Jährliches Archiv für 2014

Das Jahr 2014 geht zu Ende und alle sind schon ganz aufgeregt und warten ganz sehnsüchtig darauf… Nein, nicht auf Weihnachten. Natürlich nur auf das Best of Bscheid gsagt 2014! Ein feines Zuckerl als vorweihnachtliches Präsent für alle Fans von Bscheid gsagt. Etwas zum Schmunzeln, bei dem ganzen Weihnachtsstress. Vielleicht helfen da ja die professionellen Lockerungsübungen, mit denen wir uns sonst auf den Dreh unseres Video-Blogs vorbereiten.

Und wer sich so richtig abreagieren möchte, dem empfehlen wir unser Schneeballschlacht-Spiel. Weiße Weihnachten gibt es dieses Jahr eh nicht, also lieber zum virtuellen Schneeball greifen, die hüpfenden mediascale-Männchen abschießen und in die Hall of Fame aufsteigen.

2015 geht es gleich wieder weiter mit neuen Folgen von Bescheid gsagt. Mit noch mehr dynamischen Requisiten und interstellaren Interviews. Bis dahin wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ihre mediascale

 

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

1.    Welcome to the Club, Dominik! Unser „neuer“ GF – Kollege seit 1.7. – Wolfgangs und meine Schulter fühlen sich leichter an, dankeschön! #RedlichVerdient

2.    Welcome Elia, Leon und Johanna – endlich kümmern wir uns auch um die Rentenlücke – bald gehören auch wir zur Empfängergeneration…. #Rentemit60

3.    RTA – 2014: DSPSSPDMP aller Orten – Fraud auch! #VersprechenIstGutKontrolleBesser

4.    BigData – 2014: vom Buzz zur Realität: ein schöner Stoff macht noch kein Kleid! #SteinigerWeg

5.    dmexco – 2014: Zimmer für 2015 hat man am besten schon am 14.9.2014 gebucht! #WeitsichtFreutDieKostenstelle

6.    NMA – 2014: Bauerfeind vs. AgenturGF = Klitschko vs. Wiese: Selten so amüsiert! #GehNurAufDieBühneWennDuWeisstWoraufDuDichEinlässt

7.    Die Optimierungswaffe unseres SEA Teams 2014: Gefunden von unserem CTO #SchlussMitDemWerbemüll
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8.    Der öffentlicher Online-Media-Battle 2014: Dominik Frings vs. Thomas Koch #BartIstNichtGleichBrain

9.    UTB 2014: Ein seltener Sommertag – ansonsten ein absolut arbeitgeberfreundlicher Sommer – Biergarten fiel mehrheitlich aus #SommerInDerStadt

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10.    Das wichtigste Excelfile 2014: Paninitauschbörse #WirSindWeltmeister #PaninialbumVoll

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11.   Auch dieses Jahr grosse Feste mit guten Gesprächen! #AstraKoppKippe

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12.    Ich bin froh, dass wir durch sind: viele Kampagnen, neue und alte Themen, neue Kunden, neue Kollegen, neue Strukturen – uns wurde nicht langweilig. #Workload

13.    Dafür ein GROSSES Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen – schee war’s! #Respekt

14.    @all: #FroheWeihnachten #GutenRutsch #Ab7JanWiederda #IchBinRaus

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Mediascale, die führende Agentur für erfolgs- und vertriebsorientierte Onlinekommunikation, übernimmt dabei ab sofort die Bereiche performance-orientierte Onlinedisplaykampagnen und das Targeting für die Kfz-Versicherungen von DA Direkt.
BlueSummit, die performance-orientierte digitale Lead Agentur, zeichnet im Rahmen der Zusammenarbeit für das integrierte Conversionmanagement in den Kanälen SEA und Affiliate verantwortlich.

Zum Einsatz in der bereits laufenden Kampagne kommen neben den klassischen Onlinedisplay-, SEA- und Affiliate-Maßnahmen zum Beispiel dynamisierte Werbemittel in Display und Targeting sowie ein disziplinübergreifendes Customer Journey Tracking.

„Im Fokus unserer Kampagne steht zum einen die kurzfristige Neukundengewinnung für unser Kfz-Produkt in einem harten Wettbewerbsumfeld, zum anderen verfolgen wir mit unseren Onlinemaßnahmen jedoch v.a. die mittelfristige Kundenbindung und Kundenentwicklung. Mit dem tiefen Branchenverständnis der beiden Agenturen mediascale und blueSummit im Finanzdienstleistungsbereich und deren langjähriger Erfahrung in den jeweiligen Spezialdisziplinen werden wir genau dieses Ziel erreichen“, so Katharina Jessel, Head of Marketing & Sales, DA Direkt.

