mediascale Blog

Mein Vater ist ein furchtloser älterer Herr mit knapp 80 Lenzen. Furchtlos unter anderem deswegen, da er sich regelmäßig an unseren Firmen-Newslettern und Blogbeiträgen versucht. Er sei ein Fan von Bscheid gesagt, hat er mir das letzte Mal erzählt. Nicht so sehr wegen des Inhalts, den versteht er eh nicht so richtig, mehr wegen Wolfgang als Anchorman und seiner Art, Themen zu vermitteln. So sprechen mein alter Herr und ich also immer mal wieder über Themen, die wir bei mediascale als so relevant erachten, dass wir sie per Mail oder Blog-Artikel veröffentlichen und damit meinen, die Welt entscheidend weiterzuentwickeln.

Und das Schöne an diesen Gesprächen ist die Erdung, die man in solch einem Austausch unweigerlich erfährt. Dies soll keinesfalls als Kritik ihm gegenüber verstanden werden, sondern als Aufforderung an uns alle und Empfehlung für ein kleines Experiment für die Zeit zwischen den Jahren: Schnappen Sie sich einen beliebigen Verwandten und Bekannten, der entweder aufgrund seines Alters oder aufgrund seines Berufes möglichst weit weg von unserer Branche ist und konfrontieren diesen Delinquenten zwischen Weihnachtsgans und Silvesterknallern einmal offen mit ein paar Fragen, die beispielsweise so lauten könnten:

  • Versuche in zwei Sätzen zu erklären, was Du glaubst, dass ich den ganzen Tag so mache.
  • Was glaubst Du, macht ein XYZ (bspw. CDO, Digital Evangelist, Audience Broker, Data Scientist etc. – Ihnen wird sicher noch ein weiteres spannendes Berufsfeld aus nächster beruflicher Nähe einfallen) den ganzen Tag?
  • Womit glaubst Du, verdienen wir bei XYZ (hier bitte die eigene Firma nennen – wenn Sie Glück haben, kennt der Gegenüber die Firma, sonst wird es noch bitterer mit der Antwort) unser Geld?
  • Und wie viel glaubst Du, verdient die Firma damit?
  • Was meinst Du, wie lange gibt es das Berufsfeld schon, in dem ich arbeite (und mit meinen drei Jahren Erfahrung gefühlt schon ein Digital Supernative bin…)?
  • Wie lange wird es das, was ich heute mache, noch geben?
  • EINSCHUB: Jetzt eine Frage an dich selbst: Was machst du danach?
  • Und was glaubst du, bringt das alles für dich?

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen und ich bin sicher, Sie alle, werte Leserinnen und Leser, haben noch mehr Fragen in petto, die Sie sich vielleicht auch selbst schon mal so gestellt und – so ging es mir meist – schnell wieder verworfen haben, weil – Gott sei Dank – noch viel anderes auf dem Tisch auf Erledigung gewartet hat.

Ich jedenfalls empfinde diese „Sessions“ mit meinem Vater immer (sofern ich nicht gerade in ein Meeting hetze oder eines meiner Kinder im Hintergrund quengelt) als lehrreiche Bereicherung, denn sie relativieren unseren ach so wichtigen Mikrokosmos ein wenig und halten uns so den Spiegel vor unser doch manchmal eher banales Tun, das wir hinter so einigen Buzzwords verstecken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2018. Greifen Sie zu einem Glas guten Rotwein und freuen Sie sich auf angeregte Gespräche mit einer völlig neuen Perspektive auf das, was sie eigentlich schon so genau meinen zu kennen …

Unsere Nadine widmet sich bei der mediascale vielen Themen. Guten Gewissens dürfen wir Sie Targeting-Expertin, NE.R.O. Chefin und Excel-Göttin nennen. Abseits vom Schreibtisch ist sie auch noch begnadete Hobby Bäckerin. Und nun letztes Wochenende hat sie „Guzle“ für uns gebacken –  hier kommt ihr Backbericht, hhhhhmmmmm:

 

Wie jedes Jahr konnte ich es kaum bis zum ersten Advent abwarten. Die Tatsache, dass ab Ende September Lebkuchen und Spekulatius zu kaufen sind, macht die Wartezeit kein bisschen einfacher.

