diese letzte Barriere fallen.

Wie auch Instagram und Facebook können Zuschauer mithilfe eines Live-Chats am Geschehen teilnehmen. Noch ist die Möglichkeit des spontanen Mobile-Live Chats via YouTube recht neu und genaue Zahlen sind noch nicht bekannt. Fakt ist, dass diese Funktion sicherlich eine große Bedeutung für Influencer bekommen und somit in direkter Konkurrenz zu Instagram stehen wird.

Twitter

Auch Twitter macht einen deutlichen Schritt hin zur professionellen Live-Streaming-Plattform. Eine API (Programmierschnittstelle) wird es künftig Unternehmen erleichtern, Videos in Echtzeit im Feed zu veröffentlichen. Ähnlich wie auch bei Facebook stehen dabei professionell produzierte Videos im Vordergrund. In der Vergangenheit bot Twitter nur über den Periscope Producer eine Schnittstelle für semi-professionelle Live-Videos an.

Auf dem US-Amerikanischen Markt findet der Dienst besonders im Bereich Sports und eSports großen Anklang. In Deutschland hat die gesamte Plattform allerdings nie richtig Fuß fassen können.

Was können wir festhalten?

In Sachen professionell produzierte Live-Streams stehen insbesondere Facebook und Twitter in Konkurrenz zueinander, wobei es auf dem deutschen Markt eher nach einem Kampf David gegen Goliath aussieht. Zurückgeführt auf die nur geringe Relevanz von Twitter hierzulande, wird sich Twitter wohl Nischen suchen müssen, um zu glänzen, während Facebook die breite Masse bedient.

Spannend wird es sein, zu beobachten, welche Plattform sich innerhalb der Influencer-Kreise durchsetzen wird. Der geschäftstüchtige Influencer ist auf mehreren Plattformen zuhause, ausschlaggebend werden also Werbespendings und Verträge mit Unternehmen sein. Momentan hat Instagram noch die Nase vorn, betrachten wir aber die Größe von YouTube, kann sich dies recht schnell ändern.

Dem aufmerksamen Leser wird es nicht entgangen sein, dass die Plattformen Snapchat, Meerkat und Periscope nur beiläufig erwähnt wurden. Aber sind wir mal ehrlich, es ist kaum jemandem aufgefallen, was wohl bezeichnend für alle drei Dienste ist.

Wir bleiben weiter live dabei und werden berichten!

 

Was bedeutet die Marketingautomatisierung letztendlich für die Mitarbeiter in den einzelnen Fachabteilungen eines Unternehmens? Die unterschiedlichen Abteilungen wie beispielsweise Performance Marketing, Content Marketing, SEO oder Markenkommunikation haben oft über die Jahre gewachsene Strukturen, eigene Softwarelösungen und gänzlich unterschiedliche Vorstellungen von guter Kommunikation.

Wie man alle dazu bringt, bei der Einführung einer einheitlichen Software für die Marketingautomatisierung an einem Strang zu ziehen, erklärt Wolfgang Bscheid in einer neuen Folge Bscheid gsagt.

In den vergangenen Videos können Sie sehen, was Marketingautomatisierung für den Vorstand und die Marketingleitung bedeutet.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es auf dem YouTube-Kanal von mediascale.

 

 

Erst hieß es Real Time Bidding, dann Real Time Adverting, schließlich einigte sich der Markt auf den Begriff Programmatic Advertising. Gemeint war aber immer die plattformgetriebene, automatisierte Abwicklung von Onlinedisplay- oder Videokampagnen auf Computern und mobilen Endgeräten.

Doch Programmatic Advertising hat längst begonnen, über diese fast schon „klassischen“ Bereiche hinauszuwachsen. Die Adserver-Logiken beginnen, auch andere Kanäle zu erobern und erreichen am Ende alle Geräte, die sich über IP-Adressen ansprechen lassen. Das neueste Pferd im Stall der PREX, des programmatischen Trading Desks von Mediaplus und Plan.net Gruppe, ist dabei das Taxi.

Wenn Fahrgäste in München ins Taxi steigen, sehen sie auf dem Rücksitz neben Infotainment auch Bewegtbild-Werbung für M-net, einen gemeinsamen Kunden von mediascale und Mediaplus.

Diese  Premiere im deutschen Markt setzte PREX dabei gemeinsam mit dem Vermarktungspartner TAXIdo.tv  um. Die Displays in den Taxen sind über LTE breitbandig ans Internet angebunden und schalten sich nur ein, wenn ein Fahrgast vor Ihnen Platz genommen hat. Im Taxi, so die aktuelle Studie „Public und Private Screens 2016/2017“, werden überproportional viele Entscheider erreicht. Eine wichtige Zielgruppe – nicht nur für M-net.