DA Direkt mit Sitz in Oberursel bei Frankfurt am Main ist der Direktversicherer der Zurich Gruppe in Deutschland und gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group.

Über DA Direkt: DA Deutsche Allgemeine Versicherung AG mit Sitz in Oberursel bei Frankfurt am Main ist der Direktversicherer der Zurich Gruppe in Deutschland und gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group. Seit 1923 am Markt und mit mehr als 35 Jahren Erfahrung im Direktvertrieb bietet das Unternehmen Versicherungen des privaten Bedarfs. Dabei liegt der Fokus auf dem Kfz-Versicherungsgeschäft. Mit 1,7 Mio. Verträgen und Beitragseinnahmen (2012) von 301,5 Mio. Euro gehört DA Direkt zu den führenden Kfz-Direktversicherern Deutschlands. Vertrieb und Kundenberatung erfolgen online, telefonisch und auch persönlich in den bundesweit 37 DA Direkt-Geschäftsstellen.

Über blueSummit: blueSummit ist eine Performance orientierte digitale Lead Agentur mit Fokus Search. Die Agentur plant, steuert und optimiert SEA Kampagnen, setzt komplexe SEO Strategien und nachhaltiges Affiliate und Display Marketing um. Vor allem das Verzahnen von performance- orientierten SEA & SEO Kampagnen und die strategische Beratung sind die Stärken von blueSummit. In München, Hamburg und Wien betreut die Agentur mit über 90 festen Mitarbeitern namhafte Kunden im Bereich Retail, Travel, Finance, Automotive sowie Media und Entertainment. Dazu gehören nationale und internationale Kunden wie Austrian Airlines, BASE, Conrad, Germanwings, Lufthansa, OTTO und die Verlagsgruppe Handelsblatt. www.bluesummit.de

Über mediascale: mediascale (www.mediascale.de) ist Marktführer unter den Anbietern erfolgs- und vertriebsorientierter Online-Kommunikation und betreibt eines der führenden Targetingsysteme im deutschen Markt. Die Münchner Agentur verwaltet für die von ihr betreuten Kunden Billings in Höhe von mehr als 85 Mio. Euro. Sie ist Teil der Serviceplan-Gruppe, der größten inhabergeführten Agentur Deutschlands. mediascale (gegründet 2002) wird geführt von Wolfgang Bscheid (50) und Julian Simons (40). Die Agentur beschäftigt 36 Mitarbeiter und betreut über 35 Kunden wie z.B. ADAC, Condor, DieDruckerei.de, Gothaer Versicherungen, ING-DiBa, Sony Music, SportScheck, Telefónica Germany, Thomas Cook und Unitymedia KabelBW. mediascale ist außerdem die am häufigsten ausgezeichnete Agentur beim renommierten New Media Award in der Kategorie „Efficient Communication“.

Location Based Services (LBS) sind Dienste, die sich auf den aktuellen Standort des Users beziehen. Daher funktioniert LBS mittels mobiler Endgeräte wie Handy oder Tablet, die wir mit uns tragen. Ein einfaches Anwendungsbeispiel für einen Location Based Service ist die Navigation. Ein User sucht den Weg zu einer bestimmten Adresse und eine App navigiert ihn zum Zielort. Dies wäre ein Beispiel für einen reaktiven LBS, da der User die Information aktiv anfordert, er sucht nach dem richtigen Weg. Das Gegenstück sind proaktive Location Based Services, die dem User angezeigt werden, ohne dass er sie anfordert. Auslöser kann z.B. das Betreten eines vom Absender vordefinierten Raumes sein. Beispiel: Ein User hat auf einem Smartphone die App von einer Restaurantkette und kommt in die Nähe einer Filiale. Automatisch wird ihm ein Gutschein für ein Gratis-Getränk für seinen Essens-Besuch zugestellt. Und hier haben wir auch schon die Schnittstelle zur ortsbezogenen Werbung.

Die Anwendungsbeispiele dafür sind vielfältig – so wäre es beispielsweise auch denkbar, Usern, die sich in einem definierten Bereich rund um einen Golfplatz aufhalten, Werbung zu passenden Produkten vom neuen Golf-Set bis zur nächsten Golf-Reise einzublenden. So eine Umsetzung ist auch unabhängig davon möglich, ob der User eine bestimmte App installiert hat. Man kann Bannereinblendungen auf mobilen Websites und beliebigen Apps buchen, sofern User im definierten Umkreis diese aufrufen.