Für alle, die sich bisher noch zurückhalten konnten, oder mal ganz schnell einen Teller voll Plätzchen benötigen, habe ich mir dieses Jahr auf Basis von nur einem Teig ganz unterschiedliche Leckereien einfallen lassen.

 

Also los geht’s mit dem Basisrezept:

330g weiche Butter

460g Zucker

4 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

1 TL Salz

600g Mehl

10g Backpulver

 

Ich wusste ja, dass ich mehr als nur eine Sorte backen werde, daher war die Teigmenge genau richtig. Für kleinere Projekte können die Zutaten natürlich entsprechend halbiert werden.

Aus den Zutaten einen Mürbeteig zubereiten. Ein Tipp für besonders zarte Plätzchen: Den Teig nicht länger kneten als unbedingt notwendig. Ich knete Mürbeteig gerne mit der Hand. Aber natürlich geht es genauso gut mit einer Küchenmaschine und einem Knethaken. Dann würde ich allerdings nur „pulsweise“ rühren und definitiv dabei bleiben, um das Überkneten zu vermeiden. Der Teig fühlt sich zu Beginn noch sehr feucht an. Einfach trotzdem erst einmal mindestens eine Stunde kaltstellen. Bei der Weiterverarbeitung wird noch einiges an Mehl dazu kommen, von daher darf der Teig ruhig saugfähig sein.

Nachdem der Teig etwas ruhen konnte, eine Wunschmenge zum Ausrollen vorbereiten. Dazu die Arbeitsfläche mit Mehl einstreuen und kurz kneten. Dann den Teig bis zur gewünschten Dicke ausrollen. Ich versuche immer etwa drei bis vier Millimeter zu erreichen.

Wunschformen ausstechen, mit etwas Abstand auf das Backblech legen und für ca. acht Minuten bei 165 Grad Umluft goldbraun backen. Manche mögen ihre Plätzchen etwas dunkler, andere am liebsten fast noch roh. Länger als zehn Minuten im Ofen würde ich jedoch nicht empfehlen, sonst schmecken sie unter Umständen schon brenzlig. Außerdem gilt natürlich auch bei diesen Plätzchen: Bitte nach dem Backen noch etwas auskühlen lassen, sonst verformen sie sich.

Ich habe mich dieses Jahr für folgende Varianten entschieden:

  • Klassische Spitzbuben: Drei unterschiedliche Größen ausstechen, dabei ist es egal ob rund, eckig, oder in Form von Sternchen. Viel wichtiger ist die Auswahl der Marmelade, die zwischen die einzelnen Etagen soll. Ich habe dieses Jahr auf zwei Selbstgemachte zurückgreifen können. Damit ich unterscheiden kann welches Türmchen wie gefüllt ist, habe ich aus der obersten Lage mit ganz kleinen Ausstechern ein weihnachtliches Guckloch ausgestochen. Noch mit etwas Puderzucker bestäuben und schon fertig. Wer möchte, kann die Marmelade zum Beispiel auch noch mit etwas Rum verfeinern.

  • Klassische Ausstecherle: In meiner Heimat sagen wir „Guzle“. Inzwischen ist es der Oberbegriff für all meine weihnachtlichen Gebäcke. Ich würde jedoch sagen, dass die ausgestochenen, mit verquirltem Ei bestrichenen und etwas Zuckerperlen bestreuten Plätzchen das Original „Guzle“ darstellen. Von daher dürfen sie auf keinen Fall in meiner Keksdose fehlen.
  • Pistazienkringel: Optisch erinnern mich diese Plätzchen an einen Adventskranz. Außerdem führen die Pistazien unwillkürlich zu einer Geschmacksvariation, ohne dass man noch zusätzlich etwas in den Teig mischen muss. Und sie sind auch super schnell gemacht. Einfach den äußeren Kringel zuerst ausstechen und auf das Backblech legen und dann erst die Mitte ausstechen. Schnell noch mit Ei einpinseln und die bereits gehackten Pistazien darüber streuen. Fertig.