Technisch gesehen handelt es sich bei der Ausspielung der Videowerbung um eine Private Auction, bei der  die SSP (Sell Side Plattform) von TAXIdo.tv über die DSP (Demand Side Plattform) von PREX direkt angesprochen wird. Die Austeuerung erfolgt in Echtzeit impressionbasiert, sodass alle aus der Displaywerbung gewohnten Aussteuerungsmechaniken zur Anwendung kommen können. Dazu gehören zum Beispiel Regiotargeting, exakte Frequenzsteuerung pro Display und Taxifahrt sowie Sequencing.

Fehlt der programmatischen Werbung im Taxi dann noch etwas, um als vollwertiger Werbekanal in der Customer Journey mitzuspielen? Technisch ist alles bereit, doch es mangelt noch an einer flächendeckenden Reichweite von mit Displays ausgestatteten Taxen. Hier müssen die Anbieter noch  ihr Hausaufgaben erledigen, um reichweitenstärkere Kampagnen möglich zu machen.

 

Passend zum Motto Innovation entschied die mediascale Anfang 2014, auch im Personalmanagement etwas Neues auszuprobieren: „Wir bilden aus!“ – Gesagt, getan und die Stellenausschreibung ging online.

Und wie der Zufall es wollte, musste ich nach meinem Abitur im Juli 2014 irgendwo unterkommen, um etwas Anständiges zu lernen, wie man so schön sagt. Beratungskompetenz, Verhandlungsgeschick und Flexibilität sollten zu meinen Stärken gehören, so die Stellenanzeige. „Das kann ich!“ dachte ich mir. Und so galt auch für mich: Gesagt, getan und meine Bewerbung ging raus. Und auf einmal war er da: mein erster Arbeitstag bei der mediascale im September 2014.

Die Ausbildung begann im Agenturservice. Durch die Mithilfe bei der Betreuung anderer Agenturen bekam ich ein erstes Gefühl, wie Online-Kampagnen funktionieren und was eine Media-Agentur eigentlich macht. Die Erstellung von Reportings zur Darstellung der wöchentlichen Kampagnenergebnisse war meine erste Aufgabe. Dadurch bekam ich ein wenig mehr Verständnis für die Zahlen, mit denen man im Beruf des Mediaplaners umgeht. Auch das erste Chaos in meinem Kopf zwischen „ReTargeting“, „Bannertag“ und „AdServer“ wurde kleiner und die Begriffe bekamen eine Bedeutung für mich.

Mit etwas mehr Durchblick durfte ich dann weiterziehen. Durch ein rollierendes System konnte ich Einblicke in jedes Team, deren Kunden und alle weiteren Bereiche der Mediaplanung bekommen. Ich erstellte meine ersten eigenen Planungen, lernte Leistungswerte zu berechnen und zu bewerten, bastelte an meinen ersten Präsentationsfolien und stellte Kampagnen ein.

Neben dem vielen neuen Input und den Lernerfolgen kamen aber auch das Networking und der Spaß nicht zu kurz. Bei geselligen gemeinsamen Frühstücken, beim Feierabendbier oder dem gemeinsamen Wiesnbesuch war ich schnell mit allen Kollegen vertraut und fühlte mich als Teil des Ganzen.

Um den Prozess einer Werbekampagne in seiner Gesamtheit zu verstehen, galt es allerdings, noch weitere Bereiche der Agentur kennenzulernen: In der Abrechnung hieß es für mich erstmal Vermarkterrechnungen paginieren, erfassen und die Ablage erledigen, denn auch solche Aufgaben gehören dazu. Schnell wurde es jedoch anspruchsvoller, denn unsere umgesetzten Projekte müssen schließlich auch an die Kunden abgerechnet werden. Die Erstellung von Rechnungen und Verwaltung von Abrechnungsübersichten stärkten mein Bewusstsein für die Preise verschiedener Werbeformate und Kampagnenumsetzungen. Zudem konnte ich Einblicke in die Budgetgrößen der einzelnen Kunden bekommen.

Mein weiterer Weg sollte auch noch in die Abteilungen Einkauf, Kreation und Marktforschung führen. Doch diese Bereiche lernte ich nur noch im Schnellverfahren kennen, denn durch meine Ausbildungsverkürzung war meine Ausbildungszeit nach sehr kurzen zweieinhalb Jahren auch schon wieder vorbei und es hieß für mich: Abschlussprüfung!

Mit meinem Abschlusszeugnis und meinem Arbeitsvertrag als „Kundenberater“ in der Hand, bleibt mir nur noch eines zu sagen: Danke an das gesamte Team der mediascale für eine tolle Zeit als Azubi bei euch!

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