Eine schöne Erklärung zum Thema Location Based Services finden Sie in diesem Video:

 

 

 

8.50 Uhr. Kaffeebar. Erst mal einen Espresso, bevor ich vor zum Cookie weiche. „Den ‚KPI-rinha‘ kannst du stornieren!“, ruf ich noch im Rausgehen zum Barista.

Im Büro angekommen. Die Kollegin grüßt: „Yahoo!

Senior Planer betritt das Büro. Er hat Kampagnenprobleme. „Sag mal, wie oft muss man das wiederholen oder cappst du das nicht?“, flüstere ich etwas zu laut.

Scheinbar streikt seine Reminderfunktion. „Schreibs in deinen Blog“, sag ich und flüchte wieder in die Kaffeebar.

Kaffeebar. Ich bestelle zwei Cookies. Der Barista gibt mir einen. Der Admanager geht leer aus.– Klassische Zählabweichung.

Technikschulung. Meine Sichtbarkeitsrate sinkt von Minute zu Minute, meine Use Time ist aufgebraucht.  – „Interessant“, denk ich so, „der Schlaf will nicht kommen und das, obwohl ich schon seit ein paar Minuten Pixel zähl.“

Lerneffekt jetzt natürlich gleich null. Zum Glück treff ich kurz darauf in der Teeküche auf die Pedia Wiki, die weiß eigentlich immer Bscheid.

Mittag. Der Springer Axel meldet sich wie immer pünktlich. Ich bin allerdings schon mit Ströer zu Tisch, es gibt ToFo.

Nach’m Mittag. Franz Researcher braucht Nachrichtenumfelder. „Arrrg Offf“, ärgere ich mich.

„Ich befrage mal die Glaskugel.“

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist das größte Newsportal im Land?“

Passt gut ins Bild.de.

Kaffeepause. Googlehupf. Lecker.de

„Kampagne ist schon optimiert!“, schreit der Data Scientist über den Gang. „SSP“, sag ich mit dem Finger vor dem Mund. „Wir gehen in dein Zimmer, bevor ich dich hier so im Floor preise.“ Der muss sich aber auch immer profilieren, denk ich mir so beim Rausgehen.

Endlich wieder im Büro. Es zieht. Windows zu und ab nach Hause.

Auf dem Heimweg schwimm ich einfach mal in-Stream und schau, dass ich so mid roll – bevor ich noch kurz zur post roll.

Sofa. Werbeblock während Matrix. „Wow, ein neues Bier“. „Was für eine Produktentwicklung!“, sprach ich, bevor ich mir einen Ansoff.

Die große Frage für werbetreibende Unternehmen ist immer wieder: Wie maximiere ich mein Geschäft ohne mehr Geld zu investieren? Nun, diese Frage kann ich so auf die Schnelle nicht beantworten. Da muss ich schon tiefere Insights des jeweiligen Unternehmens bekommen. Aber was ich so pauschal mal raushauen kann, ist die Antwort auf die Frage „Wie kann ich mich mit gleichbleibenden Kosten besser positionieren?“. Zumindest mal in der bezahlten Suche. Total einfach, ich erhöhe meinen Qualitätsfaktor und erhalte bei gleichen Klickpreisen bessere Anzeigenpositionen. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten: Ich erhalte entweder mehr Klicks durch die besseren Positionen und habe dadurch aber mehr Ausgaben, oder ich behalte die aktuellen Positionen bei und spare durch den besseren Qualitätsfaktor Geld. Wenn ich aber diese beiden Optionen mische, habe ich durch geschickte Steuerung gleichbleibende Kosten, aber mehr Klicks, die gleichzeitig auch noch meine Sichtbarkeit in der Suche steigern. Cool, oder?

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Qualitätskontrolle

Tja, wie steigert man jetzt diesen sogenannten Qualitätsfaktor – genannt Quality Score – und was ist das überhaupt? Erst mal zur zweiten Frage:

Google definiert seinen Qualitätsfaktor so:

„Eine Schätzung der Qualität Ihrer Anzeigen, Ihrer Keywords und Ihrer Zielseite. Qualitativ hochwertigere Anzeigen können zu geringeren Kosten und einer höheren Anzeigenposition führen.“ –  hier kann man die gesamte Definition lesen.

Die nächste Frage, die sich stellt ist: Wer, wieso, warum, wann schätzt denn diese Qualität auf was basierend ein? Google alleine als Antwort genügt hier natürlich nicht, deswegen erkläre ich euch mal ein paar Dinge anhand von Fakten.