  • Marzipan – Haselnusssterne: Hier ist es, um ehrlich zu sein, etwas mit mir durchgegangen. Die beiden Sterne habe ich mit einer Mischung aus weißer Schokoladen-Ganache, Marzipan und etwas Lebkuchengewürz gefüllt. Dann wurden jeweils zwei Spitzen in weiße Schokolade getaucht und in gehackten Haselnüssen gewälzt. Eine weitere Variation nach gleichem Prinzip, aber etwas weniger aufwändig: Einfach Nutella in die Mitte, dann mit dunkler Schokolade und Nüssen dekorieren.
  • Zitronen“springerle“: Ich gebe es direkt zu: Mit echten Springerle hat meine Variante nichts zu tun, aber das Muster hat mich einfach so daran erinnert. Mit einem Prägeholz einmal über den ausgewälzten Teig, dann nur noch den gewünschten Bereich ausstechen und fertig. Es lassen sich aber auch alle möglichen anderen Materialien verwenden, um ein Muster in den Teig zu prägen. Bei dieser Variante habe ich mich dazu entschieden noch etwas geriebene Zitronenschale in den Teig zu mischen. Durch das zusätzliche Kneten hat der Teig seine Struktur leicht verändert. So bleibt das Muster auch während des Backvorgang erhalten.

 

Ich werde mich jetzt erst einmal mit einer Tasse heißem Kakao und einer Kostprobe aus meiner Plätzchenbox auf die Couch zurückziehen und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

In diesem Sinne, eine frohe besinnliche und vor allem leckere Vorweihnachtszeit.

Wie wahrscheinlich unschwer zu erkennen ist, haben wir uns in diesem Jahr ausführlich mit psychografischem Targeting befasst. Durch diese Form des Targetings, die auf den Motiven menschlichen Handelns beruht, lässt sich Werbung wesentlich passgenauer auf den einzelnen Nutzer zuschneiden, als das bisher mit demografischen Nutzerdaten möglich war. Gemeinsam mit mehreren Agenturen aus der Serviceplan Gruppe haben wir bereits erste Kampagnen erfolgreich umgesetzt.

Hier noch einmal alle Highlights im Überblick:

  • Wie funktioniert das Ganze eigentlich? In drei „Bscheid gsagt“-Folgen hat Wolfgang Bscheid genau erklärt, welche Rollen die unterschiedlichen Akteure in einer Agentur dabei haben.

Folge 1: Psychgrafisches Targeting in der Theorie

Folge 2: Psychografisches Targeting im Agenturalltag

Folge 3: Psychografisches Targeting in der Kreation

  • Keine Zeit, um Videos zu gucken? Auf Digitalwiki gibt es eine ausführliche Begriffserklärung.
  • Wer sich für die wissenschaftliche Seite der Psychografie interessiert, dem sei das Interview mit Dr. Joost van Treeck von der Hochschule Fresenius ans Herz gelegt, der unsere Kampagne unterstützt hat.
  • Die W&V berichtete in der Print-Ausgabe vom 21.07.2017 ausführlich über unseren Case und die Funktionsweise dieser neuen Art des Targetings. Einen kurzen Einblick gibt es auch online.

Genauere Infos und Auskünfte rund um das psychografische Targeting geben wir jederzeit gerne!

Am vergangenen Donnerstag wurde es sportlich: Der ADAC lud zum 4. ADAC Charity Treppenlauf im ADAC Tower in der Hansastraße ein. Neben dem sportlichen Charakter stehen beim Treppenlauf aber vor allem die Wohltätigkeit und der Spendengedanke im Vordergrund. mediascale war natürlich mit zwei Teams am Start!

Zum vierten Mal in Folge veranstaltet der ADAC dieses Charity Event. Hierzu sind neben allen ADAC Mitarbeitern auch die betreuenden Agenturen sowie die umliegenden Firmen und Sport- bzw. Kulturvereine eingeladen. Natürlich können sich aber auch Personen anmelden, die keine direkte Verbindung zum ADAC haben – schließlich geht es um den guten Zweck und hier darf jeder dabei sein und unterstützen.

Wir von der mediascale betreuen den ADAC als renommierten Kunden bereits viele Jahre im Digitalbereich und pflegen eine enge und sehr gute Zusammenarbeit. Auch wir wollten uns die Chance natürlich nicht nehmen lassen, wieder Gutes zu erlaufen. Dementsprechend ging das Team Mediastairs (bestehend aus meiner Kollegin Kathi und mir) und das Team Media Freaks (bestehend aus unserem Geschäftsführer Julian Simons und Christian Lacroix, der den Bereich Kampagnenplanung und -management beim ADAC verantwortet) an den Start. Die Bestzeiten aus dem letzten Jahr sollten selbstverständlich und zielsicher übertroffen werden.

Gemäß dem Motto „Dabei sein und Gutes tun“ ging es 22 Stockwerke durch das ADAC Treppenhaus nach oben. Insgesamt müssen 472 Stufen als Einzelkämpfer oder im Team überwunden werden, um den fast 90 Meter hohen Tower zu „erklimmen“. Außer Konkurrenz und unter erschwerten Bedingungen startet jährlich ein Team der freiwilligen Feuerwehr als erstes, um das Treppenhaus im Vorfeld für alle Teilnehmer zu sichern. Mit mehr als 20 kg Zusatzgewicht und ausschließlicher Atmung über die Atemmaske erreichten die zwei Feuerwehrmänner das Ziel nach sehr guten vier Minuten.

Am Ende der zweistündigen Veranstaltung standen die Sieger der Einzelläufer und der Teams fest – die Media Freaks konnten den dritten Platz der Teamläufer verteidigen und ihre persönliche Bestzeit mit 2:14 Minuten sogar noch verbessern. Auch mein Team Mediastairs schnitt sehr gut ab und war mit glatten drei Minuten das beste Frauenteam – der Abend hatte sich also gelohnt!

Der gesamte Erlös der Startgebühr des Treppenlaufes kommt der ADAC Stiftung zu Gute, die sich bereits jahrelang erfolgreich in Bereichen wie Unfallprävention, Sicherheit im Motorsport, Mobilitätsforschung und Luftrettung engagiert. Wenn der ADAC nächstes Jahr wieder einlädt, wird es der 5. ADAC Charity Treppenlauf sein. Wir sind gespannt, ob das kleine Jubiläum neue Regeln oder Besonderheiten mit sich bringen wird. Dabei sein und Gutes tun werden wir aber auf jeden Fall wieder!

Online-Werbebetrug, auch AdFraud genannt, ist immer wieder ein heiß diskutiertes Thema in der Online-Werbebranche. Nicht zuletzt der zunehmende programmatische Handel mit Werbeplätzen lässt das Thema häufig erneut aufkeimen. In diesem Blogartikel wird unter anderem auf die Verursacher von AdFraud und deren Motive eingegangen. Doch zunächst ein kurzer Überblick über die verschiedenen Ausprägungen von AdFraud.

Beim Online-Werbebetrug wird zwischen Klickbetrug und Impression-Betrug unterschieden. Beim Klickbetrug wird der Klick auf eine Werbeanzeige mit Hilfe sogenannter „Bots“ simuliert. Diese Bots sind Softwareprogramme, die eigens für den Zweck des Online-Werbebetrugs programmiert werden. Sie besuchen verschiedene Websites und generieren so ein realistisch wirkendes Nutzerprofil mit individuell einstellbaren Klick- und Viewability-Raten. Impression-Betrug hingegen bezeichnet die vorgetäuschte Einblendung einer Werbeanzeige.