1. Jedes Keyword erhält einen Qualitätsfaktor, der im Adwords-Konto dargestellt wird.

2. Die Qualität der Anzeige wird pro Auktion berechnet und hängt von vielen Einflussfaktoren ab, nicht nur vom Qualitätsfaktor des gebuchten Keywords zu dem diese Anzeige ausgespielt wird.

3. Der Qualitätsfaktor wird mit einer Zahl zwischen 1 und 10 festgelegt, wobei  1 sehr schlecht ist und 10 sehr gut.

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4. Die Kombination aus Qualitätsfaktor, maximalem Gebot pro Keyword und Konkurrenz legt den Anzeigenrang und damit die Position pro Auktion (Suche nach dem Keyword) fest.

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5. In den Qualitätsfaktor fließen Zusammenhang zwischen Suchbegriff, Anzeigentext, der Inhalt der verlinkten Zielseite der Anzeige und die zu erwartende Klickrate auf diese Anzeige zusammen.

Es gäbe noch vieles, was man über den Qualitätsfaktor schreiben könnte, aber ich versuche es jetzt mal mit wenigen Worten auf den Punkt zu bringen: Google funktioniert nach dem Prinzip, dem Endverbraucher das relevanteste Ergebnis auf seine Suche auszuspielen. Falls es bei bezahlten Listings dazu kommt, dass die Anzeige und das Angebot auf der Zielseite nicht zum gesuchten Begriff in ausreichender Relevanz steht, muss der Werbetreibende mehr für sein Listing bezahlen. Dabei kann es sogar vorkommen, dass Google aufgrund gänzlich fehlender Relevanz die Anzeige trotz eines übertrieben hohen Klickpreises einfach gar nicht schaltet. Aus Usersicht bietet der Qualitätsfaktor natürlich einen Mehrwert, in dem er nicht relevante Anzeigen automatisch aussortiert. Allerdings können durch höhere Investitionen unter Umständen weniger relevante Anzeigen eine bessere Position erreichen. Aus unserer Sicht ist es deshalb absolut notwendig, Werbebudgets in Verbindung mit dem Qualitätsfaktor auszuspielen und durch sinnvolle und relevante Keyword-Auswahl, passende Texte, passende Zielseiten und möglichst hohe Klickraten auf die Anzeigen zu steuern. Wenn nun der Qualitätsfaktor noch durch noch passendere Inhalte auf Zielseiten ergänzt wird, können so mit gleichem Budget deutlich mehr Klicks erreicht werden und damit findet eine Maximierung des Geschäfts statt.

Beim Customer Journey Tracking erfahren Werbungtreibende mehr über den Weg, den ihrer Kunden im Internet bis zum Kauf zurücklegen. Durch den Einsatz der richtigen Tools können zahlreiche nützliche Antworten über die Wirkung der eingesetzten Online-Kampagnen gegeben werden. Wie stark ist der Einfluss meiner Display-Werbung auf die Kaufentscheidung?  Von welchen Parametern hängt ein solcher Einfluss ab?  Und gibt es eine optimale Kontaktdosis?

In der ersten Folge zum Customer Journey Tracking gab mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid Antworten auf die Fragen und erläuterte die Bedürfnisse, die unterschiedliche „Typen“ von Werbungtreibenden haben. In der Jubiläumsfolge (Folge 50) von „Bscheid gsagt“ erklärt er, warum sich Customer Journey Tracking wirklich lohnt und wie man die erhobenen Ergebnisse richtig auswertet, um sie für eine gezielte Optimierung zu nutzen.

Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

Adserver… Was war das noch mal? Ach richtig, das sind die Systeme, über die Banner von Displaykampagnen gesteuert, ausgeliefert  und gezählt werden. Für unsere Branche  genauso allgegenwärtig wie unverzichtbar. Doch verrichten sie ihre Arbeit im Hintergrund, man sieht sie nicht (da verpassen sie wirklich nichts, falls sie nicht gerade einen Fetisch für graue Kästen haben sollten) und außer den Kollegen im Admanagement hat man meist nur mit ihnen zu tun, wenn es Auslieferungsprobleme oder Zähldifferenzen gibt. Diese Zähldifferenzen, also Abweichungen zwischen den Statistiken, die unterschiedliche Systeme ausweisen, kann es nur geben, weil es in einer Onlinekampagne immer mehr als einen Adserver gibt und diese parallel zählen, um sich gegenseitig zu kontrollieren.