AdFraud hat viele Gesichter, doch wie ist der Werbebetrug zu erkennen? Jede Kampagne sollte gepflegt und überwacht werden. Regelmäßige Qualitätskontrollen der Kampagnen gehören zum Tagesgeschäft eines jeden Mediaplaners. Hierbei sollte auf Abweichungen zwischen den Vermarkter-Klickzahlen und den selbst mitgetrackten Klickzahlen geachtet werden. Außerdem ist darauf zu achten, ob eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Klicks nur von einer bestimmten IP-Adresse, von einem bestimmten Ort oder von einem bestimmten Betriebssystem ausgeht. Zudem nutzen wir für unsere Kunden Adverification-Systeme wie z.B. MOAT, Meetrics, comScore oder Integral Ad Science, welche von Bots erzeugten Traffic erkennen. Hierzu werden zusätzlich Pixel im Werbemittel verbaut, welche prüfen, ob der Traffic einem bestimmten Muster folgt, z.B. ob AdRequests oder Klicks sich auf einige wenige Clients mit identischem technischen Setup wie IP-Adressen zurückzuführen lassen. Erkennen die Adverification-Systeme ein Muster, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Traffic durch Bots entstanden ist.

Nun stellt sich die Frage, wer vom Online-Werbebetrug profitiert und worin die Motivation der Betrüger liegt. Ausgeführt wird die Betrugsmasche von Hackern, Botnet-Betreibern, Pixel Stuffern und vielen mehr. Sie werden für die Umsetzung des Betrugs vergütet. Außerdem sind sie dafür zuständig, die Methoden auf dem neusten Stand zu halten, sodass es für die jeweiligen Tools und Adverification-Systeme stets eine Herausforderung bleibt, AdFraud identifizieren zu können.

In Auftrag gegeben wird der Betrug jedoch hauptsächlich von Webseitenbetreibern. Die Motivation besteht dabei hauptsächlich darin, einen Mehrverdienst durch Leistungen zu generieren, die eigentlich gar nicht erbracht wurden und die der Vermarkter im Normalfall auch nicht erbringen könnte. Dabei geht der Vermarkter allerdings das Risiko eines enormen Imageschadens ein.

Wird AdFraud nicht erkannt und nicht aus den Zahlen herausgefiltert, so kann dem Werbetreibenden tatsächlich ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden entstehen. Laut Adjust, einem Berliner Adtech-Dienstleister, liegen die jährlich durch Klickbetrug entstehenden Schäden in Milliardenhöhe. Doch können die Verantwortlichen für ihren Betrug am Werbetreibenden belangt werden? Natürlich ist die Ausführung und das in Auftrag geben von Online-Werbebetrug in vielerlei Hinsicht strafbar. Grundsätzlich gilt im Falle von AdFraud der Betrugstatbestand des § 263 StGB und der Tatbestand des Computerbetrugs gemäß § 263a StGB (Medienstrafrecht und Internet- und Computerstrafrecht). Computerbetrug bedeutet in diesem Fall das rechtswidrige Verschaffen eines Vermögensvorteils durch die unrichtige Gestaltung eines Computerprogramms. Bei Erfüllung des Tatbestandes ist mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe zu rechnen. Zusätzlich verstößt das konkurrierende Unternehmen aber auch gegen das Wettbewerbsrecht, wenn es vorsätzlich auf Werbeanzeigen klickt oder den Klickbetrug in Auftrag gibt, um dem Wettbewerber Kosten zu verursachen und ihm dadurch Schaden zuzufügen. Theoretisch plausibel.

In der Praxis lässt sich diese Theorie nur leider schwierig umsetzen. Das Problem liegt in der Beweisführung: Kann dem Verursacher des Klickbetrugs nicht einwandfrei nachgewiesen werden, dass er nur auf die Anzeige geklickt hat, um anderen Schaden zuzufügen oder sich selbst zu bereichern, so lässt sich der Tatbestand nur schwer durchsetzen.

Häufig sind ein gutes Qualitätsmanagement bei der Kampagnenbetreuung und der Einsatz der richtigen Tools der deutlich einfachere Weg, um gegen AdFraud vorzugehen. Auch eine gute Zusammenarbeit mit den richtigen Marktpartnern ist ein wichtiger Grundstein um Betrugsversuchen vorzubeugen. Durch die Bemühungen der deutschen Online-Werbebranche hat der Online-Werbebetrug in Deutschland bislang ein relativ geringes Ausmaß angenommen. Dies geht auch aus dem BVWD-Qualitätsreport 2017 hervor, welcher von der Fokusgruppe Digital Marketing Quality (DMQ) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. erhoben wurde. Für die Erhebung dieser Statistik haben sich fünf Adverification-System-Anbieter zusammengeschlossen und ihre Daten ausgewertet. Laut dem Qualitätsreport liegt der AdFraud-Anteil in Deutschland lediglich bei rund 2,2 Prozent. Dieses Niveau gilt es zumindest zu halten.

Der Oktober ist rum und somit auch unsere Jubiläumsphase. Der richtige Zeitpunkt also, einige der zahlreichen Geburtstagsgrüße zu bündeln und mit euch zu teilen. Vielen Dank an alle, die an uns gedacht haben und uns in den letzten 15 Jahren mit Rat und Tat zur Seite standen. Ihr seid die Besten!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober haben wir unseren Geburtstag gefeiert! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter gab es jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakelten über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag haben wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 gemacht und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichteten von der „guten alten Zeit“. 

Sie möchten uns noch nachträglich gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

Lach- und Sachgeschichten mit Wolfgang so könnte der Titel dieser Bscheid gsagt-Folge auch lauten. Unsere Jubiläumsphase neigt sich nun langsam dem Ende zu. Da ist es höchste Zeit, nochmal richtig die Lobgesänge auf uns niederprasseln zu lassen. Und wer würde sich dazu besser eignen, als der Bscheid gsagt-König Wolfgang Bscheid persönlich? Welch großer Zufall, dass die heutige Folge dann auch noch die Schnapszahl 88 trägt. Freut Euch auf unsere letzte Jubiläumsfolge!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. 

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Ein ganz normaler Tagesablauf in einer Mediaagentur ist gespickt mit Fachwörtern und Buzzwords. Unser Manu hat dies als Anlass genommen, eine kleine Geschichte daraus zu basteln. Wer sich in dem Getümmel der zahllosen Marketing-Begriffe hilflos fühlt, darf und soll uns gerne mit Fragen bombardieren – wir schlauen euch gerne auf!

9 Uhr. Kaffeebar. Dauert wieder. „Nimm den Kaffee von der Sitebar, sonst reset ich deine Banner“ raunze ich Z-. an. Der steht bei mir eh auf dem Index. Morgens bin ich manchmal ganz schön programmatisch.

Wo ist eigentlich mein Handy? Zum Glück. Mein erster Termin ist mit Kugel. Der ist im Suchen eine Maschine. Bing! Macht das Smartphone. Es gibt Kuchen. N. Schorle hat gebacken. Annalect sich die Lippen. Ich greife lieber zum Cookie, gibt sie ja nicht mehr so lange.

11 Uhr. Ich gmx mal in mein Postfach. Nur Spam in der Inbox. Als Ad ich‘s gewusst. Closebutton und app in den Mittag. Andi dänzelt ums Eck. „Hunger?“ Axel springert auf. „Bin dabei!“

Nachm Mittag. Linkes Bein. Rechtes Bein. Meine Rocket ist fuel. Ich trete mal aus…

SSP“, sagt der Audiencebroker. „Lust auf ein Bier nachher?“ „DSP, lass stecken“, rotz ich zurück und troll mich in meine Filterblase.

14 Uhr. Einkaufsbüro. „Pitch!“, brüllt der Einkäufer. „Meinst Du mich?“ hau ich zurück. „Nee, Ikea“, lallt er.

15.30 Uhr. Kaffeebar. Der Barista fragt: „Vpaidst du eigentlich? Bar?“ „Vast! Mit Kryptomünze!“

Senior-Planer betritt das Büro. „Kennst Du dich mit Kryptomünzen aus?“ Ich greife in meine Westentasche, dann an die Stirn. „Mir geht’s nicht gut, ich hab Influencer. Er sprinklrt aus dem Büro.

16 Uhr. Serverausfall. Ich rufe Admanger Adi Tion. „Wo hängts?“, erkundige ich mich höflich. „Keinen Plan“, seine Antwort. „Bug deine Sachen, fonpit dich!“, bitte ich ihn hinaus.