Und hier kommt jetzt die Sache mit der Party ins Spiel. Man unterscheidet bei den Adservern das System, das der Vermarkter oder Publisher einsetzt, den First-Party-Adserver vom Third-Party-Adserver, den die Mediaagentur oder der Werbekunde selbst betreibt. Das First-Party-System ist direkt im Programmcode der Contentwebsite eingebunden und wird beim Laden der Seite im Browser auch zuerst angesprochen. Es sucht nach der auf den Werbeplatz eingebuchten Kampagne und leitet auf den Code des Third-Party-Systems weiter. Dieses ist dafür zuständig, dass dann das richtige Werbemittel geladen und im Browser dargestellt wird. Eigentlich einfach, oder ?

Die technische Entwicklung und die zunehmende Differenzierung der medialen Produkte, die dem Markt angeboten werden, führten dazu, dass sowohl Vermarkter, als auch Agentur heute zur Kampagnensteuerung mehr als ein System einsetzen. Auf der First-Party-Seite gibt es neben dem Hauptadserver (Tier-1-System) in Regel Systeme zur Auslieferungsoptimierung (man nennt das auch Yield), heute oft in der Form einer oder mehrerer Sell-Side-Plattformen (SSPs) zur programmatischen Kampagnenabwicklung, sowie spezielle Systeme zur Auslieferung von Videoinhalten. Der Third-Party-Adserver auf der Agenturseite benötigt ebenfalls integrierte oder extern angebundene Lösungen zur Videoauslieferung, sowie eine Anbindung an eine Demand-Side-Plattform (DSP), dem Gegenstück zur SSP. Langsam unübersichtlich wird es dann, wenn man die Systeme in die Betrachtung einbezieht, die in Kampagnen über die Tags der Hauptadserver nachgeladen werden und Spezialaufgaben erfüllen. In die Kategorie dieser Fourth-Party-Server fallen zum Beispiel Systeme zur Visbilitymessung, AdVerification-Anbieter, Customer-Journey-Tracking-Systeme  und  Dynamische Werbemitteltools (DCOs).

Und falls Sie sich jetzt wundern, warum wir schon bei der Zahl Vier sind, es aber anscheinend keine Second-Party-Adserver gibt, so ist die Antwort simpel. Second Party ist der User, der mit seinem Browser eine Website aufruft und die komplexe Systemwelt, die er dabei nutzt in der Regel nicht wahrnimmt.

 

 

 

Seemänner, Reeperbahn und Meerjungfrauen – gestern ging es nordisch zu in München. Und das lag nicht nur an den nordisch kalten Temperaturen. Sony Music hat zur alljährlichen „Laut in München“ eingeladen und dabei Seemanns-Feeling vermittelt.

So begrüßten uns am frühen Nachmittag ein Seemanns-Chor in den Eisbachstudios und ein Lunchpaket mit Motto-Anker. Und dann ging es auch schon los mit einer kurzen Rede von CEO Philip Ginthör. Er konnte stolz berichten, dass Sony Music im Hit-Markt das erste Halbjahr 2014 dominiert hat und zeigte sich voll zufrieden über die Unternehmens-Entwicklung. Durch den weiteren Nachmittag und Abend führten die jeweiligen Heads der unterschiedlichen Labels und Auftritte unterschiedlichster Künstler. Den Anfang machte John Legend – ein Mann, ein Flügel, ein Hit: All of me. Ein kurzer Zwischenstopp auf seinem Weg nach Hamburg, wo er abends ein Konzert gab.

Auch im weiteren Verlauf ließ sich Sony Music nicht lumpen und so folgten Auftritte von George Ezra (ein Mann, eine Gitarre, zwei Songs), The Script, Mark Foster, Johannes Oerding, Ella Henderson, In Flames, Olly Murs und einigen mehr.

Wenig musikalisch, dafür gewohnt lustig gab sich Michael Mittermeier die Ehre. Auch die Schlagerfans kamen mit den Amigos, Fantasy und Maria Levin auf ihre Kosten.

Nach dem offiziellen Teil gab es Mott-treu ein großes Büffet an den Ständen „Reeperbahn“ und „Herbertstraße“ Matjes und Sushi für alle, eine Air-Brush-Tatoo Station mit Seemannsmotiven und eine Meerjungfrau, die Muscheln verschenkte.

Wie jedes Jahr war es eine große Freude, dabei gewesen zu sein. Wir sind stolz, mit unseren Online Kampagnen ein kleines Stück zum Erfolg der Sony Music beitragen zu dürfen und freuen uns auf die nächsten Kampagnen, Hits, Newcomer und Chartstürmer!