17 Uhr. A.Hippe fragt: „Junge, trendige Zielgruppe?“ „Vice ich nicht“, huste ich zurück. „Du siehst schlecht aus, schon mal in den Spiegel geschaut?“, legt sie nach. „Hmm. Condé letzte Nast nicht schlafen.“, klage ich.

18 Uhr. Ich packe meine Sachen. Schluss! Oath! Vorbei!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

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Die Geburtsstunde von Bscheid gsagt ist schon sechs Jahre her! Zusammen mit unserem 15-jährigen Jubiläum ist das ein guter Anlass, einmal hinter die Kulissen zu blicken. Wie wird die aufwändige Location vorbereitet und die Statisten gecastet? Wie bereitet sich Wolfgang auf die komplizierten Themen vor? Was passiert backstage? Agnes und Christian, neben unserem Kameramann Bene die wichtigsten Menschen am Set, plaudern bei diesem Dreh ohne Wolfgang aus dem Nähkästchen.

Natürlich alles ganz ernst gemeint – oder?

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

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Wie oft wird die sich so schnell drehende Digital-Welt beschworen? Wie oft haben wir uns in den letzten Jahren wieder neu erfunden? Wie oft haben wir über genau diesen Zustand der dauernden Schwebe, mit einem Gefühl aus Wehmut – ob der guten alten Zeit und Sorge ob der sicherlich noch wirreren Zukunft mit Kollegen, die sich in dieser digitalen Welt ähnlich lang tummeln –  bei einem Glas Weißwein unterhalten?

 

Zeit also, zum Ursprung zurückzukehren. Zur guten alten Zeit, um genau dort zu eruieren, was denn nun für diese guten Gene verantwortlich war, welche der mediascale ermöglicht haben auch nach 15 Jahren den alljährlichen Berechtigungsschein zu ergattern, der den VIP-Zugang in diese „illustre Online Media-Welt“ bedeutet.

 

2002 also war..

 

  • Gerhard Schröder, Bundeskanzler – Der Mann hat es vorgemacht, wie man sich immer wieder neu erfindet, vom Agendakanzler zum Gaslobbyist, ohne sich zu verbiegen. Da ist schon alles drin, was eine gute Firma im Online Business braucht: Wendigkeit und doch Starrsinn und der Blick nach vorn (was interessiert der Quatsch von gestern – nicht Schröder, Adenauer, ich weiß…). Danke also schon mal für diese Grundeigenschaften, die helfen ungemein…
  • Die Einführung des Euro – Was wären wir ohne den Euro geworden? Allein der damit wegfallende Umrechnungsaufwand hat mediascale vor der ein oder anderen trügerischen Excel-Panne bewahrt. Nicht auszudenken, wenn der Praktikant oder Geschäftsführer einmal D-Mark und Lira in der Buchungsliste verwechselt hätte und wir damit drei Jahre die Spiegel-Homepage konstant gebucht hätten… und außerdem führte die quasi 1:1 Umrechnung von D-Mark in EURO dazu, dass wir uns alle erstmal eh nichts mehr kaufen konnten und somit froh waren, die Zeit in der Agentur verbringen zu können. Da gabs Kaffee for free und Internet auch – Herz, was willst du mehr? Nur so konnten wir am Anfang so schnell wachsen, wie geschehen.
  • Brasilien, Weltmeister – Ich weiß noch genau, wie Kahn es verka…t hat – eine Lehre für mich und das Unternehmen: Selbst mit höchster Motivation und unbändigem Willen muss man auch mal verlieren können, ohne gleich die Eckfahne zu malträtieren oder sich an der Torlatte zu strangulieren. Um besagten Kahn zu zitieren: „Weiter, immer weiter“, heißt die Devise gerade in unserem Metier: „Einfach nicht stehenbleiben, weitermachen, sich oder etwas neu erfinden und auch mal akzeptieren, dass ein Lehmann kommen kann…“
  • TEURO, das Wort des Jahres – Ein hervorragendes Geburtsgeschenk, denn wenn man mit dieser Haltung sozialisiert wurde, schaut man auf jeden Euro. Eine Eigenschaft, die einem guten Mediaplaner immer zur Ehre gereicht, das trägt einen durch die Jahre. Leider wurde der Dreisatz vor 2002 erfunden, denn die Kombination aus fundiertem Dreisatzwissen und einer gewissen Sparsamkeit ist quasi die höchste Absolution, die man im Media Business erlangen kann. Das qualifiziert für jeden Job in einer Agentur!
  • Ich-AG, das Unwort des Jahres – Besser hätte es nicht sein können. Wenn eine Agentur auf der Strecke funktionieren kann, dann nur über den bedingungslosen Willen zur Kollaboration auf allen Ebenen. Nicht einfach, denn ein wenig „Ich-AG“ steckt ja in allen von uns. Und doch, mediascale hat es geschafft über Jahre hinweg das „Wir“ immer höher zu hängen, als das „Ich“. Wenn das auch in Zukunft gelingt, dann geht es auch nochmal 15 Jahre gut.
  • Astrid Lindgren nicht mehr unter uns – Das kann man nun in zwei Richtungen deuten: a) Eine der größten Geschichtenerzählerinnen ist gestorben, da bleibt nichts mehr. Deswegen mussten wir früh beginnen uns ein anderes Feld zu suchen, mit dem wir erfolgreich sein können. Geschichten erzählen sollte es nicht sein. Wir haben uns daran gehalten… oder b) Es braucht dringend einen würdigen Nachfolger für solch eine herausragende Geschichtenerzählerin, in jedem Bereich. Und mediascale verstand sich schon immer darauf, aus einem eigentlich trockenen Stoff eine spannende Geschichte zu schreiben, mit der ein Kunde am Ende die (Online-) Welt ein bisschen besser versteht…

So oder so, wir haben verstanden ;-)

 

  • Die Biographie von Dieter Bohlen in aller Munde – Klar, hat keiner gelesen, gell….. jetzt könnte man sagen: „Aha, soll heißen, mediascale macht aus Sch.. Gold“, aber das komplette Gegenteil ist der Fall: mediascale hat von Anfang an verstanden, dass man seine Zielgruppe finden muss, die vielleicht nicht immer im Mainstream liegt. Wir haben früh auf Agenturprodukte gesetzt, weil wir schon damals gesehen haben, dass sie für unsere Kunden Vorteile bereit halten. Deshalb haben wir sie auch immer offensiv in den Markt getragen. Soll heißen, wir haben uns nur wenig darum geschert, was andere Agenturen von uns halten, sondern sind unseren Weg gegangen, bis heute. Und das vereint uns und den Kollegen Bohlen.
  • Der Irak Krieg ohne Deutschland – Übersetzt: Deutschland hat in gewisser Hinsicht Haltung gezeigt. Welch ein Geschenk, wenn diese Eigenschaft in die mediascale implementiert wurde – Haltung zeigen. Ich glaube wir können stolz sein, dass wir in den letzten 15 Jahren die Eigenschaft gezeigt haben, die uns immer wieder auszeichnet. Wir zeigen Haltung und werden das auch in Zukunft tun. Das macht es manchmal nicht einfacher, aber es trägt mehr als 15 Jahre, garantiert.

 

Und so könnte ich die Liste fortführen – die Flut, Sieg von Hannawald bei der Vierschanzentournee….

 

TLDNR:

Mediascale hat 15 Jahre Online Business erfolgreich durchgezogen und freut sich auf die nächsten 15 – ein riesen Dank an alle, die dabei waren und sind! Erst mit Euch wird’s legendär!

15 Jahre mediascale – von August bis Oktober feiern wir unseren Geburtstag! Hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter erwarten Sie jede Menge Jubiläumsaktionen: Marketing-Experten orakeln über unsere digitale Zukunft, jeden Freitag machen wir eine Zeitreise in unser Gründungsjahr 2002 und unsere ehemaligen Mitarbeiter berichten von der „guten alten Zeit“. Bleiben Sie gespannt!

Sie möchten uns gratulieren? Nehmen Sie Ihre Geburtstagsgrüße einfach per Handy-Video auf und laden Sie sie auf unserer Facebook-Seite hoch.

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